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Netzwoche 16/2016

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28 Technology Event

28 Technology Event «Die .Next Conference ist für Entscheider aus allen Branchen interessant» Anfang November veranstaltet Nutanix die europäische Ausgabe seiner Hausmesse .Next Conference. Weshalb sich eine Reise nach Österreich lohnt und mit welchen Technologietrends sich IT-Entscheider derzeit beschäftigen sollten, erklärt Florian Köppli, Country Manager Schweiz bei Nutanix. Interview: George Sarpong «Besucher können sich mit Gleichgesinnten austauschen und neueste Technologien für das Cloud Computing kennenlernen.» Florian Köppli, Country Manager Schweiz, Nutanix Für welche Branchen ist die Veranstaltung Nutanix .Next Conference besonders interessant? Florian Köppli: Die Nutanix .Next Conference ist für Entscheider und IT-Spezialisten aus allen Industriezweigen interessant. Themen wie IT-Infrastruktur, Virtualisierung und Cloud Computing sind branchenunabhängig relevant. Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie? Wir rechnen mit rund 750 Teilnehmern aus ganz Europa, welche die Nutanix .Next Conference besuchen werden. Die Schweiz ist ein KMU-Land. Inwieweit lohnt es sich für IT-Entscheider von KMUs, an der Konferenz teilzunehmen? Insbesondere KMUs in der Schweiz stehen im Wettbewerb mit dem Ausland und müssen stetig die Produktivität steigern und die Innovation vorantreiben. Die IT ist heutzutage in jeder Branche von zentraler Bedeutung. Gerade KMUs können schneller auf neue Trends reagieren, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil bieten, indem die Agilität gesteigert und die Betriebskosten gesenkt werden. Was spricht noch für die Teilnahme an der .Next Conference? Besucher können sich mit Gleichgesinnten austauschen und neueste Technologien für das Cloud Computing kennenlernen. Überdies können sie sich mit erprobten Strategien in den Bereichen Design, Management und Skalierbarkeit von Rechenzentumsinfrastrukturen auseinandersetzen. Hierfür bieten wir mehr als 40 Breakout-Sessions, Best Practices, weltweit bekannte visionäre Redner, Treffen mit den Nutanix Executives sowie ein buntes Rahmenprogramm und unvergessliche Shows. Sie haben die Breakout-Sessions angesprochen. Welche drei Sessions sollten IT-Entscheider unbedingt besuchen? Die Nutanix .Next Conference Europe bietet zahlreiche Breakout-Sessions in den Bereichen neueste Technologien und Businesstrends an. Besonders interessant dürften die Sessions «Digital Disruption in the 21st Century», «Why Everyone is Talking about AHV» und «Making Your Case with ROI» sein. VERANSTALTUNG Nutanix lädt vom 8. bis 10. November nach Wien zu seiner Kunden- und Partnerkonferenz «.Next». Das Unternehmen erwartet rund 750 IT-Spezialisten und -Entscheider. Im Fokus stehen Lösungen für die Datacenter-Infrastruktur. Alle Informationen unter: www.nutanix.com/next/ europe/ Netzwoche-Leser erhalten 40 Prozent Rabatt durch Eingabe des Codes: NEXT16-NEXTVIP Wie unterstützen Sie KMU-Kunden bei Virtualisierungsprojekten? Gerade unser integrierter Acropolis-Hypervisor macht die Virtualisierung um einiges einfacher. Alle Ebenen des Datacenters vom Storage über Storage-Netzwerk bis zu Server und Virtualisierung sind in einer Appliance vereint. Es braucht nicht mehr eine Handvoll von Managementkonsolen, um das Ganze zu verwalten, und kein mühseliges Upgraden der Infrastruktur. Nutanix bringt die Einfachheit einer Public Cloud in die Privat Cloud beim Kunden. Ein Meeting mit den Schweizer Produktspezialisten von Nutanix wäre eigentlich effizienter. Weshalb sollten Schweizer IT-Verantwortliche extra nach Wien reisen? Die Kunden, die an den ersten zwei .Next-Konferenzen in den USA teilgenommen haben, waren begeistert vom Inhalt der Sessions, von der Verfügbarkeit der Executives und des Produktmanagements. Vor allem aber bietet die Veranstaltung eine einmalige Gelegenheit, um mit Kunden zu sprechen, die den Schritt in die Hyperkonvergenz gewagt haben. Florian Köppli, Country Manager Schweiz bei Nutanix. 16 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Nachgefragt 29 «Bei uns wächst Mobile Commerce sehr stark» Wer an Digitalisierung denkt, dem fällt nicht als Erstes Media-Saturn ein. Zu lange wartete das Unternehmen mit dem Einstieg ins digitale Business. Martin Wild ist der Mann, der Media-Saturn als Chief Digital Officer in die Digitalisierung führen soll. Interview: Marc Landis Lange sah es so aus, als ob Media-Saturn die Digitalisierung verschlafen würde. Das Blatt scheint sich gewendet zu haben. Wie zufrieden sind Sie mit der Geschwindigkeit, mit der Media- Saturn digitalisiert? Martin Wild: Das haben Sie schon richtig erkannt. Wenn man in Betracht zieht, wo wir vor einigen Jahren noch standen, haben wir grosse Schritte gemacht. Als CDO habe ich natürlich immer das Bedürfnis, noch schneller zu sein. Aber wenn man mit dem Markt vergleicht, zählen wir mittlerweile zu den Vorreitern. Martin Wild, Chief Digital Officer, Media-Saturn. Wie hält die Digitalisierung bei Media-Saturn nun Einzug? Wir digitalisieren in drei Bereichen: bei der Customer Experience, bei den Business Operations und mit neuen Businessmodellen. Was bedeutet Digitalisierung bei der Customer Experience? Früher war für uns die Digitalisierung der Customer Experience – also des Kundenerlebnisses – einfach das Vorhandensein eines Onlinekanals. Heute sehen wir, dass die Digitalisierung weit mehr Chancen bietet. Wir wollen den Kunden eine nahtlose Erfahrung über mehrere Kanäle hinweg bieten. Cross-Channel oder Omni-Channel, wie man neudeutsch sagt. Für die Customer Experience ist auch Mobile ein wichtiger Bereich. Ja, Mobile ist für uns die perfekte Verbindung zwischen On- und Offlinehandel. Bei uns wächst Mobile Commerce sehr stark. Das ist ein weltweites Phänomen. Heutzutage hat jeder von uns mehr Rechenleistung in der Hosentasche als der NASA bei der Mondlandung zur Verfügung stand. Mobile ist der Kanal, um im Sinne des Kunden das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Welche Themen gehören noch zur Customer Experience? Wir arbeiten an zahlreichen unterschiedlichen Themen. In Barcelona haben wir etwa einen Digital Store, in dem wir auf kleiner Fläche dank digitaler Technologie ein grosses Sortiment abbilden. In anderen Märkten testen wir Robotik. In Ingolstadt etwa begrüsst der Roboter «Paul» die Kunden und führt sie zu einem Produkt. Er kann Smalltalk führen und wenn nötig einen Mitarbeiter herbeirufen. In anderen Märkten führen kleinere Roboter Produktpromotions durch und unterhalten unsere Kunden. Auch bei Virtual Reality sehen wir uns als Vorreiter. Wir ermöglichen etwa in Ingolstadt und Berlin Küchenplanung mit dem HTC-Vive-Headset. Damit kann der Kunde seine neue Küche konzipieren und erleben. Ausserdem testen wir in einem Markt ein In-Store-Navigationssystem – also eine App, die den Kunden im Markt zum gewünschten Produkt führt. Dazu haben wir den Standort des Produkts und des Kunden digitalisiert. Wie lange wird es Ihren Job bei Media-Saturn noch brauchen? Oder anders gefragt: Wann wird die Digitalisierung bei Media- Saturn abgeschlossen sein? Ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht, wie lange es meinen Job noch brauchen wird. Wenn die Digitalisierung Normalität sein wird, braucht es den CDO nicht mehr, aber jemanden, der Innovationen vorantreibt. Diesen Chief Innovation Officer wird es aus meiner Sicht immer brauchen. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW161619 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2016

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