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Netzwoche 14/2017

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32 XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX Bild: TCmake_photo / iStock.com FOCUS MANAGED WORKPLACE Der Arbeitsplatz geht in die Cloud cgr. Das Modell «Everything-as-a-Service» erreicht immer mehr das Business, schreibt der frischgebackene General Manager Personal Systems bei HP Schweiz, Frank Blockwitz. Gerade mit einem Workplaceas-a-Service (WaaS) könnten Unternehmen Kosten sparen und flexibler auf Veränderungen reagieren. Damit sich dieser Vorteil auszahlt, rät Blockwitz zur Analyse des IST- und SOLL-Zustands. Bei der Wahl des richtigen Partners sollten alle relevanten Beeinflusser und Entscheider mit eingebunden werden. Pierre Bolle, Sales Manager & Member of the Board von Swiss Cloud Computing, beschreibt in seinem Focus-Beitrag die Vorteile des Cloud- Arbeitsplatzes. Für ihn liegen diese vor allem an der grösseren Mobilität, an der Unabhängigkeit von Geräten, Betriebssystemen wie auch des Arbeitsorts. Ausserdem wirke sich ein Geräteausfall nicht mehr so massiv aus. Zudem werden die Kosten kalkulierbarer und auch dem IT- Leiter werde Arbeit abgenommen. Um dies zu erreichen, braucht es für Bolle aber den richtigen Partner. Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident von Baggenstos, erklärt in seinem Fachbeitrag zunächst die Ursprünge von WaaS. Im Anschluss beleuchtet er die WaaS-Lösungen der neuesten Generation. Diese bringen die Welten Client-/Server- und Remote-Desktop/VDI-Lösungen zusammen. Damit stellen sie Flexibilität und Mobilität in den Fokus. 14 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Focus Managed Workplace 33 Die Flatrate für die Unternehmens-IT Die Unternehmen, die ihre Informatik noch nicht als Service beziehen, werden bald einer Minderheit angehören. Denn in der Sharing-Economy setzen sich Rundum-Sorglos-Pakete durch, die sich künftig bis auf die komplette Arbeitsumgebung erstrecken werden. Die IT-Abteilungen stecken in einem Dilemma: Die Digitalisierung strapaziert ihre Budgets und das IT-Management wird immer komplexer. Überalterte Geräte führen zu Sicherheitsrisiken und Produktivitätseinbussen, während das Business genau in Sachen Sicherheit und Produktivität höhere Ansprüche anmeldet. Die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer steigen. Für junge Arbeitnehmer haben die zur Verfügung gestellten Arbeitsgeräte einen besonders hohen Stellenwert. Je moderner und cooler, desto besser. Und die neue Generation ist es gewohnt, alles als Dienst zu beziehen: von Musik über Fernsehen bis zum Auto. Im Beschaffungsprozess reden zusätzliche Beeinflusser mit, allen voran HR und Facility Management. Um Talente zu halten oder noch grössere Talente zu gewinnen, setzen Firmen auf innovative Arbeitsplatzkonzepte zur Steigerung ihrer Attraktivität. Und um die Kosten unter Kontrolle zu halten, muss der verfügbare Platz optimiert werden. Das «Everything-as-a-Service»-Modell bringt handfeste Vorteile Auch im Geschäftsumfeld ist der Sharing-Ansatz mittlerweile nicht mehr neu. Im Druckbereich werden bereits seit mehr als einem Jahrzehnt Managed Services mit grossem Erfolg angeboten. Dementsprechend ist es naheliegend, auch die komplette Arbeitsplatzumgebung als Rundum- Sorglos-Paket zu beziehen. Beim Workplace-as-a-Service lassen sich auf den Ebenen Budget, Sicherheit, Skalierbarkeit, Modernität und Flexibilität messbare Optimierungen erzielen: Fixkosten anstelle volatiler Investitionen, intelligente Gestaltung der Arbeitsplätze, die auch Veränderungen im Unternehmen, wie etwa Umzüge, mitmachen, zyklische Erneuerung der Technologien, massgeschneiderte Lösungen, die Ressourcen im Unternehmen freisetzen, sowie gewährleistete Sicherheit und Compliance, was im Hinblick auf die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung ab Mai 2018 noch weiter an Bedeutung gewinnt. Auch im Geschäftsumfeld ist der Sharing-Ansatz mittlerweile nicht mehr neu. Zunächst empfiehlt sich ein «Initial-Assessment», in dem der IST-Zustand analysiert und der SOLL-Zustand definiert wird. Besonders hilfreich erweist sich dabei eine externe Perspektive, die den «Finger» ebenso unbefangen wie professionell «auf die Wunden legt». Es lohnt sich auch, auf Knowhow und bestehende Erfahrungen des Partners zu achten. Die Angebote unterscheiden sich je nach Hersteller und bedürfen einer genauen Prüfung. Bei einigen ist etwa ein umfassendes Sicherheits-Assessment inkludiert, das zugleich quasi als spätere «Versicherung» dient. Denn wird die Lösung gemäss Assessment umgesetzt und es kommt bei einem Hackerangriff dann doch zu einem Datenverlust, haftet der Hersteller. Je besser die Lösungen auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten sind, desto schneller finden sie Akzeptanz. Dafür müssen alle relevanten Beeinflusser und Entscheider mit am Tisch sitzen. Damit ist sichergestellt, dass die angestrebte Lösung sowohl die IT- als auch die Businessanforderungen erfüllt. Ziel ist es, die Komplexität im laufenden Betrieb zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und Kosten zu optimieren. DER AUTOR Frank Blockwitz General Manager Personal Systems, HP Schweiz Erfolgsfaktoren auf dem Weg zu Managed-Workplace-Services So einfach und gut das klingt: Es sind doch einige Kriterien zu beachten, damit Managed Services ihre Vorteile entfalten können. Bild: akindo / iStock.com www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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