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Netzwoche 13/2019

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Apple übernimmt Zürcher Start-up rja. Apple hat offenbar das Zürcher Unternehmen Fashwell übernommen. Offizielle Stellungnahmen dazu gibt es weder von Fashwell noch von Apple – einige Mitarbeiter sollen jedoch Hinweise auf Linked in gemacht haben. Die meisten Fashwell-Mitarbeiter geben auf ihren Linkedin-Profilen an, seit Januar bei Apple zu arbeiten. Demnach sei die Übernahme wohl schon Ende 2018 erfolgt, heisst es auf der News-Seite «MacRumors». Oracle eröffnet Rechenzentrum in Zürich lha. Oracle hat die Eröffnung eines Rechenzentrums in Zürich angekündigt. Ende August 2019 will das Unternehmen den Betrieb aufnehmen. Kunden wie das Cern und die Schweizerische Post sollen ihre Cloud-Infrastruktur aus dem neuen Rechenzentrum beziehen. Der neue Standort in Zürich bringe Vorteile für viele Unternehmen, die zunehmend planen würden, Workloads in die Cloud zu verlagern, sagt Hanspeter Kipfer, Country Leader Oracle Schweiz. Bis Ende 2019 will Oracle weltweit 19 neue Rechenzentren eröffnen. HWZ und Wincasa erkunden das digitale Einkaufszentrum rja. Das Institute for Digital Business der Zürcher Hochschule für Wirtschaft (HWZ) sucht nach neuen Möglichkeiten für die Digitalisierung von Einkaufszentren. Zu diesem Zweck vereinbarte das Institut eine strategische Partnerschaft mit dem Immobiliendienstleister Wincasa. Dessen Abteilung Center Management betreibt verschiedene Schweizer Einkaufszentren, etwa das «Sihlcity» in Zürich oder das Shopping-Center im Basler St. Jakob Park. Zweck der Partnerschaft sei es, gemeinsame Forschung im Bereich Marketing zu betreiben. «Durch die Digitalisierung wird es möglich, die Bedürfnisse aller Stakeholder besser zu erfassen und entsprechende Angebote darauf auszurichten», erklärt Institutsleiter Manuel Nappo auf Anfrage. Er erwartet, dass durch die Partnerschaft ein Bild: samchad / iStock.com «holistisches Toolset» entsteht, um standortgerechtes und kanaloptimiertes Marketing zu machen. Erste Forschungsergebnisse sollen laut Mitteilung bereits Ende 2019 vorliegen. Man erforsche beispielsweise, wie man anhand von Daten effizientere Marketingstrategien umsetzen könne, ergänzt Nappo. Die strategische Partnerschaft mit Wincasa ist nicht die erste dieser Art. Das HWZ-Institut arbeitet bereits mit der Schweizerischen Post sowie mit dem Verband veb.ch zusammen. In Kooperation Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch mit dem Verband Suissedigital publizierte das Institut Ende 2018 eine Einführung in Smart Citys. Anzeige Mehr Unternehmen, schwankender Marktwert rja. Der Zuger Investor und Inkubator CV VC hat in Zusammenarbeit mit PWC und Inacta neue Zahlen zur Blockchain- Branche in der Schweiz und Liechtenstein veröffentlicht. Ausser einer aktualisierten Liste der Top-50-Unternehmen beinhaltet der Bericht auch Zahlen zu den Entwicklungen im Crypto Valley allgemein: So seien inzwischen mehr als 800 Unternehmen und mehr als 4000 Mitarbeitende in den Bereichen Distributed Ledger und Blockchain tätig. Im Bericht vom September des letzten Jahres war noch von 600 Unternehmen und 3000 Mitarbeitenden die Rede. Beide Zahlen, zeigt ein Vergleich der bislang erschienenen Berichte, nehmen kontinuierlich zu. Einhörner und Jahreszeiten Vergleicht man hingegen die Angaben zum Marktwert, zeigt sich ein differenziertes Bild: Unter den Top 50 findet CV VC im aktuellen Bericht zwar sechs Unternehmen, die mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet werden. Im September wurden nur fünf dieser sogenannten Unicorns gezählt, und im vergangenen Januar gar nur vier. Der Marktwert aller zu den Top 50 gehörenden Unternehmen betrage derzeit 40 Milliarden Dollar. Dies sei doppelt so viel wie im Januar, schreiben die Autoren, und sprechen in dem Zusammenhang vom «Sommer», der ins Crypto Valley zurückgekehrt sei. Der Wert ist jedoch noch immer deutlich tiefer als Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch die 44 Milliarden Dollar, die in der Studie im vergangenen Herbst ausgewiesen wurden. 13 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

09 Huawei stellt HarmonyOS vor Huawei hat sein Betriebssystem namens HarmonyOS enthüllt. Es soll auf allen möglichen Geräten funktionieren und Android heute schon ersetzen können. Dennoch will es der Hersteller vorerst noch nicht in seine Smartphones integrieren. Autor: Joël Orizet, Redaktion: Marc Landis i HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN AN HUAWEI lha. Am 19. November läuft die temporäre Lizenz aus, die es US-amerikanischen Unternehmen ermöglicht, Technologie und Software an Huawei zu verkaufen. Nun informiert Huawei darüber, ob Geräte auch zukünftig noch Updates erhalten, wie es in puncto Security aussieht und auf welche Apps die User weiterhin Zugriff haben. Werden Huawei-Smartphones und Tablets weiterhin Software- und Sicherheits-Updates erhalten? Kontinuierliche Sicherheits- und Software-Updates werden weiterhin bereitgestellt, um alle Huawei-Smartphones und -Tablets sicher und auf dem neuesten Stand zu halten. Wird Android auf meinem Huawei-Smartphone oder Tablet wie bisher laufen? Wir werden nach wie vor eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um unseren Kunden jederzeit die bestmögliche Nutzererfahrung bieten zu können. An droid wird nicht automatisch von Huawei-Smartphones und Tablets deinstalliert. Werden Huawei-Nutzer Apps wie Whatsapp, Facebook oder Instagram weiterhin herunterladen oder nutzen können? Apps wie Whatsapp, Facebook oder Instagram können auf allen Huawei-Smartphones und Tablets wie gewohnt heruntergeladen und genutzt werden. Wird Windows weiterhin auf Huawei-PCs laufen? Wir können bestätigen, dass Huawei-Geräte mit Microsoft-Software aktualisiert und unterstützt werden. Werden Sie den Zugriff auf Android-Services und Google-Apps dauerhaft verlieren, wenn Sie Ihr Huawei-Smartphone oder -Tablet zurücksetzen? Wenn Sie Ihr Huawei-Smartphone oder -Tablet zurücksetzen, können Android-Services und Google-Apps weiterhin wie gewohnt heruntergeladen und genutzt werden. Ändert sich wegen der aktuellen Situation etwas an der Garantie von Huawei-Smartphones und -Tablets? Es hat sich nichts geändert. Sollte ein Huawei-Smartphone oder Tablet nicht wie vorgesehen funktionieren, können sich die Konsumenten auf die Herstellergarantie verlassen und profitieren von unserer vollen Serviceleistung. Werden Huawei-Smartphones und -Tablets nur noch eingeschränkt funktionieren? Alle Huawei-Smartphones und -Tablets werden weiterhin wie gewohnt funktionieren. Wird Huawei weiterhin Smartphones verkaufen? Huawei wird weiterhin Smartphones verkaufen. Darüber hinaus werden wir weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren, um führende Innovationen sowie das bestmögliche Smartphone-Erlebnis zu bieten. Werden das P30 und das P30 Pro ein Upgrade auf Android Q erhalten? Unsere beliebtesten Geräte, darunter die P30-Serie, werden das Update auf Android Q bekommen. Wir haben während vieler Monate mit unseren Partnern zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass die Geräte Android- Q-Updates erhalten werden. Das Beta-Entwicklerprogramm für Android Q läuft derzeit auch schon auf unserem Huawei Mate 20 Pro. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit den Produkten, die ein Update auf Android Q erhalten werden: ▪▪ P30 Pro ▪▪ P smart Z ▪▪ P30 ▪▪ Mate 20 X ▪▪ Mate 20 ▪▪ Mate 20 X 5G ▪▪ Mate 20 Pro ▪▪ P20 Pro ▪▪ Porsche Design Mate 20 ▪▪ P20 RS ▪▪ Mate 10 Pro ▪▪ P30 lite ▪▪ Porsche Design Mate 10 ▪▪ P smart 2019 ▪▪ Mate 10 ▪▪ P smart+ 2019 ▪▪ Mate 20 lite Huawei hat sein Betriebssystem namens HarmonyOS enthüllt. Es soll auf allen möglichen Geräten funktionieren und Android heute schon ersetzen können. Huawei geht mit seinem eigenen Betriebssystem an den Start. Es heisst HarmonyOS (in China wird es Hongmeng- OS heissen), ist genauso wie das Google-System Android quelloffen und «kann Android jederzeit ersetzen», wie der Chef von Huaweis Consumer Business Group Richard Yu an Huaweis Entwicklerkonferenz HDC 2019 im chinesischen Dongguan Mitte August erklärte. Das Betriebssystem soll auf allen möglichen Devices laufen. Das erste Gerät Huaweis mit dem Harmony-Betriebssystem wird aber kein Smartphone, sondern der Smart-TV Honor Vision sein, der vorerst aber nur auf dem chinesischen Markt erhältlich sein wird (siehe dazu auch Seite 35). Huawei will HarmonyOS ausserdem in IoT-Geräte wie Wearables, vernetzte Lautsprecher und Autos integrieren. Ziel Huaweis sei es, mit dem OS ein geräteübergreifendes Ökosystem zu etablieren, sagte Yu weiter. « Ziel von Huawei ist es, mit dem OS ein geräteübergreifendes Ökosystem zu etablieren. » Richard Yu, Huawei In den Smartphones von Huawei soll vorerst weiterhin Googles Android zum Einsatz kommen. «Aber wenn wir in der Zukunft keinen Zugang mehr dazu haben sollten, können wir sofort auf HarmonyOS umsteigen», erklärte Yu an der HDC 2019. Huawei könnte den Zugang zu Googles Betriebssystem verlieren, weil US-Präsident Donald Trump den chinesischen Hersteller auf eine schwarze Liste gesetzt hat. Falls Huawei auf HarmonyOS umschalten müsste, wäre die grosse Herausforderung des Herstellers allerdings, genügend App-Entwickler für das neue Betriebssystem zu gewinnen. An dieser Hürde war in der Vergangenheit selbst Microsoft mit Windows Phone gescheitert. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2019

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