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Netzwoche 15/2017

38 Products Neuheiten

38 Products Neuheiten Apple bringt neue iPhones von 8 bis X Apple hat in Cupertino die nächste iPhone-Generation vorgestellt. Das Topmodell iPhone X bietet ein randloses Display, kabelloses Laden und Gesichtserkennung statt Touch-ID. Zudem präsentierte das Unternehmen iOS 11 und die dritte Gerneration seiner Smartwatch. Autoren: Oliver Schneider, Coen Kaat «One more thing»: Apple hat am 12. September nach Cupertino ins brandneue «Steve Jobs Theater» geladen und verschiedene Produkte vorgestellt. Zum zehnten Jahrestag des ersten iPhones zeigte Tim Cook, der CEO des Unternehmens, ein neues Smartphone-Flaggschiff, das iPhone X – ausgesprochen «iPhone ten». Touch-ID weicht Face-ID Apple verbaute im iPhone X erstmals ein bis an die Ränder reichendes OLED-Display. Das 5,8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1125 x 2436 Pixeln lässt damit keinen Platz mehr für den bisherigen Home-Button mit Finderabdruck- Sensor. Benutzer sollen das Smartphone nun mit der Funktion Face-ID entsperren können. Auf den Home- Bildschirm gelangen Nutzer nun durch Wischen von unten nach oben, wie es in einer Mitteilung von Apple heisst. In Kombination mit der 7-Megapixel-Frontkamera «Truedepth» soll Face-ID den Nutzer in drei Dimensionen sicher authentifizieren können, schreibt Apple. Ein im Hintergrund lernendes neuronales Netzwerk soll Manipulationsversuche durch Fotos oder Masken verhindern. Trotzdem könne sich das System selbstständig körperlichen Veränderungen des Nutzers über die Zeit anpassen. Die Verarbeitung der Gesichtsdaten erfolge nur auf dem Gerät selbst, nicht in der Cloud, verspricht der Hersteller. Das iPhone X kann laut Mitteilung ab dem 27. Oktober als 64- oder 256-Gigabyte-Version in Silber oder Space Grey bestellt werden. Der Verkaufsstart in der Schweiz sei für den 3. November geplant. Der Preis wird auf der Apple- Website mit 1199 Franken für das 64-Gigabyte-Modell und 1389 Franken für das 256-Gigabyte-Modell angegeben. ·· iPhone 8 mit 64 Gigabyte: 839 Franken / mit 256 Gigabyte: 1029 Franken ·· iPhone 8 Plus mit 64 Gigabyte: 959 Franken / mit 256 Gigabyte: 1149 Franken iOS 11 kommt, aber nur für 64-Bit-Geräte Alle neuen iPhones setzen auf das parallel veröffentlichte iOS 11. Das Betriebssystem biete verschiedene AR-Features, schreibt Apple. Siri erhalte damit neue Stimmen und könne nun englische Sätze ins Deutsche, Chinesische, Französische, Italienische oder Spanische übersetzen. Für das Update ist jedoch ein 64-Bit-Prozessor nötig. iPhone 5 und iPad 4 bleibe damit erstmals ein Update verwehrt. Apple Watch wird selbstständig Am gleichen Event stellte Apple die dritte Ausführung seiner Smartwatch vor. Die grösste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell sind die verbauten 4G-LTE- und UMTS- Mobilfunkmodule. Diese schalten nahtlos auf Mobilfunk um, wenn das gekoppelte iPhone nicht mehr in der Nähe ist, wie der Hersteller schreibt. So könnten Nutzer mobile Anrufe auch direkt über die Smartwatch empfangen und tätigen sowie SMS empfangen und im Internet surfen. Das iPhone X kann ab dem 27. Oktober in der Schweiz vorbestellt werden. Das iPhone X (l.) und das iPhone 8 Plus (Mitte) sowie iPhone 8. iPhone 8 und 8 Plus ohne Face-ID Ausser dem Flaggschiff Nr. 10 stellte Apple in Cupertino zwei weitere iPhones mit kleineren Displays vor. Das iPhone 8 – das Modell 7s hat Apple offenbar übersprungen – hat gemäss Hersteller einen 4,7-Zoll-IPS-Bildschirm, das iPhone 8 Plus einen 5,5-Zoll-Bildschirm. Beide kleineren Modelle verfügen wie gehabt über einen Home-Button. Der Bildschirm füllt nicht die ganze Front. Auch Face-ID und Animojis unterstützen die Nachfolger des iPhone 7 laut Mitteilung nicht. iPhone 8 und 8 Plus kommen in Ausführungen mit 64 und 256 Gigabyte Speicherplatz auf den Schweizer Markt. Die Preise: Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcodes DPF8_57196, DPF8_57253 15 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 39 ICT-Berufsbildung ehrt Lehrer und Schüler cka. Der Verband ICT-Berufsbildung Schweiz hat in Olten seine Awards verliehen. Mit diesen will der Verband besondere Engagements in der Ausbildung von Lernenden ehren und herausragende Fachausweis- und Diplomabsolventen prämieren. Vier Awards gingen an Unternehmen, und weitere vier konnten Absolventen entgegennehmen: ICT Education & Training Award: ·· Kategorie KMU: Leuchter IT Solutions ·· Kategorie Verwaltung/NPO: Volksschulamt Kanton Solothurn ·· Kategorie Bildungsinstitution: SBW Neue Medien ·· Kategorie Grossunternehmen: Brack.ch ICT Professional Award: ·· Kategorie «Bester Fachausweis»: Jan Krattiger aus Luzern ·· Kategorie «Bestes Diplom»: Carlo Ming aus Obwalden ·· Kategorie «Beste individuelle Praxisarbeit (IPA)»: Arnaud van Wynsberghe aus Freiburg ·· Kategorie «Beste Berufsmeisterschaft»: Tobias Würth aus St. Gallen Zwischen der Verleihung der Awards für die Unternehmen und Absolventen hielt Patrick Warnking eine Rede. «Die Die meisten Berufe im Jahr 2030 gibt es heute noch gar nicht jsc. Dell und das kalifornische Institute for the Future haben untersucht, wie die digitale Revolution das Leben und Arbeiten im nächsten Jahrzehnt verändern könnte. 20 internationale Experten aus Wissenschaft, Technologie und Business waren am Report beteiligt und erstellten Prognosen für das Jahr 2030, wie Dell mitteilt. Die Fachleute befassten sich mit «der nächsten Ära der Beziehung Mensch-Maschine». Sie versuchten abzuschätzen, wie sich die Technologien künstliche Intelligenz (KI), Robotik, virtuelle Realität (VR), Augmented Reality (AR) und Cloud Computing bis zum Jahr 2030 auf den Alltag auswirken könnten. Sieger Tobias Würth (vorne in der Mitte mit Award) gemeinsam mit den Nominierten für die beste Berufsmeisterschaft. durchschnittliche Ladezeit von Websites in der Schweiz liegt bei 9 Sekunden», sagte der Country Director für die Schweiz bei Google. «Wer will schon so lange warten?» Dieser Aufgabe müsste sich natürlich auch der Nachwuchs annehmen. «Ihr seid die neuen Superhelden im ICT-Bereich!», feuerte er die Anwesenden an. Sie müssten den KMUs hierzulande helfen, ihre Websites schneller zu machen. «Fast & Furious, dann macht’s richtig Spass!», sagte Warnking. Technologie ersetzt Arbeitskräfte nicht unbedingt Der Report sagt eine radikale Veränderung von Leben und Arbeiten bis zum Jahr 2030 voraus. Die Abhängigkeit von der Technologie werde wachsen. Das werde aber zu einer neuen Art der Interaktion zwischen Mensch und Maschine führen, die Kreativität und unternehmerisches Denken fördere. Personalisierte Assistenten auf Basis von KI würden Menschen viel stärker unterstützen. Technologie werde nicht notwendigerweise Arbeitskräfte ersetzen, aber die Arbeitssuche werde sich verändern und der Arbeitsplatz häufig kein konkreter Ort mehr sein. Die Studienautoren schätzen, dass 85 Prozent der Berufe im Jahr 2030 heute noch nicht existieren. Die Fähigkeit, neues Wissen zu erlangen, werde von zentraler Bedeutung sein. Menschen werden Technologien wie AR und VR dafür auf breiter Basis nutzen. Für Unternehmen soll es besonders wichtig werden, Security in die Business- Strategie einzubauen, Bestellungen unverzüglich auszuliefern und sicherzustellen, dass verwendete Algorithmen mit den Unternehmenswerten übereinstimmen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_58321 WWW.NETZWOCHE.CH Bund finanziert Weiterbildung in Informatik cgr. Der Bund hat seine Förderung von eidgenössischen Prüfungen ausgebaut. Wie der Verband ICT-Berufsbildung Schweiz mitteilt, werden eidgenössische Fachausweise und Diplome im Bereich Informatik und Mediamatik ab dem 1. Januar 2018 finanziell unterstützt. Der maximale Förderbetrag bei eidgenössischen Fachausweisen liegt bei 9500 und bei eidgenössischen Diplomen bei 10 500 Franken. ▸ Webcode DPF8_59358 Swiss-ICT und SI engagieren sich für Fachkräfte sza. Mehr Qualität statt Quantität in der tertiären Informatikbildung forderten Swiss-ICT-Präsident Thomas Flatt und der Präsident der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) Jürg Gutknecht im Rahmen der Fachveranstaltung «Fachkräfte – woran mangelt es wirklich?» «Die Anforderung an einen guten Informatiker sind hoch. Eine Berufslehre reicht nicht für unseren Job. Lebenslanges Lernen muss zur Regel werden», sagte Flatt. ▸ Webcode DPF8_57183 Schweizer Firmen suchen IT-Personal osc. Das Beratungsunternehmen Freeform Dynamics hat im Auftrag von CA Technologies eine Umfrage unter mehr als 1200 IT-Führungskräften durchgeführt. Das Ergebnis der Studie: Schweizer Unternehmen suchen händeringend nach IT-Personal. Der Fachkräftemangel sei hierzulande stärker ausgeprägt als in Ländern Westeuropas, teilt der Softwarehersteller mit. Für Schweizer Firmen sei es schwierig, geeignete IT-Spezialisten zu finden. 80 Prozent haben laut Studie «enorme Mühe», erfahrene Fachkräfte zu rekrutieren. ▸ Webcode DPF8_58311 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2017

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