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Netzwoche 16/2020

46 Technology Aktuell

46 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Büssli versorgt Campus autonom mit Essen rja. Der Campus der EPFL wird Schauplatz eines Pilotprojekts. Ein autonomer Shuttlebus liefert dorthin Essen. Zwei bis vier Monate lang wird ein von der Schweizerischen Post bereitgestelltes fahrerloses Fahrzeug der Marke Neolix für die vollautomatische Zustellung von Mahlzeiten eingesetzt. Die Neolix-Shuttles sind mit fünf Sensoren, fünf Kameras und einem Elektromotor ausgestattet. Komed Health liefert Kommunikationslösung jor. Das Zürcher Start-up Komed Health hat einen Deal mit dem Tessiner Spitalverbund Ente Ospedialero Cantonale abgeschlossen. Sieben Tessiner Spitäler führen die Kommunikations- und Kollaborationsplattform von Komed Health ein. 5000 Mitarbeitende dieser Spitäler werden die Lösung nutzen können. Baloise steigt bei Houzy ein jor. Houzy hat einen weiteren Investor an Bord geholt. Die Baloise-Versicherung hat sich im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde am Zürcher Proptech-Start-up beteiligt, wie die Baloise mitteilt. Über die Höhe der Beteiligung macht das Unternehmen keine Angaben. Mit dem zusätzlichen Kapital will Houzy seine Plattform mit neuen Tools ergänzen und die Expansion in alle Sprachregionen der Schweiz finanzieren. Swiss Cyber Security Days kooperiert mit Forum fki. Das Internationale Cybersicherheitsforum und die Swiss Cyber Security Days haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Abkommen wurde in Genf im Rahmen einer ersten gemeinsamen Konferenz ratifiziert. Durch die Partnerschaft soll der Austausch zwischen den beiden Veranstaltungen erleichtert werden. Das Pentagon setzt in Drohnen-Projekt auf Schweizer Software kfi. Das Pentagon hat festgelegt, dass kleine unbewaffnete Aufklärungsdrohnen künftig mit Software ausgestattet sein müssen, die vom ETH-Spin-off Auterion unterstützt wird. Wie «Forbes» schreibt, definierte das Pentagon diesen Standard für das «Blue sUAS»-Projekt. Das Pentagon hat bereits fünf entsprechende Drohnensysteme für den Kauf durch Bundesbehörden zugelassen. Alle laufen mit der Open- Source-Software von Auterion oder sind damit kompatibel. Six vereinheitlicht die Benutzeroberfläche fast aller Schweizer Bankomaten rja. Der Finanzdienstleister Six hat in den vergangenen Jahren die Software aller Bankomaten vereinheitlicht – mit Ausnahme der Geldautomaten der Postfinance. Das Projekt war erfolgreich: «Kürzlich sind die letzten Automaten auf die neue Plattform migriert worden», bestätigt Six-Sprecher Julian Chan auf Anfrage. Mit dem Wechsel der Software verarbeite Six neu alle Transaktionen und Eingaben an den Bankomaten. Zudem beinhaltet die Plattform eine zentrale Monitoring-Lösung, die Banken bei der Überwachung und Steuerung der Automaten entlasten soll. Auf Wunsch können Banken die gesamte Überwachung der Automaten an Six auslagern. Für Endkunden vereinfache die neue Nutzeroberfläche die Bedienung deutlich, schreibt Six weiter. US-Regierung hat Sicherheitsbedenken gegenüber DJI Das Pentagon wollte die Produkte des chinesischen Herstellers DJI aus Sicherheitsgründen ersetzen. «Die Hauptunsicherheit besteht darin, dass die chinesische Regierung von Unternehmen verlangen kann, Kundendaten an sie weiterzugeben», erklärt Kevin Sartori, Mitgründer von Auterion, auf Anfrage. Vor 18 Monaten hat Auterion gemäss eigenen Angaben begonnen, mit der Defense Innovation Unit (DIU) des Pentagons an der «Blue sUAS»-Architektur zu arbeiten, um eine Standardisierung auf Open-Source-Software zu ermöglichen. Bei dem «Blue sUAS»-Projekt geht es um kleine unbemannte Flugkörper für die Kurzstreckenaufklärung. Da es beim Abkommen mit dem Pentagon um unbewaffnete Aufklärungsdrohnen geht, sieht Sartori auch keine Verletzung der ethischen Richtlinien von Auterion. «Wir entwickeln keine bewaffneten Systeme und unterstützen keine Technologien, die dazu dienen, Menschen zu schaden», hält er fest. Insofern sei eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit der US-Regierung auf bewaffnete Drohnensysteme keine Option. Mit der neuen Benutzeroberfläche von Six kann man Bargeld mit dem Handy beziehen. Bild: six-group.com Smartphone als Bankkarte Zu den neuen Funktionen gehören die freie Kontenauswahl bei Barbezügen oder die individuelle Wahl der ausgegebenen Banknoten. Für blinde und sehbehinderte Nutzer bieten die Automaten eine Sprachausgabe, um die Bedienung zu ermöglichen. «Viele Banken haben die Funktionen bereits aufgeschaltet», sagt Chan. Zu den neuen Funktionen gehört auch die Unterstützung von QR- Codes durch den Automaten. Damit soll es möglich sein, Einzahlungen zu tätigen. Die QR-Code-Einzahlungsscheine wurden in der Schweiz im Juli offiziell eingeführt. Neu soll es auch möglich werden, mit dem Smartphone Geld am Automaten zu beziehen. Der Bankkunde könne über die App seiner Bank im Vorfeld den gewünschten Betrag und andere Details des Bezugs angeben. Das Smartphone zeigt dann einen QR-Code, den man am Automaten nur noch scannen muss. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 16 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 47 Der erste Swiss AI Award geht an … An der Aicon im Kanton Schwyz ist erstmals der Swiss AI Award verliehen worden. Der Award soll ein Schweizer KI-Projekt mit Weltpotenzial auszeichnen. Das Siegerunternehmen setzte sich gegen vier weitere Firmen durch. Autor: Coen Kaat Daedalean will mittels künstlicher Intelligenz Piloten entlasten und den Weg für einen gänzlich autonomen Flugverkehr ebnen. Corentin Perret-Gentil von Daedalean nimmt den ersten Swiss AI Award entgegen. Der Gewinner des ersten Swiss AI Awards ist die Zürcher Firma Daedalean, wie die Veranstalter mitteilen. Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für autonome Flugzeuge. Dereinst will Daedalean mittels künstlicher Intelligenz (KI) Piloten vollends entlasten. So will das Unternehmen den Weg für einen gänzlich autonomen Flugverkehr Pascal Kaufmann, Jury- Präsident und Mindfire- Gründer. ebnen. Die Plätze 2 und 3 belegten Typewise aus Binningen und Gamaya aus Morges. Der Swiss AI Award ist eine Zusammenarbeit der Stiftung Mindfire sowie des Venture-Preises der ETH Zürich, des ZKB-Pionierpreises, des Digital Economy Awards, der Swiss ICT Awards, des Swiss ICT Investors Club (SICTIC) sowie weiteren renommierten Stiftungen und Institutionen. Er soll ein Schweizer KI-Projekt mit Weltpotenzial auszeichnen, wie Jurypräsident und Mindfire-Gründer Pascal Kaufmann im Vorfeld der Verleihung sagte. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Aicon im Hotel «Seedamm Plaza» in Pfäffikon, Schwyz, statt. Das neue, jährlich stattfindende Festival steht laut Mitteilung unter dem Patronat von Bildungs- und Forschungsminister Guy Parmelin. Ausser einer Videobotschaft des Bundesrats hatte der Event auch Reden von Futurist Gerd Leonhard, Microsoft-Schweiz-CEO Marianne Janik und Digitalswitzerland-Präsident Ivo Furrer zu bieten. Die Schlussrede hielt der Schwyzer Regierungsrat Andreas Barraud. Darin äusserte er seine Hoffnung, die Aicon2021 ohne Pandemieängste mit einem zweiten Konferenztag für ein grösseres Publikum öffnen zu können. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2020

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