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Netzwoche 17/2017

54 Products Neuheiten

54 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH IBM lanciert Blockchain für den Zahlungsverkehr osc. IBM hat sein Blockchain- Angebot weiter ausgebaut. Aus ser für Autos, Lebensmittel und Logistik kündigte das Unternehmen auch eine Lösung für den Geldverkehr an. In Partnerschaft mit Klickex, einem Anbieter von Zahlungsinfrastruktur, will IBM Zeit und Kosten bei grenzüberschreitenden Transaktionen vermindern, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf Grundlage von IBMs Blockchain-Technologie könnten alle beteiligten Parteien in die Modalitäten des Zahlungsverkehrs Einsicht nehmen. ▸ Webcode DPF8_62924 Intel springt mit eigenem Chip auf den KI-Zug auf osc. Der «Nervana Neural Network Processor» ist das jüngste Kind aus der Intel-Chipfabrik. Wie der Name schon vermuten lässt, ist der NNP getaufte Prozessor auf künstliche Intelligenz, neuronale Netze und Machine Learning spezialisiert. Das schreibt CEO Brian Krzanich in einem Editorial auf der Website von Intel. Gemäss Aussage von Krzanich ist NNP das «erste Stück Silizium für neuronale Netze». Der Chip soll noch vor Jahresende ausgeliefert werden. ▸ Webcode DPF8_63991 Blackberry Motion kommt in die Schweiz cmu. TCL Communication hat das neue Blackberry Motion vorgestellt. Das Gerät ist ab Mitte November zu einem UVP von 490 Franken in der Schweiz erhältlich, wie es in einer Mitteilung heisst. «Auch wenn der Launch unseres neuen Blackberry-Smartphones limitiert ist, bedeutet das eine spannende Erweiterung unseres Produktfolios. Damit ist das Fundament für zukünftige Geräte und einen starken Marktzuwachs in den kommenden Jahren gelegt», schreibt Alain Lejeune von Blackberry Mobile. ▸ Webcode DPF8_64291 Server aus der Ostschweiz soll kühlen Kopf bewahren osc. Prime Computer hat einen neuen Server im Angebot. Wie der Ostschweizer Hardwarehersteller mitteilt, soll sich das «Primeserver» getaufte Gerät durch eine hohe Zuverlässigkeit unter schwierigen Bedingungen auszeichnen. Bei der Herstellung des Servers habe man auf mechanische Bauteile verzichtet, was das Gerät besonders leise mache. Die Kühlung leide darunter nicht, betont der Hersteller. Der Server arbeite auch bei Temperaturen von 35 Grad Celsius noch mit voller Leistung. Damit eigne sich das Gerät auch für den Einsatz in der Industrie. cmu. HP hat eine «detachable» PC-Workstation angekündigt. Laut Hersteller ist das ZBook x2 auf die Ansprüche von Grafikern, Designern und Digitalfotografie-Profis ausgelegt. Die Workstation lässt sich nach Angaben von HP in vier verschiedenen Modi nutzen: ·· Laptop-Modus: Das ZBook ist eine mobile Workstation mit Tastatur. ·· Detached-Modus: Der Nutzer kann mit einem speziellen Stift auf dem Tablet arbeiten. Die Tastatur ist per Bluetooth verbunden und kann vollständig genutzt werden. ·· Docking-Modus: Es können entweder zwei zusätzliche 4k- Bildschirme oder insgesamt fünf Displays angeschlossen werden ·· Tablet-Modus: Der Nutzer arbeitet ohne Tastatur. HP verspricht die volle Grafikleistung. Laut Hersteller eignet sich der Primeserver für Büro und Industrie. Mit vier bis zwölf Kernen Ausser durch die Kühlleistung zeichne sich der Primeserver auch durch seine Abmessungen von 8,5 x 28 x 22,3 Zentimetern und einem Gewicht von 5 Kilogramm aus, schreibt Prime Computer weiter. Er lasse sich nach Kundenwunsch mit Intel-Xeon-Prozessoren bis zu zwölf Kernen und 128 Gigabyte Arbeitsspeicher bestücken. Zwei externe Netzteile sollen eine redundante Stromversorgung gewährleisten. Der Primeserver könne über die Website von Prime Computer bezogen werden. Das Basismodell mit Intel Xeon D1521 (4 Kerne), aber ohne RAM und Storage, kostet 2759 Franken inklusive Mehrwertsteuer. Für eine 8-Kern-CPU, 128 Gigabyte RAM und 10 Terabyte SSD-Speicher werden 14 102 Franken fällig. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_62594 HPs Workstation zum Auseinandernehmen Für die Sicherheit bietet die Workstation einen Fingerabdrucksensor und eine Gesichtserkennung. Die Workstation besteht aus einem Aluminium- und Magnesium- Druckguss-Gehäuse. Im Tablet-Modus ist es 1,6 Kilogramm schwer. Die Diagonale des 4k-Bildschirms misst 14 Zoll. Der Stift von HP muss laut Hersteller nicht geladen werden. So könne der Nutzer ununterbrochen arbeiten. Gemäss Mitteilung können über das HP ZBook Dock mit Thunderbolt 3 zwei 4k-Bildschirme betrieben werden. HP verspricht eine Akkuleistung von bis zu 10 Stunden und eine ultraschnelle Aufladung des Geräts. Das HP ZBook x2 wird laut Mitteilung voraussichtlich ab Mitte Januar 2018 in der Schweiz zu einem UVP von 4000 Franken erhältlich sein. Im Docking-Modus lassen sich mehrere Bildschirme an das ZBook x2 anschliessen. Artikel online: www.netzwoche.ch Webcode DPF8_63929 17 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 55 Die Swisscom Cloud kann jetzt auch AWS und Azure Swisscom hat sein Cloud-Angebot um AWS und Azure erweitert. Schrittweise will Swisscom neue Managed Services für die Clouds anbieten und am Ende des Weges Outsourcing-Anbieter werden. Zunächst schnürte Swisscom für seine Kunden vier Pakete. Autor: Christoph Grau « Mit dem Angebot setzen wir die ‹Swisscom-Cloud- Story› fort. » Reto Fuchs, Head of Cloud Consulting and Enabling bei Swisscom Enterprise Service Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_63959 Swisscom hat seine Strategie für die globale Public Cloud vorgestellt. Gegenüber Medienvertretern präsentierte das Unternehmen seine neuen Angebote für Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure. Das Unternehmen setzt damit um, was es vor einem Monat angekündigt hat. Integraler Teil der Cloud-Strategie Reto Fuchs, Head of Cloud Consulting and Enabling bei Swisscom Enterprise Service, ordnete das Angebot zunächst in die «Swisscom-Cloud-Story» ein. Diese beschreibt den Anspruch von Swisscom, den Schweizer Unternehmen die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um die Digitalisierung meistern zu können. Dabei sieht Swisscom seine Stärke in der lokalen Verankerung und der Kundennähe, wie Fuchs betonte. Das Ziel von Swisscom sei es dabei, ein umfassendes und ganzheitliches Angebot an Managed Services End-to- End für die Kunden anzubieten. «Daher müssen wir den Schritt in die globale Public Cloud machen», sagte Fuchs. Schon seit mehreren Jahren stehe dies auf der Agenda. Mit Azure und AWS wurde nun der erste Schritt getan, wie Fuchs sagte. Angelaufen ist das Projekt zu Beginn dieses Jahres. Es dauerte ein halbes Jahr bis zum ersten Angebot mit AWS und Azure, das nun vorgestellt wurde. Bei diesen – Amazon und Microsoft – werde es aber nicht bleiben. Möglich sei auch die Ausweitung auf etwa Google oder Huawei. Nähere Pläne und eine Roadmap hat Swisscom aber noch nicht, wie Fuchs auf Nachfrage sagte. Vier Pakete angeboten Für die AWS- und Azure-Cloud hat Swisscom zunächst vier Pakete geschnürt. Das erste heisst «Starter Kit». Mit Präsentationen und Workshops werden den Kunden die Vor- und Nachteile der globalen Public Cloud aufgezeigt. Hinzu komme ein Proof of Concept. Gemeinsam mit Technikern von Swisscom kann das Unternehmen konkret ein Testprojekt umsetzen und dies dann mit den Business- Entscheidern ansehen, beschreibt Nadia Rahim, Program and Marketing Manager Azure bei Swisscom, das Angebot. Das ganze Paket zur Entscheidungsfindung kostet einmalig 9900 Franken. Das zweite Paket trägt die Bezeichnung «Solution Design». Gemeinsam mit den Kunden will Swisscom dabei Anforderungen definieren und dokumentieren. Danach berät Swisscom beim Lösungsdesign, um die optimale Anbindung einer Applikation oder IT-Infrastruktur an die Public Clouds zu finden. Die konkrete Umsetzung beinhaltet das dritte Paket mit dem Namen «Integration and Migration». Hierbei geht es vor allem um kleine Schritte in die Cloud, wenn etwa eine Applikation zu AWS oder Azure in die Public Cloud ausgelagert werden soll. Das grösste Paket verbirgt sich hinter der Bezeichnung «Expert Services». Laut Rahim umfasst dies alle Begleitdienstleistungen auf dem Weg des Kunden in die Cloud. Das Paket beinhaltet auch Back-up-Lösungen, Datensicherheit und ein Cloud-Readiness-Assessment. Unterschiede zwischen AWS und Azure Auch wenn die genannten Pakete gleich sind, unterscheiden sich die Angebote doch voneinander, wie Rahim hervorhob. Swisscom werde im Rahmen der Partnerschaft mit Microsoft auch Azure Stack anbieten. Mit dieser Hardwarelösung könne die Azure-Cloud auch On-Premise aus dem eigenen Rechenzentrum betrieben werden. Swisscom ist als einer von zehn Providern Mitglied im Azure Stack Early Adoper Program und einziges Mitglied in der Schweiz. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2017

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