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Netzwoche 16/2020

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WWW.NETZWOCHE.CH Parlament bewilligt SAP- Projekte des Bundes ych/jor/rja. Die Kredite für die anstehende SAP-Migration in der Bundes-IT sind genehmigt. Wie admin.ch mitteilt, bewilligte der Ständerat ohne Gegenstimmen 320 Millionen Franken für das zivile Programm «Superb» und 240 Millionen Franken für das militärische Programm «ERP Systeme V/ar». Der Nationalrat hatte der Vorlage bereits im Juni zugestimmt. Die Unterstützung der derzeit genutzten SAP-Systeme soll 2027 auslaufen. Swisscom trennt sich von Mila rko/jor. Swisscom hat ihre Anteile an der Plattform für Nachbarschaftshilfe Mila verkauft. Deren CEO Chris Viatte übernimmt sämtliche Aktien – mit Unterstützung einer Gruppe schweizerischer und US-amerikanischer Investoren. Ziel sei es, Wachstumschancen insbesondere im Ausland besser nutzen zu können, heisst es in einer Mitteilung. Huawei eröffnet Standort in Lausanne ych/pbe. Der chinesische Hersteller Huawei hat einen neuen Standort in Lausanne. In der Romandie werden die Account-Teams für das Carrierund das Enterprise-Geschäft, die Mitarbeitenden des Huawei-Forschungszentrums sowie die Abteilung «Industry Standardization» untergebracht. Digitale Wettbewerbsfähigkeit jor. Die Schweiz ist aus den Top 5 der digital wettbewerbsfähigsten Länder gefallen. Nach Hongkong belegt die Schweiz nun den sechsten Platz im World Digital Competitiveness Ranking von IMD. Das Management-Institut vergleicht für das Ranking 63 Länder anhand von drei Kriterien: Wissen, Technologie und Zukunftsfähigkeit. Emineo wächst und wächst Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 08 Business Aktuell jor. Emineo ist auf Wachstumskurs. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Jahresumsatz liege bei 30 Millionen Franken, im Vorjahr waren es noch 22 Millionen. Die Zahl der Mitarbeitenden sei indes um 50 Prozent gestiegen: von 80 auf 120 Personen. Den Grund für das Wachstum sieht Emineo in einer wachsenden Zuversicht im Markt, im vermehrt internationalen Geschäft und im Ausbau der Angebote. Gestiegen sei insbesondere die Nachfrage nach SAP-Consulting, namentlich in der Beratung rund um SAP-Strategien und S/4-Hana-Einführungen. Ebenfalls gefragt seien Angebote in den Bereichen Software Engineering, Business Intelligence, Advanced Analytics und User Experience. pbe. Der EU-weite Onlinehandel hat 2019 einen Gesamtumsatz von 143 Milliarden Euro eingebracht. Vom Gesamtumsatz entfallen 84 Milliarden Euro (59 Prozent) auf Marktplätze. Wie Cross-Border Commerce Europe mitteilt, generiert Amazon mit fast einem Viertel den Löwenanteil. Der Umsatz von Amazon liege im Jahr 2019 bei 32 Milliarden Euro und sei damit 18,5 Prozent höher als im Vorjahr. Cross-Border Commerce Europe veröffentlichte eine Liste mit den Top-100-Online-Marktplätzen in Europa. Die ersten zehn Plätze belegten: 1. Amazon (USA) 2. Ebay (USA) 3. Aliexpress (China) 4. Etsy (USA) 5. Discogs (USA) 6. Wish (USA) 7. Vinted (Litauen) 8. G2A (Polen) 9. Farfetch (UK) 10. Bandcamp (USA) Unter den Top 10 finden sich nur wenige Marktplätze europäischer Herkunft. Sie werden angeführt von Vinted, Das Wachstum soll sich denn auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen, wie es weiter heisst. Seit Anfang 2020 liege der Umsatz bereits 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Die erfolgreichsten Online-Marktplätze Europas sind nicht in Europa zuhause Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Bild: borzaya / Fotolia G2A und Farfetch. Diese Marktplätze steigerten ihre Umsätze gegenüber 2018 um 17 Prozent und erwirtschafteten 11 Prozent des Marktvolumens. Aufteilung nach Typ Laut Cross-Border Commerce sind 56 Prozent der Top- 100-Marktplätze B2C-Plattformen, 68 Prozent sind «reine» Marktplätze, die nur Waren anderer Händler vertreiben. Und 36 Prozent sind C2C-Plattformen. ONLINE-MARKTPLÄTZE NACH TYP Lebensmittel 5% C2C 36% Andere 5% B2C 56% Quelle: Cross-Border Commerce Europe 2020 16 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Axsana und Abilis wollen fürs EPD fusionieren Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Die beiden Stammgemeinschaften Abilis und Axsana arbeiten künftig zusammen. Ziel sei es, technische Systeme und Organisationsstrukturen für die Bereitstellung des elek tronischen Patientendossiers gemeinsam zu entwickeln, heisst es in einer Mitteilung. Axsana stelle die Verbindung zu Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern her. Abilis soll über die Apotheken einen Zugang zu Patientinnen und Patienten ermöglichen. Die Zusammenarbeit soll zur Verbreitung des elektronischen Patientendossiers (EPD) beitragen. Warten auf Dossier Seit dem 15. April 2020 ist in der Schweiz das EPD verfügbar – zumindest theoretisch. Praktisch zögert sich die Einführung immer wieder hinaus. Grund ist gemäss E-Health Suisse die Zertifizierung der Stammgemeinschaften, wie Adrian Schmid, Leiter E-Health Suisse, im Interview sagt. Laut Axsana und Abilis liegt die Verzögerung der Zertifizierung an den hohen gesetzlichen Auflagen in puncto Datensicherheit und Datenschutz. Aber auch die technische und organisatorische Umsetzung der Vorgaben sei rja. Per 1. Oktober hat Adapt Solutions offiziell seine Arbeit aufgenommen. Das Unternehmen fokussiere sich auf die Optimierung von betriebswirtschaftlichen Prozessen und Projektmanagement, heisst es in einer Mitteilung. Adapt Solutions plane und führe durch Digitalisierungsprojekte, wobei die Mitarbeitenden des Kunden aktiv begleitet werden sollen. Gründer kommen von Axept Gegründet wurde das Start-up von Martin Scheidegger (CEO) und Hannes Küng (COO). Beide arbeiteten zuvor bei Axept, einem Anbieter von betriebswirtschaftlichen Lösungen. «Adapt Solutions ist eine Tochtergesellschaft von Axept», bestätigt Scheidegger auf An frage. Das Problem sei oft, dass sich externe Projektleiter nur in einem spezifischen Bereich – etwa der Finanzbuchhaltung – auskennen, und sich entsprechend weniger mit anderen Bereichen befassten. Küng und er wollen diesem Manko entgegenwirken, Bild: santiago silver / AdobeStock deutlich aufwändiger als ursprünglich vorgesehen. Zudem müsse die einfache Anwendung des EPD durch Leistungserbringer und Patienten noch überprüft werden. Aus diesen Gründen hätten die beiden Anbieter beschlossen, ihre Aktivitäten im Bereich des EPD zusammenzulegen. In einem ersten Schritt suche man nun nach Synergien. Mittelfristig bestehe allerdings das Ziel, die beiden Stammgemeinschaften vollständig zu fusionieren. Axept-Mitarbeiter gründen Digitalisierungs- Start-up wie Scheidegger sagt. «Herr Küng ist im Bereich der Wertschöpfung stark, während ich aus der Finanzbuchhaltung komme. Als Tandem ergänzen wir beide uns sehr gut.» Nicht nur Abacus Küng und Scheidegger arbeiten ausschliesslich für das neue Unternehmen und nicht mehr bei Axept. «Wir haben einen Vertreter von Axept im Verwaltungsrat. Operativ sind die beiden Unternehmen aber nicht miteinander verbandelt», sagt Scheidegger. Während Axept ausdrücklich als Vertriebspartner des ERP-Anbieters Abacus auftritt, positioniert sich Adapt Solutions als unabhängiger Dienstleister im Bereich des Projektmanagements. Adapt Solutions vertrete das Unternehmen des Kunden gegenüber Vertriebspartnern oder Softwareanbietern von ERP- Lösungen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH IBM will sich entzweien – einmal mehr rja. IBM trennt sich von seiner Geschäftseinheit für IT-Infrastruktur-Services. Sie wird Ende 2021 in ein neues Unternehmen überführt. Kostenaufwand: 5 Milliarden US-Dollar. Die Trennung soll bis Ende 2021 vollzogen sein. Die neue Firma werde 90 000 Angestellte haben. Wie die Führungsstruktur aussehen soll, ist noch unklar. Die Schweizer ICT-Branche zeigt sich wieder positiv kfi. Der Swico ICT Index landet für das vierte Quartal in der Wachstumszone. In der Gesamtbetrachtung erreicht der Index exakt 100 Punkte und liegt 16,2 Punkte höher als im letzten Quartal. Die ICT-Branche erholt sich demnach allmählich von den Corona-bedingten Markteinbrüchen, wie der Swico mitteilt. Siemens ist neu Mitglied von Digitalswitzerland kfi. Siemens ist neues Mitglied der Standortinitiative Digitalswitzerland. Das Unternehmen bringt sich in verschiedenen Arbeitsgruppen ein, wie es mitteilt. Dazu gehören etwa die Projekte «Smart Building», «Swiss Digital Infrastructure» und «Lifelong Learning». Ausserdem sei Siemens dieses Jahr Partner bei den Swiss Digital Days. Migros beerdigt Leshop pbe. Die Migros will Lebensmittel künftig auf Migros.ch anbieten. Die Website wird Leshop Schritt für Schritt ablösen. «Migros.ch wird für uns eine der wichtigen Onlineplattformen sein. Wir wollen, dass die Marke Migros eine eigene E-Commerce-Plattform hat», sagt Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen im Gespräch mit «Bilanz». Der Übergang zur neuen E-Commerce-Plattform werde fliessend sein. Wer im Internet nach Leshop suche, werde weiterhin fündig und bei Migros.ch landen, so Zumbrunnen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2020

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