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Netzwoche 14/2017

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CAS Mobile Application Development Datum: 22.09. – 09.12.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr. / Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen topaktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile-App-Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Smart Business Day 2017 Datum: 30.10.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 12.00 – 18.00 Uhr Gottlieb Duttweiler Institut, Langhaldenstrasse 21, 8803 Rüschlikon nathalie.brescia@namics.com Namics und SAP Hybris http://smartbusinessday.com/tickets Wer nicht transformiert, verliert. Das haben viele Unternehmen unterschiedlichster Branchen schon erkannt und sich dem digitalen Wandel verschrieben. Neue Denkansätze, Strategien und Prozesse stehen dabei im Fokus. Doch ein Aspekt bleibt häufig auf der Strecke: der Kunde. Er muss im Mittelpunkt aller Bestrebungen und Massnahmen stehen – sonst haben Firmen schon verloren, bevor sie transformieren. Der Smart Business Day rückt mit seinem Motto «The Customer Perspectives» den Kunden ins Zentrum der digitalen Transformation. Am 30. Oktober 2017 findet das branchen- und technologieunabhängige Symposium für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft bereits zum achten Mal statt. Dabei erwarten die Besucher wieder inspirierende Vorträge von hochkarätigen Referenten aus renommierten Unternehmen und Institutionen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen schon jetzt erste Referenten ankündigen dürfen. Roger Wüthrich-Hasenböhler, CDO von Swisscom, Markus Dobbelfeld, Senior Vice President Marketing & Digital bei Vorwerk, und Kilian Wagner, CEO und Co-Gründer von VIU, geben Impulse, wie Sie Ihre Kunden in den Mittelpunkt der digitalen Transformation stellen. Der Smart Business Day ist mit über 150 C-Level Executives die ideale Plattform zum Networking. Er wird als führende Veranstaltung zur digitalen Transformation in der Schweiz von Namics gemeinsam mit SAP Hybris durchgeführt. I 2 – Inspire & Innovate Datum: Freitag, 17. November 2017 Zeit: 13.15 – 17.00 Uhr Ort: StageOne, Zürich Oerlikon Kontakt: chevents@microsoft.com Veranstalter: Microsoft Schweiz Anmeldung: https://aka.ms/i2-2017 Lassen Sie sich inspirieren und arbeiten Sie mit uns an Ihrem digitalen Geschäftsmodell. Mit «I 2 – Inspire & Innovate» hat Microsoft Schweiz eine praxisnahe Dialogplattform für Schweizer Unternehmen ins Leben gerufen. An diesem Anlass bieten wir Entscheidungsträgern die Möglichkeit, über Innovation zu debattieren und sich mit führenden IT-Spezialisten des Landes zu vernetzen. Die Agenda ist so aufgebaut, dass sich jeder Teilnehmende auf seine spezifischen Fragestellungen konzentrieren kann. In den Breakout Sessions werden wir gemeinsam mit unseren IT-Partnern neue digitale Geschäftsmodelle präsentieren und den Erfahrungsaustausch unter den Interessierten moderieren. Vertiefen Sie Ihr Wissen und teilen Sie Ihre Erfahrungen, Konzepte und Strategien mit anderen Führungskräften und Fachspezialisten. Melden Sie sich jetzt für unseren Event am 17. November 2017 in der StageOne Halle in Oerlikon an. Detaillierte Informationen – zu den Inhalten der einzelnen Keynotes und Breakout Sessions – finden Sie auf unserer Website. 14 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Die Ungnade der frühen Geburt Das Ausprobieren und Installieren von Software und das Streamen von Inhalten geht heute minutenschnell und reibungslos. Wie alle vor 1980 Geborenen wissen, war dem nicht immer so. Haben die Computer der Generation X kostbare Lebenszeit geraubt, oder war doch nicht alles umsonst? « Wurden unserer Generation durch unproduktive Computerei hunderte Stunden an kostbarer Lebenszeit geraubt? » Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_56012 Neulich hatte ich bei HP online Fotopapier bestellt und dabei die Mindestbestellmenge für die kostenfreie Lieferung nicht erreicht. Kurz entschlossen legte ich deshalb die selbstklebenden Social-Media-Fotosticker auch noch in den Warenkorb. Ein Tag später lag die Lieferung auf dem Bürotisch und ich machte mich daran, das neue Produkt auszuprobieren: Zuerst die App aus dem Store installiert, dann das Smartphone via WLAN für Wireless Printing mit dem Drucker verbunden, anschliessend mit ein paar Tabs ein Foto aus der Galerie bearbeitet und schliesslich mein Werk ausgedruckt und an die Kinderzimmertür geheftet – selbstklebend. Wenn’s wieder mal etwas kürzer dauert Nein, Ihr Kolumnist ist nicht unter die Social Media Influencer gegangen und versucht auch nicht, mit schamlosem Product-Placement seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es geht um Folgendes: Die ganze, oben beschriebene Prozedur hatte gerade einmal 1 Minute und 47 Sekunden gedauert. Und das führte mir in einer Art nostalgischem Technologie-Flashback vor Augen, wie anders solche Installationsprozesse noch vor wenigen Jahren verlaufen wären. Wer erinnert sich noch daran? Nehmen wir an, Sie wollten vor zehn Jahren eine Audio datei vom WAV- ins MP3-Format konvertieren. Dazu starteten Sie eine kurze Deskresearch-Session, kennzeichneten das Produkt mit dem besten Sterne-Rating, um nach dessen Download feststellen zu müssen, dass die Datei im Ihnen unbekannten RAR-Format vorlag. Kein Problem, dachten Sie sich: Nur schnell einen RAR-Dekomprimierer herunterladen, und das Problem ist gelöst. Leider entpuppte sich die zuerst heruntergeladene Datei entpackt nicht als Audio-Konvertierer, sondern als Browser verunstaltende Adware. Also nochmals zurück auf Feld eins … und im Nu waren 1 Stunde und 47 Minuten verstrichen. Andere Zeiten, andere Zeitfresser Was haben wir damals nicht Stunden um Stunden mit unproduktiver Computerei vertrödelt – beim Suchen der passenden Software im Zeitalter vor den App-Stores, beim Reparieren des Betriebssystems im Zeitalter vor Autorepair und beim tagelangen, illegalen Herunterladen von Musik und Videos im Zeitalter vor Spotify und Netflix. Doch war das denn wirklich alles umsonst? Werden jeder Generation durch die dannzumal vorherrschenden Möglichkeiten und Gepflogenheiten hunderte Stunden an kostbarer Lebenszeit geraubt? In den Sechzigern beim Herumexperimentieren mit halluzinogenen Suchtmitteln, in den wilden Achtzigern beim Demonstrieren und Schaufenster einschlagen und in den Nullerjahren eben beim Evaluieren und Installieren von Software? Ganz so düster fällt das Fazit nicht aus, denn keine Erfahrung ist ohne Lerneffekt. Zum einen meine ich, dass nur die Usergeneration, die sich einst nächtlich mit Treiber- Installationen gequält und über File-Download-Abbrüche geärgert hat, wirklich beurteilen und schätzen kann, wie bequem das digitale Benutzererlebnis heute geworden ist. Zum anderen stelle ich fest, dass die hunderten Stunden an Debugging-Erfahrung in mir ein tiefes Grundverständnis für die Informatik geweckt haben, das der Generation «Click and Run» zuweilen abzugehen scheint. Wie wohl die mit Youtube und Social Media aufwachsenden Millennials dereinst die Zeitfresser ihrer Generation beurteilen werden? www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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