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Netzwoche 14/2020

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36 Web Fachbeitrag als 1

36 Web Fachbeitrag als 1 codiert hat und das andere Quellsystem «female» als Bild: Ico Maker / shutterstock.com Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch 0 (oder auch 1) und «male» als 1 (oder 2) codiert hat. Auch uncodierte Attribute bedürfen einer eingehenden Überprüfung. Umlaute und verschiedene Schreibweisen sind Quellen für Inkonsistenzen auch bei vordefinierten Antwortelementen. Sind die Antworten als Freitext durch einen Benutzer erfasst, sind die Varietäten oft unzählig. Abhängig davon, ob bereits Validierungen im Quellsystem bei der Dateneingabe gemacht wurden oder nicht, reicht bei solchen Freitext-Datenfeldern eine systematische Transformation nicht. Sie muss ergänzt werden durch Prüfungen, die eine Warnung geben, falls unbekannte Werte ins DWH importiert werden. Dies verdeutlicht, dass jedes Attribut, egal ob codiert oder nicht, numerisch oder nicht, entsprechend überprüft werden muss, bevor es ins Data Warehouse integriert werden kann. Nicht nur die Vereinheitlichung der Daten ist zentral. Auch die Qualität, Granularität und Konsistenz sind wichtige Stichworte für die Datenbereitstellung. Wichtig ist dabei, dass diese Aufwände für die Transformation und Überprüfung keine vergebene Arbeit sind. Dieser Aufwand wird später gespart, wenn zu jeder Zeit saubere, überprüfte und vereinte Daten zur Verfügung stehen, die zusätzlich dank der kompletten Änderungshistorie jederzeit nachvollziehbar sind. Das Monitoring eines Data Warehouses Abhängig von den Produkteigenschaften des Data Warehouse kann das Monitoring ausgebaut und ergänzt werden. Das Monitoring löst nicht nur den Datenbeschaffungsprozess (Extraktion, Transformation und Laden) aus, es überwacht auch die Datenquelle und liefert bei Datenänderungen Hinweise darauf. Datenänderungen können auf verschiedene Art und Weise überwacht, verfolgt und dargestellt werden. Abhängig von der Wichtigkeit der Daten und ihrer individuellen Änderungen können so komplexere Techniken, die dafür jede Mutation detektieren und auch abbilden können, oder einfachere Techniken, die nur die Differenzen zwischen definierten Zeitintervallen anhand der beiden Daten-Snapshots detektieren können, implementiert werden. Die Möglichkeiten und Aufwände sind auch abhängig von den Funktionalitäten der Quellsysteme. Sind diese Möglichkeiten im Data Warehouse nicht gegeben, wird dies ohne grösseren Aufwand später in externen Applikationen implementiert. Denn mit dem befüllten DWH wurde die aufwändigste Arbeit, das Analysieren und Aufbereiten der Daten, bereits erledigt. Es stehen saubere, abgestimmte und historisierte Daten zur Verfügung, die für viele weitere Anwendungen genutzt werden können. Fazit Es ist eine Herausforderung, Daten von den unterschiedlichen Quellsystemen in einem Data Warehouse zu vereinen. Eine Herangehensweise in Etappen hilft jedoch, diese Herausforderungen in realisierbare Aufgaben herunterzubrechen. Die Arbeit lohnt sich. Saubere, überprüfte und konsolidierte Daten sind das Ziel, sie bieten viele Vorteile für den Betrieb, die Verbesserung und die Weiterentwicklung von kleineren und mittleren Spitälern. Dieses Ziel wird bereits mit einem «kleinen» DWH, das nur wenige Quellsysteme vereint, erfolgreich angestrebt und erreicht. Der Nutzen eines solchen DWH wird überzeugen. Dank diesem Nutzen werden weitere Quellsysteme folgen und das Data Warehouse wird wachsen. 14 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 37 IT-Manager fürchten die Konkurrenz kfi. In den letzten 12 Monaten hat in der Schweiz die IT- Branche am besten performt. Zu diesem Ergebnis kommt der «Swiss Business Pulse – Das Stimmungsbarometer der Schweizer Top Leader» für Juli und August 2020. An der Umfrage nahmen 114 Vertreter der Schweizer Wirtschaft aus dem Top-Management teil (Investoren, VR, CEOs, CIOs, CMOs etc.) und 66 aus den Management-Leveln 2 und 3, wie die Studienautoren schreiben. Die grösste aktuelle Herausforderung für das Schweizer Top-Management ist für 40 Prozent der Befragten das Coronavirus. Auf Platz 2 folgt mit 10 Prozent die Neukundengewinnung, auf Platz 3 mit 6 Prozent die Digitalisierung und mit einem gleich hohen Anteil der Fachkräftemangel. WELCHE RAHMENBEDINGUNGEN BEEINFLUSSEN IHRE BRANCHE AKTUELL AM STÄRKSTEN? Das hat einen hohen Einfluss Verhandlungsmacht der Lieferanten Bedrohung durch Ersatzprodukte Bedrohung durch neue Wettbewerber Verhandlungsmacht der Kunden 86 % 77 % 37 % 31 % So wollen Experten die Datenkompetenz der Schweizer fördern Anders sieht es das Management Level 2 und 3. Auch hier findet sich mit 45 Prozent das Coronavirus auf Platz 1 der aktuell grössten Herausforderungen. Hingegen befindet sich auf Platz 2 mit 18 Prozent bereits die Digitalisierung. Zurzeit habe die Verhandlungsmacht der Lieferanten den grössten Einfluss auf die IT-Branche. 86 Prozent der entsprechenden Vertreter teilen diese Ansicht. Den zweitgrössten Einfluss habe mit 77 Prozent die Bedrohung durch Ersatzprodukte. Trotzdem soll die IT-Branche in den kommenden 12 Monaten wachsen: 46 Prozent des IT- Managements rechnen mit einem generellen Marktwachstum. Etwa ebenso viele Befragte gehen davon aus, dass auch die Kapazität des Marktes zunimmt. ych/jor. Zahlen und Statistiken gewinnen an Bedeutung – in der Medizin, aber auch im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Die Coronakrise hat diesen Trend verschärft: Täglich erscheinen neue Kennzahlen und Grafiken aus unterschiedlichen Quellen – umso wichtiger wird es, die Datengrundlage solcher Informationen richtig zu interpretieren, auszuwerten und in einen Kontext zu stellen. Aus diesem Grund hat die Konferenz der Kantonalen Ärztegesellschaften eine nationale Kampagne für mehr Datenkompetenz gestartet – zusammen mit der Stiftung Patientensicherheit, dem Verein Digitale Gesellschaft und Experten aus der Medizin und der Informatik. Der Aufruf richtet sich in erster Linie an Politiker. Sie sollen sich dafür einsetzen, eine solide Grundlage für die Entwicklung einer nachhaltigen nationalen Datenkultur zu schaffen. Gefordert sind aber auch die Medien, das Bildungswesen und Statistikexperten. Das Ziel: mehr Knowhow im Umgang mit Daten zu vermitteln, und zwar insbesondere in den Schulen. Die Kampagne verfolgt drei Stossrichtungen. Erstens geht es darum, die Öffentlichkeit besser über das Thema Datenkompetenz zu informieren. Zusammen mit den Medien ist eine breit angelegte Informationskampagne geplant, die zur kritischen Auseinandersetzung mit Daten beitragen und Grundwissen vermitteln soll. Zweitens wollen die Träger des Aufrufs Schulungsmaterialien und Ausbildungsprogramme starten und fördern, um Datenkompetenz «lebenslang, bestenfalls ab dem Kindergarten» zu vermitteln. Und drittens ist geplant, unabhängige, interdisziplinäre und zertifizierte Kompetenzstellen einzurichten, um Best Practices in puncto Data Literacy zu gewährleisten. Quelle: Swiss Business Pulse, Antworten für die IT-Branche Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH DXC Schweiz entlässt über 100 Mitarbeitende kfi. DXC Technology Schweiz entlässt 116 Angestellte. Das entspricht einem Fünftel der Schweizer Belegschaft, wie «Inside-Channels» berichtet. Betroffen seien vor allem ältere Personen. Auch gebe es Frühpensionierungen. DXC will Kosten sparen und streicht weltweit 4500 der insgesamt 130 000 Stellen, wie «Inside- Channels» unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt. Opacc wächst weiter – mit mehr Frauenpower mka. Im ersten Halbjahr 2020 hat Softwareentwickler Opacc 13 neue Mitarbeiter engagiert. 9 der 13 Neuzugänge sind Frauen, wie das Unternehmen mitteilt. Opacc möchte so neue Fähigkeiten in seine Teams einbringen, etwa soziale sowie kommunikative Kompetenzen oder differenzierte Herangehensweisen in der Problemlösung. Die Arbeit in Fachteams werde so wertvoller. iWay feiert 25-Jähriges mka. Der Internet-Service-Provider iWay feiert dieses Jahr 25-jähriges Bestehen. 2010 gründete iWay gemeinsam mit Solution.ch Nexphone und übernahm gleichzeitig die Telefonieplattform Litecom. Die Mitarbeiterzahl wuchs dadurch rasch, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Heute beschäftigt iWay über 50 Mitarbeitende, die insgesamt über 24 000 Schweizer Kunden betreuen. IOZ mit neuem CEO cka. Das IT-Dienstleistungsund Beratungsunternehmen IOZ hat Anfang August Samuel Alessandri zum CEO ernannt. Alessandri will sich ganz auf das Thema der unternehmerischen Nachhaltigkeit konzentrieren, wie es in der Mitteilung heisst. «Unsere Aktivitäten sind nur dann sinnvoll, wenn sie langfristig angelegt sind und allen Stakeholdern einen Nutzen bringen», sagt Alessandri. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2020

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