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Netzwoche 15/2020

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12 People Köpfe

12 People Köpfe swa/jor. Der Bundesrat und der Leitende Ausschuss der Konferenz der Kantonsregierungen haben Peppino Giarritta zum Beauftragten für die Digitale Verwaltung Schweiz (DVS) ernannt. In dieser Funktion soll Giarritta die Digitalisierungsprojekte von Bund, Kantonen und Gemeinden steuern, koordinieren und wirksamer gestalten, wie es in einer Mitteilung des Bundesrats heisst. Zudem verantwortet er die Weiterentwicklung von E-Government-Projekten. Die DVS soll dafür sorgen, dass sich Bund, Kantone und Gemeinden untereinander abstimmen – etwa in Sachen Rechtsetzungsvorhaben, der Festlegung von verbindlichen Standards im Bereich des Datenmanagements, der Durchgängigkeit von Prozessen sowie der Identifizierung und Bereitstellung von Basisdienstleistungen wie Identitätsdienste. Zu diesem Zweck würden E-Government Schweiz und die Schweizerische Informatikkonferenz in der neu geschaffenen Abteilung DVS zusammengeführt. Giarritta tritt seine Funktion als DVS-Beauftragter am 1. März 2021 an. Zurzeit fungiert er als Leiter der Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government der Staatskanzlei des Kantons Zürich. Zuvor war Giarritta mehrere Jahre in der Privatwirtschaft tätig, unter anderem als Berater im Bereich Informationstechnologie und Organisation für die Universität Zürich und das Kernforschungszentrum Cern. Giarritta promovierte an der Universität Zürich in Physik und bildete sich zum Wirtschaftsingenieur weiter. RISING STAR: PEPPINO GIARRITTA BEYOND ICT CHRISTOPHER TIGHE, GESCHÄFTSFÜHRER, CISCO SCHWEIZ Christopher Tighe ist der neue Geschäftsführer von Cisco Schweiz. Der Brite spielt in seiner Freizeit gerne Golf, joggt und verbringt Zeit mit seiner Familie und seinen Haustieren. Er hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er seit kurzem in der Schweiz. Interview: Oliver Schneider Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Ich war drei Jahre lang Teil des Leadership-Teams unseres Graduate Training Programs (CSAP). Ich denke gerne daran zurück, weil es sehr schön für mich war, zu sehen, wie die jungen Leute zu Cisco kommen, sich über Jahre entwickeln und erfolgreich werden. Was würde Ihr 10-jähriges Ich zu Ihnen heute sagen? Entweder «Toll gemacht» oder «Wie langweilig, wieso bist du kein Koch?» Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Wenn wir nicht gerade im Homeoffice arbeiten, dann weil Cisco eine Grossfamilie ist. Es ist ein schönes Gefühl, seine Kolleginnen und Kollegen hinter sich zu wissen, dass sie die Firma voll unterstützen, selbst wenn es richtig schwer im Leben wird. Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Ich kenne Asien viel zu wenig, war beruflich ein paar Mal in Japan und Singapur, hatte aber nie die Chance, andere Regionen kennenzulernen. Was essen oder kochen Sie gerne? Mein Lieblingsessen ist sehr einfach und traditionell: britische Baked Beans on Toast. Aber ich liebe ziemlich viele kulinarische Richtungen, ob Burger, Schnitzel, Rösti, Sushi und vieles mehr. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht? Wir waren mit der ganzen Familie in den Sommerferien und zum ersten Mal auf den Stand-up Paddle Boards. Es hat viel Spass gemacht zu sehen, wie die ganze Familie sich anfänglich damit schwergetan hat. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Boris Johnson, um dem britischen Volk zu dienen. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Weiterhin in der Schweiz – das Land ist so wunderschön. 15 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

CISCO SCHWEIZ SCHAFFT DIE FUNKTION DES CTO Christoph Koch NOSER ENGINEERING ERNENNT COO Remo Noser EX-SCHWEIZ-CHEF VON SAGE GEHT ZU ORACLE Tobias Ackermann 13 HR/Lohn- Software aus einer Hand Abacus Human Resources – die Software für effizientes Personalmanagement kfi. Christoph Koch ist der neue Chief Technology Officer von Cisco Schweiz. In der neu geschaffenen Funktion verantwortet er die strategischen Technologieentscheidungen von Cisco in der Schweiz und leitet das Schweizer Spezialisten-Team, wie das Unternehmen mitteilt. Koch bringe 25 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Führungspositionen in der Telekommunikationsbranche mit. Sein Schwerpunkt liege insbesondere auf Cybersicherheit. Koch ist seit 2018 bei Cisco Schweiz und gestaltete gemäss Mitteilung die Initiative «Country Digital Acceleration» mit. Zuvor leitete er das Ingenieurunternehmen Roschi Rohde & Schwarz in Bern. Koch studierte Elektrotechnik an der ETH Zürich und hat einen Executive MBA der Universität Zürich. rja. Noser Engineering erweitert seine Geschäftsleitung. Remo Noser ist der neue COO des Softwareunternehmens, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit ihm kehre ein bekanntes Gesicht zurück, denn Remo Noser war bereits von 2011 bis 2014 beim Unternehmen tätig. Damals arbeitete er in der COO-Stabsstelle, wie das Unternehmen bestätigt. Danach wechselte Noser zu Axept Business Software, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist. Remo Noser ist der Neffe von FDP-Ständerat Ruedi Noser, dem Inhaber der Noser Group. Während der letzten fast drei Jahre sei die COO-Stelle bei Noser Engineering nicht besetzt gewesen. Das Unternehmen habe auf den richtigen Kandidaten gewartet. rja. Der frühere Schweiz-Chef des ERP-Anbieters Sage hat einen neuen Job. Seit Anfang September ist Tobias Ackermann bei Oracle, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist. Wie Oracle auf Anfrage bestätigt, ist Ackermann dort ERPM Country Leader für die Schweiz. Die Abkürzung steht für Enterprise Resource Planning & Management. Ackermann berichtet an Nicolas Savary, Vice President ERPM. Die Stelle sei neu geschaffen worden. Ackermann war zuvor Country Manager von Sage Schweiz. Er hatte das Amt seit Januar 2018 inne und verliess Sage Schweiz im März dieses Jahres auf eigenen Wunsch. Vor seinem Engagement bei Sage war er Head of Corporate Marketing & Communications bei Erni. Home Aufgaben | Inbox Prozessportal Meine Daten Meine Mitarbeiter Organigramm Jobportal Bewerber Bewerbungen Offene Stellen Bewerbungen Reto Amrein Kurt Schneider Livia Hess NETCETERA-CGO MACHT SICH SELBSTSTÄNDIG CHEFWECHSEL BEI UMZUGS- PLATTFORM MOVU VERSICHERER ZURICH SETZT AUF DIGITAL Ihr Nutzen mit Abacus HR Darko Butina Simone Kühn Ericson Chan Abacus Human Resources bietet umfassende Lösungen in den Bereichen Onboarding, Personaladministration, Personalentwicklung und Offboarding. rja. Darko Butina sitzt nicht mehr in der Geschäftsleitung der Digitalagentur Netcetera. Der Chief Growth Officer habe das Unternehmen Ende August verlassen, heisst es in einer Mitteilung. Butinas neues Projekt ist eine von ihm gestartete Initiative für Digitalisierung und Turnaround namens DG180. Gemäss Mitteilung soll die Initiative Unternehmen in ihren Herausforderungen in Bezug auf Strategie, Turnaround und Digitalisierung unterstützen. Während seiner Amtszeit in der Netcetera-GL habe Butina massgeblich zur Entwicklung der Geschäftsstrategie von 2016 bis 2020 beigetragen. Vorerst sei nicht geplant, einen neuen CGO zu berufen, heisst es bei Netcetera auf Anfrage. Butinas Strategie sei gut implementiert und laufe weiter so. jor. Simone Kühn ist ab 1. Oktober CEO von Movu. Sie übernimmt die Führungsrolle bei der Umzugsplattform von Mitgründer Laurent Decrue. Dieser habe sich nach fast sieben Jahren als CEO entschieden, die operative Führung abzugeben und sich neu zu orientieren, teilt das Unternehmen mit. Kühn fungiert derzeit als COO. Seit über drei Jahren ist sie Mitglied der Geschäftsleitung. Kühn hat einen Bachelor in Business Administration and Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). «Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und die Chance, als CEO die Zukunft von Movu mitzugestalten und bin überzeugt, dass ich mit meinem Erfahrungsschatz viel Positives bewirken kann», sagt Kühn. ych/jor. Die Zurich Insurance Group will ihre digitale Transformation beschleunigen. Zu diesem Zweck gründet das Unternehmen eine neue Geschäftseinheit, die die digitalen Dienstleistungen weltweit ausbauen soll, wie es in einer Mitteilung heisst. Zudem ernannte das Unternehmen gleich mehrere neue Konzernleitungsmitglieder, darunter ein Digitalisierungsmanager. Ericson Chan fungiert ab dem 1. Oktober als Group Chief Information and Digital Officer. Chan ist aktuell CEO von Ping An Technology, einer Tochtergesellschaft des chinesischen Versicherungsgiganten Ping An. Er soll die Planung, die Entwicklung und den operativen Betrieb der Technologiefunktionen und Online-Ökosysteme des Versicherers verantworten. Sowohl HR, Führungspersonen als auch Mitarbeitende haben online Zugriff auf die für sie relevanten Daten und Prozesse – wie Spesen-, Leistungs- und Entwicklungsprozesse, Bewerbermanagement oder Zeugnisprozesse. Weitere Informationen finden Sie unter: abacus.ch/hr www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2020

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