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Netzwoche 16/2016

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38 Products Hands-on

38 Products Hands-on Apples vielleicht bester PC Laut Apple-Chef Tim Cook ist der beste PC vielleicht gar kein PC, sondern ein iPad. Die Redaktion ging der Behauptung nach und testete das iPad Pro 9.7 im Büroalltag. Autor: George Sarpong Das iPad Pro gilt als Kraftwerk/-zwerg unter den Tablets. Der hochauflösende Bildschirm gehört zu den besten am Tablet-Markt. Verschiedene Benchmarks attestieren dem grossen Tablet eine Rechenleistung, die beinahe an jene der Macbook-Pro-Reihe heranreicht. Apple bietet ausser dem 12,9-Zoll-Modell eine kleinere Variante an mit einer Bildschirmdiagonalen von 9,7 Zoll. Das stellt potenzielle Käufer vor die Frage: Welches Modell soll ich kaufen? Diese Frage versucht die Redaktion zu beantworten. Das Testgerät kam in Rosé-Gold, die Reaktionen im Büro fielen eindeutig aus: «Herzig!» «Ein Mädchen-Tablet!» So lauteten etwa zwei Kommentare. Den Tester störte dies nicht. Im Gegenteil: Denn das knuffige Tablet entpuppte sich als Powerhouse. Es gibt etwa beim Wechsel zwischen Apps keine merklichen Verzögerungen. Der Split-Screen- Modus erlaubt Anwendern das Arbeiten mit zwei Apps zugleich, und zusätzlich kann ein Film oder Video-Podcast als kleines Fenster in eine Ecke geschoben werden. Das klappt übrigens auch mit Filmen aus Mediatheken von TV- Sendern, sofern die Websites HTML5-codiert sind. Bildschirm könnte grösser sein Wer am PC mit vielen geöffneten Fenstern arbeitet, muss beim iPad etwas zurückstecken. Es können nur zwei Fenster parallel geöffnet werden. Zudem kann keine App in zwei Fenstern parallel bedient werden. Ein weiterer Nachteil der kompakten Abmessungen zeigt sich beim Arbeiten im Split- Screen-Modus. Apps passen die Schriftgrösse an die jeweiligen Fenstergrössen an. Das Resultat ist in manchen Fällen auf einem 9,7-Zoll-Display zu klein und strengt die Augen an – trotz exzellenter Bildwiedergabe. Der Bildschirm gilt als der derzeit beste, den Apple in seinen Tablets verbaut. Er sei besser als die Displays des iPad Air 2 und des grossen iPad Pro, berichten die Tester von Displaymate. Ein hübsches Feature ist True Tone. Dabei misst ein Sensor die Farbe des umgebenden Lichts und passt den Weisspunkt des Displays an. Anwender sollten auf diese Weise immer den gleichen Weisston sehen. Das iPad verändert nicht permanent wild die Farben. Höchstens bei krassen Lichtwechseln, etwa bei der Einfahrt in einen Tunnel, fällt die Veränderung kurz auf. Im Alltag hingegen wirkt True Tone angenehm dezent im Hintergrund. durch. Im Test musste das iPad Pro alle zwei bis drei Tage aufgeladen werden. Allerdings wurde das Tablet ohne SIM-Karte betrieben. Dennoch: Es dürfte wenige Notebooks geben, deren Akkus so lange durchhalten. Die Abmessungen des kleinen iPad Pro sind angenehm. Da es etwas kleiner als DIN-A4 ist, fühlt es sich nie zu gross in der Hand an. Im Zug oder Flugzeug stört man keine Sitznachbarn. Wer das grosse iPad Pro mit der viel gelobten Logitech-Tastaturhülle Create verwendet, «schleppt» rund 100 Gramm mehr an Gewicht mit sich herum als mit einem Macbook Air (13 Zoll). Beim kleinen iPad Pro hingegen hält sich das Gewicht in Grenzen, sofern man das Silicon Case und das Smartkeyboard (beides Apple) nutzt. Das Cover hält das Tablet stabil, auch auf dem Schoss. Das ist wichtig, wenn jemand etwa an einer Konferenz, im Zug oder im Flugzeug für längere Zeit schreiben will. Die Grösse hat auch Nachteile. Die Tastatur des Smartcovers ist naturgemäss klein. Vielschreibern werden die Hände während der ersten Tage rascher ermüden, danach fühlt sich das Tippen aber normal an. Alternativ bieten Drittanbieter eine Fülle an Ersatztastaturen. Fazit: Das iPad Pro mit 9,7 Zoll eignet sich für jene, die ein Arbeitstablet suchen. Ein Gerät, mit dem man etwa im Zug E-Mails beantworten oder Geschäftsbriefe schreiben kann. Es bewährt sich als Mobile Device im Büroumfeld sowie im Ausseneinsatz. Klein und leistungsfähig: das iPad Pro in der 9,7-Zoll-Variante. « Das iPad Pro mit 9,7 Zoll eignet sich für jene, die ein Arbeitstablet suchen. » Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW161620 Sehr gute Akkuleistung Trotz des hochauflösenden Displays mit 264 Bildpunkten pro Quadrat-Inch und dem A9X-Chip hält der Akku lange 16 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 39 St. Galler IT-Bildungsoffensive nimmt Formen an dkl. Die St. Galler Fraktionen von CVP-EVP, FDP und SVP wollen etwas gegen den IT-Fachkräftemangel in der Ostschweiz unternehmen. Ende April reichten die Fraktionen eine gemeinsame Motion ein. Titel der Motion war eine IT-Bildungsinitiative. Die Kantonsregierung nahm die Motion nun einstimmig an. Allerdings änderte sie den Wortlaut ab. Den Vorschlag für den geänderten Wortlaut reichte die Regierung Ende August ein. Im Rahmen der IT-Bildungsinitiative wollten die Fraktionen etwa einen eigenständigen Bachelor-Studiengang für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule St. Gallen einführen. Ausserdem sollen Informatikmittelschulen in Rapperswil, St. Gallen und Sargans entstehen. WWW.NETZWOCHE.CH HTW Chur gewinnt mehr Studierende cgr. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur haben zu Semesterbeginn Mitte September 501 Studierende ihr Studium aufgenommen. Wie die Hochschule mitteilt, ist dies eine Steigerung von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darunter sind 450 Studierende in Bachelor- Ausbildungen. 51 entschieden sich für ein konsekutives Masterstudium. Insgesamt belegen 1233 Personen Master- und Bachelor-Studiengänge, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. ▸ Webcode NW161613 St. Galler Budget ist angespannt Das grösste Problem seien die Kosten. Denn das Budget ist im Kanton St. Gallen gemäss Motionstext zu stark angespannt. Man müsse Alternativen suchen, heisst es darin. Eine Möglichkeit wäre eine Anschubfinanzierung über das besondere Eigenkapital des Kantons. Dahinter stecken die Erlöse aus dem 2006 verkauften Nationalbankgold. Diese Mittel verwendet der Kanton seither für den Ausgleich laufender Rechnungen und für Gemeindefusionsprojekte, wie es im Text weiter heisst. Eine weitere Variante wäre die Finanzierung über einen Sonderkredit mit spezieller Abschreibungsdauer oder über den ordentlichen Staatshaushalt. Allenfalls könne auch die Wirtschaft in die Bildungsinitiative eingebunden werden. Projektgruppe soll Finanzierung durch Wirtschaft prüfen Gemäss der gutgeheissenen Motion soll die Regierung nun eine Vorlage für eine befristete, gesonderte Finanzierung einer kantonalen IT-Bildungsoffensive ausarbeiten. Die Der Kanton St. Gallen will dem Fachkräftemangel in der IT aktiv entgegenwirken. Bild: Fotolia Details der Vorlage soll eine Projektgruppe mit einer externen Projektleitung ausarbeiten. Im Rahmen des Projekts soll zudem geklärt werden, ob und wie sich Wirtschaft und Gemeinden sowie die Nutzenden – wer damit konkret gemeint ist, geht aus dem Text nicht hervor – an der Finanzierung beteiligen können. Die nötigen Mittel für die Projektgruppe soll der Kanton als Teil des Budgets 2017 bereitstellen. Einen konkreten Zeitplan nannte die Regierung nicht. Kanton Luzern klärt Eltern über digitale Welt auf mur. Am 12. November findet der zweite Luzerner Elternbildungstag statt. Der Kanton lädt Eltern von Kindern bis 15 Jahre ein, sich untereinander auszutauschen. Der Event findet unter dem Motto «Erziehungsfragen in einer digitalen Welt» statt. Experten sollen Fragen wie «Was macht mein Kind auf dem Handy?» klären und Themen wie «Geld, Konsum und Selbstverantwortung» behandeln. Fachleute aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich führen durch sieben Workshops. Für Kinder ab drei Jahren ist eine Betreuung organisiert. ▸ Webcode NW161614 Anzeige

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