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Netzwoche 14/2020

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RISING STAR: MARC

RISING STAR: MARC VONTOBEL 14 People Köpfe rja. Starmind hat Marc Vontobel zum CEO ernannt. Wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist, war er bisher Chief Technology Officer (CTO) des Zürcher KI-Unternehmens. Als Mitgründer von Starmind ist Vontobel der führende Kopf hinter der Plattform und soll essenziell zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben, wie Starmind mitteilt. Er freue sich darauf, künftig auch andere Bereiche wie Sales, Marketing und Finance mitzugestalten, schreibt Vontobel auf Anfrage. «Ich habe die letzten Jahre als Teil der Geschäftsleitung auf der einen Seite natürlich unsere Unternehmensstrategie mitgestaltet, aber auch von den erfahrenen CEOs, die wir bereits hatten, viel gelernt.» Als CEO folgt Vontobel auf Oliver Muhr, der laut Mitteilung andere Gelegenheiten verfolgen wolle. «Ich möchte auf seiner Arbeit aufbauen», sagt Vontobel. «Er hat sensationelle Talente ins Unternehmen gebracht, die bereits einen grossen Einfluss auf Starmind haben und in Zukunft noch mehr haben werden.» Gefragt nach dem dringendsten Projekt als neuer CEO, antwortet er: «Verursacht durch den Produktivitäts- und Kostendruck auf Firmen und die Herausforderungen des virtuellen Arbeitsplatzes sehen wir einen massiven Anstieg der Nutzung unserer Plattform. Diese Vorteile allen Unternehmen zugänglich zu machen, ist die Hauptaufgabe.» Marc Vontobel gründete Starmind im Jahr 2009. Er ist zudem Mitglied des Forbes Technology Council und des globalen MIT-Technology­ Review-Ausschusses. NEUER LEITER FÜR COMMVAULT SCHWEIZ UND ÖSTERREICH POLY ERNENNT NEUEN PRÄSIDENTEN UND CEO SGKB ERNENNT NEUEN CHEF FÜRS DIGITAL BANKING ITPOINT BESTIMMT CHIEF OPERATING OFFICER Markus Mattmann Dave Shull Nils Reimelt Dieter Ludwig mka. Seit dem 1. September ist Markus Mattmann der neue Chef für die Schweiz und Österreich bei Commvault. Sein Vorgänger Gerhard Raffling wechselt zu einem ungenannten Unternehmen. Mattmann wird das Sales-Team von Zürich aus leiten und an Rafal Slowinski, Area Vice President Central Eastern Europe bei Commvault, berichten. «Mit Markus Mattmann gewinnen wir einen motivierten und engagierten Manager für Commvault. Er bringt genau die Kompetenzen mit, die wir für eine starke Positionierung in der Schweiz und Österreich benötigen», sagt Slowinski gegenüber «Inside-Channels». Zuvor arbeitete Mattmann kurzzeitig bei Netapp. Davor war er über zwei Jahre der Schweiz-Chef von Pure Storage. mka. Das Kommunikationsunternehmen Poly, ehemals Plantronics und Polycom, ernennt einen neuen Präsidenten und CEO: Dave Shull trat am 8. September seine neue Funktion an. Er ist der Nachfolger von Robert Hagerty, der seit Februar 2020 als Interims-CEO arbeitet, wie Poly mitteilt. Shull ist auch neues Mitglied des Board of Directors von Poly. Zuvor war er als Präsident und CEO im Consumer-Hardware-Bereich bei Tivo tätig. Erfahrung habe er auch im Bereich digitale Medien, Marketing sowie Operations und Telekommunikation. «Es bleibt spannend, welche neuen Marktchancen sich aus der Revolution des ‹Work from anywhere› ergeben. Das ist jetzt eine wichtige Zeit für Poly», so Shull. fki. Am 1. Dezember wird Nils Reimelt die Position als Leiter Digital Banking der St. Galler Kantonalbank übernehmen. In dieser Position verantwortet Reimelt die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und die Weiterentwicklung des digitalen Angebots der SGKB, wie die Bank mitteilt. Reimelt studierte Informatik mit Schwerpunkt Softwaretechnologie. Er arbeitete zuletzt als Digital Transformation Consultant bei Capco. Er beteiligte sich schon mehrmals als Projektleiter und Berater an digitalen Innovationen der SGKB. Reimelt löst bei der SGKB Falk Kohlmann ab. Dieser wurde zum Leiter des Service Center und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Kohlmann soll die Stelle Anfang Januar 2021 antreten. fki. Seit Anfang August ist Dieter Ludwig Chief Operating Officer (COO) von ITpoint Systems. In dieser Position wird er Teil der Geschäftsleitung, wie das Unternehmen aus Rotkreuz mitteilt. Er übernimmt die Verantwortung für den operativen IT-Betrieb und soll helfen, das Unternehmen agiler zu machen. Ludwig war zuletzt Product Manager Cloud Transformation beim Versicherer Mobiliar. Dort war er zwölf Jahre in unterschiedlichen IT-Service-Funktionen tätig. Ludwig arbeitete davor zwölf Jahre für Bedag Informatik. Bevor er zu ITpoint kam, war er Kunde des IBM-Cloud- Partnerunternehmens. Dies helfe ihm, kundenorientierte Services anzubieten und die Partnerschaft mit den Kunden zu stärken. 14 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 15 DATATRANS-GRÜNDER GEBEN FIRMA IN NEUE HÄNDE SWISS POLICE ICT WÄHLT NEUEN PRÄSIDENTEN MANOR BAUT SICH UM UND ERNENNT CDO AWK WIRBT SECURITY- EXPERTE VON PWC AB Thomas Willenborg Valentin Bonderer Stefan Wetzler Wolfgang Schurr cka. Zahlungsdienstleister Datatrans steht vor einem Generationswechsel. Die Gründer Hanspeter Maurer, Bettina Reimers und Urs Kisling ziehen sich aus der operativen Geschäftsführung zurück. Sie bilden weiterhin den Verwaltungsrat von Datatrans. Ab dem 1. Oktober übernimmt Thomas Willenborg als CEO, wie das Datatrans mitteilt. Unterstützt wird er von Daniel Ellersiek als neuer COO und Oliver Heister als neuer CTO. Die drei sind seit zwei Jahren in der erweiterten Geschäftsleitung tätig. Willenborg stiess 2013 als Market Development Manager zu Datatrans. Die vergangenen vier Jahre war er als Head of International Market Development tätig. In der Rolle lancierte er die Data-Security- Lösung PCI Proxy. fki. Der Verein der Schweizer Polizeiinformatiker, Swiss Police ICT, hat Valentin Bonderer einstimmig zum Präsidenten gewählt. Laut Mitteilung wurde er auch gewählt, weil er als Wirtschaftsinformatiker die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft gewohnt ist. Bonderer leitet die Cybercrime-Abteilung der Kantonspolizei Schwyz und ist dort auch stellvertretender Chef Dienst Wirtschaftsdelikte. Bonderer ist diplomierter Polizist und schloss 2018 ein Executive-MBA-Studium in Wirtschaftsrecht ab. Er war Projektleiter bei der Zürcher Stadtpolizei und sammelte zuvor Erfahrungen bei der Kriminalpolizei. Sein Vorgänger Michael Muther, seit 2016 im Amt, trat nicht mehr an, da sein Herz an der Front schlage. lha. Manor stellt im vierten Quartal 2020 einen Chief Digital Officer ein. Wie das Unternehmen mitteilt, wird Stefan Wetzler die Stelle übernehmen. Wetzler bringe mehr als 20 Jahre E-Commerce-Erfahrung mit. Er habe unter anderem für Lidl Digital, E. Breuninger und die Heinrich Heine GmbH gearbeitet. Seine Aufgabe wird es sein, den E-Commerce-Bereich voranzutreiben. Im vierten Quartal 2020 will Manor zudem einen eigenen Onlinemarktplatz lancieren. Manors Ziel ist es, zum Omni-Channel-Warenhaus zu werden. Ausserdem soll das Produkt-, Beratungs- und Dienstleistungsangebot ausgebaut werden. Im Non- Food-Bereich will sich Manor auf seine Kerngeschäfte Mode, Beauty und Haushalt konzentrieren. fki. Wolfgang Schurr wird Partner von AWK. Das IT-Beratungsunternehmen teilt mit, dass Schurr das Executive Board im Bereich Cyber Security & Privacy verstärken soll. Schurr kommt von PwC Schweiz, wo er zuletzt als Head of Cyber Security & Privacy sowie als Partner tätig war. 2016 startete er bei PwC als Head of Identity & Access Management. Diese Position besetzte er zuvor acht Jahr lang bei Credit Suisse. Er arbeitete auch bei Accenture und Rexroth. AWK möchte den Geschäftsbereich Cyber Security & Privacy eigenen Angaben zufolge von derzeit 50 auf 150 Stellen ausbauen. Deshalb übernahm Adrian Marti bereits Anfang Juni die Leitung des Bereichs für Cyber Security & Privacy. BEYOND ICT BEAT JAKOB, LEITER, AMT FÜR INFORMATIK UND ORGANISATION DES KANTONS BERN (KAIO) Beat Jakob ist Leiter des Amtes für Informatik und Organisation des Kantons Bern (KAIO). Er ist Vater von drei Kindern und lebt im Seeland. Seine Freizeit verbringt er am liebsten im Sommer mit Biken und im Winter mit Skifahren. Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Seit 2011 leite ich das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern. Es ist ein Erlebnis an sich, 150 motivierte Mitarbeitende zu führen und mit ihnen gemeinsam die ICT im Kanton Bern weiterzuentwickeln. Wie würden Ihre Arbeitskollegen Sie beschreiben? Wohl, dass ich das Business-Umfeld des Kantons kenne und konkrete Vorstellungen habe, wie er sich digital entwickeln soll. Und vielleicht auch, dass ich gerne etwas Schwung in die Verwaltung bringe – und gut mit Leuten arbeite, die denselben Anspruch haben. Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Einerseits, weil ich sehr gerne mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeite. Andererseits, um dafür zu sorgen, dass rund 15 000 Verwaltungsmitarbeitende ihre Aufgaben für die Bevölkerung reibungslos erledigen können. Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Beruflich würde mich das Silicon Valley reizen. Persönlich habe ich keinen Favoriten, hoffe aber, noch viele Länder bereisen zu können – insbesondere auch die Schweiz. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Vielleicht mit meinem jüngeren Ich, obwohl ich mit meiner aktuellen Lebenslage sehr zufrieden bin. Was essen oder kochen Sie gerne? Traditionelle Schweizer Kost hat es mir angetan. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Persönlich blicke ich nicht so weit in die Zukunft. Beruflich möchte ich in fünf Jahren aber sicher eine Organisation leiten, die einen zentralen Beitrag zur Digitalisierung im Kanton Bern leistet. Interview: Oliver Schneider www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2020

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