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Netzwoche 17/2018

68 Event Plus

68 Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Seminar HERMES 5: Grundlagen inkl. Zertifizierung (Foundation) Datum: 30.11. – 07.12.2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.45 Uhr FHNW Campus Basel Patricia Furrer, patricia.furrer@fhnw.ch FHNW, Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/seminar-hermes5 HERMES 5 ist eine Projektmanagementmethode für Projekte in den Bereichen der Informatik, der Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowie der Anpassung der Geschäftsorganisation. HERMES 5 ist der Standard der Schweizer Bundesverwaltung, vieler Kantone, Gemeinden und Unternehmen. HERMES 5 ist auch für die Privatwirtschaft von Bedeutung: Zunehmend werden in öffentlichen Ausschreibungen HERMES-5-Zertifikate als Eignungsnachweis gefordert. Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – wissen, wann und warum HERMES 5 eingesetzt wird und sind mit den grundlegenden Inhalten und Hilfsmitteln von HERMES 5 vertraut – kennen den Methodenaufbau und die verschiedenen Sichten auf ein Projekt – kennen das Phasenmodell mit den Meilensteinen und Entscheidaufgaben – haben sich mit dem Szenario «Dienstleistung/Produkt» ein vertieftes Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Elemente von HERMES angeeignet – können ein Projekt mit der HERMES-5-Methode strukturieren, planen und durchführen – kennen das HERMES-Online-Tool – verfügen über die Kenntnisse, um die Zertifizierungsprüfung «HERMES 5» zu absolvieren. Der Kurs wendet sich an Projektmitarbeitende, Projektassistierende, Projektleiter/innen, Entscheidungsträger/innen, Auftraggeber/innen und Projektcontroller/innen. Abschluss: FHNW-Teilnahmebestätigung, Zertifizierungsprüfung «HERMES 5 Foundation» durch TÜV SÜD. Digital Marketing in der ICT-Branche Datum: 24.01.2019 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing Das Marketing und die Kundenkommunikation hat sich im B2B-Bereich in den letzten Jahren durch neue Technologien und Möglichkeiten drastisch verändert. Auch hier ist der Kunde digital geworden und möchte auf verschiedenen Kanälen zielgruppengerecht angesprochen werden. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Die Themen: – Der Schweizer ICT-Markt – Facts & Figures und Einflüsse auf Ihr Business – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website- & Content-Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing – Checklisten und Vorgehen – Online-Umfragen – Tools und Aufbau Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events in unser Formular ein; wir erfassen den Basis eintrag kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 17 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 69 « I verabschiedemimau » Mit dieser Wild Card verabschiedet sich der Schreibende nach zehn Jahren Kolumnisten-Tätigkeit von seinen Lesern und Leserinnen. Nicht ohne vorher Rückschau zu halten auf die wichtigsten IT-Themen, die während dieser Dekade kolumnistisch besprochen wurden, beziehungsweise über die man auch noch hätte schreiben können. Wer auf schnelles Feedback und soziale Bestätigung aus ist, dem seien eher die sozialen Medien empfohlen. Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_113145 In den vergangenen zehn Jahren hat der Schreibende an dieser Stelle alle zwei Monate eine Kolumne verfasst. Von 2009 bis 2014 in der Rubrik «Carte Blanche», ab 2015 bis heute unter dem zeitgeistig modernisierten Label «Wild Card». Immer mit der völligen Freiheit bei der Themenwahl und immer auf den letzten Drücker bei der Abgabe des Manuskripts kurz vor und manchmal auch etwas nach Redaktionsschluss. (An dieser Stelle deshalb das kollektive Mea Culpa an die wunderbare Blattmacherin dieser Fachzeitschrift. Alles ist vergänglich, nur die Geduld von Susanne nicht). Leser-/innen-Briefe habe ich während dieser Dekade nur eine Handvoll erhalten, mündlich doch immerhin ein paar Dutzend Rückmeldungen. Wer auf schnelles Feedback und so ziale Bestätigung aus ist, dem seien eher die sozialen Medien empfohlen. Wer allerdings ein Thema gerne einmal in 3200 statt nur in 140 oder neuerdings in 280 Zeichen durchdringt, dem sei diese Tätigkeit wärmstens empfohlen. Was zu sagen war Nun verabschiede ich mich mit einer kurzen Rückschau auf zehn Jahre Kolumnisten-Tätigkeit. Beim Blick auf mein Archiv fällt auf, dass ich in dieser langen Zeit kaum ein IT-Thema ausgelassen habe. Angefangen von eher ausgefallen Aspekten wie der Religiosität bei Betriebssystem- Diskussionen («Warum der Mac katholisch und der PC reformiert ist») über Gestensteuerung von Software («Tom Cruise ist an allem schuld») bis hin zu den Adapter-Problemen von Keynote-Speakern («Die Leiden des jungen Referenten»). Gleich mehrere Wild Cards widmete ich jeweils den digitalen Blockbuster-Themen Cloud («Durchs wilde Cloudistan» oder «Stell Dir vor, es ist Cloud, und keiner geht hin») und Mobile Computing («Wir wollen sein ein einig Volk von App-Genossen» oder «Alles App oder was?»). Und nicht zu kurz kamen Management-Themen wie Software-Governance, IT-Strategie und Digital Business («Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht» oder «Die digitale Reifeprüfung»). Oft lag ich bei Prognosen richtig wie etwa 2010 mit «Im Zeitalter der Schiefertafel», manchmal aber auch zeitlich daneben wie 2009 mit «Vektorbasierten GUIs gehört die Zukunft». Was sich in all den Jahren aber nicht geändert hat, ist meine Faszination für digitale Technologie und die Begeisterung für gelungene Software. Was mal jemand schreiben sollte Wie es sich für einen Anhänger der agilen Softwareentwicklung gehört, habe ich für meine kolumnistische Tätigkeit einen Backlog geführt. Aktuell lagert darin noch ein buntes Portfolio an IT-Themen, aus denen etwa folgende Wild Cards hätten werden können: «Der lange Weg zur digitalen To-do-Liste», «Power Couples – hinter jedem gros sen IT-Trend steht ein zweiter grosser IT-Trend», «The Second Screen oder wie der Durchbruch von Telepresence doch noch klappt», «Was Software entwicklung vom Automobilbau unterscheidet», «Digitales Schlaraffenland – Paradies oder Überflussgesellschaft?», «Braucht es Softwarearchitekten und wenn ja, weshalb?», «Die erzwungene 3-D-Innovation im Kinosaal» und last but not least «Schweizer Digitaltag – nützliche Erweckungsbewegung oder nervige Selfie-Plattform?». Ich wünsche meinem Nachfolger viel Freude und Kreativität beim Schreiben und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viel Spass und nützliche Einsichten bei der Lektüre. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2018

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