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Netzwoche 13/2019

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Konferenz 360 Grad ICT-Impulse Datum: 22.10.2019 Zeit: 08.30 – 16.30 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: Corinne Jost, info@360-grad-ict.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.360-grad-ict.ch/tickets Der digitale Wandel und die damit verbundene rasante technologische Entwicklung fordert heute die Unternehmen heraus und wird bisherige, traditionelle Businessmodelle, Prozesse, Strategien und Denkweisen markant verändern. Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Robotics oder auch Blockchain haben das Potenzial, sich zu künftigen Kerntechnologien und Themen zu entwickeln. An unserer Konferenz gehen wir mit einer 360-Grad-Rundum-Perspektive auf diese Themen ein, und diskutieren Fragen wie: – Welchen Einfluss haben Themen wie z. B. Cloud, Analytics, AR/VR, künstliche Intelligenz, Blockchain, Internet of Things auf die Entwicklung von Businessmodellen und den ICT-Betrieb? – Auf welche Technologien sollten Unternehmen setzen? – Welche Chancen und Opportunities ergeben sich für Ihr Unternehmen? Lassen Sie sich an einem einzigen Tag von Experten über den aktuellen und künftigen Einfluss der wichtigsten Themen und Technologien informieren. Knüpfen Sie Kontakte, diskutieren Sie mit Referenten und Fachkollegen an den Thementischen und sammeln Sie wertvolle Impulse und Entscheidungsgrundlagen für Ihre Arbeit. Die Konferenz richtet sich primär an ICT-Verantwortliche und Fachbereichsleiter aus Anwenderunternehmen. Business Agility Day Datum: 23.10.2019 Zeit: 08.00 – 18.00 Uhr Ort: Samsung Hall, Hoffnigstrasse 1, 8600 ZH / Dübendorf Kontakt: info@businessagilityday.com Veranstalter: Business Agility Day Anmeldung: businessagilityday.com Innovation erfordert Business Agility. Sind Sie bereit? Am Business Agility Day erhalten Sie Einblicke und Best Practices von führenden Unternehmen, wie Sie sich erfolgreich an die stetig verändernden Marktanforderungen anpassen können. Es geht dabei nicht nur um Book Smarts, sondern um Anwendungen aus der Praxis – wie Sie einen neuen Blick auf Ihr Unternehmen bekommen, bessere Entscheidungen treffen ... und glücklicher sind. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich mit Kollegen aus allen Rollen, Abteilungen und Berufen auszutauschen, die für eine erfolgreiche Transformation notwendig sind. Dies ist Ihre Chance, sich von ihrer Erfahrung inspirieren zu lassen und Ihr Netzwerk zu erweitern. Wir freuen uns auf Sie! business agility day Create Organisations for the Future YB Hackathon Datum: 15. / 16.11.2019 Zeit: 09.00 – 15.00 Uhr Ort: Stade de Suisse, Papiermühlestrasse 71, 3014 Bern Kontakt: Sandra Widmann, sandra.widmann@isolutions.ch Veranstalter: BSC YB und isolutions AG Anmeldung: hackathon.bscyb.ch Am 15. und 16. November veranstalten der BSC YB und die isolutions AG bereits zum zweiten Mal den YB-Hackathon im Stade de Suisse. Vor eindrücklicher Kulisse und in sportlichem Ambiente stellen sich die Teilnehmenden den Herausforderungen – sei es Softwareentwickler, Studentin, technologieaffiner Fussballfan oder Business Consultant. Innerhalb von nur 24 Stunden entwickeln sie einen funktionierenden Software-Prototyp anhand von realen Business Cases der Challenge-Partner. Dabei werden Themen wie IoT, Artificial Intelligence, Machine Learning oder Blockchain integriert. Ausserdem können die Plattformen unserer Technologiepartner SAP und DV Bern genutzt werden. Was zählt sind: Innovation, die persönliche Weiterentwicklung und viel Spass! Auch der Wettkampf darf nicht zu kurz kommen: Dem Gewinnerteam winken tolle Preise. Letztlich geht es für die Teilnehmenden darum, Lösungen zu bauen, die reale Probleme in den Unternehmen beseitigen. Die Challengepartner erhalten ihrerseits innerhalb kürzester Zeit einen funktionierenden und innovativen Prototyp, der bei Bedarf weiterentwickelt werden kann. Interessiert? Melden Sie sich jetzt als Challengepartner oder Hacker an. Es sind nur noch wenige Plätze frei. 13 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Sprachenvielfalt in der IT Programmiersprachen sind eine Welt für sich. Es gilt, einer Maschine beizubringen, was genau sie zu tun hat. Und das möglichst widerspruchsfrei, um Fehlverhalten zu vermeiden. Es gibt eine Vielzahl von Sprachen – langfristig relevant sind jedoch nur wenige. Softwareentwicklung in der Schweiz bedeutet in vielen Fällen, Erweiterungen oder Anpassungen an bestehenden Systemen vorzunehmen. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch Welche Programmiersprache muss ich können? Diese Frage ist für knapp ein Drittel aller in der IT beschäftigten Personen essenziell, denn sie sind gemäss dem Schlussbericht «ICT-Fachkräftesituation: Bedarfsprognose 2026», der im letzten Jahr von ICT-Berufsbildung Schweiz veröffentlich wurde, mit der Entwicklung von Software beschäftigt. Und es werden gemäss Bericht nicht weniger werden. Die Frage nach der «richtigen» Programmiersprache beschäftigt jedoch nicht nur die Spezialisten, sondern auch die Führungskräfte und Strategen der IT-Abteilungen. Denn mit praktisch jeder Programmiersprache ist eine bestimmte Technologie, ein bestimmter Anwendungszweck oder sogar eine bestimmte Standardsoftware oder -plattform verbunden. Dazu kommt, dass jedes Jahr neue Programmiersprachen das Licht der Welt erblicken und versprechen, das Produktivitätsproblem der Softwareentwicklung endlich zu lösen – und oftmals von Enthusiasten begeistert aufgenommen werden. Da ist guter Rat teuer. Das Ranking Die Beliebtheit einer Programmiersprache ist ein möglicher Indikator für die Auswahl. Getreu dem Motto: Wer die beliebteste Programmiersprache beherrscht, hat die grössten Chancen auf einen lukrativen und interessanten Job respektive die grösste Auswahl an talentierten Fachkräften. Die aktuellen Rankings messen die Beliebtheit einer Programmiersprache auf unterschiedliche Art und Weise. Während beispielsweise das Ranking von Tiobe (ein Unternehmen, das die Qualität von Software misst) die gesamten Suchanfragen misst, zählt PYPL (PopularitY of Programming Language) die im Netz nachgefragten Kurse. Andere Rankings zählen die Aktivitäten im Open- Source-Umfeld, befragen die Fachkräfte direkt oder kombinieren verschiedenste Rankings. Der Nachteil dieser Ranglisten ist die Tatsache, dass sie lediglich eine Momentaufnahme darstellen und vom tatsächlichen und zukünftigen Bedarf abweichen können. Reality Check Eine ganz andere Art und Weise, die richtige Programmiersprache auszuwählen, ist der Reality Check. Die Anzahl der Anwendungen, die in einer bestimmten Programmiersprache realisiert wurden und sich heute im betrieblichen Einsatz befinden, ist dabei die relevante Stellgrösse. Getreu dem Motto: Softwareentwicklung in der Schweiz bedeutet in vielen Fällen, Erweiterungen oder Anpassungen an bestehenden Systemen vorzunehmen. Wer also kennt, was bereits im Einsatz ist, der hat die besten Chancen. Auch in diesem Fall gibt es eine Vielzahl von Statistiken, die je nach Einsatzgebiet oder Branche messen, welche Programmiersprache am meisten verwendet wird. Und dabei zu unterschiedlichsten und teilweise erstaunlichen Ergebnissen kommen. Der Nachteil dieses Indikators ist die Gefahr, innovative Entwicklungen zu verpassen. Die kluge Kombination Software zu entwickeln ist und bleibt ein Handwerk, das auf der Beherrschung mehrerer Programmiersprachen basiert. Klug ist, wer sich da am Mainstream orientiert und entsprechend auswählt. Eine Muttersprache – am besten eine objektorientierte wie C#, C++, Objective-C oder Java – ist schlicht und einfach ein Muss. Mehrere Fremdsprachen – im Idealfall eine maschinennahe wie C, eine beschreibende wie SQL und eine strukturierte wie Cobol – sind von Vorteil. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2019

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