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Netzwoche 15/2017

22 Web Aktuell cgr. Die

22 Web Aktuell cgr. Die Ehrung «Werber des Jahres» hat eine neue Heimat. WWW.NETZWOCHE.CH Java SE 9 und Java EE 8 verfügbar cgr. Oracle hat Java SE 9 und Java EE 8 für Entwickler zugänglich gemacht. Die 9. Version des Java Development Kits beinhaltet auch das Projekt «Jigsaw». Just dieses Projekt sei Schuld daran, dass die 9. Version ein Jahr später erschienen sei, als ursprünglich geplant, schreibt The Register. Ursprünglich sollte Jigsaw schon mit Java 8 kommen. Auf seiner Website stellte Oracle alle wichtigen Features und Neuerungen für Entwickler bereit. ▸ Webcode DPF8_58949 Microsoft wird Sponsor der Open-Source-Initiative mur. Microsoft ist Premium- Sponsor der Open-Source- Initiative (OSI) geworden, wie die Organisation mitteilt. «Das ist ein signifikanter Meilenstein für OSI und die Open-Source-Bewegung», kommentiert Patrick Masson, General Manager und Board Director bei OSI, den Schritt. Die 1998 gegründete Non- Profit-Organisation unterstützt offene Software und die Community dahinter. ▸ Webcode DPF8_59869 Google will Werbeplätze versteigern osc. Im vergangenen Juni hat die EU-Kommission gegen Google eine Strafe von 2,4 Milliarden Euro verhängt. Dabei ging es um die Platzierung von Produktpreisen auf der Ergebnisseite der Suchmaschine. Der US-Internetkonzern reichte gegen die Busse seinerseits Klage ein. Offenbar will aber Google auf die Kritiker auch zugehen. Wie Reuters berichtet, schlägt der US-Internetkonzern seinen Konkurrenten eine Auktion für die Werbeplätze über die Suchergebnisse vor. ▸ Webcode DPF8_58643 Finma schiebt dem Geschäft mit falscher Kryptowährung einen Riegel osc. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) ist gegen die Anbieter einer Scheinkryptowährung vorgegangen. Die Finma habe die Organisationen hinter der Währung «E-Coin» geschlossen, da sie keine Bankbewilligung gehabt hätten und zudem überschuldet gewesen seien. Sie habe Vermögenswerte in der Höhe von rund zwei Millionen Franken sichergestellt und blockiert, schreibt die Behörde in einer Mitteilung. Bei «E-Coin» habe es sich nicht um eine Kryptowährung nach dem Vorbild von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. gehandelt. Die Anbieter hätten die Währung zentral gespeichert, selbst kontrolliert und zudem ohne ausreichenden Gegenwert ausgegeben, schreibt die Finanzmarktaufsicht weiter. «Einige hundert Nutzer» hätten mindestens vier Millionen Franken in «E-Coins» investiert, heisst es weiter. «Werber des Jahres» wird am Best of Swiss Web Award ausgezeichnet Künftig wird der Preis der «Werbewoche» im Rahmen der Best of Swiss Web Awards vergeben, wie die Veranstalter mitteilen. Der «Egon», wie der Award auch genannt wird, wird seit 1977 an die Werbeperson des Jahres in der Schweiz verliehen. Mit der Verlegung der Preisverleihung reagieren die Veranstalter auf den «digitalen Wandel in der Kommunikationsbranche», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Grenzen zwischen der digitalen und der klassischen Werbewelt verschwänden immer mehr. «Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam einen Anlass schaffen können, der aus der Agenda von Kommunikationsexperten in der Schweiz nicht mehr wegzudenken ist», lässt sich «Werbewoche»-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich in der Mitteilung zitieren. Auch die Geschäftsführer von Best of Swiss Web, Claudio Dionisio und Heinrich Meyer, begrüssen die Entscheidung. «Der Ruf und die Haltung hinter dem Award passen perfekt zu ‹Best of Swiss Web›. Das Networking an der Award Night und am Jurytag wird damit in Zukunft noch spannender», schreiben sie in der Mitteilung. Eine aus 14 Juroren bestehende Jury kürt jeweils den «Werber des Jahres». Diese besteht aus acht ehemaligen Warnung vor Krypto-Betrugsversuchen Bereits hätten Nachfolgefirmen versucht, ehemalige Nutzer von «E-Coin» für neue Scheinwährungen anzuwerben. Die Finma warnt deshalb generell vor Trittbrettfahrern im Umfeld von Kryptowährungen. Die Behörde begrüsse zwar Innovation im Geldgeschäft, gehe aber konsequent gegen Betrugsversuche und Rechtsbrüche vor. Die Finma setzte in diesem Zusammenhang drei Gesellschaften auf ihre Watchlist der möglicherweise ohne Bewilligung tätigen Finanzunternehmen: Suisse Finance, Euro Solution und Animax United. Darüber hinaus seien aktuell elf Abklärungen wegen anderer, vermutlich unerlaubt betriebener Kryptowährungsunternehmen im Gang. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_58569 Preisträgern, vier Jung-Kreativen und zwei Vertretern der Westschweiz. Die nächste Preisverleihung findet am 12. April 2018 in der Samsung Hall statt. Heinrich Meyer, Geschäftsleitungsmitglied Best of Swiss Web, «Werbewoche»-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich, Claudio Dionisio, Geschäftsleitungsmitglied Best of Swiss Web, und Ralf Seelig, Leiter Zeitschriften / Buchverlage Somedia Production (v. l.). 15 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 23 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Simon Mathis NEUE APPS Veeting Rooms Veeting Rooms wird zur App. Das Programm für virtuelle Sitzungen ist erstmals für iPhones und iPads erhältlich, wie das Schweizer Unternehmen Veeting mitteilt. Veeting Rooms sei eine Lösung für digitale Video- und Audiokonferenzen, die sich vor allem an Geschäftskunden richte. Sie ermögliche zudem Live-Präsentationen und sicheren Datenaustausch. In einem Live-Chat können sich die Gesprächsteilnehmer privat untereinander austauschen. Veeting Rooms könne ohne Registrierung genutzt werden. Eine einzelne Sitzung koste 2 Franken, die monatliche Gebühr betrage 39 Franken. Mindpills Die Entspannungs-App Mindpills verspricht, Ruhe in die Alltagshektik zu bringen. Sie bietet meditative Podcasts in Schweizerdeutsch, Deutsch und Englisch. Verschiedene Sessions laden den Hörer zur Kurzentspannung etwa für Power Napping ein. Mindpills entstand in Zusammenarbeit mit dem Hypnosetherapeuten Jürg Grossenbacher. Die App soll die innere Gelassenheit und das Selbstbewusstsein stärken – und zwar jederzeit, sei es bei der Arbeit, zuhause oder im Sport. Mindpills sei kostenlos für Android und iOS erhältlich, die Podcasts seien auch offline abrufbar. Wildeisen Die App Wildeisen bündelt die über 6000 Rezepte der Fernsehköchin Annemarie Wildeisen auf dem Smartphone. Wildeisen sei Rezeptbuch und Einkaufszettel in einem. Experimentierfreudige Köche könnten sich mit dem «Rezept Shaker» austoben. Damit lies sen sich bis zu drei beliebige Zutaten angeben. Schüttle man das Smartphone kurz, präsentiere die App Rezeptvorschläge auf Basis der genannten Zutaten. So erhalte man Ideen für das, was sich gerade zu hause im Kühlschrank befinde. Wildeisen erlaube das Speichern von Lieblingsre zepten. Die App unterstützt Android und iOS. Auftraggeber: Veeting Auftragnehmer: Veeting Technologien: Typescript, SASS, Angular, Ionic Framework, NodeJS, WebRTC Online seit: September 2017 Auftraggeber: Apps With Love, Jürg Grossenbacher von Praxis Harmony Auftragnehmer: Apps with Love Technologie: Backend mit .Net- Technologien Online seit: September 2017 Auftraggeber: AZ Medien Digital Auftragnehmer und Partner: Yanova, Edenspiekermann und Google Technologien: SDK von Apple und Google, AMP, Ruby on Rails Online seit: September 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2017

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