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Netzwoche 14/2018

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10 Business Aktuell

10 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Schweizer lassen die Finger von Mobile Payment jor. Kontaktloses Bezahlen ist der letzte Schrei, könnte man meinen. Doch der Schein trügt, wie eine Befragung der ZHAW und der Universität St. Gallen (HSG) zeigt. In der Schweiz werde nur 7 Prozent des Zahlungsverkehrs kontaktlos abgewickelt. Mobiles Bezahlen via Apps wie etwa Twint oder Apple Pay machen sogar weniger als 2 Prozent aus. Gemessen an der Anzahl Transaktionen sei Bargeld das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel im stationären Handel. ▸ Webcode DPF8_102609 Bison IT Services wird zu Bithawk bca. Bison IT Services hat einen strategischen Wechsel zu einem neuen Namen inklusive neuem Corporate Design bekannt gegeben. Der Full-Service-Anbieter werde ab dem 1. Januar 2019 unter dem Namen Bithawk operieren. Laut eigenen Angaben beabsichtigt das Unternehmen mit Sitz in Sursee, sich mit dem neuen Markenbrand in der digitalen Welt eindeutig auf dem Markt zu positionieren und sein Angebot als IT-Gesamtlösungsanbieter weiter auszubauen. ▸ Webcode DPF8_104239 Proton-VPN expandiert nach Afrika mur. Der Schweizer VPN-Provider Proton-VPN hat seine ersten Server in Afrika in Betrieb genommen. Die vier Maschinen stehen laut einem Blogeintrag in Johannesburg in Südafrika. Einer der Server sei für den Preisplan Basic, die anderen drei für die Abos Plus und Visionary. Proton- VPN unterstützt damit nun insgesamt 21 Länder. Die Server in Afrika seien optimiert für das Streaming von Mediainhalten, unter anderem auf Hulu, HBO Go und ZDF. Auch Peer-to-Peer-Filesharing sei möglich, schreibt Proton-VPN. ▸ Webcode DPF8_103603 Weg für digitale Geschäftsmodelle ebnen Axians kauft Ruf Informatik osc. Der Baukonzern Vinci hat Ruf Informatik aus Schlieren und W&W Informatik aus Yverdon-les-Bains übernommen. Die Ruf-Gruppe verkauft damit die beiden IT-Firmen an Vinci Energies, eine Tochterfirma des französischen Unternehmens, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit der Übernahme halte Axians IT&T, Vinci Energies IT-Dienstleistungssparte in der Schweiz, Einzug in den Markt für IT-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung. Ruf Informatik bietet in der Deutsch- und Westschweiz Software- und Cloud-Lösungen für Städte, Gemeinden, Heime, Kirchen und Schulen an, wie das Unternehmen schreibt. Ruf und W&W Informatik hätten zusammen 80 Mitarbeiter und machten 2017 einen Umsatz von 19 Millionen Franken. «Wir freuen uns sehr über die Integration von Ruf Informatik, mit der Vinci Energies seine Präsenz im Schweizer cgr. In seiner Sitzung am 29. August hat sich der Bundesrat mit den Ergebnissen der Umfrage «Digitaler Test» beschäftigt. Der Bund fragte darin, welche «Hürden für die Digitalisierung beziehungsweise für digitale Geschäftsmodelle» in den aktuellen Regulierungen bestehen. Die Umfrage lief vom April bis Juni 2017 und wurde unter Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Unternehmen, Konsumentenschutzorganisationen sowie weitere interessierten Kreisen durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun zusammengefasst in einem Abschlussbericht vor, der auf der Website des Bundes einsehbar ist. Der Bericht kommt zum Schluss, dass nur «wenig zusätzlicher Handlungsbedarf für den Bundesrat» bestehe. Kritik vonseiten der Befragten gab es vor allem an gesetzlichen Formvorschriften, wie dem Zwang, dass gewisse Verträge nur mit einer physischen Unterschrift gültig seien. Dies würde bestimmte digitale Geschäftsmodelle behindern. Eine elektronische Signatur habe sich bisher in der Praxis nicht bewährt. Viele Umfrageteilnehmer forderten den Bundesrat daher dazu auf, gewisse Zwänge in den Formvorschriften zu lockern und Alternativen zu prüfen. Der Bundesrat werde dies prüfen, kündigte er an. Bundesrat sieht sich auf gutem Weg Die Mehrheit wünschte sich zudem eine schnelle Einführung der E-ID. Die Antwort des Bundesrats: Er habe die Botschaft für ein E-ID-Gesetz schon am 1. Juni 2017 verabschiedet und sei auf gutem Weg. Weiteren Handlungsbedarf sahen die Befragten bei sechs Themen, die der Bundesrat mit bestehenden Aktivitäten abglich und fast alle mit einem «grünen Häkchen» versah. ·· E-Government ·· Daten und Datenpolitik ·· Veränderungen der Arbeitswelten und im Arbeitsschutz ·· Erleichterung bei der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte ·· Die Revision des Fernmeldegesetzes und insbesondere die Strahlungsgrenzwerte ·· Die Herausforderungen durch den Onlinehandel für die Schweizer Anbieter Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_104657 Markt im Bereich der Informatik und Telekommunikationstechnologien ausbauen und festigen kann», lässt sich Bernard Latour, Generaldirektor von Vinci Energies Europa, zitieren. «Diese neue Einheit festigt unsere Strategie und stärkt die Weiterentwicklung von zielgerichteten Lösungen im Bereich der Infrastruktur- und IT-Lösungen, um unsere Kunden auch weiterhin bei ihrer digitalen Transformation optimal zu unterstützen.» Wie Urs Röthlisberger, Geschäftsleiter von Axians IT&T, gegenüber «Inside-it» sagt, soll Ruf Informatik als «Axians Ruf» und Reseller von Axians-Produkten weiter bestehen. Es sei weder ein Stellenabbau noch eine Fusion geplant. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_103385 14 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Messe Luzern Integrated Media Solutions EVENT-SPECIAL 11 Schweizweit einzigartige Testbeschallungen an der IMS Mit welchen Lösungen und Technologien können heute in der Schweiz mittelgrosse Räume effizient beschallt werden? An der Integrated Media Solutions (IMS) vom 23. bis 25. September 2018 in Luzern gibt es die Antworten darauf. Die Schweizer Fachmesse für integrierte Systemlösungen präsentiert exklusiv Beschallungskonzepte für Festinstallationen. FOLGENDE HERSTELLER PRÄSENTIEREN IHRE LÖSUNGEN UND T ECHNOLOGIEN FÜR DIE BESCHALLUNG VON FESTINSTALLATIONEN: Hersteller Serie Technologie Fohhn Linea Focus Beamsteering, Breitband 4 Zoll Bose Panaray MSA Beamsteering, Breitband 2.25 Zoll RenkusHeinz IC Live Beamsteering, 2-Weg 6.5/1 Zoll Harmonic Design hd Beam Beamforming, Breitband 3 Zoll Community Entasys Zeilenstrahler passiv, 3-Weg 3.5/2.3/1 Zoll AD Systems Touringstick Zeilenstrahler passiv, 2-Weg 6.5/1 Zoll Meyer Sound UP Slim Point Source aktiv, 2-Weg 4 /1 Zoll Kling & Freitag Spectra Point Source passiv, 3-Weg 12/5/1 Zoll Martin Audio CDD Point Source passiv, 2-Weg 15/1.4 Zoll Coda Audio APS Point Source Array, 3-Weg 10 /3.5 /1.7 Zoll An der IMS werden innovative und zukunftsorientierte Systeme und Lösungen präsentiert. An der diesjährigen IMS gibt es wieder ein einzigartiges Angebot für die Besuchenden. Sie erhalten exklusiv die Möglichkeit, aktuelle Lösungen und Technologien für die Beschallung von Festinstallationen im Einsatz vor Ort zu erleben und zu vergleichen. «Dass unterschiedlichste Produkte unter den gleichen Bedingungen gleichzeitig öffentlich demonstriert werden, ist schweizweit einzigartig», weiss Daniel Zurwerra, AV Consultant der Virtually Audio GmbH. Er ist Projektleiter der Testbeschallungen an der IMS und hat diesen beliebten Programmpunkt in den letzten Jahren stets weiterentwickelt. Einzigartige Marktübersicht und neuester Stand der Technik «Die Rückmeldungen der Messebesuchenden waren durchwegs positiv. Sie schätzten die Möglichkeit, sich an einem Ort einen umfassenden Überblick zu verschaffen und neue Lösungen oder Technologien kennenzulernen», sagt Zurwerra rückblickend. Genau diesen Nutzen soll die IMS vom 23. bis 25. September 2018 wieder bieten. Mit den Vergleichstests für Festinstallationen will Daniel Zurwerra eine in der Schweiz übliche Situation abbilden. «In der Schweiz gibt es viele Mehrzweckhallen, Aulen oder Gemeindesäle, die alle ungefähr die gleiche Raumgrösse und -struktur haben», erklärt der Projektleiter. «Solche Räume zu beschallen ist einerseits technisch nicht ganz einfach, andererseits gibt es diverse Lösungen und Technologien, die eingesetzt werden können.» So soll an der IMS eine möglichst grosse Marktübersicht geboten werden. «Ich freue mich, dass wir an der IMS 2018 ein breites Teilnehmerfeld haben, das modernste, ja sogar brandneue Produkte präsentiert.» Er ist überzeugt, dass die Testbeschallungen dank dieser Vielfalt nochmals an Attraktivität gewinnen und den Besuchenden hilfreiche Ansätze für eigene Projekte bieten. DIE AUTORIN Daniela Imsand Medienkoordinatorin, IMS Das Foyer bei der Halle 2 bietet optimale Voraussetzungen für die Vergleichstests für Festinstallationen. Automatisierte Tests dank neuer Interaktivität Im Foyer bei der Halle 2 wird Daniel Zurwerra täglich drei 20-minütige Demonstrationen durchführen. «Jeder Besucher kann Unterschiede zwischen verschiedenen Lösungen bezüglich Klang oder Sprachverständlichkeit mit einem Hörerlebnis verknüpfen und bewerten.» Neu gibt es für die Besuchenden dieses Jahr einen weiteren Vorteil: Die Testinstallation kann ausserhalb der Vorführungen selbst bedient werden. Auf einem Touchpanel können Besuchende die gewünschten Lautsprecher auswählen und Sprach- und Musiksamples anhören sowie beliebige A/B-Vergleiche durchführen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2018

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