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Netzwoche 14/2020

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18 People Live

18 People Live tatsächlich so, dass mehr und mehr Provider, es ist ja nicht « Wir machen es unseren Kunden einfach, ihre Daten vom Gerät in eine Cloud zu bringen – sicher, stromsparend und egal wo sich dieses Gerät gerade befindet. » Philipp Bolliger, IoT-Experte, Serial Entrepreneur und Investor nur Swisscom, in Europa und vor allem in den USA ihre 2G-Netze abschalten. Das ist sehr schade, denn 2G wäre, obwohl nicht neu, perfekt für die meisten IoT-Anwendungen. Das weiss auch Swisscom. Sie braucht aber blöderweise die Frequenzen, um 5G auszurollen. In anderen Regionen der Welt sieht es aber ganz anders aus. In grossen Teilen Asiens oder in Afrika ist 2G sehr verbreitet und 5G wird wohl noch länger nicht, sicher nicht flächendeckend, zum Einsatz kommen. Wenn sie also heute ein IoT- Gerät bauen möchten, das weltweit einsetzbar ist, dann gibt es eigentlich nur eine Lösung: eine Hardware einzusetzen, die zwar 4G kann, aber auch einen 2G-Fallback anbietet. Und genau darin ist Thingstream eben stark. Wir abstrahieren diese Komplexität für den Benutzer. Egal welches Netz gerade verfügbar ist, Thingstream sucht sich die beste Möglichkeit und garantiert, dass die Daten bei Ihnen in der Cloud ankommen. In der Telkobranche heisst es, Voraussetzung für die Durchsetzung des IoT sei der Ausbau der 5G-Netze. Wie sehen Sie das? Das sehe ich gar nicht so. Es spielt aber natürlich eine grosse Rolle, was ich mit «IoT» meine und brauche. Wenn ich supertiefe Latenzen oder eben extreme Bandbreiten brauche, dann muss ich mit meiner IoT-Lösung auf 5G warten. Meist ist dies aber gar nicht der Fall. Sicher nicht bei Asset Tracking oder eben den meisten Remote-Monitoring-Anwendungen, bei denen nur wenige KB und diese meist unregelmässig übertragen werden müssen. Wie gesagt, gibt es «Connected Devices» schon seit 2G, und diese funktionieren bis heute tadellos. Viel eher sehe ich die Herstellerkosten der Hardware als Aktivierungsfaktor. Ein 2G-Modem hat vor 20 Jahren dutzende Dollar gekostet. Es hat also wirtschaftlich schlicht keinen Sinn ergeben, zum Beispiel ein Logistik-Palette mit einem solchem Modem auszustatten. Heute gibt es 2G-Modems für unter 5 Dollar, womit solche Anwendungen, die dann eben die ganz grossen Stückzahlen ausmachen, plötzlich möglich und wirtschaftlich werden. Die 5G-Technologie ist noch länger nicht so breit verfügbar und hat folglich diese Entwicklung der Economiesof-Scale erst noch vor sich. Was steht dem Durchbruch des industriellen IoT im Weg? Wie bereits gesagt, sind die Gestehungskosten der für IoT zusätzlich nötigen Hardware ganz sicher ein entscheidender Faktor. Dazu kommen natürlich die Kosten für den Unterhalt und den Betrieb. Das Total all dieser Kosten muss im richtigen Verhältnis zu einer möglichen Kosteneinsparung oder zu potenziellen Zusatzeinnahmen durch ein neues Businessmodell stehen. Für den Bereich Asset Tracking bin ich der Meinung, dass die Gesamtkosten der IoT-Lösung pro Jahr, inklusive Betriebskosten und Abschreiber auf der Hardware, nicht mehr als 1 Prozent des aktuellen Warenwerts betragen dürfen. Ist der Warenwert höher als ein Hundertfaches dieser Kosten, dann lohnt sich IoT. Ist er tiefer, ist es noch zu teuer. Es ist heute etwa schlicht nicht sinnvoll, eine Festbank zu tracken, die mich 200 Franken gekostet hat, wenn ich dafür Hardware brauche, die 50 Franken kostet und ich dann noch jedes Jahr 24 Franken für Connectivity und Cloud ausgebe. Diese Kosten werden in den nächsten Jahren aber weiter fallen und so werden die Anwendungen für IoT eben exponentiell wachsen. 14 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Komplettes und sicheres Netzwerkmanagement aus der Cloud Mit OmniVista Cirrus offeriert Alcatel-Lucent Enterprise eine cloudbasierte Netzwerkmanagement-Plattform für LAN, WLAN und IoT mit besonderem Augenmerk auf Sicherheit, umfassende Visibilität und einheitliche Administrationsoberfläche. ALCATEL-LUCENT OMNIVISTA CIRRUS: DIE HIGHLIGHTS ICT-Netzwerke von Unternehmen und Organisationen enthalten in der Regel via Ethernet (LAN) und Wireless-Access- Points (WLAN) angebundene Geräte unterschiedlichster Art. Eine konsolidierende Management-Lösung sollte beide Welten unter einem Dach zusammenführen – und idealerweise auch die Verwaltung von Remote Access Points in Homeoffices und Zweigstellen ermöglichen. Mit OmniVista Cirrus von Alcatel- Lucent Enterprise (ALE) steht eine umfassende Netzwerkmanagement-Lösung für OmniSwitch Switches und Stellar Access Points von Alcatel-Lucent Enterprise zur Verfügung. Sie beinhaltet ein zentrales, einheitliches und auf die Bedürfnisse der Administratoren anpassbares Dashboard. Darüber hinaus gefällt die Lösung durch geführte Workflows und eine unkomplizierte Netzwerkbereitstellung – ergänzt durch herausragende Support- und Maintenance- Dienste. • Umfassendes Netzwerkmanagement für LAN und WLAN • Erfasst auch Remote Access Points im Homeoffice • Cloudbasierte Plattform, nutzbar als SaaS oder Managed Service • Mandantenfähig, inklusive Multi-Site, Multi-Organisation und geografisch verteilten Organisationen • Höchste Sicherheit durch VPN- und SSL-Verbindungen • Automatische Klassifizierung von IoT-Devices und Umsetzung der Netzwerk-Policies • Visibilität von Switches, Access Points, Nutzern, Applikationen und Netzwerkauslastung Attraktiv für Reseller und Endkunden Als cloudbasierte, mandantenfähige Plattform bietet OmniVista Cirrus Endanwendern ein Netzwerkmanagement auf höchstem Niveau und eignet sich bestens für Channelpartner. Diese können ihren Kunden die Cirrus-Plattform in Form von Lizenzen mit verschiedenen Optionen oder als Managed Service anbieten. Die Lösung bietet Features wie Geräte-Inventar mit technischen und administrativen Informationen zu jedem Gerät im Netzwerk, Benachrichtigungen inklusive Schweregrad eines entdeckten Problems, Analysefunktionen mit direkter Sicht auf Nutzer, Switches, Applikationen und Netzwerkauslastung sowie prädiktive Analyse für ein proaktives Netzwerkmanagement. Darüber hinaus haben die für das Netzwerk zuständigen Personen mit Omni Vista Cirrus die gesamte Netzwerktopologie immer im Griff. Alle im LAN oder WLAN vernetzten Geräte werden in einer einheitlichen Ansicht in Form einer Topologiekarte übersichtlich dargestellt. Entfernte Geräte findet man per Geolokation auf einer Google Map. Wireless-Heatmaps und Grundrisspläne sowie ein Frequenzplanungstool erleichtern die optimale Platzierung und Konfiguration der Access Points. IoT-Sicherheit im Zentrum Sicherheit spielt bei OmniVista Cirrus eine Hauptrolle. Alle Verbindungen von LAN, WLAN und den Remote Access Points in die Cirrus-Cloud erfolgen ausschliesslich über stark abgesicherte VPN-Tunnels oder via HTTPS/SSL. Rollenbasierte Administration und Authentifizierung mit starken Passwörtern garantiert, dass nur berechtigte Personen und Abteilungen auf die jeweils freigegebenen Funktionen Zugriff haben. Und da in modernen Netzwerken immer mehr IoT-Geräte vorkommen, kümmert sich die Lösung auch um die Sicherheit dieser Devices. IoT-Geräte werden per Fingerprinting automatisch erkannt und anhand einer Datenbank mit aktuell über 20 Millionen Gerätetypen klassifiziert. Auf dieser Basis kann jedes Device automatisiert mit den passenden Berechtigungen ausgestattet werden. Cirrus macht das Onboarding und die Verwaltung der IoT-Geräte beeindruckend einfach. Zudem lassen sich IoT-Geräte in einem eigenen virtuellen Netzwerksegment platzieren. Dabei werden sie laufend auf ihr Verhalten im Netzwerk überwacht. Service inklusive Bezieht ein Kunde bei seinem Fachhändler eine Lizenz für OmniVista Cirrus, hat er die Wahl zwischen den Optionen «Base» und «Business». Beide Varianten bieten die volle Funktionalität der Plattform und beinhalten technischen Support für die Management-Applikation sowie Software-Updates. Die Variante «Business» beinhaltet zudem technischen Support für die eingesetzte Hardware (via Reseller). Bei beiden Varianten sind die lizenzierten Alcatel-Lucent-Enterprise-Geräte (Switches und Access Points) gewissermassen gegen Hardwarefehler versichert: Bei einem Ausfall erhält der Kunde zeitnah ein Austauschgerät. BOLL Engineering AG Jurastrasse 58 5430 Wettingen Tel. 056 437 60 60 info@boll.ch www.boll.ch

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