Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 17/2018

48 Technology Digital

48 Technology Digital Economy Award i DER AWARD Der neue Swiss Digital Economy Award vereint den bisherigen Swiss ICT Award und Digital Transformation Award unter dem gemeinsamen Dach der Swiss Digital Economy Award AG. Der Digital Economy Award zeichnet die digital reifsten Unternehmen der Schweiz und deren innovativste Projekte aus. Ziel der Veranstalter ist es, mit dem Digital Economy Award jedes Jahr die digitale Exzellenz der Schweizer Wirtschaft zu prämieren. Von Start-ups bis zu etablierten Unternehmen und Organisationen erhalten die Bewerber die Möglichkeit, sich mit den Besten zu messen und am Gala-Abend am 21. November 2018 im Zürcher Hallenstadion im festlichen Rahmen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik zu feiern und zu netzwerken. Das sind die Finalisten des Digital Economy Awards Die Jurymitglieder des Digital Economy Award haben bei Digicomp in Zürich getagt. Intensive Diskussionen über die Kategorien «Digital Innovation Of The Year» und «Next Global Hot Thing» prägten den Jurytag. Nun stehen alle Finalisten fest. Autor: Marcel Urech « Ein Digitalisierungsprojekt muss neue Wege beschreiten, damit es gewinnen kann. » Lukas Bär, Jurypräsident der Kategorie «Digital Innovation of the Year» Die Beurteilungen der Jury lesen Sie auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_112949 Die Jury des Digital Economy Awards hat sich bei Digicomp in Zürich getroffen, um die eingereichten Projekte zu beurteilen. Die Redaktion war mit dabei und schaute den Jurys der Kategorien «Digital Innovation Of The Year» und «Next Global Hot Thing» über die Schulter. Die Jurymitglieder kamen zu dem Urteil, dass die meisten Eingaben von sehr hoher Qualität seien. Die Juroren hatten deshalb keine einfache Aufgabe, und die Diskussion über die Projekte verlief äusserst intensiv. Pitch per Videochat Die Kategorie «Next Global Hot Thing» setzte auch auf Videochats, um die Eingaben zu bewerten. So konnten Unternehmer, die nicht vor Ort sein konnten, ihre Eingaben präsentieren. Jedes Projekt hatte rund 10 Minuten Zeit für einen Pitch. «Wir suchen den nächsten Steve Jobs», sagte Pascal Kaufmann, Gründer von Starmind und Jurypräsident der Kategorie. «Wir wollen das Produkt auszeichnen, welches das Potenzial hat, global zu einem Standard für alle Menschen zu werden.» Kreativität, Einzigartigkeit und Anerkennung Auch in der Kategorie «Digital Innovation of the Year» gab es intensive Diskussionen. Hier fragten sich die Juroren unter anderem, wie disruptiv die Businessmodelle seien und was die Unternehmen für eine Wachstumsstragie verfolgten. Auch die User Experience der Projekte, die Technologie dahinter und die Einzigartigkeit der Lösung 17 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Digital Economy Award 49 Die Jury des Digital Transformation Awards. waren Teil der Bewertung. Die Unternehmen, die Projekte einreichten, hielten Kurzpräsentationen vor Ort. Der Zeitplan war so dicht, dass die Jury gleich zwei Räume nutzte. So konnten sich die Kandidaten in einem Raum auf ihren Pitch vorbereiten, während im anderen Raum bereits ein Referat im Gange war. Im Verlaufe der Jurierung zeigte sich schnell, dass nicht jedes spannende Businessmodell auch eine spannende IT-Innovation ist. «Ein Digitalisierungsprojekt muss neue Wege beschreiten, damit es gewinnen kann, und es muss kreativ sein», sagte Jurypräsident Lukas Bär bereits im Vorfeld des Jurytags in einem Interview mit der Netzwoche. «Man kann sich im Rahmen so eines Wettbewerbs mit anderen messen, seine Kompetenz zeigen, Anerkennung bekommen und das Vertrauen bei den Stakeholdern steigern.» « Wir suchen den nächsten Steve Jobs. » Pascal Kaufmann, Jurypräsident der Kategorie «Next Global Hot Thing» Damit sind unter anderem Blockchain-, KI- und Open- Data-Projekte im Final. In den Kategorien «Digital Innovation of the Year», «Digital Transformation» und «Highest Digital Quality» gab es über 70 Eingaben. Die 7 Scouting- Partner für die Kategorie «The Next Global Hot Thing» bestimmten zusätzlich über 30 weitere Nominierte. i DIE FINALISTEN Die Jury hat die folgenden 20 Finalisten des Digital Economy Awards bestimmt. Kategorie «The Next Global Hot Thing» ▪▪ Auterion ▪▪ Deepcode ▪▪ Yova Kategorie «Digital Innovation of the Year» ▪▪ Nova-Plattform, SBB ▪▪ Modsense, Modum.io ▪▪ Eventfrog.ch, Ticketfrog ▪▪ AI-Arbeitszeugnis-Check, Coop Rechtsschutz ▪▪ Onlinedoctor, Dreipol Kategorie «Digital Transformation» ▪▪ Amnesty International Schweiz ▪▪ Credit Suisse mit dem Dienstleister Cognizant ▪▪ Ex Libris ▪▪ Interdiscount ▪▪ Save the Children ▪▪ Sonova Kategorie «Highest Digital Quality» ▪▪ Blue Box IoT Advanced Analytics, Sulzer Management ▪▪ Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren, Bundesamt für Umwelt ▪▪ Inside Reality ▪▪ Nova-Plattform, SBB ▪▪ Patrouille-des-Glaciers-App, Apps with Love ▪▪ Collabora Online, Collabora Productivity www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2018

Archiv