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Netzwoche 16/2016

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40 XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX Siegerfoto der Berufsmeister schaften ICT-Skills 2016. Die Sieger der ICT Award Night 2016 Am 22. September ist im Stadttheater Olten die ICT Award Night 2016 über die Bühne gegangen. Mehr als 500 Gäste kamen zur Veranstaltung. Im Rahmen des Events wurden auch die Berufsmeister, die besten Ausbildungsbetriebe und hervorragende Fachausweis- und Diplomabsolventen des Jahres ausgezeichnet. Autor: Christoph Grau i DIE PREISTRÄGER DES JAHRES 2016 Berufsmeisterschaften ICT-Skills 2016 IT-Softwarelösungen für Unternehmen Platz 1: Manuel Allenspach, Verwaltungsrechenzentrum, Kanton St. Gallen Platz 2: David Dos Reis Inacio, Securiton, Kanton Bern Platz 3: Bryan Tabinas, Gateway Solutions, Kanton Bern Webdesign Platz 1: Kim Jeker, Suxsesiv, Kanton Basel-Land Platz 2: Emil von Wattenwyl, Sitasys, Kanton Bern Platz 3: Clark Winkelmann, EMTP, Kanton Jura IT-Netzwerktechnik Platz 1: Antonio Musardo, Glue Software Engineering, Kanton Bern Platz 2: Roman Böhringer, Handelsschule KV Basel, Kanton Basel-Stadt Platz 3: Raphael Schnüriger, Ruag Schweiz, Kanton Luzern Mediamatik Platz 1: Joé Donzallaz, Swisscom, Kanton Freiburg Platz 2: Lukas Max Müller, Postfinance, Kanton Basel-Stadt Platz 3: Nicole Zingg, Bundesamt für Informatik und Telekommunikation, Kanton Bern Eidgenössische Fachausweise und Diplome i ÜBER DEN EVENT ICT-Berufsbildung Schweiz veranstaltet jährlich die ICT Award Night. An der Abendveranstaltung werden die besten Lehrenden und Absolventen im ICT-Umfeld geehrt. In diesem Jahr fand der Event bereits zum dritten Mal statt. ICT Young Professional Award: «Beste Berufsmeisterschaft» Kim Jeker, Suxsesiv, Kanton Basel-Land ICT Young Professional Award «Beste individuelle Praxisarbeit (IPA)» Patrick Lenherr, Swisscom, Kanton Zürich ICT Education & Training Award Kategorie KMU: Steffen Informatik AG, Mägenwil (Aargau) Die Steffen Informatik beschäftigt rund 130 Mitarbeitende. Aktuell bildet sie 6 Informatik-Lernende aus und engagiert sich stark in der Nachwuchsförderung. Kategorie Grossbetriebe: Competec Zurzeit beschäftigt die Competec-Gruppe 79 ICT-Mitarbeitende, davon 24 ICT-Auszubildende. Seit Jahren bildet das Unternehmen Lernende in den besten Rängen aus und beschäftigt die Mehrheit der Lehr- und Praktikumsabgänger auch nach ihrer Ausbildung weiter. ICT Professional Award «Bester Fachausweis» Rolf Baumgartner, Kanton Bern ICT Senior Professional «Bestes Diplom» Clarisse Schröder, Kanton Waadt Kategorie Verwaltung/NPO: Kantonsspital Graubünden Ein 50-köpfiges ICT-Team betreut die umfassende Informatik-Infrastruktur des Kantonsspitals Graubünden. Aktuell absolvieren 7 ICT-Lernende hier ihre Ausbildung. Kategorie Bildungsinstitution: ICT-Berufsbildungscenter (Bern) Das ICT-Berufsbildungscenter bildet seit über 23 Jahren ICT-Lernende aus. Jährlich starten über 140 Lernende mit ihrem Basislehrjahr in die unterschiedlichen Berufe der ICT. 16 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Nachgefragt 41 «Von den Teilnehmern ist Einsatzbereitschaft und Siegerwille gefordert» Am Zürcher Hauptbahnhof sind Ende September die Berufsmeisterschaften zu Ende gegangen. Die Ressortleiterin der Berufsmeisterschaften bei ICT-Berufsbildung, Barbara Jasch, und Andrea Schürpf, Leiterin Kommunikation und Marketing, geben einen Einblick hinter die Kulissen. Interview: Marcel Urech An der ICT Award Night hat ICT-Berufsbildung Schweiz die Gewinner der ICT-Berufsmeisterschaften ausgezeichnet. Wie verlief die Wahl? Barbara Jasch: Alle 93 Teilnehmenden der ICT-Skills 2016 in den 4 Wettbewerbskategorien haben sich über die Regionalmeisterschaften qualifiziert. Das heisst konkret, dass diese 93 die besten ICT-Nachwuchskräfte sind, weil sie sich engagieren und fachlich gute Leistungen bringen. Wie gross war das Teilnehmerfeld? Jasch: An den Regionalmeisterschaften nahmen 2016 in den 4 Wettbewerbsfeldern rund 230 Lernende teil. Die Regionalmeisterschaften fanden in 9 Kantonen statt. Da die Teilnahme freiwillig war, war das Mengengerüst allenfalls nicht so gross, dafür stimmte die Qualität der Leistungen. Hat Sie einer der Sieger des «ICT Education & Training Awards» besonders beeindruckt? Andrea Schürpf: Besonders beeindruckt hat uns sicherlich das Kantonsspital Graubünden, das in der Kategorie «Verwaltung/NPO» siegte. Das 50-köpfige ICT-Team betreut die hochkomplexe Serverlandschaft des Spitals. Die sehr breite und vielfältige Ausbildung der Lernenden, die selbstständigen Projekte und auch die konsequente Förderung der ICT-Mitarbeitenden überzeugten. Aber auch die weiteren Sieger Competec Gruppe, Steffen Informatik und ICT-Berufsbildungscenter beeindruckten durch innovative Ansätze in der ICT-Aus- und Weiterbildung. Warum fand die Berufsmeisterschaft im Hauptbahnhof Zürich statt? Schürpf: Den Hauptbahnhof Zürich als Austragungsort der Berufsmeisterschaft zu wählen, war ein bewusster Entscheid hin zu einer Öffentlichkeit, die wohl so an keiner anderen Location erreicht werden kann. Durch den HB Zürich laufen täglich tausende Pendler. Ziel war es, auch nicht ICT-affine Personen für Themen zu sensibilisieren, die unseren digitalen Alltag formen und zukünftige Entwicklungen prägen, daher auch das Motto «Informatik. Macht. Zukunft.» Jasch: Der HB Zürich ist ein sehr guter Standort für Marketing, das auf die Bevölkerung abzielt. Die ICT-Branche braucht noch viel mehr Öffentlichkeitsarbeit, um die Berufsbilder, die unsere Zukunft mitbestimmen werden, publik zu machen. So kann mit einer öffentlichen Veranstaltung Neugier geweckt und es können viele Fragen beantwortet werden. Gab es Feedbacks von Pendlern? Schürpf: Ja, das Feedback war sehr positiv. Ein sehr durchmischtes Publikum kam durch diese sehr zentrale Location in Kontakt mit ICT-Themen und lernte konkrete Anwendungsbeispiele kennen. Pendler und Passanten verweilten an den Ständen und erkundigten sich etwa über die Berufsmeisterschaften, interessierten sich für die konkreten Aufgaben der Teilnehmenden und fragten nach möglichen Einstiegs- und Weiterbildungschancen in das ICT-Berufsfeld. Die Gewinner nehmen an der Weltmeisterschaft 2017 in Abu Dhabi teil. Wie geht es nun weiter? Schürpf: Mitte Oktober wird das Assessment durchgeführt, wo in jeder Wettbewerbskategorie vier Personen eingeladen sind, daran teilzunehmen. Dies findet an eineinhalb Tagen statt. In persönlichen Gesprächen und einem «Stresswettkampf» wird die Wettbewerbstauglichkeit überprüft. Der «WorldSkills-Experte» entscheidet sich dann für einen Kandidaten und danach beginnt die Vorbereitung auf Abu Dhabi. Einerseits die fachliche Vorbereitung mit dem Experten, allenfalls am Arbeitsplatz und am Wochenende. Und andererseits mit Swiss-Skills, wo die Nationalmannschaft in den etwa 45 Berufen geformt wird. Von den Teilnehmern wird hohe Einsatzbereitschaft und Siegerwille gefordert. Barbara Jasch (l.), Ressortlei terin Berufsmeisterschaften, und Andrea Schürpf (r.), Leiterin Kommunikation und Marketing, ICT-Berufsbildung. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW161615 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2016

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