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Netzwoche 14/2018

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54 Last Curiosities

54 Last Curiosities Böse Roboter sind bessere Manager jor. Fiese Roboter fördern die Produktivität. Klingt komisch, ist aber wissenschaftlich erwiesen. Verhaltenspsychologen der Université Clermont Auvergne führten ein Experiment durch, das gemäss «Pressetext» in etwa so ablief: Probanden mussten Aufgaben lösen und zwischendurch mit einem Roboter sprechen. Versuchsgruppe eins redete mit freundlichen Robotern. Versuchsgruppe zwei hingegen bekam es mit Robotern zu tun, die gemein, beleidigend und sogar bösartig antworteten. Fazit: Wer drangsaliert wurde, löste die Aufgaben schneller und machte weniger Fehler. Bleibt zu hoffen, dass Maschinen kein Faible für sadistische Spielchen entwickeln. Nichts geht über Katzen im Weltraum jor. Was passiert, wenn Weitsicht auf Narzissmus trifft? Ganz recht: Weltraum-Selfies. Die NASA lancierte eine App, mit der sich Selfie-Knipser als Astronauten inszenieren können. Mit der App feiert die US-Raumfahrtbehörde das 15-jährige Jubiläum des Weltraumteleskops «Spitzer». Die App soll also nicht nur für Gelächter sorgen, sondern den Nutzern auch die Aufnahmen des Infrarot-Teleskops nahebringen, wie «Chip.de» berichtet. Die NASA hat die App geschickt vermarktet. Auf dem Werbebild ist eine Katze im Weltraumanzug zu sehen. Eines weiss jede anständige Raumfahrtbehörde ganz genau: Nichts geht über Tiere im luftleeren Raum. Grafiken: Freepik.com (5); wissanu99 / iStock.com (1); Yimgrimm / iStock.com (1) Vladimir Borozenets / shutterstock.com (1); Chesheera- / iStock.com (1) Einen Kaffee, bitte! bca. IBM hat eine Kaffee liefernde Drohne patentieren lassen. Das Patent beschreibt laut BBC eine Drohne, die einerseits den «kognitiven Zustand» von Büroangestellten und andererseits leere Kaffeetassen erkennen soll. In einem Beispiel gies st eine Drohne Kaffee direkt in die Tasse eines Büroarbeiters. In einem anderen Beispiel beschreibt BBC Heissgetränke, die per Drohne in einem versiegelten Beutel geliefert werden, um Verbrühungen zu vermeiden. Alternativ könne man in einem Büro mit einer Handbewegung eine Tasse Kaffee beschwören. IBM schlägt ausserdem vor, dass die Drohne mit Technologie ausgestattet werden könnte, um Blutdruck, Pupillenerweiterung und Mimik zu erkennen und zu beurteilen, ob Menschen schläfrig sind. IBM hat nicht enthüllt, ob das Unternehmen wirklich plant, die Kaffeedrohne zu produzieren. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Auf der Jagd nach Satoshi Nakamoto osc. Im Oktober 2008 tauchte im Internet ein Paper mit dem Titel «Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System» auf. Verfasst hatte es ein gewisser Satoshi Nakamoto. Die erste Kryptowährung auf Basis der Blockchain war geboren und sollte alsbald ihren Siegeszug um den Globus antreten. Doch wer ist eigentlich dieser Satoshi Nakamoto? Stammt er aus Japan, wie der Name vermuten lässt? Oder ist der Name ein Pseudonym, hinter dem sich eine Gruppe von Krypto-Entwicklern verbirgt? Ist es gar Elon Musk oder der US-Geheimdienst? Auf der russischen Crowdfunding-Plattform Boomstarter ist nun eine Kampagne gestartet, die ein für allemal Licht in die Identität des Bitcoin-Erfinders bringen soll, wie «T3n» berichtet. Um Privatdetektive in den USA, Japan und Europa anzuheuern, seien bislang rund 100 000 Franken gesammelt worden. Der Initiant ist zuversichtlich, mithilfe der Community das Rätsel um Nakamoto lösen zu können. Der Spion, der nicht gurrt jor. Wer heute seine Mitbürger ausspionieren will, muss schon erfinderisch sein. Etwa so wie China. Die Volksrepublik beauftragte über 30 Organisationen mit einer Hitchcock'schen Überwachungsaktion, wie die «South China Morning Post» berichtet. In mindestens fünf Provinzen des Landes kämen Drohnen zum Einsatz, die so aussehen und fliegen würden wie Tauben. Die vogelähnlichen Spione hätten viele Vorteile, in militärischer wie auch in ziviler Hinsicht, sagte eine Forscherin gegenüber der chinesischen Tageszeitung. Wenn die Robo-Vögel nun auch noch Parasiten verbreiten und Städte verkoten, könnten sie sogar richtige Tauben ersetzen. 14 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Die Roboter übernehmen Dokumentenmanagement intelligent automatisieren Kunden kommunizieren über digitale Kanäle mit Unternehmen. Doch diese können eingehende Dokumente noch lange nicht automatisiert, vollständig digital und effizient bearbeiten. Softwareroboter, künstliche Intelligenz und Cognitive Computing ändern das. Swiss Post Solutions zählt zu den Vorreitern beim Einsatz dieser Systeme für seine Kunden. Die ganze Welt spricht über Digitalisierung. Kaum ein Unternehmen hat das Thema nicht ganz oben auf der Agenda, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch während in der Fertigung die digitale Fabrik der Industrie 4.0 langsam Formen annimmt, werden 80 Prozent aller Dokumente in Wirtschaft und Verwaltung immer noch physisch bearbeitet. Menschen lesen Schriftsätze, deuten ihre Intention und bearbeiten auf dieser Basis Angebote oder Rechnungen, Aufträge oder Beschwerden, Klageschriften oder andere komplexe Fragestellungen. Danach geben sie die relevanten Informationen in Softwareanwendungen ein und lösen Folgeprozesse aus. Während beispielsweise Banken und Versicherer schon in der Vergangenheit viel an der Digitalisierung ihrer Kundenschnittstellen mit Onlinebanking oder Schaden-Apps gearbeitet haben, sind die Prozesse hinter diesen Frontends häufig noch so wie in den 1980er- Jahren. Alte Backend-Systeme erschweren die Durchgängigkeit der Datenverarbeitung. Eine einzige Änderung von Kundenstammdaten bei einer Bank involviert häufig zahlreiche Mitarbeiter und Systeme. Dabei sind künstliche Intelligenz und Robotic Process Automation heute schon in der Lage, Prozesse «end-to-end» intelligent zu automatisieren. Und mit Cognitive Computing steht eine Technologie schon in den Startlöchern, die menschliches Denken imitieren kann und somit auch zu Entscheidungen in der Lage ist, die die heutige künstliche Intelligenz in den Schatten stellen. Die physische und digitale Welt verbinden Gefragt ist die intelligente Verbindung der physischen und der digitalen Welt – das Geschäftsmodell des BPO- Dienstleisters Swiss Post Solutions (SPS), einem Konzernbereich der Schweizerischen Post. Denn der Dokumentenstrom im Unternehmen wird auch in Zukunft zu einem guten Teil physische Dokumente umfassen, die als Brief im Posteingang landen. Andererseits sorgt der Einsatz einer intelligenten Automatisierungslösung für Damian Baer, Leiter Swiss Post Solutions Schweiz ein Höchstmass an wirtschaftlicher Effizienz. Und sollten sich Dokumente nicht automatisch bearbeiten lassen, treffen Mitarbeitende Entscheidungen, wie der zu bearbeitende Prozess weitergeht. Die künstliche Intelligenz sorgt dann mit der Technik des maschinellen Lernens dafür, dass solche menschlichen Entscheidungen als Grundlage für künftige Entscheidungen des Systems gelernt werden. Strukturierte Daten aus unstrukturierten Dokumenten Die Stärke künstlicher Intelligenz ist, aus frei formulierten Texten strukturierte Daten erzeugen zu können. Die Systeme erkennen die Absender-Intention, lesen Daten aus und können diese für die weitere Sachbearbeitung zur Verfügung stellen. Robotic Process Automation kann dann unter Nutzung der vorhandenen Mensch-Maschine-Schnittstelle Daten in weitere Systeme übertragen – ob in eine komplexe Maske eines ERP-Systems oder im Fall der genannten Stammdatenänderung in ein Dutzend Banksysteme. Von Swiss Post Solutions in der Praxis erprobt Bereits vor mehr als drei Jahren begann SPS, erste Pilotprojekte umzusetzen, um dieses gewaltige Potenzial intelligenter Automatisierung auszuschöpfen. Auf der SPS bietet auf Basis einer globalen Plattform eine Komplettlösung für intelligente Automatisierung im Dokumentenmanagement. Basis einer globalen Plattform bietet SPS seit über einem Jahr eine Komplettlösung für intelligente Automatisierung im Dokumentenmanagement: Dabei werden Daten physischer Dokumente über Texterkenner erfasst, Inhalte mittels künstlicher Intelligenz ausgelesen und Prozesse mit Robotic Process Automation automatisiert. Der geringe Prozentsatz von Dokumenten, die nicht automatisiert ausgelesen werden können, kann in einem Offshore-Center in Vietnam mit über 1500 Beschäftigten bearbeitet werden. Und auch der nächste Entwicklungsschritt hin zum Cognitive Computing ist in der Erprobung, damit die Kunden von SPS auch in Zukunft ihren klaren Wettbewerbsvorteil behalten und ausbauen können. Denn mit dem Ansatz, als BPO-Partner die Prozessverantwortung zu übernehmen und damit den Auftraggebern das Technologierisiko vollständig abzunehmen, leistet SPS einen entscheidenden Beitrag, die Chancen der Digitalisierung schnell und effizienzsteigernd zu nutzen. Swiss Post Solutions AG Pfingstweidstrasse 60b 8080 Zürich marketing@swisspost.com www.swisspostsolutions.com www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2018

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