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Netzwoche 14/2017

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PROCIVIS HAT SEINEN

PROCIVIS HAT SEINEN ERSTEN CTO NOVARTIS ERNENNT CHIEF DIGITAL OFFICER SOLVAXIS HOLT GENERAL MANAGER AUS EIGENEN REIHEN JULIUS BÄR BERUFT DIGITALCHEF ECONOMIESUISSE ERWEITERT DEN VORSTAND Giorgio Zinetti Bertrand Bodson Cédric Racine Christoph Hartgens Marcel Dobler osc. Procivis hat einen Chief Technology Officer (CTO). Wie das auf den E-Government-Bereich ausgerichtete Start-up mitteilt, übernimmt Giorgio Zinetti die Funktion per Anfang Oktober. Zinetti werde der erste CTO des Ende 2016 gegründeten Unternehmens, sagte Procivis auf Anfrage. Zinetti war zuletzt bei der UBS sowie als Softwareentwickler tätig. Er hat einen Master of Science in Computer Engineering des Politecnico di Milano. Laut Mitteilung soll der neue CTO «die Technologiestrategie von Procivis in enger Zusammenarbeit mit externen Technologiepartnern gestalten und umsetzen». cgr. Novartis hat einen Chief Digital Officer (CDO) ernannt. Bertrand Bodson wird die Funktion übernehmen, in der er direkt dem Novartis- CEO untersteht, wie es in einer Mitteilung heisst. Bodson wird seine Tätigkeit am 1. Januar 2018 aufnehmen. Als CDO soll Bodson die digitale Strategie des Unternehmens entwickeln und umsetzen. Dies sowohl bei der Erforschung neuer Medikamente wie auch bei der Automatisierung der Geschäftsprozesse, wie Novartis weiter schreibt. Bodson kommt nicht aus der Pharmabranche. Aktuell ist er beim britischen Handelsunternehmen Sainsbury's Argos als Chief Digital and Marketing Officer tätig. cka. Der Schweizer ERP-Entwickler Solvaxis hat Cédric Racine zum neuen General Manager ernannt. Seine neue Stelle trat er am 1. September an, wie das Unternehmen mitteilt. Racine blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung bei Solvaxis zurück. Gemäss Mitteilung kam er vor über 15 Jahren zum Unternehmen. Als Consultant hatte er zunächst Kunden im In- und Ausland betreut. Dann leitete er zwischen 2009 und 2014 den Bereich Consulting in der Schweiz. In seiner letzten Funktion führte er die Professional Services. Darunter fallen laut Mitteilung die Bereiche Consulting und Customer Services. Alexandre Crettol übernehme nun diese Funktion. tsc. Die Zürcher Privatbank Julius Bär hat ihr digitales Segment um eine neue Position erweitert. Die Stelle als Chief Digital Officer übernimmt Christoph Hartgens, wie Finews berichtet. Er soll die digitalen Projekte innerhalb der Bank verantworten und ihre Koordination und Entwicklung übernehmen. Er werde sich zudem um die daraus resultierenden Kundeninteraktionen und externen Partner kümmern, schreibt Finews. Hartgens startete seine Karriere bei Julius Bär als Leiter Channels & Partner Business Transformation im Jahr 2013. Er arbeitete ausserdem für Credit Suisse und die Trading-Plattform Tradejet, das Joint Venture der Bank Zweiplus und Ringier. 22 People Köpfe Anzeige sma. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat an seiner Jahresversammlung vom 24. August neue Mitglieder in den Vorstand aufgenommen. Unter ihnen befinden sich namhafte Persönlichkeiten aus der IT-Branche; allen voran Marcel Dobler, Nationalrat und seit März Präsident von ICT-Switzerland. Heinz Herren, Leiter des IT-Ressorts bei Swisscom, tritt nicht nur dem Vorstand, sondern auch dem Ausschuss bei, wie es in der Mitteilung heisst. Mit dabei ist zudem ein Vertreter des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen: Michael Wider, Deputy CEO von Alpiq. Economiesuisse bestätigte auch den Präsidenten Heinz Karrer im Amt. Wir bringen alle zusammen. Mit dem MediData-Netz ermöglichen wir einen effizienten Informations austausch und optimale Prozesse im Gesundheitswesen. Lernen Sie Ihre Vorteile kennen. Wir zeigen sie Ihnen gerne auf www.medidata.ch oder in einem Beratungsgespräch. Melden Sie sich ganz bequem und unverbindlich via www.medidata.ch/callback. Erfahren 14 / Sie 2017 mehr auf www.medidata.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 23 RISING STAR: PATRIC FORNASIER sma. Der Onlinemarktplatz Siroop hat einen neuen Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Wie das Unternehmen mitteilt, übernahm Patric Fornasier die Aufgaben per 1. September 2017. Gleichzeitig stieg er in die Geschäftsleitung auf. Fornasier folgt auf Isabel Steiner, die gemäss Mitteilung zu Google wechselt. Der 36-jährige Fornasier will sich der technologischen Weiterentwicklung des Onlinemarktplatzes widmen und die Stellung des Joint Ventures von Coop und Swisscom in der Schweiz festigen. Fornasier war zuvor im Ausland tätig, etwa bei Thoughtworks, Springer und Yelp. Mit seinen dort gesammelten Erfahrungen sieht er sich bestens gerüstet, Siroop im Schweizer Markt weiter zu etablieren. «Mein Ziel ist es, Siroop zu einem der attraktivsten Arbeitgeber für Tech-Talente zu machen und gleichzeitig mitzuhelfen, die Digitalisierung des Schweizer Handels voranzutreiben», sagte Fornasier auf Anfrage. Als wichtigste Aufgabe sieht er den Aufbau einer Top-Engineering- Organisation und die Verankerung einer agilen Denk weise bei Siroop. «Das Unternehmen soll häufiger deployen und pro Iteration noch schneller Mehrwert für Kunden und Händler schaffen», sagte Fornasier. Er war bislang Head of Engineering bei Siroop. Fornasier studierte Informatik an der Berner Fachhochschule und an der University of New South Wales in Sydney. BEYOND ICT: ERIC KRAPF, CEO, ATOS SCHWEIZ Eric Krapf lebt mit seiner Frau Elvira Merz und den siebenjährigen Zwillingsmädchen Rachel und Tina in der Nähe von Winterthur. Krapf interessiert sich für «Collaboration» im und zwischen Unternehmen. Seine Freizeit verbringt er mit Freunden und der Familie beim Wandern, Segeln, Joggen und Kochen. Interview: George Sarpong Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Zu erleben, wie Menschen mit Freude zusammenarbeiten und Kunden begeistern, wenn man ihnen die Chance gibt, Dinge so zu tun, wie sie es für richtig halten. Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Das müssten Sie meine Mitarbeiter fragen. Was ich mir wünsche ist, dass sie sich ernst genommen und respektiert fühlen und von mir Wertschätzung erfahren. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht oder sich geärgert? Über vieles gelacht, über wenig geärgert. Es geht immer mal wieder etwas schief, wenn wir Neues ausprobieren. Letztens lachte ich über mich, als ich zum zweiten Mal in einer Woche, durch ein Telefonat abgelenkt, in den falschen Zug eingestiegen war. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Eine hypothetische Frage – vielleicht mit meinen Kindern. Sie sind voll von kindlicher Energie und Neugierde, vieles ist für sie noch ein Wunder. Ihre Wissbegierde und Begeisterung finde ich spannend. Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Ja, die Schweiz. Ich habe das Glück, dass ich schon viele Länder besuchen und bereisen durfte. Die Schweiz möchte ich gerne weiter entdecken und noch besser kennenlernen. Was essen oder kochen Sie gerne? Einfache Speisen, die mit Liebe und Können zubereitet wurden und nach dem schmecken, was sie sind. Nach diesem Prinzip koche ich auch selbst. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 2022 – im dannzumaligen Hier und Jetzt, reich an Ideen, die in die heutige Zeit passen. Auf welche Website (ausser der eigenen) würden Sie nicht verzichten wollen? Auf so etwa 100 000. Auf eine Seite reduziert: Wikipedia. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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