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Netzwoche 17/2017

68 Service Event Plus

68 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS TEFO'17 Datum: 23.11.2017 Zeit: 08.30 – 18.00 Uhr Ort: Mövenpick Hotel, 8105 Zürich-Regensdorf Kontakt: Flavio Pfister, fpf@studerus.ch Veranstalter: Studerus AG Anmeldung: www.tefo.ch Am 23. November 2017 lädt die Studerus AG im Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf zum achten Technology Forum (TEFO) ein – einem der grössten Netzwerkforen der Schweiz. Der Anlass bringt IT- Verantwortliche aus mittleren Unternehmen und Fachhändler zusammen und soll innert kurzer Zeit viele neue Inputs und Inspirationen für eigene Projekte vermitteln. Die Besucher des Technology Forums erwartet ein Mix aus Praxisreferaten und Keynotes. Ausgewiesene Experten werden unter anderem ihr Wissen zu den Themen Darknet, Ransomware und sichere HTTPS- Verbindungen weitergeben. Spannend wird auch der Ausblick, wie sich die Kommunikation aus technischer Sicht in der Zukunft verändern wird. Die Nachfrage nach den von Studerus-Network-Engineers durchgeführten Technical Sessions war letztes Jahr derart hoch, dass wir in diesem Jahr die Platzkapazität erhöht haben. Der ausgiebige Abschluss-Apéro wird ganz im Zeichen des Networkings stehen, und Besucher können sich nochmals mit den Referenten und Ausstellern austauschen. Security Workshop Day 2017 Datum: 01.12.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.30 – 17.00 Uhr Digicomp Zürich, Limmatstrasse 50, 8005 Zürich gloria.graeser@digicomp.ch Digicomp Academy AG www.digicomp.ch/securityday Security Workshop DAY Ist Ihr Unternehmen vor Hackern geschützt? Holen Sie sich am Security Workshop Day 2017 topaktuelles und vertieftes Know-how in Security. Erleben Sie einen spannenden Tag mit bis zu zwei Hands-on-Workshops zu den Themen Smartphone-Forensik, WLAN-Hacking und OSSTMM. – Smartphone-Forensik mit Pascal C. Kocher, Gründer & CEO, Auditron GmbH: Sie lernen die Unterschiede zwischen den Smartphone-Betriebssystemen Android und iOS praxisnah kennen, wenden dabei Methoden zur Datenextraktion an und analysieren die Daten. – WLAN-Hacking mit Mathias Gut, Gründungsmitglied und Miteigentümer, Netchange Informatik GmbH: Sie schauen sich in einem konkreten Hacking-Szenario drei realistische Angriffsformen an. Dazu gehören die Deauthentifizierungsattacke, das Aufsetzen eines Rouge-Access-Points zur Umleitung der WLAN- Clients und das anschliessende Abhören der Verbindungen. – Penetration Testing mit OSSTMM mit Yves Kraft, Senior Security Consultant und Penetration Tester, Oneconsult AG: In diesem Workshop sammeln Sie praktische Erfahrungen im Bereich Security Testing und lernen, wie Sie mit Open Source Security Testing Methodology Manual (OSSTMM) eine Struktur in den Prozess des Security-Testings bringen. Die Workshops werden jeweils einmal am Morgen und einmal am Nachmittag durchgeführt. In der Lunch- Pause und beim Apéro haben Sie viel Gelegenheit zu Austausch und Networking. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz! B2B-Marketing im ICT-Markt Datum: 30.01.2018 | 01.07.2018 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing Das Marketing und die Kundenkommunikation hat sich im B2B-Bereich in den letzten Jahren durch neue Technologien und Möglichkeiten drastisch verändert. Auch der B2B-Kunde ist digital geworden und will auf verschiedenen Kanälen zielgruppengerecht angesprochen werden. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Themen sind: – Der Schweizer ICT-Markt bis 2018 – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website- & Content-Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing, Onlineumfragen Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern. 17 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 69 The Good, the Bad and the Ugly – neues aus dem Wilden Mobile-Westen Immer wieder entdecke ich praktische Android-Features, die ich so auf meinem iPhone nicht kannte (etwa wenn auf Reisen automatisch die Uhren aus beiden Zeitzonen auf dem Homescreen angezeigt werden). Trägt Android auch in der Schweiz bald die Krone? Eine Einschätzung. « Auch beim Phone wird der offene Standard siegen, nur dass diesmal der Gewinner nicht Microsoft, sondern Google heisst. » Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_64469 Von Berufs wegen nutze ich ein iOS- und ein Android- Smartphone. Und aus nostalgischen Gründen steht zuhause in meiner Auflade-Station mit einem Windows Mobile Phone auch noch der Dritte im Bunde. Doch nun kommt wieder Bewegung ins Machtgefüge: Der eine Player hat sich definitiv aus dem Staub gemacht, während der andere sich aufmacht, zusammen mit seiner Bande, den Sheriff aus der Stadt zu jagen. Wie geht’s weiter im Wilden Mobile-Westen? The Good Nach wie vor dominiert iOS in der Schweiz die Appconomy kommerziell. So wurden im September bei SBB Mobile mehr als doppelt so viele Billette auf iOS- wie auf Android-Geräten gekauft. Gleichzeitig ist spürbar, dass seit dem Tod des Qualitätsfanatikers Steve Jobs Apple das bisher einzigartige Level an Innovationskraft und Produktqualität nicht länger halten kann. Aktuell ist das Web voll von Beiträgen, die Apples neuester Betriebssystemversion Dutzende von Designinkonsistenzen nachweist. Nach wie vor der Benchmark ist die Plattform dagegen, wenn es um die Upgrade-Geschwindigkeit geht. Bereits zwei Tage nach dem Public Release waren 15 Prozent aller iPhones auf iOS 11 migriert. Einschätzung: iOS bietet als proprietäres Ökosystem nach wie vor einige USPs, der Anteil wird aber auch in der Schweiz allmählich und kontinuierlich zurückgehen. The Bad Dank des offenen Ökosystems dominieren Android-Geräte den weltweiten Smartphone-Absatz praktisch nach Belieben (neben Leader Samsung finden sich in den Top 5 drei weitere Android-Hersteller nämlich Huawei, Oppo und Xiaomi). Dieser Trend manifestiert sich auch in der Schweiz. SBB Mobile wurde im September fast doppelt so häufig auf Android- wie auf iOS-Geräten heruntergeladen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist hoch (praktisch jedes Jahr erscheint ein Major-Release) und dank Material Design verfügt Android mittlerweile über eine moderne Benutzeroberfläche. Nur die Gerätefragmentierung und die langsame Upgrade-Geschwindigkeit stehen einem noch schnelleren Durchmarsch von Android im Weg. Einschätzung: Wie einst beim Wettbewerb – proprietärer Mac gegen offenen PC – wird in der Smartphone-Welt der offene Standard siegen, nur dass diesmal der Gewinner nicht mehr Microsoft, sondern Google heissen wird. The Ugly So musste Microsoft vor einigen Wochen bekannt geben, dass Windows 10 Mobile nicht weiterentwickelt werde. Der Grund dafür ist der App-Gap – der grosse Rückstand in Sachen App-Angebot –, den Microsoft trotz hoher finanzieller Anreize und technischer Portierungshilfen nicht schliessen konnte. Zwar haben die Redmonder einen Vorsprung, wenn es darum geht, in naher Zukunft Smartphones zu entwickeln, die einen vollwertigen PC-Ersatz bieten können (Windows One Core, CShell, ARM-Kompatibilität und Continuum). Doch auch das wird wenig nützen, wenn die Lücke im App-Angebot nicht geschlossen werden kann. Einschätzung: Falls Microsoft nicht bald mit einem (faltbaren) vollwertigen Hosensack-PC eine Unternehmensnische findet, wird der PC-Marktführer in der mobilen Liga für lange Zeit als Zuschauer an die Seitenlinie verbannt und erst wieder ins Spiel eingreifen können, wenn die heute dominierenden Touch-Interfaces dereinst vollständig durch Sprachsteuerung ersetzt werden. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2017

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