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Netzwoche 16/2016

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell KOLUMNE Blick in die digitale Zukunft Kamales Lardi Die Lücke in der digitalen Transformation schliessen Dieses Jahr thematisieren alle die digitale Transformation. Und die Mehrheit der Geschäftsleitungsmitglieder, mit denen ich sprach, bestätigten, dass diese Top-Priorität habe. Das ist ermutigend, weil die Geschäftsziele der digitalen Transformation von der Geschäftsleitung gefördert werden müssen. Bei allem Enthusiasmus auf der C-Stufe: Um im Wettbewerb vorne dabei sein zu können, müssen sich alle darüber bewusst sein, auf welcher Organisa tionsstufe die täglichen Entscheide bezüglich der digitalen Transformation gefällt werden. Geschäftsleitungsmitglieder sind in der Regel nicht mit der Umsetzung der digitalen Transformation befasst. Die Manager der einzelnen Einheiten sind hingegen nahe genug am Geschäftsbetrieb, um die digitale Transformation von unten her zu unterstützen. Ich beobachte in der fortschreitenden digitalen Transforma tion eine Lücke zwischen der Geschäftsleitung und den einzelnen Geschäftseinheiten. Weitsichtige Führung, die der Konkurrenz wirklich voraus sein will, sollte sich darauf fokussieren, ausreichende Anleitung, Ausrichtung und Unterstützung zugunsten der Geschäftseinheiten zu leisten, um den Erfolg der digitalen Geschäftstransformation sicherzustellen. Kamales Lardi ist Managing Partner von Lardi & Partner Consulting. www.lardipartner.com Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW161601 mur. Am 26. September hat in Baden die Veranstaltung «Focus on Future» stattgefunden. Urs Prantl, Geschäftsführer des IT-Beraters KMU Mentor, und Damian Suter, Inhaber der Agentur Captiva, blieben ihrer Erfolgsformel treu: hochkarätige Speaker, überschaubarer Rahmen, geschichtsträchtiger Veranstaltungsort. Auch die jüngste Ausgabe der Abendveranstaltung war ein voller Erfolg. Dieses Mal stand das Thema Business-Software auf der Agenda. Die Veranstalter luden dafür zwei Referenten ein, die sich mit dem Thema bestens auskennen: Claudio Hintermann, CEO von Abacus, und Rolf Schumann, CTO Europa bei SAP. Mensch vs. Maschine Hintermann wies zu Beginn seines Referats auf einen entscheidenden Unterschied zwischen Mensch und Maschine hin: Der Mensch muss mit dem Lernen immer wieder von vorne beginnen, während neue Maschinen-Generationen das schon vorhandene Wissen auf dieser Welt einfach übernehmen könnten. «Logisch, dass da der Mensch nicht mehr nachkommt.» «Meine Kinder sprechen schon jetzt 3,5 Sprachen», sagte Hintermann. «Aber in 10 Jahren bringt ihnen das nichts mehr.» Darum müsse sich jedes Individuum und jedes Unternehmen fragen, wie es relevant bleibe. Hintermann fokussierte in seinem Referat auf die Digitalisierung in der Schweiz, die einfach nicht richtig vorankomme. Im Anschluss hielt Schumann seine Rede frei und unterhaltsam. Seine These: Wer heute erfolgreich sein wolle, UPC kauft E-Fon cgr. Der Telko UPC hat den Zürcher Anbieter von IP-Telefonie, E-Fon, übernommen. Wie UPC mitteilt, wird das Unternehmen in den Bereich UPC Business integriert. Dabei handelt es sich um den Geschäftskundenbereich der UPC Regionalorganisation Österreich und Schweiz. Alle Mitarbeitenden von E-Fon würden übernommen, heisst es weiter. Gründer verlassen das Unternehmen «E-Fon blickt auf eine äusserst erfolgreiche Zeit zurück. Für das weitere Wachstum ist es sinnvoll, dass die Kräfte noch stärker gebündelt werden», lässt sich E-Fon-Gründer und CEO Stefan Meier in der Mitteilung zitieren. Die beiden Gründer Sven und Stefan Meier werden das Unternehmen mit der Übernahme verlassen. Der Brand E-Fon soll zunächst unter dem Dach von UPC weiterbestehen. Claudio Hintermann, CEO von Abacus. müsse Standards schaffen und das Verhalten von Menschen und Maschinen verändern. Eine gute Technologie reiche dafür nicht. Am Ende der Veranstaltung gab es einen Networking-Apéro. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW161607 Mit dem Zukauf will UPC seine Kompetenzen im Bereich IP-Telefonie stärken. Zudem sollen die Kunden von «innovativen und leistungsstarken Internet-, Datennetz-, VoIPund Mobile-Services», wie auch einer Bündelung des Know-hows der Unternehmen profitieren können, äussert sich Marco Quinter, Leiter des Geschäftskundenbereichs der Regionalorganisation Österreich/Schweiz, zu der Übernahme. Gemäss der Mitteilung kooperieren UPC und E-Fon seit Oktober 2013. Damals erwarb UPC eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an E-Fon. Zu den finanziellen Details des Deals machten die Unternehmen keine Angaben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW161608 16 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Banken digitalisieren langsam gsa. Fintech liegt im Trend. Doch wie gut ist der Finanzplatz Schweiz gerüstet? Wie innovativ sind Schweizer Banken? Welche Services werden im Jahr 2020 gefragt sein? Diesen Fragen ging der Banking Think Tank E-Foresight von Swisscom zusammen mit dem Competence Center Sourcing der Universitäten St. Gallen und Leipzig nach. Gemeinsam untersuchten sie 16 Schweizer Retailbanken und 22 Auslandsbanken. Ganz oben auf den Fintech-Agenden der Banken stehe das digitale Anlegen. Das Thema sei für vier von fünf Banken relevant. Drei von vier hielten kontaktloses mobiles Bezahlen für wichtig. Zwei von drei werteten Peer-to-Peer-Zahlungen als bedeutend und mehr als jeder zweite Befragte (60 Prozent) die Online-Finanzierung, heisst es in der Studie. Digitalisierung schreitet langsam voran Rund die Hälfte der Befragten (52 Prozent) ist der Meinung, dass ihr Unternehmen noch nicht bereit sei, ihre Bank digital aufzustellen, wie die Autoren schreiben. Zwar hätten 67 Prozent der befragten Banken die Budgets für digitale Innovationen erhöht, zwischen der Einschätzung der Bedeutung und dem Umsetzungsgrad klaffe aber eine Lücke. 52 Prozent der befragten Banken hätten noch keine Strategie für das Cross-Channel-Management, 59 Prozent könnten ihren Kunden auch noch kein nahtloses Erlebnis über die verschiedenen Verkaufskanäle hinweg bieten. Die Umsetzung der Ideen und Pläne könnte besser sein. Knapp die Hälfte (43 Prozent) der Befragten habe noch keinen Plan für die Umsetzung einer digitalen Beratungsunterstützung oder für den Einsatz eines Robo Advisors. Gut aufgestellt seien Banken bei den mobilen Bezahllösungen. Verschiedene Banken hätten sich Twint angeschlossen. Für den Think Tank ein Argument dafür, dass die Banken bei der Entwicklung mobiler und kontaktloser Bezahllösungen verhältnismässig weit sind. Ausserdem bieten vereinzelte Banken auch NFC-fähige Maestro- Karten an. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW161604 WWW.NETZWOCHE.CH Kanton Zug baut IT um asc. Der Regierungsrat des Kantons Zug hat eine Neuausrichtung der Informatik beschlossen. Ernst Portman, Leiter des Amts für Informatik und Organisation, soll die Informatik zentralisieren, wie es in der Pressemitteilung des Kantons heisst. Damit sollen Kosten eingespart werden. ▸ Webcode NW161605 Bonuscard.ch erhält Visa Innovation Award cgr. Visa hat Bonuscard.ch mit seinem Innovation Award bedacht. Wie das Kreditkartenunternehmen mitteilt, erhält Bonuscard.ch die Auszeichnung für die Markteinführung von Apple Pay in der Schweiz. ▸ Webcode NW161606 Anzeige STANDARD MANAGED LAN cello:connect to a smarter future NUR DIE POWER DIE SIE BRAUCHEN! SPIE, sharing a vision for the future cello: steht für erstklassige Standard Managed Services von sicheren und zukunftsweisenden Lösungen für Netzwerk und Kommunikation – für mehr Flexibilität, Sicherheit und Kosteneffizienz. Somit können Sie sich vermehrt auf Ihre eigenen Kernkompetenzen konzentrieren und erhalten ein deutlich verbessertes Kosten- Nutzen-Verhältnis. Neugierig? Mehr erfahren unter: http://cello.spie-ics.ch/cw

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