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Netzwoche 15/2019

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60 Service Event Plus

60 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Swiss Payment Forum 2019 Datum: 11. / 12.11.2019 Zeit: 08.30 – 17.00 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Nicole von Mulert, info@vereon.ch Veranstalter: Vereon AG Anmeldung: www.swisspaymentforum.ch Highlights der 8. Jahrestagung: Finanztrends 2020: Potenzial und Grenzen der Fintech-Lizenz | SARON als Libor-Ablösung | Payment aus Anwendersicht: Vorträge von Shell, Mövenpick, SBB und Lidl Schweiz | Die Key Success Factors der international erfolgreichen Mobile-Payment-Lösungen | Neue Chancen durch 3-D Secure | Konvergenz zwischen in-store und eCommerce Payments Keynotes: «Trends and Influences within the Financial Services Industry», Damir Bogdan, Actvide AG | «Vom Franken zum Bitcoin – Hat unsere Währung ausgedient?», Prof. Dr. Aleksander Berentsen, Universität Basel Wer sich beim Swiss Payment Forum trifft: Geschäftsführer und Führungskräfte von Kreditkarteninstituten, Payment-Service-Providern, Zahlungsverkehrsabwicklern, Karten- und Chiplösungsanbietern, Mobile Network Operators, Handel und Gastronomie sowie IT-Dienstleistern und Systemanbietern aus den Bereichen Zahlungsverkehr, Zahlungsverkehrssysteme, Zahlungsverkehrsabwicklung, Electronic und Mobile Banking, Global Payment, Cash Management, Karten und Payment, Operational Risk Management, Marketing / CRM, Vertrieb, Innovation, Business Development Die Teilnahmegebühr für die Konferenz beträgt CHF 2195. Für Anwender bieten wir einen Spezialpreis von CHF 695 an (dieser Spezialpreis wird ermöglicht durch das Engagement der Partner des Swiss Payment Forums). Alle Preise verstehen sich pro Person zzgl. MwSt. Die Gebühr schliesst Mittagessen, Pausenverpflegung, Networking-Apéro und Erfrischungsgetränke ein. Valiantys Enterprise Day 2019 Datum: 14.1 1. 2019 Zeit: 09.00 – 16.45 Uhr Ort: Bern, Konferenzzentrum Welle 7 Kontakt: Anthony Renda, anthony.renda@valiantys.com Veranstalter: Valiantys Anmeldung: valiantys.com/enterprise-day-bern-2019 Ein Tag im Zentrum von Agilität und Zusammenarbeit im Unternehmen Atlassian (Herausgeber der Tools Jira und Confluence) und Valiantys, ein führender Atlassian-Partner in Europa, freuen sich darauf, Sie am 14. November in Bern zum Valiantys Enterprise Day empfangen zu dürfen. Das jährlichen Treffen der Schweizer Atlassian-Gemeinschaft ist eine einzigartige Gelegenheit, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen und die Herausforderungen der agilen Transformation zu diskutieren: Tools und Methoden, um Ihre Teams auf die gleiche Strategie auszurichten, Informationstransparenz, kontinuierliche Verbesserung usw. Die Agenda der Veranstaltung umfasst viele verschiedene Vorträge von Atlassian und unseren Valiantys-Experten, aber auch von unseren grössten Kunden, die von ihren Erfahrungen berichten, darunter die Swisscom. Dieser Tag bietet Ihnen Lösungen für die Herausforderungen von morgen, vor allem aber die besten Methoden und agilen Tools, die Sie unabhängig von Ihrer momentanen Entwicklungsreife einsetzen können. Ob CTO, Product Owner oder Tool Administrator, Sie werden mit Rat und Tat von Fachleuten unterstützt, die vor den gleichen Herausforderungen stehen wie Sie. Die kostenlose Anmeldung beinhaltet den Zugang zu allen Vorträgen Ihrer Wahl sowie Mittags- und Networkingpausen. CAS Datenschutzverantwortliche Start: 21.02.2020 Zeit: 8.45 – 16.45 Uhr (freitags) Ort: Winterthur Kontakt: Dr. iur. Michael Widmer: michael.widmer@zhaw.ch Veranstalter: ZHAW School of Management and Law Anmeldung: www.zhaw.ch/zsr/cas-dsv Am Puls der digitalen Transformation. Berufsprofil mit Zukunft. Die gegenwärtigen Entwicklungen auf nationaler sowie europäischer Ebene führen dazu, dass dem Datenschutz und der Datensicherheit eine immer wichtigere Rolle zukommt. Unternehmen wie auch Verwaltungseinheiten stehen deshalb vor grossen Herausforderungen, die nur durch gut ausgebildetes, interdisziplinär agierendes Personal zu meistern sind. Sie erwerben die Qualifikation, um als Datenschutzverantwortliche/r gemäss Datenschutzgesetz tätig zu sein und werden befähigt, an der komplexen Schnittstelle zwischen Recht, Technik, Organisation und Kommunikation zu walten. Kernthemen in diesem CAS sind das eidg. und kant. Datenschutzrecht sowie die Datensicherheit. Die EU- Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und die geplante Revision des Schweizer DSG werden ebenfalls abgedeckt. Die Themen werden praxisnah erarbeitet und mit Informationen betr. IT-Grundlagen, Outsourcing, Datenschutzorganisation, Datenschutzcompliance, Projektmanagement, Informationssicherheit sowie Branchen- und Themenfokus und einem Toolkit ergänzt. Der CAS umfasst 14 Kurstage, jeweils freitags. Der Unterricht wird von praxiserfahrenen Juristinnen und Juristen (mit langjähriger Tätigkeit als Anwältin/Anwalt bzw. als Dozierende an Hochschulen) sowie von Fachspezialistinnen und -spezialisten mit ausgewiesener Erfahrung durchgeführt. Die Entwicklung des Lehrgangs ist in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzverantwortlichen des Kantons Zürich (DSB) erfolgt. 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Welchen Wert haben Ladengeschäfte in unserer Gesellschaft? Onlineumsätze steigen stetig und als Konsequenz grassiert das Ladensterben. Ist die Konkurrenz aus dem Internet aber wirklich der einzige Grund, dass der Detailhandel und zunehmend auch Traditionsgeschäfte verschwinden? Nein, erschwerte Verkehrssituationen, Einkaufstourismus und konservative Ladenöffnungszeiten tragen das ihrige dazu bei. Es braucht nicht nur neue Geschäftsmodelle, die in der Verantwortung der Gewerbler sind, auch der Bund muss etwas tun. Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Dass in den letzten Jahren eine Verschiebung von Retail zu Online stattgefunden hat und diese weiter anhält, ist nicht neu. Auch nicht, dass aufgrund der Konkurrenz aus dem Internet immer mehr Läden verschwinden. Stadtbilder sind mittlerweile von leerstehenden Lokalen oder Schaufenstern von Versicherungen und Banken geprägt. Liegt dies aber wirklich nur daran, dass online einzukaufen bequem ist? Oder was steckt noch dahinter? Direkt vor Ort einzukaufen, wird immer unattraktiver Es gibt nach wie vor klar ein Bedürfnis, direkt im Laden einzukaufen – sei dies wegen der persönlichen Bedienung und Beratung oder weil man zum Beispiel Kleider anprobieren kann. Trotzdem ist es gerade in Städten immer unattraktiver, vor Ort einzukaufen. Das städtische Standortmarketing spielt dem lokalen Gewerbe gelinde gesagt nicht gerade in die Hände: Die Verkehrssituation ist teilweise sehr mühsam, von fehlenden Parkplätzen ganz zu schweigen. Und ehrlich gesagt, einen Fernseher oder Ähnliches kaufe ich in dem Fall beim besten Willen nicht im Detailhandel und trage ihn mit dem ÖV nach Hause. Einkaufstourismus als zusätzliche Bedrohung Natürlich gehen in grenznahen Gebieten viele Schweizer einerseits wegen der tieferen Preise zum Einkaufen ins nahe Ausland. Andererseits ist aber ein anderer Grund nicht zu unterschätzen: Unsere Nachbarländer haben liberalere und bessere Ladenöffnungszeiten. Es ist also dringend angezeigt, dies zu ändern, nur wurde vor Kurzem gerade wieder ein Vorstoss dazu abgelehnt. Begründung für die Ablehnung war, dass eine Ausnahmeregelung nahe der Grenze zu einer Marktverzerrung führen würde. Das stimmt. Doch muss man sich fragen, was das kleinere Übel ist: die interne oder die externe Verzerrung? Was muss ein Unternehmen tun? Innovativ sein! Es ist klar, dass die Unternehmen selbst in der Pflicht stehen, etwas zu tun: Innovation und Kreativität sind gefragt. Die Betreiber der Ladengeschäfte müssen allenfalls eine Mehrfachnutzung in Betracht ziehen oder sich anderweitig an die neuen Begebenheiten anpassen. Logisch, dass hier Selbstverantwortung gefragt ist. Es braucht nicht nur neue Geschäftsmodelle, die in der Verantwortung der Gewerbler sind, auch der Bund muss etwas tun. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Konkurrenz von «Shop Ville» und Co. Der stationäre Detailhandel steht auch in grosser Konkurrenz zu den Läden in den Bahnhöfen, die immer geöffnet haben, und den Tankstellenshops, die fast immer offen sind. Es ist klar, dass die Kundenfrequenz abnimmt, wenn der Gewerbler an strikte Öffnungszeiten gebunden ist. Diese Marktverzerrung ist nicht fair, denn auch der Ladenbetreiber schafft Arbeitsplätze und zahlt Steuern. Was muss der Bund tun? Dazu ist eine Studie nötig Es ist dringend angezeigt, eine Studie in Auftrag zu geben, um zu klären, welchen Wert die Ladengeschäfte in unserer Gesellschaft haben. Eine Befragung soll zeigen, ob eine Marktverzerrung (intern oder extern) gerechtfertigt ist. Denn meines Erachtens sind gleich lange Spiesse nötig. Der Bund ist hier also gefragt und muss zugunsten unserer KMUs tätig werden! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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