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Netzwoche 17/2017

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Siroop setzt 25 Millionen Franken um sma. Erstmals sind Informationen zu den sonst geheimen Geschäftszahlen des Onlinehändlers Siroop an die Öffentlichkeit gelangt. Laut Schätzung des EHI Retail Instituts kam Siroop im Rumpfjahr 2016 auf 25 Millionen Franken Umsatz, wie die «Handelszeitung» berichtet. ▸ Webcode DPF8_62535 Mobilezone zieht um fpo. Mobilezone verlagert seinen Hauptsitz im November 2018 von Regensdorf nach Rotkreuz, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die Firma zieht ins erste Holzhochhaus der Schweiz im Suurstoffi-Areal. ▸ Webcode DPF8_63955 Postfinance steigt bei Sentifi ein osc. Postfinance hat sich am Schweizer Fintech-Unternehmen Sentifi beteiligt. Wie die Finanz-Tochter der Schweizerischen Post in einer Mitteilung schreibt, will sie mit der Minderheitsbeteiligung ihre Ertragsstruktur diversifizieren und neue Einnahmequellen erschliessen. Dies sei im gegenwärtigen Marktumfeld mit niedrigen Zinsen notwendig, um profitabel zu bleiben, schreibt das Unternehmen. Sentifi wurde gemäss Handelsregister 2014 in Zürich gegründet. Das Start-up, 2016 Gewinner des Swiss Fintech Awards, verwendet laut Mitteilung künstliche Intelligenz, um unstrukturierte Daten in Echtzeit aus sozialen Medien zu analysieren. Anschliessend bereite das Unternehmen die Informationen für Finanzinvestoren auf. «Auf diese Weise können Anleger wichtige Ereignisse, Trends und mögliche Auswirkungen auf Aktien, Rohstoffe oder Währungen frühzeitig erkennen und ihr Anlageportfolio entsprechend ausrichten», verspricht Postfinance. Die Analysen von Sentifi stünden momentan auf 50 Plattformen in neun Ländern im Einsatz. «Mit dem Investment von Postfinance werden wir unser Angebot erweitern und in unsere globale Expansion investieren», kommentiert Anders Bally, Gründer und CEO von Sentifi, den Einstieg des Investors. Über den Umfang der Beteiligung machte Postfinance keine Angaben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_63772 Bild: YurolaitsAlbert / iStock.com Anzeige Office. Software. Notebook. SUCHEN Das passende Office zu Ihrem Notebook 14″-Business-Notebook Acer Notebook TravelMate P648-M, Intel Core i7-7500U- Prozessor mit 2,7 bis 3,5 GHz, 12 GB DDR4-Arbeitsspeicher, 512 GB SSD CHF 1529.– Art. 636688 AKTION Effektives Arbeiten Microsoft Office 2016 Home and Business Box, enthält Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote, anpassbare Layouts und Designs CHF 229.–* statt CHF 247.– Art. 367183 17 / 2017 *Für Aktionspreis den Aktionscode «NETZ1117» bei Ihrer Online-Bestellung eingeben. Gültig von 1. bis 30. November 2017 oder solange Vorrat. BRACK.CH AG · Hintermättlistrasse 3 · 5506 Mägenwil · brack.ch · info@brack.ch · 062 889 80 80 · /brack.ch · @brack · brackch Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Die Preise sind BRACK.CH Business-Preise inkl. 8 % MwSt. vom 1. November 2017. www.netzwoche.ch © netzmedien ag Lieferung gegen Rechnung Bis 17 Uhr bestellt, morgen geliefert – portofrei! Bis 10 Uhr bestellt, heute noch abholen Bester Kundenservice, kompetente Beratung

Business Aktuell 09 Schweizer Manager zweifeln an der digitalen Transformation ihrer Unternehmen osc. Drei Viertel der Manager in der Schweiz erwarten, dass die Digitalisierung ihrem Unternehmen einen Innovationsschub verleiht. Allerdings ist nur ein Drittel der Meinung, dass ihr Arbeitgeber dazu auch in der Lage sei, ergab eine Umfrage im Auftrag des IT-Dienstleisters DXC. Wie DXC in einer Mitteilung schreibt, bewerten zwei Drittel der Schweizer Manager die «Innovationsreife» ihrer Unternehmen als «mittelmässig oder sogar schwächer». Nur 10 Prozent der Befragten glauben, dass sie in der Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen einen Top- Reifegrad für Innovation erreicht hätten, schreibt Liliana Scheck, General Manager von DXC Schweiz. jsc. Greenpeace hat einen Guide für grünere Elektronik verfasst. Wie die Umweltorganisation mitteilt, untersuchte sie 17 Elektronikunternehmen auf drei Nachhaltigkeitskriterien. Greenpeace wollte wissen, inwieweit die Firmen erneuerbare Energien nutzen und damit Emissionen reduzieren, beständige und recycelte Materialien und Designs verwenden und giftige Chemikalien vermeiden. Greenpeace bewertete die Firmen nach ihrer Transparenz, der Durchführung, ihrem Engagement und dem Eintreten für die obengenannten Nachhaltigkeitsaspekte. Das Ranking führen Fairphone und Apple an, gefolgt von HP und Dell, die noch einigermassen im grünen Bereich liegen. Lenovo, Microsoft, Acer, Google, LG und Sony können keine so gute Bewertung vorweisen, sind aber immer noch besser als Huawei, Asus, Amazon, Oppo, Vivo, Xiaomi und Samsung. Fairphone und Apple verzichteten auf gefährliche Chemikalien und produzierten klimafreundlich, sagt Greenpeace. Dell und HP erhielten Lob, weil sie reparier- und aufrüstbare Geräte anböten. Samsung sei das Schlusslicht, weil die Firma klimaschädlichen Kohlestrom für die Produktion nutze. Lediglich 1 Prozent der von Samsung verbrauchten Energie stamme aus erneuerbaren Quellen, sagt Greenpeace. «Techfirmen behaupten gerne, sich an vorderster Innovationsfront zu bewegen», sagt Gary Cook, Visionen und Kooperation sind gefragt Jeder zweite Manager gab an, dass es in der Leitung an Visionen für digitale Geschäftsmodelle fehle. Sei ein Projekt einmal angelaufen, bestehe eine ständige Gefahr, dass die Geschäftsleitung es stoppe. Es gebe starke Bedenken, etablierte Prozesse zu verändern. In vielen Schweizer Firmen bestünden ausserdem Spannungen zwischen der IT- Abteilung und der Geschäftsleitung, schreibt Scheck weiter. «Da kommt es darauf an, die Mitarbeiter frühzeitig einzubinden und abzuholen, damit Digitalisierung als gemeinsames Ziel verstanden wird.» Die Forscher befragten 100 Schweizer Führungskräfte mit «Entscheidungsbefugnis bei der digitalen Transformation». Die Teilnehmer stammen aus Industrie, Transport, Verkehr, Telekom, IT, Bauwesen, Handel, Gesundheitsund Sozialwesen sowie Finanzdienstleistungen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_64336 Der Apfel ist grün – Samsung hingegen kohlrabenschwarz Unter den grossen Herstellern schneidet Apple am besten ab. Senior IT-Campaigner bei Greenpeace USA. «Ihre Supply Chains stecken aber im industriellen Zeitalter fest.» Die Supply Chain sei praktisch bei allen Elektronikfirmen «dreckig». Minenarbeiter müssten sich zudem durch mehr als 30 Kilogramm Stein graben, um etwa 100 Gramm eines für elektronische Geräte benötigten Minerals zu gewinnen, schreibt Greenpeace. Sicherheit und Gesundheit der Minenarbeiter seien in vielen Fällen gefährdet. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_63356 WWW.NETZWOCHE.CH Temenos steigert Umsatz und Gewinn jsc. Temenos hat ein erfolgreiches Geschäftsquartal verbucht. Der Genfer Anbieter von Kernbankensoftware steigerte im dritten Quartal 2017 seinen Umsatz von 160,5 Millionen auf 186,3 Millionen US- Dollar. Dies entspricht einem Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr, wie das Unternehmen schreibt. Insbesondere das Software-as-a-Service-Geschäft sei gut gelaufen. Temenos steigerte hier den Umsatz um 50 Prozent auf 19,7 Millionen Dollar. ▸ Webcode DPF8_64092 Das digitale Geschäft von SAP wächst rapide sma. SAP hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. Der deutsche Softwarehersteller zieht darin eine positive Bilanz. Die Erlöse durch Cloud- Abos und -Support seien um 22 Prozent gewachsen, von 769 auf 937 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich von 5,38 auf 5,59 Millionen Euro. Dies ist ein Plus von 4 Prozent. Der Gewinn nach Steuern wuchs um 37 Prozent auf fast eine Milliarde Euro. ▸ Webcode DPF8_63849 Igel baut in der Schweiz aus jor. Igel hat seine Zürcher Zweigstelle aufgewertet. Der deutsche Hersteller von Thin Clients hatte die Niederlassung vor vier Jahren gegründet. Nun firmierte Igel sie in eine GmbH um. Mit der neuen Rechtsform will Igel hierzulande seine Kunden besser betreuen können. Die hiesige GmbH soll ein Zeichen für den Standort setzen, wie der Hersteller mitteilt. Der Hersteller habe auf dem Schweizer Markt so viele Stückzahlen ausgeliefert wie nie zuvor. ▸ Webcode DPF8_62204 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2017

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