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Netzwoche 14/2020

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30 Web Aktuell

30 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Six vereinheitlicht Open- Banking-API fki. Die b.Link-Plattform von Six wird kompatibel mit der Common-API-Initiative von Swiss Fintech Innovations (SFTI). Die neuen Schnittstellen-Spezifikationen der SFTI bilden den Standard für Open- Banking-API. Six verkündet, dass b.Link den neuen Standard bereits verwende. Dept knüpft engere Bande mit Google fki. Die Digitalagentur Dept wird offizieller Partner im Google International Growth Program, wie das Unternehmen mitteilt. Dies soll der Agentur helfen, Kunden im grenzüberschreitenden Marketing zu unterstützen. KI dominiert Gartners Hype Cycle ych/rja. Künstliche Intelligenz (KI) in all ihren Formen ist das Thema des neuen «Hype Cycle». Unter diesem Namen analysiert Gartner jedes Jahr neue Technologietrends. Die grössten Erwartungen erweckt demnach Embedded AI, also nativ in Anwendungen eingebundene analytische Fähigkeiten. Die Technologie soll in zwei bis fünf Jahren marktreif sein, schreiben die Analysten. Auch die Gesundheitskrise schafft es in den Hype Cycle, vor allem dank Technologien, die Social Distancing unterstützen. Die Schweizer Demokratie als Handyspiel cka. Avenir Suisse und Blindflug Studios haben ein Mobile Game lanciert. Das virtuelle Brettspiel «Democratia – The Isle of Five» soll einen spielerischen Zugang mit der direkten Demokratie der Schweiz bieten, wie Avenir Suisse mitteilt. Der Spieler muss sich durch regelmässige Volksabstimmungen sowie zufällige Ereignisse navigieren. Das Spiel soll auch Kooperation lehren. Das Spiel sei kostenlos und in allen Landessprachen erhältlich. Mit Solidarität zu mehr Covid-App-Nutzern fki. Die Swiss-Covid-App ist seit dem 25. Juni live. Nachdem die Nutzerzahl in den ersten Tagen rasch gestiegen war, wuchs sie in den letzten Wochen nur noch gering. Wie kommt es, dass viele die App herunterladen, aber nicht nutzen? Dies liege am Handy-Nutzungsverhalten und auch an der Messmethodik, sagt Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation des BAG, auf Anfrage. Zudem würden auch Ferienabwesenheiten oder Wochenenden die Statistik beeinflussen. Kim zeigt sich wegen der ansteigenden Nutzung zufrieden: «Wir beobachten, dass die Zahlen der aktiven Nutzer in einem kleinen Bereich schwanken, aber nun stetig nach oben gehen. Das ist ein sehr erfreuliches Zeichen.» Das BAG sieht das Grundproblem darin, dass die Bevölkerung zu wenig über die App informiert sei. Mit einer Informationskampagne soll das geändert werden. Teil dieser Kampagne ist eine Instagram-Umfrage mit verschiedenen Wissensfragen zur Swiss-Covid-App. Hier zeigt sich, dass es noch Unklarheiten gibt. So wusste mehr als die Hälfte nicht, dass die App nach Installation aktiviert werden muss. Kim hofft, dass die Umfrage die Unklarheiten beseitigt. «Mit der Umfrage vermitteln wir gezielt Wissen zu den teilweise unklaren Punkten. Zum Beispiel, dass die App nach dem Download auch aktiviert werden muss. Wer die Frage falsch beantwortet hat, wird die App hoffentlich gleich aktivieren.» Dazu zeigt ein Video wie die App richtig aktiviert wird. «Es ist uns ein gros ses Anliegen, mögliche Unklarheiten auszuräumen und Missverständnisse oder Vorbehalte zu klären. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass die potenziellen Userinnen und User den Sinn und den Nutzen der Swiss-Covid-App erkennen und sich dann aus solidarischen Gründen entscheiden, die App zu nutzen und hoffentlich auch in ihrem Umfeld weiter empfehlen», sagt Kim. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch ych/fki. Federer-Fans haben immer noch Albträume vom Wimbledon-Finale 2019, in dem der Schweizer gegen Novak Djokovic verlor. Federer hätte einen neunten Titel beim prestigeträchtigen Turnier holen können. Aber er machte im Tiebreak des fünften Satzes einige fatale Fehler. Was wäre, wenn Federers Vorhand bei seinem ersten Spielball innerhalb der Spielfeldgrenzen geblieben wäre? KI-Forscher der Stanford University schrieben die Geschichte in einer Videosequenz um. In dieser bleibt die berühmte Vorhand im Feld und bringt Federer damit den Sieg ein. Der Algorithmus kann ziemlich realistische imaginäre Spiele zwischen mehreren Spielern oder sogar zwischen einem Spieler und seinem Doppel erzeugen. Auf Youtube veröffentlichtes Filmmaterial zeigt Federer beim Spiel gegen sich selbst oder gegen Serena Williams. Das Machine- Learning-Modell wurde mit einer Datenbank aus kommentierten Aufnahmen trainiert. Grafische Punkte stellen die Position des Spielers und den Aufprall des Balls dar. Der Algorithmus lernt so, welche Aktionen der reale Spieler in einer gegebenen Spielsituation wahrscheinlich ausführen wird. Durch anschliessende Manipulation der Position der Kontrollpunkte kann ein Videosynthesesystem die realen Bilder in neue Sequenzen umwandeln. Der Algorithmus simuliert dadurch Ballwechsel, die dem Spielstil der Spieler entsprechen. «Laut Tennisexperten sind die durch unseren Ansatz erzeugten Ballwechsel viel realistischer im Hinblick auf das Spielerverhalten als Video-Sprite-Methoden, die nur die Qualität der Bewegungsübergänge bei der Videosynthese berücksichtigen», so die Stanford-Forscher. Ihre Technik sei vielversprechend, insbesondere für die Erstellung von Videospielen. Die Technik müsse aber noch verfeinert werden. In den veröffentlichten Sequenzen ist beispielsweise das Publikum völlig erstarrt, die Spieler haben keine Schatten und scheinen etwas über dem Spielfeld zu schweben. Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation, BAG. Federer spielt dank KI gegen sich selbst Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 14 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 31 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Fabian Kindle NEUE APPS Relai Das Schweizer Start-up Relai hat eine App entwickelt, die das Investieren in Bitcoin vereinfachen soll. Nach dem Herunterladen der App reicht das eigene Bankkonto, um sofort Bitcoin zu kaufen. Man muss sich nicht registrieren, kein Deposit anlegen und braucht auch keinen Account. Die App sei bewusst minimalistisch, teilt das Unternehmen mit. Man kann mit der App nicht nur Bitcoin kaufen, sondern auch verkaufen oder verschicken. Ausserdem ist es möglich, wöchentliche Kaufaufträge zu erteilen. Durch 12 Seed-Wörter sollen die Bitcoin gesichert sein. Relai veranschlagt eine Gebühr von 3 Prozent bei allen Käufen und Verkäufen. HeyPatient Der digitale Gesundheitsbegleiter HeyPatient organisiert Termine und hält alles Wichtige mobil bereit. Die App speichert Versicherungskarte, Dokumente, Informationen zu Allergien und vieles mehr. Sie ermöglicht auch eine digitale Verbindung zum Spital. Im Notfall sind die nötigen Kontakt- und Versicherungsdaten im System vorhanden. Die App bietet zusätzlich Informationen zum Gesundheitsanbieter. In-App-Käufe vereinfachen Zimmer-Upgrades. Für das Login und die Identifikation von Patienten und Gesundheitspartnern wird die Swiss-ID genutzt. Die Daten sind in der Schweiz gespeichert, die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Zürich City Guide Zürich Tourismus hat die «Zürich City Guide»-App lanciert. Die App integriert die Zürich Card, den Städte pass für Besucher. Dieser kann in der App in wenigen Schritten gekauft werden. Ausserdem wurden städtische Daten zu Spielplätzen, Züri-WCs, Brunnen oder Picknick-Plätzen hinzugefügt. So finden die Nutzer nun ausser Attraktionen wie dem Grossmünster auch den nächsten Spielplatz oder die nächste öffentliche Toilette. Um sich von bestehenden Reiseführern abzuheben setzt die App auf Usability, wie die Macher sagen. Die App wurde im Rahmen des Projekts «discover.swiss» umgesetzt. Auftraggeber Relai Betriebssysteme iOS, Android Auftraggeber Heypatient GraphQL, Microsoft Azure, HL7 FHIR Auftraggeber Zürich Tourismus Betriebssysteme iOS, Android Auftragnehmer und Partner Relai, Bity.com Technologien React, Bitcoin.js library, Bity API, Blockcypher API Verfügbar seit Juli 2020 Auftragnehmer und Partner Heypatient; Eleveneye, Deep Impact Technologien React with Typescript, Swiss-ID, PostgreSQL, Betriebssysteme iOS, Android Verfügbar seit Januar 2020 Auftragnehmer und Partner Ubique Innovation; Discover.swiss, Liip Technologien Android: Kotlin; iOS: Swift und Swift UI Verfügbar seit Juni 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2020

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