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Netzwoche 15/2020

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32 Best of Swiss Web

32 Best of Swiss Web Master-Kandidaten POST.CH – OPTIMIERUNG POSTPORTAL Urteil der Jury Die Schweizerische Post hat mit der Überarbeitung ihres Webportals den Zugang zu ihren digitalen Angeboten stark verbessert. Die Navigation ist vorbildlich, die Produkte sind übersichtlich gestaltet und werden einfach zugänglich gemacht. Die Segmentierung in Privatund Geschäftskunden ist passé, inhaltliche Redundanzen wurden aufgehoben und führen die Nutzerinnen und Nutzer so schneller zum gewünschten Inhalt. Trotz der vielen Änderungen kommt das Ergebnis aus einem Guss daher. URL www.post.ch Auftraggeber Schweizerische Post Auftragnehmer Unic SANITAS – EINFACH ABRECHNEN Urteil der Jury Die Lösung «Sanitas – Einfach Abrechnen» vereinfacht für Kunden auf clevere Art den Verrechnungsprozess von Arztrechnungen. Einerseits werden die kryptischen Leistungsbeschriebe in eine auch für Patienten verständliche Sprache übersetzt, andererseits helfen Plausibilitäts-Checks, zu prüfen, ob die verrechnete Leistung auch wirklich erbracht worden ist. Die Lösung ist neuartig und innovativ und der Funktionsumfang wird sinnvoll abgerundet mit einer integrierten Bezahlmöglichkeit. URL bit.ly/376Urqc Auftraggeber Sanitas Auftragnehmer Stimmt SMILE – VERSICHERUNG SO EINFACH WIE NETFLIX Urteil der Jury Der Prämienrechner von Smile zaubert dem Nutzer ein Lächeln ins Gesicht. Design, Layout und Sprache sind unerwartet frisch für eine Versicherung. Das moderne E-Commerce-Erlebnis bietet einen bestechend einfachen Konfigurator. Der kundenzentrierte Mobile-first- Ansatz und das intuitive Interface werden vom Kunden mit einer hohen Conversion belohnt. Der konsequente Einbezug der Kundenbedürfnisse und die intelligente Nutzung wissenschaftlich fundierter Verhaltenseffekte haben sich gelohnt. URL www.smile-direct.com Auftraggeber Smile direct Versicherungen Auftragnehmer MP Technology | Kontour Design Studio TRANSA – DER DIGITALE FLAGSHIPSTORE Urteil der Jury Der neue digitale Flagshipstore von Transa hat zum Ziel, die Outdoor-Beratungskompetenz in die digitale Welt zu übertragen. Konsequent wird der Produktkatalog deshalb verknüpft mit relevantem Zusatz-Content wie Expertentipps oder Video-Tutorials. Der eigens entwickelte Animationseffekt «Transallax» und die spektakuläre Bildwelt tragen zum Einkaufserlebnis bei. Ein Vorzeigeprojekt für die Verschmelzung des Offline- und Online-Kundenerlebnisses. URL www.transa.ch Auftraggeber Transa Backpacking Auftragnehmer Station 15 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 33 93 Mädchen profitieren von MINT- Förderprogramm Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch mka. Das MINT-Förderprogramm Swiss Tecladies ist am 12. September mit einer virtuellen Willkommensveranstaltung gestartet. Die Mentorinnen betreuen insgesamt 93 Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz. Die Mädchen profitieren während des neunmonatigen Mentoringprogramms von diversen Workshops sowie von einer persönlichen Begleitung. Coronabedingt fand der Welcome- Event virtuell statt, wie die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) mitteilt. Auf dem Programm stehen über 25 Betriebsbesichtigungen und Workshops bei namhaften Firmen wie IBM, Credit Suisse, Ruag oder Forschungsinstitutionen wie der EPFL sowie den Fachhochschulen Ost- und Westschweiz. Im Rahmen des Förderprogramms sollen die Mädchen die Vielfalt der Technik und Informatik kennenlernen. Die Mentorinnen sollen das Rollenbild prägen, da dieses insbesondere für Mädchen in der Entwicklung sehr wichtig sei. Das Programm gibt es erstmals auch für Mädchen aus der Westschweiz. «Über hundert Frauen haben sich in der Für das Gruppenfoto findet sich das Team kurz ohne Maske zusammen. Romandie gemeldet, um sich als Mentorin zu engagieren: Es zeigt die Motivation und das Engagement dieser Frauen, sich für den Abbau von Geschlechterstereotypen in der Studiums- und Berufswahl einzusetzen und ihre Leidenschaft mit Jugendlichen zu teilen», sagt Edith Schnapper, Programm-Managerin für die Romandie. Mangel an ICT-Fachkräften verschärft sich rja. Die Schweiz muss dringend Massnahmen ergreifen, um den Bedarf an ICT-Fachkräften zu decken. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsstudien Basel (IWSB) im Auftrag des Verbands ICT-Berufsbildung Schweiz. Den Ergebnissen zufolge nahm die Anzahl im ICT-Bereich beschäftigter Personen binnen neun Jahren um 52 Prozent zu. 2019 arbeiteten 242 600 Personen in den Bereichen IT und Kommunikation. Softwareingenieure (plus 29 100) und Systemanalytiker (plus 19 000) trieben den Anstieg besonders an, heisst es in der Studie. Der Bedarf an Mediamatikern verzeichnete das grösste jährliche Wachstum von Plus 13,5 Prozent. «Das beobachtete Wachstum des Berufsfelds ICT übersteigt auch die konservativen Erwartungen der Bildungsbedarfsprognose, die seit 2010 alle zwei Jahre zuhanden von ICT-Berufsbildung Schweiz erstellt wird», schreiben die Autoren. In acht Jahren fehlen 35 800 Fachkräfte Auch in den kommenden Jahren nimmt der Bedarf an ICT- Fachkräften weiter zu. Laut der IWSB-Studie werden bis zum Jahr 2028 54 300 neue Stellen im ICT-Bereich geschaffen – 48 Prozent aufgrund des Strukturwandels und 52 Prozent aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums. Zudem gehen die Autoren davon aus, dass 63 600 aktuelle Stellen neu besetzt werden müssen, aufgrund von Pensionierungen (44 Prozent) oder Abwanderung ins Ausland (56 Prozent). Insgesamt brauche es also bis 2028 117 900 neue ICT-Spezialisten. Gemäss der Studie könnte dies zum Problem werden, denn das heutige Bildungssystem sei nicht in der Lage, so viele Fachkräfte auszubilden. «Tatsächlich sind nur rund 38 100 Arbeitsmarkteintritte von Neuabsolventinnen und Neuabsolventen zu erwarten. Ferner reicht auch eine mit anderen Berufsfeldern vergleichbare Zuwanderung nicht aus, da so nur weitere 37 Prozent (44 000 Personen) der zusätzlich benötigten Fachkräfte rekrutiert werden können.» Somit würden nur 70 Prozent des Fachkräftebedarfs gedeckt – es fehlen noch 35 800 Spezialisten. «Sie könnten bis 2028 zusätzlich ausgebildet werden und hätten sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt», schreiben die Studienautoren. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH CIO des Jahres gekürt jor. Das Beratungsunternehmen EY und der österreichische Konferenzveranstalter Confare haben in Zürich die Swiss CIO Awards verliehen. Konrad Zöschg, CIO des Flughafens Zürich, erhielt den Award als IT-Manager des Jahres 2020. Es sei ihm gelungen, «ein grosses und komplexes Unternehmen, das in einem facettenreichen Ökosystem operiere, erfolgreich zu transformieren», heisst es in einer Mitteilung. Berner Fachhochschule bildet Cyber-Profis aus jor. Die Berner Fachhochschule (BFH) ergänzt ihr Ausbildungsangebot im Bereich IT- Security. Neu bietet die BFH einen Master of Advanced Studies in Cyber Security an. Der Studiengang richtet sich an erfahrene IT- und Netzwerk-Engineers, die sich auf Cyber Security spezialisieren wollen, wie die BFH mitteilt. Die Studierenden sollen sich Kompetenzen zur Bewältigung einer professionellen, proaktiven und reaktiven Sicherheit aneignen. Der MAS Cyber Security dauert fünf Semester und besteht aus vier Certificate of Advanced Studies und der Master-Thesis. Das Studium dauert in der Regel zweieinhalb bis drei Jahre. Puzzle ITC gründet Firma für neue Schulungen mka. Der Schweizer IT- Dienstleister Puzzle ITC hat die Firma Acend gegründet. Diese bietet Schulungsangebote rund um Cloud Native und Open Source an, wie das Unternehmen mitteilt. Acend kümmere sich zukünftig ebenfalls um die Weiterentwicklung, Organisation sowie Administration. Die Schulungen finden in Bern oder Zürich statt sowie online. Die Trainings setzen sich aus Theorie und Hands-on-Labs zusammen. Aktuell gibt es Trainingsangebote zu Container und Kubernetes, Helm sowie Open Shift. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2020

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