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Netzwoche 14/2016

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen tjo. Die EU-Kommission hat den Steuerdeal zwischen Apple und der irischen Regierung gekippt, wie Reuters berichtet. Nun soll Irland 13 Milliarden Euro Steuern nachfordern. Sowohl die irische Regierung als auch Apple kündigten an, gegen den Entscheid der EU-Kommission vorzugehen. Wie Reuters schreibt, habe Irland Sonderkonditionen bei Steuervorbescheiden gewährt. So soll Apple 2014 lediglich 0,005 Prozent Gewinnsteuern bezahlt haben. ▸ Webcode NW141605 Qipp heisst jetzt Allthings cgr. Qipp hat sich umbenannt. Das 2013 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Basel heisst ab sofort Allthings. Dessen Technologieplattform trug bereits diesen Namen. Nun konsolidiert das Unternehmen die Marken und gibt sich ein neues Corporate Design, wie es in einer Mitteilung heisst. Gleichzeitig bringe der neue Namen die Vision: «Allthings for a better life in buildings» besser zum Ausdruck, heisst es weiter. Am 1. September eröffnete das Unternehmen zudem ein Büro in Berlin. ▸ Webcode NW141606 Nutanix in Shoppinglaune cgr. Der Spezialist für hyperkonvergente Systeme Nutanix hat zwei Start-ups übernommen. Wie das Unternehmen mitteilt, verleibt es sich Pernixdata und Calm.io ein. Zum Kaufpreis machte Nutanix aber keine Angaben. Beide Unternehmen sollen Nutanix für die Zukunft fit machen, wie es weiter heisst. Pernixdata beschäftigt sich etwa mit neuen Speichertechnologien, die laut Nutanix traditionelle Speicher-Silos ablösen sollen. Mithilfe von Calm.io will Nutanix DevOps in seine Enterprise-Cloud bringen. ▸ Webcode NW141607 IBM expandiert in Bern mur. IBM will in der Schweiz ein «Client Innovation Center» aufbauen und plant laut der Zeitung «Bund», 150 bis 200 neue Stellen in Bern zu schaffen. Das Unternehmen will von der Bundeshauptstadt aus künftig Grosskunden wie die Post oder die SBB betreuen, zum Teil aber auch Kunden in der Romandie, im Mittelland und im Rest der Schweiz. IBM sei dafür nun auf der Suche nach Büroräumen in Bern. Gemäss «Bund» haben IBM-Angestellte bisher in Rumänien oder Indien Applikationen für Schweizer Kunden programmiert. Der Konzern will einen Teil dieser Aufgaben nun in die Schweiz zurückholen. IBM werde vom neuen Standort aus etwa seine Softwareprodukte und Dienstleistungen an die Bedürfnisse lokaler Kunden anpassen. Einige dieser Arbeiten erbrachten die Beschäftigten bisher auch in Zürich-Altstetten, am Hauptsitz von IBM Schweiz, wie der «Bund» gemäss Angaben von IBM-Schweiz-Chef Thomas Landolt schreibt. IBM habe bereits begonnen, Personal für Bern zu rekrutieren. Der Konzern suche unter anderem App-Entwickler, Datenexperten und Testanalysten. Die künftige Standortleiterin Franziska Feller arbeite heute noch am Standort Gümligen. Die Niederlassung kümmerte sich laut «Bund» bisher primär um Marketing und Verkauf. Die Standortförderung des Kantons Bern begleitet IBMs Vorhaben. Der Berner Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann sagte gegenüber dem «Bund», dass die Standortförderung des Kantons IBM aber nur bei der Bürosuche unterstütze. Investitionsgelder oder Steuererleichterungen würden dem Unternehmen nicht gewährt. IBM unterhielt bereits einmal eine Verkaufsabteilung in der Stadt Bern, transferierte diese aber im Jahr 2000 nach Gümligen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW141601 Rückgang am Tabletmarkt erreicht Rekordwert cka. Anfang des Monats hat IDC bereits durchzogene Zahlen für das zweite Quartal am Tabletmarkt verkündet. Nun liefert der Marktforscher die Prognose für das gesamte Jahr nach. Die Auslieferungen sollen 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent zurückgehen. Ein Negativrekord, wie die Analysten von IDC schreiben. Die Auslieferungen würden sich folglich auf 183,4 Millionen Einheiten reduzieren. Die Marktforscher bleiben jedoch optimistisch. Gemäss ihren Prognosen legt der Markt 2018 wieder zu. Bis 2020 sollen die Auslieferungen auf 194,2 Millionen Geräte ansteigen. Dieses Wachstum resultiere aus den Detachables. IDC rechnet damit, dass Google in dem Bereich Fuss fassen werde. Allerdings werde das Betriebssystem leicht an Boden verlieren. Während iOS seinen Marktanteil mehr oder weniger behalte, werde vor allem Windows zulegen, prognostizieren die Marktforscher. Die Analysten von Digitimes sind jedoch weniger optimistisch. Wie sie schreiben, ziehen sich drei Hersteller aufgrund der schlechten Nachfrage ganz aus dem Tabletmarkt zurück. Dabei handle es sich um die drei taiwanesischen Unternehmen Acer, Asustek und Micro-Star International (MSI). Asustek habe bereits Mitarbeiter von seiner Tabletsparte in andere Abteilungen, wie etwa Smartphones oder Virtual und Augmented Reality, verlegt. MSI äus serste sich zum Rückzug aus dem Tabletmarkt. Wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte, bietet es in Die Tablet-Auslieferungen sollen 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent zurückgehen. Bild: Fotolia Europa seit längerem keine Tablets mehr an. Die interne Neuverteilung der Ressourcen sei bereits abgeschlossen. «Da unser Unternehmen breit aufgestellt ist und viele unterschiedliche Produkte entwickelt und selbst produziert, konnten wir auf die Entwicklung flexibel und ohne entscheidenden Einfluss auf die Personalplanung reagieren», sagte ein Unternehmenssprecher. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW141602 14 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 «Wir beschaffen IT wie Ziegelsteine» cgr. Am 24. August ist die fünfte IT-Beschaffungskonferenz über die Bühne gegangen. Veranstaltet wurde der Event von der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Der Event stand unter dem Motto «Schlanke und flexible Beschaffung». Laut den Veranstaltern kamen rund 350 Personen an die Veranstaltung auf das Von-Roll-Areal der Uni Bern. Nationalrat Franz Grüter hielt die Eröffnungsrede. In seinem Vortrag fasste er nicht nur die aktuellen Missstände in der Beschaffung zusammen, sondern stellte auch einige Anregungen für Verbesserungen in den Raum. Bund als grosser Auftraggeber Grüter sprach sowohl in der Rolle als Unternehmer wie auch als Nationalrat, wie er gleich zu Anfang sagte. Er betonte, dass die IT-Projekte der öffentlichen Hand keine kleinen Brocken seien. Laut Grüter geben Bund, Kantone und Gemeinden im Jahr zwischen 2 bis 2,5 Milliarden Franken für die IT aus, sowohl für die Beschaffung wie auch den Betrieb. Allein beim Bund summierten sich die Ausgaben auf 1 Milliarde Franken. Somit sei der öffentliche Bereich auch einer der wichtigsten Arbeitgeber der Schweizer IT-Branche. Gleichzeitig steuere der Bund damit das Profil der IT und sei eine wichtige Antriebsfeder für die Branche, sagte er. Im Vergleich zur sehr dynamischen IT «stammen die Strukturen der Beschaffung noch aus dem letzten Jahrhundert», hob Grüter hervor. «Wir beschaffen IT wie Ziegelsteine», was auch darin zum Ausdruck komme, dass die Beschaffung dem Bundesamt für Bauten angegliedert sei. Diese Vorgaben seien aber nicht mehr zeitgemäss, sagte Grüter weiter. Sunrise lagert IT-Betrieb an Huawei aus cgr. Sunrise hat mit Huawei einen Managed-Services-Vertrag für seinen IT-Betrieb unterzeichnet. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Mit eingeschlossen sind alle «IT-Basisdienstleistungen vom Hardwarebetrieb bis zur Datenbankebene zum Betrieb der Applikationsservices», wie Sunrise mitteilt. Bei Sunrise verbleiben die Bereiche IT- Strategie, Projektmanagement und Entwicklung. Mit der Vereinbarung will Sunrise eine höhere Flexibilität und Verfügbarkeit seiner Dienste erreichen. Möglich sei dies, da nur noch ein einziger Partner für die Erbringung der Dienstleistungen zuständig sei, heisst es in der Mitteilung. Als Teil der Vereinbarung werden auch 31 Mitarbeiter von Sunrise zu Huawei wechseln. Per November dieses Jahres werden diese bei Huawei in Dübendorf beginnen. In den Des Weiteren kritisierte er den oft zu eng und starr gefassten Katalog an Anforderungen und Spezifikationen, die mit den Ausschreibungen in der IT einhergingen. «Innovationen und Variationen werden dadurch ausgebremst», betonte Grüter. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW141603 Nationalrat Franz Grüter hielt die Eröffnungsrede an der fünften IT-Beschaffungskonferenz. nächsten 12 Monaten besteht eine Beschäftigungsgarantie und es soll keine Entlassungen geben, wie es weiter heisst. Laut Sunrise-CTO Elmar Grasser verbindet die beiden Unternehmen bereits seit 2012 eine Partnerschaft im Mobilnetzbereich. Diese erfolgreiche Kooperation werde nun auf die IT-Operations ausgeweitet. Zum Volumen des Auftrags und den erhofften Einsparungen machte Sunrise keine Angaben. Die Verlagerung der Infrastrukturen und des Personals erfolge nur nach Dübendorf. Es sei nicht geplant, die Infrastruktur oder Datenbanken ins Ausland zu verlagern, heisst es vonseiten des Telkos. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW141604 WWW.NETZWOCHE.CH U-Blox im Aufwind cgr. Der Schweizer Halbleiterhersteller U-Blox hat ein erfreuliches erstes Halbjahr verbucht. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz um 11 Prozent auf rund 180 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Betriebsgewinn nach Abschreibungen, vor Steuern und Zinsen stieg sogar um 12,3 Prozent auf nunmehr 27,8 Millionen Franken. Damit setzt der Hersteller die positive Entwicklung aus dem Vorjahr fort. In den Jahren davor kämpfte U-Blox mit stagnierenden Umsätzen und scheint nun die Trendwende geschafft zu haben. ▸ Webcode NW141608 Huber+Suhner geht es gut mur. Huber+Suhner hat sein erstes Halbjahr bilanziert: Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent auf 381,2 Millionen Franken und der Ebit um 65,2 Prozent auf 38,4 Millionen. Der Konzerngewinn sprang von 6,1 auf 29,9 Millionen Franken. Alle Geschäftsbereiche erzielten organisch mehr Umsatz und steigerten die Ertragskraft. Der Auftragseingang belieft sich laut Mitteilung auf 388,4 Millionen Franken, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. ▸ Webcode NW141609 Amazee.io expandiert gsa. Der Schweizer Drupal- Hoster Amazee.io expandiert. Das Zürcher Unternehmen unterhält bereits Standorte in den USA und Südafrika. Hinzu kommen sollen Filialen in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien, Schweden, Grossbritannien, Türkei, Indien und Kanada, wie die Firma mitteilt. Ausserdem kündigte Amazee.io eine neue Preisstruktur für das Drupal-Hosting an: Anstatt der Verrechnung pro Prozessor oder Memory verrechnet das Unternehmen die Website-Aufrufe. ▸ Webcode NW141610 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2016

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