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Netzwoche 15/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CAS Mobilie Application Development Datum: 04.02. – 12.05.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen top-aktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile App Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) Datum: 13.03. – 25.05.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.50 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-information-security Informationssicherheit ist im Zeitalter der stets verfügbaren Internetzugänge zu einem Topthema in den Unternehmen geworden. Im CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) lernen die Teilnehmenden die ganze Bandbreite von Informationssicherheit und Risk Management kennen. Es geht um Risikoanalysen, Risiko-Management, Business-Continuity-Pläne und Notfallkonzepte für den Ernstfall. Der Certified Information System Security Professional ist ein Weiterbildungsstandard auf dem Gebiet der Informationssicherheit. Er gilt international. Absolvierende des CAS sind auf diese Prüfung bestens vorbereitet. Die Daten des Kurses sind auf die CISSP-Prüfungsdaten abgestimmt. Neuerdings ist auch die Zertifizierung des BSI zum IT-Sicherheitsbeauftragten in der öffentlichen Verwaltung Teil der Ausbildung. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW ist die einzige Ausbilderin in der Schweiz, bei dem sich Studierende vom BSI zertifizieren lassen können. Der Kurs wendet sich an IT-Fachkräfte, die sich optimal auf die CISSP-Prüfung vorbereiten wollen. Sind Sie verantwortlich für E-Business-Projekte oder beraten Unternehmen in diesem Bereich, dann sind auch Sie angesprochen. Mit diesem Kurs erweitern Sie ihre Kompetenzen. Sie sind fähig, Sicherheitssysteme zu beurteilen und einzuführen. Zusätzlich eignen Sie sich Kenntnisse im Management-Bereich an. Sie schliessen mit dem Zertifikat «Certificate of Advanced Studies» (15 ECTS-Punkte) ab – Ihr Karrierebaustein für einen Diplom- oder Masterabschluss. CAS Webtrends & Crossmedia Management Datum: 22.03. – 21.06.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 17.00 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-webtrends Durch die zunehmende Medienvielfalt, insbesondere auch ausgelöst durch das Internet und Social-Media, gewinnt das Multi-Channelling in der Kampagnen-Gestaltung stark an Bedeutung. Die veränderte Mediennutzung sowie die digitale Produktionsweise erweisen sich inzwischen als so tiefgreifend, dass eine neue Denkweise in der Medienproduktion bis hin zum Output-Management gefordert ist. Im Mittelpunkt von Webtrends & Crossmedia Management stehen moderne, IT- basierende Kommunikationsplattformen. Die im Medienmix ausgewählten Kommunikationsmittel sind inhaltlich, technisch, formal und zeitlich aufeinander abgestimmt und verfügen über einen interaktiven Rückkanal. So entsteht ein Closed-Loop! Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an: Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Online-Marketing & Kampagnen-Management sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Webtrends & Crossmedia Management mit 15 ECTS-Punkten. Der Lehrgang kann als Wahlfach im MAS «Information Systems Management» angerechnet werden. 15 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Spielen Sie Pokémon Go! Alle suchen nach Managern des digitalen Wandels. Noch dringender als den «Head of Digital» braucht es aber eine Geschäftsleitung mit Neugier und Spieltrieb. «Nehmen Sie sich Ihren ‹Steve-Jobs-Tag› und geniessen Sie es, zur Abwechslung etwas vermeintlich Nutzloses zu tun.» Peter Hogenkamp ist CEO der Scope Content AG, die die Plattform «Scope» (thescope.com) für handkuratierte Nachrichten zu Fachthemen mit derzeit 70 Channels betreibt. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW151604 Apple-Gründer Steve Jobs hat viele Spuren hinterlassen. Seine Rede «Stay hungry, stay foolish» vom Juni 2005 an der Stanford-Universität wurde Teil seines Ver mächtnisses. In «Connecting the Dots» sprach er über vermeintliche Zeitverschwendung, die sich erst im Nachhinein wie ein Bild zusammenfüge – wie sein Kalligrafie-Kurs an der Uni, der ihm zehn Jahre später half, den ersten Macintosh zu entwickeln. Auch wenn die meisten von uns nicht mehrere Branchen revolutionieren: An dieser Sichtweise ist viel dran. Ich habe mich immer für Computer interessiert und ab dem Commodore 64 in den Achtzigern ständig neue «Gadgets» gekauft, etwa meinen ersten Personal Digital Assistant (Palm Pilot, 1995, zirka 600 Franken) oder ersten MP3-Player (Diamond Rio, 1998, 64 MB Speicherplatz = ein Dutzend Lieder, zirka 450 Franken). Der «Early Mover Penalty», die Bestrafung dafür, dass man zu den Ersten gehört, ist immer präsent. Wie viel günstiger käme es, wenn man einfach ein paar Jahre warten könnte, bis die Massen nachrücken – oder sich das Thema erledigt hat. Zugegeben: Mein Fortschrittsglaube hat etwas Naives. Aber ist das Gegenteil besser? Der Manager, der dem neuen Digitalchef zum Einstieg sagt: «Ich bräuchte das ja nicht, aber die jungen Leute sind leider anders, für die müssen jetzt halt Sie etwas tun.» Doch niemand wird den armen Tropf ernst nehmen, wenn jeder weiss, dass sein Chef die Digitalisierung eigentlich nur als notwendiges Übel sieht. (Das gilt natürlich auch für Frauen, doch leider sind diese Rollen immer noch meist von Männern besetzt). Und auch Sie, vor der Print-Ausgabe (!) der «Netzwoche»: Tun Sie etwas! Rutschen Sie auf der Innovationskurve ein Stück nach links, auf das holprige Terrain der Early Adop ters! Fünf Ideen: 1. Kaufen Sie sich ein Virtual-Reality-Headset. Die Budget- Variante: Google Cardboard (15 Dollar). Kürzlich hat sogar der «Blick» 30 000 gratis an Bahnhöfen verteilt; mit etwas mehr Budget: HTC Vive (1000 Euro plus allenfalls ein neuer, leistungsstarker PC). 2. Arbeiten Sie eine Woche lang nur mit mobilen Geräten – wozu ich nicht den Windows-Laptop zählen würde, aber: Ihr Smartphone, ein Tablet (haben Sie beides schon) oder ein Chromebook (ab 300 Franken). Nebenbei testen Sie, wie gut Ihre eigenen Angebote damit funktionieren. 3. Setzen Sie sich ein paar Tage in einen Co-Working-Space und schauen Sie zu, wie die Hipster dort arbeiten. Kosten: ab zirka 15 Franken pro Tag. Achtung: Sie laufen Gefahr, geduzt zu werden. 4. Kaufen Sie sich eine Drohne (gute sind ab rund 1000 Franken zu haben) und/oder eine 360-Grad-Kamera (ab 300 Franken), filmen Sie Ihre Welt von oben oder in die Runde, laden Sie das Ergebnis auf Youtube. Fortgeschrittene schauen es mit dem VR-Set von Punkt 1 an. 5. Spielen Sie Pokémon Go! Es kostet nichts, es ist einfach, Sie kommen an die frische Luft und können endlich mitreden (oder wissend schweigen). «Augmented Reality», also über die reale Welt eine virtuelle Schicht zu legen, ist schon seit Jahren ein Thema – hier kommt endlich die erste Anwendung, die Spass macht. Alle Punkte haben eines gemeinsam: Ich habe keine Ahnung, ob und wann sie relevant für Ihr Geschäft werden könnten. Nehmen Sie sich trotzdem Ihren «Steve-Jobs-Tag» und geniessen Sie es, zur Abwechslung etwas vermeintlich Nutzloses zu tun. Wenn Sie mutig sind, nehmen Sie die ganze Geschäftsleitung mit. Ich möchte wetten, dass Sie irgendetwas erleben, das Ihnen einen geschäftlichen Impuls geben wird. Und der ist womöglich wichtiger als jeder neue Digitalchef. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2016

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