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Netzwoche 16/2016

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36 Focus Digital

36 Focus Digital Marketing Zwischen IT und Marketing werden die Rollen neu verteilt Die digitale Transformation fordert Unternehmen vielfältig heraus. Ein Bereich ist die Zusammenarbeit zwischen Webent wicklung und Marketing. Nur wenn IT und Marketing auf Augenhöhe taktisch entscheiden, kann flexibel auf neue Kommunikationstrends reagiert werden. DER AUTOR Simon Muster Leiter Beratung, Maxomedia Um eine Vermarktung in der digitalen Welt kommt heute niemand mehr herum. Der globale Internetwerbemarkt wird gemäss dem Marktforschungsunternehmens Technavio bis 2020 jährlich um 11 Prozent zulegen. Digital ist der am schnellsten wachsende Werbebereich. Zu den Verlierern gehört nach wie vor Print. Digitale Erlebnisse statt einfältiger Penetrationswerbung Wer im Netz kommuniziert, muss mehr bieten als eine Handvoll Werbebanner. Neueste Technologien müssen laufend eingebunden werden. Das erste iPhone faszinierte, weil es Medien auf neue Art erlebbar machte – haptisch, visuell und akustisch. Diesen Weg gilt es weiterzugehen, ansonsten produzieren wir lediglich Werbespots für Youtube statt für das Fernsehen. Ziel muss es sein, digitale Erlebnisse mit hohem Grad an Involvierung zu schaffen. Holen wir nur die aufdringlichen Rosenverkäufer von der Strasse ins Internet, gilt die digitale Transformation des Marketings als gescheitert. Echte Erlebnisse zu schaffen, erfordert eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Marketing und IT. Entscheidend für Erfolg oder Misserfolg ist, wie flexibel die beiden Bereiche miteinander agieren. Flexibilität ist Trumpf Die Einbindung neuester Technologien birgt neue Herausforderungen. Innovationszyklen von Kanälen und Endgeräten wurden extrem kurz. Heute Twitter, morgen Snapchat: Botschaften entkoppeln sich zunehmend von Kanälen und Endgeräten – dies ganz im Gegensatz zum berühmten Diktum aus den 1960er-Jahren von Marshall McLuhans, dass das Medium die Botschaft sei. Flexibilität ist Trumpf im digitalen Transformationsprozess. Die Realität sieht derweil anders aus. Noch immer erstellen Firmen im Dezember ihre Medienpläne für das kommende Jahr – und dies ohne zu wissen, welche Plattformen oder Geräte bei der Zielgruppe zehn Monate später im Trend liegen werden. In einem solchen Umfeld müssen IT und Marketing im selben Takt rudern. Was nützt ein geplantes Webspiel als Facebook-App, wenn zwei Monate vor Release Studien belegen, dass sich die Zielgruppe auf Instagram oder auf eine neue App verschoben hat? Statt grosser komplexer Strategien braucht es einige wenige Ziele (und natürlich einen Budgetrahmen). Der Rest wird von IT und Marketing auf Augenhöhe taktisch entschieden. So kann auch kurzfristig agiert werden. Die Abteilungen IT und Marketing müssen gemeinsam handeln. Bild: Fotolia Abo-Modell verschafft Abhilfe Noch lange sind nicht alle Firmen an diesem Punkt angelangt. Da ergibt es Sinn, auf Agenturen zurückzugreifen, die agiles Branding beherrschen und in beiden Bereichen gut aufgestellt sind. Die Schnelllebigkeit der Kommunikation betrifft aber auch die Zusammenarbeit von Mandanten und Agenturen. Scheinbar endlose Diskussionen über Stundenansätze und einzelne Dienstleistungen bremsen und verhindern, dass Kommunikationsprojekte innerhalb kürzester Zeit auf den Markt gebracht werden. Eine Art Abo-Modell könnte hier Abhilfe schaffen. Man regelt Anfang des Jahres, welche Dienstleistungen zum Paket gehören, und stellt zusätzliche Dienste monatlich in Rechnung. Wie ein Handyvertrag kann die Zusammenarbeit unter Einhaltung einer Frist jederzeit aufgelöst werden. Ohne interdisziplinäres Verständnis ist die digitale Transformation auch im Marketing nicht zu schaffen. 16 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Neuheiten 37 Dell präsentiert neue Vostro-Notebooks asc. Dell hat neue Vostro-Notebooks und ein aktualisiertes XPS-13-Notebook vorgestellt. Laut Dell richten sich die Vostros speziell an kleine Unternehmen. Das Vostro 15 5000 hat einen 15-Zoll-Bildschirm. Es ist mit einem Intel-Core-i7-Prozessor bestückt und bietet bis zu 4 Gigabyte GDDR5-Videospeicher, 1 Terabyte HDD- und 256 Gigabyte SSD-Speicher. Das Notebook ist in den Farben Grau, Blau und Gold erhältlich. Vostro 15 3000 mit zwei Modellen Das zweite Notebook, das Vostro 15 3000, bietet der Hersteller in zwei Ausführungen an. Beide verfügen über ein 15-Zoll-Display. Der Prozessor für das Modell 3568 ist ein Intel Core i5 der siebten Generation und die höchsten verfügbaren Speicher sind 1 Terabyte HDD-Speicher und 256 Gigabyte SSD-Speicher. Das Vostro-15-Notebook mit der Modellnummer 3565 ist in Schwarz erhältlich und verfügt über einen Anti-Glare-Bildschirm, wie Dell mitteilt. Kunden können aus verschiedenen AMD-Prozessoren auswählen. Der Nutzer hat die Wahl zwischen maximal 1 Terabyte HDD-Speicher oder 128 GB SSD-Speicher. XPS 13 mit neuem Akku Das neue XPS-13-Notebook hat laut Dell einen besseren Akku als sein Vorgänger. Der Bildschirmrahmen sei fast verschwunden. Zudem gebe es das Modell auch in Roségold. Das XPS 13 ist für 1249 Franken und das Vostro 15 5000 für 727 Franken erhältlich. Die beiden Modelle des Vostro 15 3000 sollen ab Oktober 2016 erhältlich sein. Ricoh zeigt vier Präsentationen gleichzeitig Ricohs neuer Kurzdistanzprojektor PJ WX4152N. Dell Vostro 15 3565. mur. Ricoh hat die Kurzdistanz-Projektoren PJ WX4152, PJ WX4152N und PJ WX4152NI vorgestellt. Sie sollen Bilder von bis zu 80 Zoll projizieren können. Laut Mitteilung ist es möglich, vier unterschiedliche Präsentationen in einem Split-Screen abzubilden oder eine Präsentation mit vier weiteren Projektoren zu teilen. Wer ein Gerät verbinden will, kann das bei den Modellen PJ WX4152N und PJ WX4152NI mit einem QR-Code, einer vierstelligen Nummer oder über die IP-Adresse bewerkstelligen. Die Funktion erlaube es, Inhalte direkt von einem Smartphone zu projizieren, sagt Ricoh. Der PJ WX4152NI bietet noch eine Besonderheit: Er wird mit einem elektronischen Eingabestift zum interaktiven Whiteboard. Notizen lassen sich so laut Ricoh in Echtzeit in die Projektion schreiben. Neu sind auch die Modelle PJ S2340 und PJ X2340. Sie sollen eine Helligkeit von 3000 Lumen, eine Bilddiagonale von maximal 300 Zoll und eine Lampenlebensdauer von bis zu 6000 Stunden bieten. Beide Projektoren sind rund 2,4 Kilogramm schwer. WWW.NETZWOCHE.CH Veeting Rooms bringt Classroom und Boardroom msu. Veeting Rooms hat sein Angebot um zwei neue Anwendungen erweitert, wie die Firma mitteilt. Im virtuellen «Classroom» können bis zu 50 Personen an Webmeetings teilnehmen. Der Veranstalter kann dabei den Grad der interagierenden Personen selber bestimmen. Der neue «Boardroom» ermöglicht Videokonferenzen mit bis zu 10 Personen. ▸ Webcode NW161610 Swisscom lanciert Message-Dienst gcr. Swisscom hat sein Cloud- Angebot erweitert. Der Telko bietet auf der Swisscom Application Cloud den Open- Source-Message-Dienst Rabbit MQ Enterprise an. Die Anwendung ist für private Entwickler sowie Unternehmen konzipiert. ▸ Webcode NW161611 Headset für Büros asc. Sennheiser hat ein Headset namens MB 660 vorgestellt. Das Gerät ist besonders für Grossraumbüros geeignet, wie der Hersteller mitteilt. Das Headset verfüge über eine Active-Noise-Cancelling- Funktion (ANC). Benutzer können das Headset per USB-Dongle mit dem Computer verbinden. ▸ Webcode NW161612 Anzeige IT Services und Managed Print Services – IT Services und Managed alles aus Print einer Services Hand! – alles IT Services aus einer Hand! und Managed Print Services – alles aus einer Hand! www.graphax.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag www.graphax.ch 16 / 2016 www.graphax.ch

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