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Netzwoche 14/2017

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Advertorial Digitale

Advertorial Digitale Transformation verändert die Ansprüche an Infrastrukturen und Datenverfügbarkeit Um mit der digitalen Transformation Schritt zu halten, sind Unternehmen bestrebt, ihre Geschäftsmodelle zu modernisieren. Doch mit zunehmender Digitalisierung und datenbasierten Geschäftsmodellen wachsen auch die Anforderungen an eine permanente Verfügbarkeit der erforderlichen Daten. Das gilt insbesondere für geschäftskritische «Enterprise Applications». Kein Zugriff ist keine Option. Selbst kurze Ausfallzeiten können erheblichen Schaden anrichten. Laut den Analysten der Enterprise Strategy Group (ESC) kosten Ausfälle mittlere und grosse Unternehmen rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Ausfälle geschäftskritischer Anwendungen haben auch Auswirkungen, die sich nicht genau beziffern lassen, wie etwa sinkende Kundenbindung, Imageeinbussen und Verlust von Mitarbeitervertrauen. Das heisst: Jede Modernisierung einer IT-Produktionsumgebung muss Hand in Hand mit entsprechenden Verbesserungen an der Schutzumgebung geplant und umgesetzt werden. Wird die Datensicherung nicht angemessen modernisiert, sind IT- Ausfälle die unweigerliche Konsequenz. Flexibilität aus der Cloud Der Grundstein für datenbasierte Geschäftsmodelle liegt in einer skalierbaren und leistungsfähigen IT-Infrastruktur, die um Cloud-Dienste erweitert wird. So gewinnen Unternehmen an Flexibilität. Die Integration von Cloud-Ressourcen führt jedoch schnell zu einem verzweigten Netzwerk an Standorten, an denen verteilt Daten lagern. Auch in einer solch komplexen Infrastruktur muss der CIO die Enterprise Continuity und Sicherheit gewährleisten: Unternehmenskritische Daten müssen jederzeit zugänglich sein, um die Geschäftsprozesse am Laufen zu halten. Damit wächst der Druck auf die IT, mit geeigneten Werkzeugen die Datenverfügbarkeit für Geschäfts- und Produktionsprozesse zu sichern. Bereits heute gelten Recovery Service Level Objectives (SLOs) unter 15 Minuten für alle Anwendungen und Daten als ein zentraler Richtwert. Digitale Transformation nicht ohne Datensicherungsstrategie ClOs, die aktuell ein Konzept für die digitale Transformation erarbeiten und dabei auf Cloud-Ressourcen setzen, sollten die permanente Verfügbarkeit ihrer unternehmenskritischen Daten direkt in ihre Planung einbeziehen. Wer bereits über eine hybride IT-Umgebung verfügt, tut sich auch mit Blick auf Datensicherungsstrategien einen Gefallen, wenn mehr auf die Cloud gesetzt wird. Dazu können bestehende Back-up-Systeme aus dem lokalen Rechenzentrum in eine Private- oder Public-Cloud-Umgebung, etwa Microsoft Azure, verlagert oder dorthin erweitert werden. Für jeden Workload sollten anforderungsgerechte Datenschutzlösungen, wie etwa Back-ups, Snapshots, Replikation und Verfügbarkeitstechnologien, implementiert werden. Dennoch dürfen keine Inseln entstehen, die IT-Infrastrukturen nur noch komplexer machen. Integriert in eine Plattform können Datensicherungsmechanismen zentral gesteuert und überwacht werden. Um die Verfügbarkeit virtueller, physischer und cloudbasierter Workloads sicherzustellen, hat Veeam die Availability Platform for the Hybrid Cloud entwickelt. Sie umfasst eine Vielzahl an Komponenten, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Datensicherung einfach umzusetzen. Ein DR-Plan will getestet sein Viele Unternehmen verfügen bereits über einen umfassenden Disaster-Recovery- Plan (DR). Aber DR-Tests und -Dokumentation sind zeit- und kostenintensiv. Dies hat zur Folge, dass DR-Pläne nicht regelmässig getestet werden und nicht immer den aktuellen Anforderungen entsprechen. Dadurch werden Compliance und Verfügbarkeit gefährdet. Als Teil der Veeam Availability Platform for the Hybrid Cloud können Unternehmen mit dem Veeam Availability Orchestrator eine DR-Orchestrierungs-Engine nutzen, mit der sie zusammen mit Veeam Backup & Replication oder der Veeam Availability Suite Failover-Pläne einfach erstellen, testen und dokumentieren können. Darüber hinaus ist eine weitgehende Automatisierung unverzichtbar, damit Routineaufgaben rund um Datenschutz und Datensicherung möglichst effizient ablaufen. Die Umsetzung einer leistungsfähigen Datensicherungsstrategie ist ein kontinuierlicher Prozess, denn es müssen immer neue Anforderungen erfüllt werden. In zunehmendem Umfang müssen Daten von mobilen Endgeräten oder anderen Standorten in ein Back-up- und DR-Konzept integriert werden. Die Veeam Availability Console bietet hier eine cloudfähige Plattform, die grossen Unternehmen die Möglichkeit bietet, ihre dezentralen Niederlassungen und verteilten Standorte unkompliziert zu verwalten. So sind Unternehmen auch langfristig bei maximaler Flexibilität gegen lange Ausfallzeiten gerüstet. Sie wollen mehr erfahren? Besuchen Sie uns auf: https://www.veeam.com/availabilityplatform.html Veeam Software AG Lindenstrasse 16 6340 Baar T.: 041 766 71 31 www.veeam.com/de

Business Event 13 Schneider-Ammann auf Tuchfühlung mit der Fintech-Szene In Schlieren hat der zweite Swiss Fintech Day stattgefunden. Stargast war Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Er sieht in der Digitalisierung eine riesige Chance für die Schweiz – aber nur dann, wenn sie ihre Vollbeschäftigung aufrechterhalten kann. Autor: Marcel Urech Swiss Finance Startups (SFS) hat den zweiten Swiss Fintech Day veranstaltet. Er lockte über 200 Gäste in den «Startup Space» nach Schlieren. kam. Beide forderten Schneider-Ammann dazu auf, sich für eine stärkere Förderung des Fintech-Ökosystems in der Schweiz einzusetzen. Hoher Besuch aus Bern Stargast war Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Er traf sich bereits vor dem offiziellen Programm mit Start-ups und Innovatoren. Dabei testete er laut Mitteilung der Veranstalter unter anderem einen Bitcoin-Bankomaten und die Bezahl-App Twint. Er sei zudem per VR-Brille durch die Anlagen des Start-ups Climeworks gelaufen, das CO2 aus der Atmosphäre filtern und so Energie gewinnen will. «Die Digitalisierung ist für die Schweiz eine riesige Chance», sagte Schneider-Ammann, der sehr bodenständig auftrat und die Gäste mehrmals zum Lachen brachte. «Aber die Digitalisierung stellt Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auch vor neue Herausforderungen.» Es sei die Aufgabe der Politik, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich Start-ups in der Schweiz positiv entwickeln können. So bleibe die Schweiz ein Innovationsmotor. Loanboox erhofft sich mehr Start-up-Förderung Bevor Schneider-Ammann am Event auftrat, durften drei Start-ups aus dem Fintech-Umfeld in Kurzreferaten ihre Wünsche an den Bundesrat formulieren. Zuerst trat Loanboox-CEO Stefan Mühlemann auf die Bühne. Mühlemann forderte Schneider-Ammann dazu auf, sich für eine stärkere Förderung von Start-ups in der Schweiz einzusetzen. Die Regulierung dürfe keine Bankenabschottung sein, sagte der Loanboox-CEO. Das zweite Start-up auf der Bühne war Lykke. CEO Richard Olsen bezeichnete die Blockchain in seinem Vortrag als globales Internet-Notariat. Sie könne jeden Asset und jeden vertraglichen Anspruch verbriefen. Das sei eine riesige Chance. Olsen forderte den Bundesrat dazu auf, mehr kleine Pilotprojekte zu starten. «Einige davon werden vielleicht ein Flop. Aber die Leute, die daran arbeiten, werden unwahrscheinlich viel lernen.» Das dritte Start-up war Contovista. Auf der Bühne standen Roland Zwyssig, CMO der Aduno-Gruppe, und Contovista-CEO Gian Reto à Porta. Sie zeigten dem Publikum auf, wie es zur Mehrheitsbeteiligung von Aduno an Contovista Digitalisierung? Ja, aber nur mit Vollbeschäftigung Schneider-Ammann reagierte offen auf die Forderungen. «Wir verstehen, dass es eine neue Welt gibt», sagte er. Die Digitalisierung schreite rasant voran – auch in der Finech- Szene. Er selbst habe vor ein paar Monaten noch nicht einmal gewusst, dass es in der Schweiz ein Crypto Valley gebe. Wichtig sei, dass die Schweiz ihre Vollbeschäftigung aufrechterhalten könne. «Dann haben wir unsere Hausaufgaben gemacht.» Es dürfe nicht passieren, dass wenige von der Digitalisierung profitierten und der Rest nicht. Dann könne es soziale Probleme geben. «Es dürfen keine Ängste aufkommen», sagte Schneider-Ammann. Die Schweiz müsse bereit sein, Risiken einzugehen. Auf mögliche Steueroptimierungen für Start-ups angesprochen, sagte der Bundesrat: «Vielleicht kann ich übermorgen noch intervenieren und einen entsprechenden Vermerk in die geplante Steuerreform aufnehmen.» Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_55766 Christina Kehl, Co-Founder und Director bei Swiss Finance Startups, und Bundesrat Johann Schneider-Ammann beim «Firesite Chat». www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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