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Netzwoche 16/2020

20 People Köpfe RISING

20 People Köpfe RISING STAR: CHRISTOPH KOCH rja/kfi. Christoph Koch ist der neue Chief Technology Officer von Cisco Schweiz. In der neugeschaffenen Funktion verantwortet er die strategischen Technologieentscheidungen von Cisco in der Schweiz und leitet das Spezialisten-Team, wie das Unternehmen mitteilt. Gefragt, warum Cisco Schweiz einen CTO braucht, antwortet Koch: «Neue ICT-Strategien verlangen eine koordinierte Vorgehensweise und eine smarte Verknüpfung der Technologien zu einem starken Fundament für Organisationen. Mit der Schaffung der Rolle in der Organisation von Cisco Schweiz tragen wir verschiedenen globalen Entwicklungen Rechnung und fördern einen koordinierten Ansatz.» Für ihn sei eines der wichtigsten Themen die Modernisierung der Go-to-Market-Strategie für die Schweiz. «Wir wollen unsere Kunden noch schneller mit der besten Lösung unterstützen können.» Koch bringe 25 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Führungspositionen in der Telekommunikationsbranche mit. Sein Schwerpunkt liege insbesondere auf der Cybersicherheit. Koch ist seit 2018 bei Cisco Schweiz. Als CTO leitet er nun ein Expertenteam für alle Technologien. Seine Aufgabe sei zudem, Marktbedürfnisse in die Organisation zu spiegeln und bei verschiedenen Geschäftsbereichen von Cisco zu platzieren. Vor seinem Wechsel zu Cisco leitete Koch das Ingenieurunternehmen Roschi Rohde & Schwarz in Bern. VERITAS SCHWEIZ ERNENNT COUNTRY MANAGER BEXIO BERUFT MANAGING DIRECTOR NTT DATA ENGAGIERT EINEN SCHWEIZ-CHEF BOB FINANCE ERHÄLT ERSTEN CIO SYGNUM HAT EINEN NEUEN CIO Ralf Damerau Laurent Decrue Pierre Klatt Martin Fischer Philippe Imbach rja. Seit dem 1. Oktober amtet ein neuer Schweiz-Chef für den Backup-Anbieter Veritas. Ralf Damerau ist neuer Country Manager Schweiz und Österreich. Auf Anfrage bestätigt das Unternehmen eine entsprechende Meldung von «Inside-Channels». Damerau werde an Eric Waltert berichten, der seit Februar 2020 die DACH-Region von Veritas verantworte. Gemäss seinem Linkedin-Profil arbeitete Damerau zuletzt für IBM als Datacenter Sales Manager Deutschschweiz. Davor war er während acht Jahren bei IBM Schweiz als Manager Storage Solutions und Storage Leader Stategic Accounts tätig. Er folgt auf Thomas Luchetta, der die Stelle seit Februar 2019 besetzte. Dieser kam im März 2018 zu Veritas. jor. Laurent Decrue wird per 1. November Managing Director von Bexio. Er folgt auf Firmengründer Jeremias Meier, der den Rapperswiler Hersteller von Business-Software auf eigenen Wunsch verlässt, wie es in einer Mitteilung heisst. Decrue war zuletzt CEO der Umzugsplattform Movu. Er bringe viel Erfahrung in der Software- und Produktentwicklung mit und habe auch eine Softwareentwicklungsfirma gegründet. «Ich kenne Jeremias schon lange und habe die Entwicklung von Bexio stets mitverfolgt – ich war und bin ein Fan der Firma», sagt Decrue. «Umso mehr freue ich mich, bald meine Erfahrungen und meine Energie in Bexio einzubringen und gemeinsam mit dem Team die ambitionierten Ziele zu erreichen.» rja. Pierre Klatt ist der neue Leiter von NTT Data Schweiz. Er übernahm die Leitung per 1. August, wie es in einer Mitteilung heisst. Zuvor sei er als Managing Director bei T-Systems in der Schweiz sowie als CEO & President Schweiz und Vice President Transportation EMEA bei EDS tätig gewesen. Insgesamt habe Klatt über 35 Jahre Erfahrung in der IT- und Services-Branche in verschiedenen Managementpositionen. Auf Anfrage schreibt das Unternehmen, dass die Position für Klatt geschaffen worden sei, um den Schweizer Markt zu stärken und dort zu wachsen. Sowohl die japanische DNA als auch die Zuverlässigkeitskultur von NTT Data seien wichtige Faktoren für Klatts Entscheidung für das Unternehmen. jor. Bob Finance hat seinen ersten CIO engagiert. Martin Fischer übernahm die Funktion bei der Fintech- Tochter der Kioskbetreiberin Valora per 1. Oktober. Fischer leitet den IT- Bereich und die Produktentwicklung. Er fungiert als Mitglied der Geschäftsleitung, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Unternehmen stellt Fischer als ausgewiesenen Experten in Sachen Digital Banking vor. Er komme von der Commerzbank, wo er das digitale Produktangebot für die Firmenkunden verantwortete. Zudem habe er eine cloudbasierte Plattform für automatisierte Know-Your-Customer-Prozesse für Firmenkunden aufgebaut. Vorher war Fischer bei der Lloyds Banking Group und der Bank of Scotland tätig. jor. Die Zürcher Krypto-Bank Sygnum hat einen neuen CIO: Philippe Imbach, der Bruder des designierten CEOs Mathias Imbach. Letzterer ist Mitgründer von Sygnum. Philippe Imbach übernahm die Rolle des CIOs per 1. Oktober von Fabian Dori, der zurzeit als Interims-CEO sowie als neuer Head of Asset Management fungiert, wie der Website von Sygnum zu entnehmen ist. Der neue IT-Chef der Kryptobank bringe 17 Jahre Erfahrung in der IT-Branche mit, heisst es auf der Unternehmenswebsite weiter. Bevor er zu Sygnum kam, leitete er sein eigenes IT-Beratungsunternehmen namens Technology for Innovations. Philippe Imbach hat einen Master of Arts in Business Innovation der Univer sität St. Gallen (HSG). 16 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 21 SWICA ERNENNT NEUEN CIO EX-TRIVADIS-CEO WIRD CO-CEO VON DIGICOMP IWAY BLEIBT IN GRÜNDER- HAND EX-CEO VON BRACK.CH WIRD VRP VON MOBILITY ABACUS HAT EINEN NEUEN VER- WALTUNGSRATSPRÄSIDENTEN Fabian Ringwald Christoph Höinghaus Markus Vetterli Markus Mahler Rainer Kaczmarczyk cwa. Die Schweizer Versicherung Swica hat Fabian Ringwald zum neuen CIO ernannt. Laut Mitteilung übernimmt Ringwald den Posten von Christof Dornbierer. Dieser habe das IT-Department nach dem Abgang von Martin Wettstein seit November 2019 ad interim geleitet. Mit der Ernennung zum CIO sei Ringwald auch Mitglied der Geschäftsleitung. Ringwald besitzt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Systeme und Services wie CRM oder Workflow-Management. Vor seinem Amtsantritt war Ringwald Leiter IT-Produkte & Betrieb, Leiter Architektur & Planung sowie als Co-Lead IT bei SBB Cargo verantwortlich für den Aufbau der digitalen Güterbahn und datenbasierter Geschäftsmodelle. rja. Seit Oktober steht ein Zweierteam an der Spitze der Geschäftsführung von Digicomp. Neu kam Christoph Höinghaus als Co-CEO dazu, wie Digicomp in einer Mitteilung schreibt. Er leitet die Geschäfte des Bildungsanbieters gemeinsam mit Peter Kupper. Kupper habe bewusst zum jetzigen Zeitpunkt die personelle Verstärkung gewählt. In der Mitteilung bezeichnet er Höinghaus als handverlesenen Wunschkandidaten. «Er verfügt über die notwendigen Skills, die Persönlichkeit sowie die Business-Erfahrung, um die Digicomp erfolgreich durch die digitale Transformation zu führen.» Die Pandemie habe den digitalen Wandel beschleunigt, und einstige Zukunftsprojekte seien nun in der Gegenwart gefordert. mka. Bei iWay gibt es einen Führungswechsel: Der Geschäftsführer Matthias Oswald tritt seine Stelle im Januar 2021 an den Mitgründer Markus Vetterli ab. Dieser verfügt wie Oswald über 25 Jahre Erfahrung im Unternehmen. «Um die Kontinuität der Führung von iWay sicherzustellen, haben wir meine Nachfolge von langer Hand vorbereitet», sagt Oswald. Für einen nahtlosen Wechsel wird Oswald Vetterli bis im März 2021 noch begleiten, wie das Unternehmen mitteilt. Ab April 2021 wird sich Oswald auf seine Aufgaben im Verwaltungsrat konzentrieren sowie für neue Projekte beratend zur Verfügung stehen. Daniel Hunziker übernimmt die Position von Vetterli. Hunziker ist bereits 21 Jahre im Unternehmen. jor. Die Mobility-Genossenschaft hat einen neuen Verwaltungsratspräsidenten: Markus Mahler. Er folgt auf Frank Boller, ehemals CEO von Green.ch. Boller habe als Mobility- VRP die maximale Amtszeit von zwölf Jahren erreicht, teilt der Carsharing-Plattformbetreiber mit. Mahler war zuletzt sechs Jahre lang CEO von Brack.ch und Alltron. Im März 2018 gab Mahler die beiden Mandate ab. Er zog sich aus dem operativen Geschäft zurück und wechselte in den Verwaltungsrat der Competec-Gruppe. Weitere Verwaltungsratsmandate hat Mahler bei Mahler & Co., Preventica und bei der Bank Leerau Genossenschaft. Für Mobility besonders wertvoll sei Mahlers Erfahrung in Sachen Plattform-Ökonomie. kfi. Das Schweizer ERP-Softwareunternehmen Abacus Research hat Rainer Kaczmarczyk zum neuen Verwaltungsratspräsidenten (VRP) gewählt. Wie es in einer Mitteilung heisst, übernimmt Kaczmarczyk das Mandat von Claudio Hintermann, Gründungspartner, CEO und VRP in Personalunion von Abacus. Hintermann bleibt weiter im Verwaltungsrat des Unternehmens. Kaczmarczyk wird bei Abacus den Transformationsprozess verantworten, wie es weiter heisst. Von 2009 bis 2017 leitete er die Abacus-Tochtergesellschaft in Deutschland. Kaczmarczyk leitete HPs Bereich Enterprise Systems und den Geschäftskundenvertrieb in Deutschland. Er war zunächst Geschäftsführer von Compaq Schweiz und später von Compaq Deutschland. BEYOND ICT MARC HOLITSCHER, NATIONAL TECHNOLOGY OFFICER (NTO), MICROSOFT SCHWEIZ Als NTO und Mitglied der GL von Microsoft Schweiz unterstützt Marc Holitscher Kunden bei der Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle. Er hat an der Universität Zürich am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen promoviert. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie in der Natur. Interview: René Jaun Warum kommen Sie morgens ins Büro? Aktuell bin ich entweder im Homeoffice oder vor Ort beim Kunden. Meine Energie schöpfe ich vor allem aus den Gesprächen mit unseren Kunden. Jedes Treffen erweitert meinen Horizont. Worin sind Sie am besten? Ich bin eine Übersetzungsmaschine. Ich erkläre unseren Kunden, wie sie unsere Cloud-Plattform innovativ nutzen und ihre Transformation sicher gestalten können. Darum glaube ich, dass die Verdichtung von komplexen Zusammenhängen auf konkrete, verständliche Handlungsoptionen meine Stärke ist. Was ist Ihr grösstes Laster? IPA = Indian Pale Ale. Welche ist Ihre Lieblings- Comicfigur? Willy Koyote. Der Wüstenwolf, der konstant vom Pech verfolgt wird und in jedem Versuch grandios scheitert, den Road-Runner- Vogel einzufangen. Doch er lässt sich dadurch nicht irritieren, versucht es immer und immer wieder. Hartnäckigkeit ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten Charaktereigenschaften. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne mal ein IPA trinken? Mit Alexander dem Grossen. Es ist nach heutigen Massstäben nicht nachvollziehbar, was dieser Mensch geleistet hat. Er hatte bei seinen Leistungen keine Vorbilder, keinen Masterplan. Alexander war getrieben von einem tiefgreifenden Bedürfnis, die Welt zu erkunden. Und er ist dabei weit über die Grenzen des bekannten Universums gegangen. Was essen oder kochen Sie gerne? Mit dem Kochen halte ich es wie Willy Koyote. Ich versuche es immer und immer wieder, doch wirklich gelingen tut es mir nie. Welchen IT-Gadget-Kauf bereuen Sie? Ich habe kürzlich bei einem Onlinehändler den Status eines Jedi- Ritters erreicht. Entsprechend kann ich mich nicht mehr an alle meine Errungenschaften erinnern, aber es müssen viele gewesen sein. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2020

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