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Netzwoche 17/2018

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Swisscoms Signatur- Service ist fit für die EU mur. Swisscom hat seinen Managed Service für Signaturen nach EIDAS-Standard zertifiziert, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Damit soll es für Unternehmen und Behörden einfacher werden, elektronische Signaturen einzusetzen, da sie nun auch in EU-Ländern rechts gültig seien, heisst es weiter. ▸ Webcode DPF8_111748 Google passt Lizenzmodell für Android an jor. Google hat sein Lizenzmodell für Hersteller von Android- Geräten geändert. Die Anbieter können nun Android-Produkte auch ohne vorinstallierte Apps wie Chrome oder die Google-Suche vermarkten. Im Gegenzug müssen sie nun für Lizenzen bezahlen, wenn sie Geräte mit Google-Apps in der EU verkaufen wollen, wie es in einer Mitteilung heisst. ▸ Webcode DPF8_111620 Finnova vertieft Partnerschaft mit Contovista jor. Finnova liebäugelt weiter mit Fintechs. Der Lenzburger Anbieter von Kernbankensoftware vertieft seine Partnerschaft mit dem Schlierener Start-up Contovista. Finnova kann nun Contovistas Business Finance Manager für KMUs anbieten, wie das Unternehmen mitteilt. ▸ Webcode DPF8_111260 Schweiz rutscht in puncto Wettbewerbsfähigkeit ab mer. Das WEF hat seine jährliche Studie zur globalen Ökonomie und Wettbewerbsfähigkeit der Länder publiziert. Der «Global Competitiveness Report 2018» zeigt die prekären Veränderungen und Neuanforderungen durch die vierte industrielle Revolution, ergo die Digitalisierung. Laut Studie stürzt die Schweiz vom Podest. Sie hatte zuvor neun Jahre hintereinander den Spitzenplatz belegt. ▸ Webcode DPF8_111580 Digitalisierung: Männer und Frauen uneinig bca. Im Auftrag von Xing hat das Meinungsforschungsunternehmen Marketagent.com eine Studie über die Zukunft der Arbeitswelt durchgeführt. Befragt wurden laut Mitteilung 1036 webaktive Arbeitnehmende in der Deutschschweiz im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Die Auswahl der Umfrageteilnehmer erfolgte über ein quotengesteuertes Zufallsverfahren, wie es in einer Mitteilung heisst. Die wichtigsten Ergebnisse Die Umfrage zeige, dass Frauen die Digitalisierung und Automatisierung kritischer sehen als Männer, schreibt das Marktforschungsinstitut in der Studie. Jede zweite berufstätige Frau rechne damit, dass Digitalisierung und Automatisierung über die kommenden Jahre Stellen vernichten würden. An einen positiven Effekt glauben nur 14 Prozent. Weit weniger pessimistisch sind gemäss Umfrage die Männer: 38 Prozent rechnen mit einem Stellenverlust aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung. Rund ein Viertel glaubt, dass dadurch zusätzliche Stellen entstehen werden. Noch deutlicher sind laut Studie die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, wenn es um die persönliche Jobsituation geht. Bei den Männern rechnen 28 Prozent damit, dass sich die Veränderungen in der Arbeitswelt positiv auf die eigene Arbeitssituation auswirken werde. Gerade umgekehrt sind die Erwartungen bei den Frauen: Nur 17 Prozent von ihnen rechnen mit einer positiven Veränderung. kfi. Gartner hat an einem Event in Orlando einige Voraussagen zu möglichen Entwicklungen der Tech-Branche präsentiert. Der Fokus liege auf künstlicher Intelligenz (KI), digitalen Geschäftsmodellen und Datenschutzproblemen. Bis 2020 würden 80 Prozent der KI-Projekte von Personen mit nur geringen Kenntnissen über die Materie bearbeitet. Das werde sich bessern, sobald die Organisationen aufhörten, KI als exotische Programmierkunst zu betrachten. Des Weiteren würden bis 2023 dank KI-Gesichtserkennung weniger Menschen vermisst werden, ist Gartner überzeugt. Im selben Jahr würden zudem 20 Millionen weniger Patienten den Notfall aufsuchen, da chronisch Kranke in eine virtuelle Gesundheitsversorgung integriert werden, so Gartner weiter. Bis 2022 würden 75 Prozent der Unternehmen mit einer vielfältigen Unternehmenskultur ihre finanziellen Ziele übertreffen. Dazu müssten die Organisationen Unterscheidungsmerkmale wie Geschlecht und Ethnie hinter sich Weiterbildung als Schlüssel zur Arbeitsmarktfähigkeit Ständige Weiterbildung, höhere zeitliche Flexibilität und mehr Engagement sind die meistgenannten Veränderungen in der Arbeitswelt, die Schweizer Berufstätige laut Studie in den kommenden fünf bis zehn Jahren erwarten. Dabei stünden fachliche Weiterbildungen, gefolgt von Weiterbildungen im digitalen Bereich und dem Erlernen von Sprachen im Vordergrund. DIGITALISIERUNG Einstellung gegenüber der Digitalisierung und Automatisierung Negativ: Digitalisierung und Automatisierung werden über die kommenden 5 – 10 Jahren Stellen vernichten. Positiv: Digitalisierung und Automatisierung werden eher Arbeitsplätze schaffen. neutral: keine Meinung Frauen Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_109287 Gartner zeigt die IT-Trends von morgen Männer Quelle: Xing Schweiz, mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI). n=1 036 lassen und auf Menschen mit unterschiedlichen Denk- und Arbeitsmustern setzen. Zudem würden bis 2021 75 Prozent der öffentlichen Blockchains eine sogenannte «Datenschutz-Vergiftung» erleiden. Private Daten in einer Blockchain könnten kaum mehr entfernt werden, womit die gesamte Datenkette in Konflikt mit den Datenschutzgesetzen gerate. Im Jahr 2023 würden Datenschutzbestimmungen für digitale Daten die Onlinekosten erhöhen, da der Gebrauch von Cookies minimiert werde. Damit gingen Werbeeinnahmequellen verloren. Bis 2022 werde die Digitalisierung dank Clouds und Flexibilität vorangetrieben. Durch einfachere Vermarktung und Support von internen Prozessen, die als Lösungen für weitere Unternehmen über Clouds angeboten werden könnten, würden finanzielle Anreize zur Digitalisierung geschaffen, so Gartner. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_111772 17 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Das sind die neuen Büros von Opacc Opacc-CEO Beat Bussmann (l.) und CTO Christian Reiter freuen sich über den Einzug ins neue Firmengebäude. WWW.NETZWOCHE.CH Six investiert in Krypto- Start-up mur. Six hat sich an Passon aus Steinhausen beteiligt. Das Start-up, das auf digitale Nachlasse spezialisiert ist, verkaufte eine Minderheitsbeteiligung an Six. Mit der Investition könne Passon nun eine Infrastruktur aufbauen, um Erbschaften in das digitale Zeitalter zu bringen, teilt das Unternehmen mit. ▸ Webcode DPF8_111094 Die Post möbelt ihr CRM auf jor. Die Schweizerische Post ergänzt ihre CRM-Lösung um ein Webportal für Geschäftskunden. Das cloudbasierte Portal soll den Nutzern eine Übersicht über Pendenzen im Kundendienst bieten. Den Zuschlag für das Projekt erhielt Business Systems Integration (BSI), wie das Unternehmen mitteilt. ▸ Webcode DPF8_111060 mla. 21 Millionen Franken – so viel soll Opacc in seinen neuen Firmensitz in Rothenburg LU investiert haben, schreibt die «Luzerner Zeitung». Am 1. Oktober zogen die 130 Mitarbeitenden nun ins neue Gebäude. Platz gibt es für 214 und in zwei weiteren Bauetappen könnten zusätzliche 400 Arbeitsplätze geschaffen werden. Raum bietet das neue Gebäude auch für Schulungen und die Ausbildung von Kunden und Mitarbeitenden. CEO Beat Bussmann und CTO Christian Reiter führten durch das neue Gebäude. Von Kriens nach Rothenburg Früher war Opacc auf fünf Bürostandorte in Kriens verteilt. Zum 30-jährigen Firmenjubiläum erfüllte sich Opacc- Gründer und -CEO Bussmann mit dem neu gebauten «Opacc Campus» in Rothenburg einen «lange gehegten Wunsch», wie er anlässlich einer Führung am 23. Oktober durch die neuen Büros sagte. «Hier können wir den verschiedenen Spezialisten unter einem gemeinsamen Dach eine optimale kollaborative und innovationsfördernde Arbeitsumgebung bieten. Und gleichzeitig optimale Voraussetzungen für die Aus- und Weiterbildung in der integrierten Academy schaffen.» Wohlfühlatmosphäre oder «Bleisure» Die Mitarbeitenden sollen im Campus eine Atmosphäre vorfinden, wo es sich produktiv arbeiten und entspannt Pause machen lässt. «Bleisure» (Büro und Leisure) nennt Opacc das. Eine Bibliothek mit angrenzendem Ruheraum, ein Bistro, eine Lounge zum Diskutieren und Spielen sowie Rückzugsräume und offene Kaffee-Ecken auf allen Etagen sollen für das tägliche Wohlgefühl sorgen. Work- Life-Balance ist bei Opacc offenbar kein Lippenbekenntnis, sondern fester Bestandteil der Firmenkultur. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_112627 Hacker greifen Quickline- Kunden an lha. Die Schweizer Telko-Firma Quickline ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Während zweier Wochen seien bei Quickline regelmässig Störungen aufgetreten, die mittlerweile behoben worden seien. Die Hacker hätten eine Schwachstelle bei bestimmten Modem-Typen ausgenutzt, teilt das Unternehmen mit. ▸ Webcode DPF8_110942 Erste Lizenz für Krypto- Vermögensverwalter mur. Crypto Fund, eine Tochter von Crypto Finance, hat von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma als erste Schweizer Firma eine Bewilligung als Vermögensverwalter nach Kollektivanlagengesetz erhalten. Das Zürcher Unternehmen bewege sich damit neu im gleichen regulatorischen Umfeld wie andere anerkannte Schweizer Fondsmanager, heisst es in einer Mitteilung. ▸ Webcode DPF8_110397 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2018

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