Aufrufe
vor 6 Monaten

Netzwoche 16/2019

  • Text
  • Swiss
  • Schweizer
  • Mobile
  • Netzmedien
  • Apps
  • Stark
  • Schweiz
  • Digital
  • Wichtig
  • Unternehmen

34 XXXXXXXXXXX

34 XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX Bild: martin-dm / iStock.com Gesucht: Die beste App aus der Schweiz osc. Am 6. November ist es wieder so weit. Dann werden die Best of Swiss Apps Awards verliehen. In diesem Jahr zählten die Veranstalter 179 Projekteingaben. Davon schafften es 47 auf die Shortlist (ab Seite 38). Ferner nominierte die Jury zehn Projekte für die Wahl zum Master of Swiss Apps (ab Seite 40). In einem dreistufigen Verfahren wählen die Jury, die Abonnenten des Netztickers und die Gäste an der Award Night schliesslich die beste Schweizer App des Jahres. Im Rennen sind dieses Jahr sehr unterschiedliche Kandidaten. Das Spektrum reicht von virtuellen Reise- und Museumsführern über Augmented-Reality-Plattformen bis hin zu einer App für die Helikopterpiloten der Rega. Es bleibt spannend, wer in diesem Jahr das Rennen machen wird. An der Award Night werden auch die Sieger in den 10 Wettbewerbskategorien Mobile Web, Innovation, Design, User Experience & Usability, Functionality, Business Impact, Campaigns, Enterprise, Games sowie Mixed, Augmented & Virtual Reality gekürt. Wer bei der Wahl zum Master of Swiss Apps mitbestimmen will, hat noch bis zum 21. Oktober Zeit, sich für den Netzticker anzumelden. Dann beginnt die Onlinewahl, die bis zum 25. Oktober dauert. 16 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Apps 2019 Jurytag 35 So entsteht die Shortlist für Best of Swiss Apps 2019 Die Juroren haben die Köpfe zusammengesteckt, diskutiert und entschieden. Am Jurytag von Best of Swiss Apps 2019 zeigte sich, worauf es beim Rennen um die besten Schweizer App-Projekte ankommt. In der neuen Kategorie erwies sich die Beurteilung als besonders knifflig. Autor: Joël Orizet Am Jurytag fallen die ersten grossen Entscheidungen: Wer schafft es auf die Shortlist von Best of Swiss Apps? Wer zählt zu den Favoriten? Und wer scheidet schon jetzt aus dem Rennen? Diese Fragen galt es zu beantworten. 45 Juroren trafen sich zu diesem Zweck beim Weiterbildungsanbieter Digicomp, gleich bei der Schule für Gestaltung in Zürich. Der Zeitplan war eng getaktet. Die Macher der Schweizer App-Wirtschaft schickten dieses Jahr 179 Einreichungen in 10 Kategorien ins Rennen. 2018 waren es 164 Einreichungen, im Jahr davor 138. Für die Jurymitglieder gibt es also mehr und mehr zu tun, wie Jury-Chairman Christof Zogg sagte. Doch am Jurytag würden nicht bloss Urteile gefällt. «Für mich ist es auch ein Weiterbildungstag, um neue App-Projekte kennenzulernen», sagte Zogg. 45 Juroren haben getagt, diskutiert und entschieden, wer es unter die Besten der Schweizer App-Wirtschaft schafft. Anzahl Einreichungen pro Kategorie ·· Business Impact: 12 ·· Innovation: 20 ·· Campaigns: 12 ·· Mixes/VR/AR: 11 ·· Design: 30 ·· Mobile Web: 12 ·· Enterprise: 14 ·· User Experience & ·· Functionality: 29 Usability: 31 ·· Games: 8 Wer befangen ist, verlässt den Raum Für die Jurierung gibt es klare Regeln. Eine davon verlangt, dass Juroren, die an einem Projekt beteiligt sind, dies offenlegen und in den Ausstand treten. Das heisst, man hält sich in der Diskussion zurück oder besser noch: man verlässt den Raum. Die Jurymitglieder verpflichten sich zudem zur Geheimhaltung: Was die Teilnehmer an projektund geschäftsbezogenen Informationen teilen, soll in den geschlossenen Diskussionsräumen bleiben. Dasselbe gilt für die Ergebnisse: Wer es auf die Shortlist schaffte, zeigte sich erst am 3. Oktober. Und die Kür der Gold-Gewinner geht am 6. November über die Bühne. An der Award Night von Best of Swiss Apps 2019 fällt die ganz grosse Entscheidung. Dann steht fest, wer den Titel Master of Swiss Apps 2019 gewinnt und damit die Nachfolge von «Amigos» antritt. Mit dem Projekt haben der Migros-Genossenschafts-Bund und Dreipol den Master-Titel im vergangenen Jahr geholt. Von den Projekten werden die besten als Kandidaten für den Master-Titel ins Rennen geschickt. Der Master of Swiss Apps wird letztlich in einer mehrstufigen Jury und Publikumswahl vergeben. Zwei Welten nähern sich an Die Kategorie «Mobile Web» feiert dieses Jahr Premiere. «Wir glauben, dass eine Vermischung stattfindet», sagte Zogg. Native-Apps und Websites gleichen sich einander an. Das zeigt sich insbesondere am Beispiel von Progressive Web Apps (PWAs), die Elemente von nativen Mobile- Apps und Webapplikationen vereinen. Die neue Kategorie liess Fragen aufkommen. Bevor es in die Gruppenphase ging, fragte ein Jurymitglied im Plenum: «Wo liegt die Grenze zwischen diesen Projekten und jenen, die bei Best of Swiss Web mitmachen?» Eine berechtigte Frage, antwortete Zogg. «Dass eine Website responsive ist, das ist heute Commodity.» Aber wenn ein Webprojekt besonders gut auf mobile Geräte abgestimmt sei, dann sei das durchaus etwas anderes, das man separat beurteilen könne. «Die Projekte müssen nicht zwingend dem PWA-Standard entsprechen», sagte Zogg. Sie sollten sich aber anfühlen wie Native-Apps. Und womöglich besondere Funktionen bieten wie asynchrones Nachladen. i INFO ▪▪ Die Shortlist erschien am 3. Oktober. Die Ergebnisse finden Sie auf Netzwoche.ch. ▪▪ Die Leserwahl zum «Master of Swiss Apps» läuft vom 21. bis 25. Oktober 2019. Melden Sie sich auf netzwoche.ch für den Netzticker an. ▪▪ Die Award-Night geht am Mittwoch, den 6. November 2019 im Aura, gleich beim Paradeplatz Zürich, über die Bühne. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2019

Archiv