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Netzwoche 14/2017

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36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Dell drängt in den VR-Markt rkn. Dell hat ein VR-Headset namens Dell Visor entwickelt. Es basiert auf dem Design von Microsofts Hololens, wie Daniel Charbit, Merchandising, Client Solutions bei Dell, an der Gamescom sagte. Demnach ist der Visor das erste Headset für Microsofts Mixed-Reality-Plattform. Mit dem Headset führt Dell auch einen eigenen Visor Controller ein, der haptisches Feedback bietet. Der Visor soll in den nächsten Monaten in den USA erscheinen. Schweizer Preise will Dell bei Marktstart mitteilen. ▸ Webcode DPF8_54362 Bechtle bietet neuen Cloud-Dienst tsc. Bechtle hat einen neuen Business-Cloud-Service präsentiert. Mit Back-up-as-a- Service erhalten Kunden einen cloudbasierten Dienst, der Daten in ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main auslagert, wie es in einer Mitteilung heisst. Kunden können laut Anbieter ihre Daten über S3 oder via Netapp-Altavault- Lösungen sichern. Das Payas-you-go-Modell koste 0,049 Euro pro GB/ Monat. Weitere Preismodelle folgen demnächst, wie der Anbieter verspricht. ▸ Webcode DPF8_54413 Huawei präsentiert KI-Chip Kirin 970 sma. Der chinesische Ausrüster und CE-Produzent Huawei hat an der IFA eine mobile Computerplattform für künstliche Intelligenz angekündigt. Das System-on-a- Chip (SoC) mit Namen Kirin 970 markiere einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Smartphone-KI, heisst es vonseiten des Unternehmens. Huawei bietet das System Entwicklern und Partnern als offene Plattform an. Der Chip verfügt über 5,5 Milliarden Transistoren. ▸ Webcode DPF8_53468 Caterpillars Geräte für harte Umgebungen cgr. Bereits seit einigen Jahren hat der Baumaschinenhersteller Caterpillar auch Smartphones im Angebot. Diese sind besonders verstärkt und eignen sich damit für extreme Arbeitsumgebungen. Dazu zählen etwa Baustellen, die Schifffahrt oder Logistik. Der Hersteller erweiterte nun sein Portfolio um zwei Smartphones, wie er an der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bekannt gab. Zwei neue Smartphones Caterpillar frischte sein Smartphone Cat S30 auf. Das neue Das Cat S31 kann auch in extremen Umgebungen verwendet werden. Lenovo und VMware lancieren Hyperconverged- Lösungen osc. Lenovo hat an der VMworld, der Hausmesse des Softwareherstellers VMware, eine neue Modellreihe für Hyperconverged-Computer vorgestellt. Die Geräte der Think agile- VX-Serie sollen Unternehmen verschiedener Grössen eine fertig konfigurierte, einfach zu handhabende und kosteneffiziente Plattform bieten, wie Lenovo schreibt. Kunden erhielten so eine hyperkonvergente Lösung, die Server, Speicher und Virtualisierungsressourcen zusammenfasse. Die neuen Geräte basieren laut Mitteilung auf der Server-Hardware von Lenovo. An Software kommt VMwares Lösung vSAN zum Einsatz. Die Geräte seien besonders skalierbar und liessen sich so an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Im Paket enthalten sei zudem ein Liefer- und Aufbauservice, schreibt Lenovo. Die VX-Serie eignet sich Lenovo zufolge für ROBO (Remote Office/Branch Office)-Anwendungen wie auch Virtual-Desktop-Infrastructure(VDI)-Installationen und Unternehmensanwendungen. Der Hersteller bietet drei Basismodelle an, die sowohl als All-Flash wie auch als Hybrid-Versionen erhältlich seien: Modell heisst Cat S31. Mit dem Gerät adressiert der Hersteller die Branchen Bau und Handwerk, Landwirtschaft, Sicherheit und Fahrzeugreparatur. Ausserdem könnten auch Freizeitnutzer beim Wandern, Fischen oder Biken von der Robustheit des Geräts profitieren. Das Smartphone ist laut Hersteller wasser- und staubdicht. Es überstehe Stürze aus bis zu 1,80 Metern Höhe. Besonders hebt der Hersteller die Akkuleistung von 4000 mAh hervor. Das Display hat eine Diagonale von 4,7 Zoll (12 Zentimeter). Es könne auch mit nassen Fingern und Handschuhen bedient werden. Das Gerät soll bald auf den Markt kommen. Caterpillar gibt eine Preisempfehlung von 329 Euro. Das Spitzenmodell von Caterpillar ist das Cat S41. Dieses punkte vor allem durch seinen 5000-mAh-Akku. Das Gerät habe damit bis zu 38 Stunden 3G-Gesprächszeit, verspricht der Hersteller. Durch den grossen Akku könne das Gerät auch als Powerbank für andere Geräte genutzt werden. Das S41 hat eine Bildschirmdiagonale von 5 Zoll (12,7 Zentimeter). Auch dieses Gerät übersteht Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe und ist wasserdicht. Der UVP liegt bei 449 Euro. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_55251 ·· VX-3000-Serie: Mehrzweck-1U- und 2U-1-Node-Lösung für rechenintensive Anwendungen wie VDI. ·· VX-5000-Serie: 2U-1-Node-Lösung für schnelle, leistungsfähige Speicheranwendungen wie etwa E-Mail, Big Data oder Analytics. ·· VX-7000-Serie: 2U-1-Node-Lösung für Datenbanken und Collaboration-/ Team-Anwendungen. Als Support bietet Lenovo «Thinkagile Advantage» an. Das Angebot umfasst Bereitstellung, Konfiguration und Trainingsunterstützung. Zudem könnten Kunden bei Problemen mit Hard- und Software eine direkte Verbindung zu einem Thinkagile-Techniker aufnehmen. Preise und Verfügbarkeit konnte Lenovo auf Anfrage nicht nennen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_54314 Lenovos Think agile VX7510 14 / 2017

37 253 000 Besucher kamen an die IFA 2017 in der Messe Berlin. IFA: Gadgets unter dem Weihnachtsbaum Fernseher, Smartphones und Smarthomes, diese drei Themen haben die IFA in Berlin beherrscht. An der gigantischen europäischen Consumer-Electronics-Show gab es viel zu entdecken. Ein Blick auf die Neuheiten. Autor: Fabian Pöschl An der grössten Consumer-Electronics-Messe IFA in Berlin hat die Branche Präsenz markiert. Mehr als 1800 Aussteller, rund 20 weniger als im Vorjahr, zeigten ihre Highlights, da runter waren ausser allen bekannten Branchengrössen auch wieder Dell und erstmals Amazon. Laut Christian Göke, CEO von IFA-Co-Veranstalter Messe Berlin, waren die mehr als zwei Dutzend Messehallen bis aufs Maximum ausgebucht. OEMs verbannten die Verantwortlichen deshalb ins rund 9 Kilometer entfernte Konferenzzentrum Station Berlin im alten Postbahnhof in Berlin-Kreuzberg. Bestellungen für 4,7 Milliarden Euro Die IFA lockte mit üppigem Rahmenprogramm inklusive Auftritt des Schweizer Kultduos Yello. Die Messestars waren aber die Gadgets und Hausgeräte. Rund 253 000 Besucher wollten laut den Veranstaltern Messe Berlin und GfU einen Blick auf die neuesten Gadgets zu Weihnachten werfen, das sind etwa 13 000 Besucher mehr als im Vorjahr. Laut Göke sind die Produkte an der IFA «ready to market, new and now». Die Industrie blicke optimistisch aufs Weihnachtsgeschäft, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der GfU und Mitveranstalter der IFA. Er begründet seine Zuversicht mit den Bestellungen an der Messe, die im Vergleich zum Vorjahr um rund 200 Millionen auf 4,7 Milliarden Euro gestiegen seien. Zu sehen gab es an der Messe, an der vor 50 Jahren der deutsche Aussenminister Willy Brandt das Farbfernsehen vorstellte, natürlich wieder TVs, bevorzugt sehr gross und mit OLED-Panel. Dabei ist im Vergleich zu LCD jeder Bildpunkt eine eigene Lichtquelle, der sich individuell ein- oder ausschalten lässt. Das erlaubt intensives Schwarz und brillante Farben. Der koreanische Hersteller LG ist derzeit der einzige, der die grossen TV- Panels in Serie produzieren kann. Fernseher mit LG-OLED- Panel zeigten unter anderem die japanischen Hersteller Sony und Panasonic, Philips-TV-Hersteller TP Vision und die deutsche TV-Schmiede Loewe. Samsung hingegen setzt auf QLED-LCD-Panels mit winzigen Nanopartikeln, sogenannten Quantum Dots. 4k-Auflösung und High Dynamic Range (HDR) sind für alle Pflicht. Ebenfalls gefragt waren extrem dünne, rund 2,6 Millimeter messende LG-OLED- TVs als sogenannte Wallpapers. Smartphone-Messe IFA Nicht nur Smart-TVs, sondern fast jedes Haushaltsgerät an der IFA war vernetzt. Hoch im Trend stand auch das Thema Sicherheit im Smarthome. Die Industrie will vorwärtsmachen, die drei grössten Smarthome-Verbände Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens unterzeichneten an der IFA ein entsprechendes Kooperationsabkommen. Ebenfalls im Fokus standen Themen wie Virtual Reality und Handys mit speziellen Kameras, wie das Modell V30 von LG. Es bietet eine besonders lichtstarke Doppelkamera an der Rückseite. Der chinesische Hersteller Lenovo bietet mit dem Moto X ebenfalls ein Modell mit Doppelkamera und ausserdem mit dem Z2 Force ein besonders stabiles Handy, auf dessen Bildschirm und Kameralinse an der Vorderseite er vier Jahre Garantie auf Sprünge und Risse gibt. Sony ergänzt sein Smartphone-Line-up um sein Flaggschiff Xperia Z1 Premium um die Modelle Xperia XZ1 und Xperia XZ1 Compact. Es sind die ersten Handys ab Werk mit Android 8.0 und dem neuen Snapdragon-Mobile-Prozessor. Sharp kündigte ebenfalls Handys fürs nächste Jahr an. Die zeigt der Hersteller dann wohl zu Jahresbeginn an der CES in Las Vegas oder im Frühling am Mobile World Congress in Barcelona. Dell zeigte seine neue VR-Brille namens Dell Visor. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_56239 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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