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Netzwoche 14/2016

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18 People Köpfe BEYOND

18 People Köpfe BEYOND ICT: RISING STAR: STEPHAN KÜSTER gcr. Die Initiative Digital Zurich 2025 hat einen neuen Geschäftsführer ernannt. Per Ende September wird Sunnie Groeneveld die Leitung an Stephan Küster abgeben, wie Digital Zurich mitteilt. Küster kam im April dieses Jahres zur Initiative. Zuvor leitete er den Bereich Marketing und Kommunikation bei EY für die Region EMEIA. Küster studierte Volkswirtschaften und International Marketing Management an der Universität Bonn und der London School of Economics und hält derzeit einen Sitz im europäischen Board des Global CMO Councils. Als Leiter von Digital Zurich 2025 will Küster den Fokus der Initiative verstärkt auf KMUs legen und diesen den Zugang zum Schweizer Innovationsökosystem ermöglichen, wie er auf Anfrage sagt. Ausserdem will er mit der Initiative stärker für den Standort Schweiz werben. Junge Gründer, Risikokapitalgeber Innovationsleiter ausländischer Konzerne sollen über die Vorzüge der Schweiz informiert werden. Ausserdem will Küster das Team von Digital Zurich ausbauen. Die während Projekten in Europa, den USA und Asien geknüpften Kontakte will er für die Initiative nutzen. So soll die Zusammenarbeit mit weiteren aufstrebenden Techhubs vorangetrieben werden. ROGER MOSER, COUNTRY MANAGER, RETARUS SCHWEIZ Roger Moser verantwortet das Schweiz-Geschäft des Messaging-Spezialisten Retarus. Er lebt mit seiner Tochter im Zürcher Oberland. Moser war aktiver Leistungssportler (Langlauf und Biathlon) und trainiert heute ein Nachwuchs- Biathlon-Team, das er aufgebaut hat. Er liest, kocht und reist gern und geniesst gern gutes Essen mit Freunden. Interview: George Sarpong Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Vermutlich der Job als Business Manager MSN bei Microsoft, der Aufbau und die Leitung des Teams von msn.ch. In den Anfängen des Internetbusiness’ war das noch richtige Pionierarbeit. Damals ging es darum, den besten Content für die MSN-Nutzer zu generieren. Das Ganze auf der «grünen Wiese» aufzubauen, war sehr spannend. Was würde der zehnjährige Roger Moser zu seinem jetzigen Ich sagen? «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es» (frei nach Erich Kästner). Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Positiv denkend (manchmal zu positiv), engagiert, aktiv, fair, fordernd, leistungsorientiert, Fan von kreativen und innovativen Ideen, verständnisvoll, äusserst kundenorientiert. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht? Lachen kann ich oft, zum Beispiel zusammen mit meinem Biathlon- Team. Das sind witzige und coole Jungs und Mädels. Freude bereiten mir Momente wie der Gewinn der Goldmedaille von Fabian Cancellara. Als ehemaliger Leistungssportler kenne ich die eigenen Gesetze von grossen Wettkämpfen. Eine beeindruckende Leistung nach solch einer langen Karriere! Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Mit mir vor 30 Jahren (als ich Anfang 20 war). Mit der Erfahrung von heute würde ich ein paar Sachen anders angehen oder Wertvorstellungen anders gestalten. Aber grundsätzlich bin ich mit meinem Leben sehr zufrieden. Was essen oder kochen Sie gerne? Ich koche und esse sehr gerne, zum Beispiel mediterran, Thai oder auch Indisch. Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Da gibt es viele, etwa Island oder die Fidschi Inseln, die würde ich wirklich gerne bereisen. Auf welche Website (ausser der eigenen) würden Sie nicht verzichten wollen? www.swiss-ski.ch/leistungssport/biathlon 14 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 19 FREIBURGER KANTONALBANK BEFÖRDERT CIO ABB BERUFT CHIEF DIGITAL OFFICER GOPRO-CIO WECHSELT ZU SOPHOS TAMEDIA BEKOMMT NEUEN CTO NEUER CEO FÜR SWISSCOM DIRECTORIES François Briguet Guido Jouret Tony Young Samuel Hügli Stefano Santinelli gcr. Die Freiburger Kantonalbank (FKB) hat ihren CIO zum Bereichsleiter Service-Center und Mitglied der Generaldirektion ernannt. François Briguet ersetzt seit dem 1. September seinen Vorgänger Christian Meixenberger, wie das «ICTjournal» berichtet. Dieser wird per 1. Januar zur Banque Cantonale Vaudoise (BCV) wechseln. Briguet kam 1998 als Projektleiter zur FKB. In seiner neuen Funktion leitet Briguet zusätzlich zur IT die Backoffice-Tätigkeiten, die zentrale Datenbank sowie das Callcenter der FKB. Als nächstes Projekt will Briguet die Modernisierung des E-Bankings angehen, die für November 2016 vorgesehen ist. cgr. Am 1. Oktober wird Guido Jouret als Chief Digital Officer bei ABB beginnen. Er soll die Entwicklung und Bereitstellung von neuen digitalen Kundenlösungen vorantreiben, wie das Unternehmen mitteilt. Jouret war mehr als 20 Jahre für Cisco tätig. Dort arbeitete er lange Zeit im Silicon Valley. Bei Cisco war er unter anderem für den Aufbau der IoT-Abteilung zuständig. Zuletzt leitete er den Geschäftsbereich IoT als General Manager. ABB bezeichnet ihn in der Mitteilung daher als einen «Pionier des Internet der Dinge». Jouret wird an den ABB- Standorten im Silicon Valley und Zürich arbeiten. Er untersteht direkt ABB-CEO Ulrich Spiesshofer. cgr. Der Sicherheitsspezialist Sophos hat Tony Young per sofort zum globalen CIO ernannt. Er ist für die «Strategie, Sicherheit und das Management der globalen IT-Organisation zuständig», wie Sophos mitteilt. Young arbeitet am Sophos- Hauptsitz in Santa Clara und rapportiert an CEO Kris Hagerman. Vor seinem Wechsel zu Sophos bekleidete Young ebenfalls das Amt des CIO beim Actioncam-Hersteller Gopro. Davor arbeitet er unter anderem als Senior Vice President bei Informatica. Seine Karriere begann Young bei Hewlett-Packard als Softwareentwickler und übernahm dort später Marketingfunktionen, wie es weiter heisst. dkl. Tamedia hat Samuel Hügli zum CTO und Head Digital Ventures ernannt. Als solcher wird er auch Mitglied der Unternehmensleitung, wie das Medienhaus mitteilt. Die Stelle werde Hügli am 1. Januar 2017 antreten. Gemäss Mitteilung wird er den neuen Unternehmensbereich Technologie & Digital Ventures leiten. Hügli vereint unter sich die bisherige Corporate IT, die IT Publishing, die IT Digital sowie die digitalen «Ventures», wie es weiter heisst. Dadurch entstehe erstmals ein ganzheitlicher IT-Kompetenzbereich innerhalb von Tamedia. Den Digitalbereich betreute bislang Christoph Brand. Er gebe nun einen Teil seiner Verantwortung an Hügli ab. mur. Stefano Santinelli wird am 1. Oktober CEO von Swisscom Directories. Noch ist er Head of Swisscom Health und seit zwei Jahren im Verwaltungsrat von Swisscom Directories. Santinelli tritt die Nachfolge von Edi Bähler an. Bähler leitete das Unternehmen sechs Jahre lang. Santinelli soll Local.ch und Search.ch für die Nutzer zu einem «fixen Bestandteil ihres Alltags» machen, heisst es in einer Mitteilung. Die beiden Marken gehören zu 69 Prozent Swisscom und zu 31 Prozent Tamedia. Vor seiner Tätigkeit bei Swisscom arbeitete Santinelli mehrere Jahre für Microsoft unter anderem in Russland und Italien. Er war zudem Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Schweiz. Anzeige STANDARD MANAGED LAN cello:connect to a smarter future NUR DIE POWER DIE SIE BRAUCHEN! SPIE, sharing a vision for the future cello: steht für erstklassige Standard Managed Services von sicheren und zukunftsweisenden Lösungen für Netzwerk und Kommunikation – für mehr Flexibilität, Sicherheit und Kosteneffizienz. Somit können Sie sich vermehrt auf Ihre eigenen Kernkompetenzen konzentrieren und erhalten ein deutlich verbessertes Kosten- Nutzen-Verhältnis. Neugierig? Mehr erfahren unter: http://cello.spie-ics.ch/cw www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2016

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