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Netzwoche 17/2020

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14 Business Event

14 Business Event Deshalb ist DevOps das neue Silo IT Service Management stellt den Menschen ins Zentrum. So lautete das Thema des Service Management Forum Schweiz 2020. Der Event fand virtuell statt und bot doch viele Interaktionsmöglichkeiten. Die Referentinnen und Referenten klärten die Zuschauer unter anderem darüber auf, was IT Service Management mit Geigerzählern zu tun hat. Autor: Kevin Fischer Martin Andenmatten begrüsste das Publikum zum SMFS 2020. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Am 22. Oktober hat das Service Management Forum Schweiz (SMFS) 2020 stattgefunden. Wie viele andere Events dieses Jahr fand die Veranstaltung virtuell statt. Das Thema des diesjährigen Events lautete: Service Management stellt den Menschen ins Zentrum. SMFS-Präsident und Glenfis-Geschäftsführer Martin Andenmatten begrüsste das Publikum über die Kamera. Gross denken, aber klein anfangen Die erste Rednerin des Events war Petra Asprion von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der Titel ihres Vortrags lautete: «Gross denken, aber klein anfangen». Weshalb diese Aussage bei der Umsetzung einer Geschäftsidee unter mehreren Aspekten Sinn macht, erklärte Asprion in verschiedenen Beispielen. Dazu erzählte sie von einem Projekt namens Geiger. Das gleichnamige Tool soll insbesondere kleinen Unternehmen dabei helfen, ihre Cyberrisiken zu verringern. Schon die Wahl des Projektnamens spiegle dabei die Philosophie wider, dass klein angefangen werden soll: Das Ziel war, ein Tool zu entwickeln, das so einfach zu verstehen ist wie ein Geigerzähler. Mit Nachverfolgbarkeit und Transparenz zum Erfolg Der nächste Redner war Rob Akershoek, Vorsitzender des Open Group IT4IT-Forum und IT-Management-Architekt bei Fruition Partners. Seine informationsdichte Präsentation nannte er «Wie IT Service Management und DevOps zu einem zukunftssicheren Betriebsmodell verschmelzen» (Übersetzung aus dem Englischen). Mit viel technischem Wissen klärte er die Zuschauenden über die Tücken von DevOps im Zusammenhang mit IT Service Management (ITSM) auf. Mit DevOps sollten Silos eingerissen und die Wertschöpfung für das Unternehmen optimiert werden. Doch ist nun DevOps das neue Silo? Auch DevOps- Teams werden oft um einzelne Teile eines grösseren Produkts formiert. Die wichtigste Zutat für ein erfolgreiches IT-Unternehmen, so Akershoek, ist deshalb Traceability und Transparency, zu Deutsch: Rückverfolgbarkeit und Transparenz. Wenn diese im Produktionsprozess nicht end-to-end vorliege, behindere das den Erfolg. Die Rückverfolgbarkeit und die Transparenz müssen aktiv designt werden. Zudem sollten Unternehmen die ganze Journey im Blick haben, anstatt sich auf die einzelnen Prozesse zu konzentrieren. Ausgehend vom Gesamtbild oder Ziel sollten die einzelnen Prozesse abgeleitet werden. Dieses Vorgehen erhöhe den Wertefluss eines Unternehmens und verbessere zugleich das ITSM. Die Suchmaschine der physischen Welt Nach einer Kaffeepause gehörte die Bühne Nilson Kufus, Mitgründer des Unternehmens Nomoko. Sein Unternehmen arbeitet mit digitalen Zwillingen, damit Software einen Zugang zu Problemen der physischen Welt erhält. Die Lösung seines Unternehmens soll eine Suchmaschine für die physische Welt werden und findet etwa in der Immobilien-Industrie Anwendung. Der digitale Zwilling hat zu jedem Quadratmeter der abgebildeten Welt massenhaft Daten. Dieses Beispiel veranschaulicht, was das Programm gemäss Kufus leistet: Jemand sucht eine Wohnung, in der die Morgensonne scheint, die einen Helikopterlandeplatz auf dem Dach hat, fünf Gehminuten vom Bahnhof gelegen ist, einen Balkon mit Seeblick hat und nicht über 3000 Franken pro Monat kostet. Diese Informationen können in einer einzelnen Suchmaske eingegeben werden. Darauf liefert das Programm Standorte oder Wohnungen, die all diese Kriterien erfüllen. 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Sechs Fragen zu DRaaS, die Sie als KMU unbedingt stellen sollten Eine Disaster-Recovery-Lösung darf auch in der Business-Continuity-Strategie von KMUs nicht fehlen, denn der Verlust von geschäftskritischen Daten hat auch für sie fatale Folgen. Ein entsprechender Service verhindert im Desaster-Fall nicht nur den Datenverlust, sondern ist auch dazu geeignet, erste Schritte in Richtung Cloud zu unternehmen. zierung auf Infrastruktur ebene an. Diese repliziert ganze virtuelle Maschinen, unabhängig davon, welche Betriebssysteme oder Applikationen in stalliert sind. Im Self-Service können Sie selbst entscheiden, wann und wie repliziert werden soll und wann Sie auf die DR-Seite umschalten möchten. Konfiguratio nen sind notwendig, wenn zum Beispiel externe LDAP- oder ADFS- Authentifizierungen für Systeme und Applikationen genutzt werden. Im Normalfall reichen dafür aber einige Firewall- und VPN-Einstellungen aus, die vorgängig im Rahmen der Inbetriebnahme konfiguriert werden können. gen mit und erweitert fortlaufend die physischen Kapazitäten. Somit steht Ihren Skalierungswünschen nichts im Wege. Genauso flexibel können Sie auch Leistungen reduzieren, falls Ihr Bedarf sinkt. CYBERLINK AG Eine Zusammenarbeit mit einem DRaaS- Provider ist für viele KMUs unumgänglich, da meist das notwendige Kleingeld für eine eigene DR-Umgebung fehlt oder ein eigener DR-Plan weder erstellt, getestet noch ausgerollt werden kann. Cyberlink hat die wichtigsten Fragen und Antworten, die Sie im Auswahlprozess unterstützen sollen, für Sie zusammengestellt. 1. Wie funktioniert eine DRaaS- Lösung auf Basis einer bestehenden Infrastruktur? Es gibt verschiedene technologische Disaster-Recovery-Ansätze. Einige funktionieren auf Infrastruktur-, andere auf Plattform- und manche auf Applikationsebene. Je höher die DR-Lösung im jeweiligen Technologie-Stack angesiedelt ist, desto höher auch die Komplexität und die Abhängigkeiten. Um eine möglichst grosse Anzahl an Anwendungsfällen abdecken zu können, bietet sich die von Cyberlink angebotene Repli- 2. Steigen die Kosten, je indivi - dueller eine DRaaS-Lösung zugeschnitten ist? Ein gutes Disaster-Recovery-Konzept ist immer individuell zugeschnitten. So individuell es dann aber auch sein mag, die Umsetzung erfolgt meist mit standardisierten Lösungen und Tools. Entsprechend müssen die wiederkehrenden Kosten einer passgenauen Lösung nicht höher ausfallen. Hier ist vielmehr das Preismodell des jeweiligen Anbieters relevant. Die nutzungsbasierte Verrechnung von Cyberlink stellt sicher, dass Sie nur das bezahlen, was Sie auch nutzen. Für ausgeschaltete VMs entstehen keinerlei Computer-Kosten und im Desaster-Fall kommen für tatsächlich verbrauchte Ressourcen unsere normalen IaaS-Tarife zur Anwendung. 3. Wie greifen Mitarbeitende auf interne Anwendungen zu? Da bei der Replizierung auf Infrastrukturebene ganze virtuelle Maschinen samt Inhalt repliziert werden, ändert sich an der Authentifizierung nichts. Nur das Management der DRaaS-Lösung findet über ein Cloud-Portal statt. In diesem können Sie VPN-Tunnel oder andere Zugriffsmöglichkeiten konfigurieren und wie gewohnt auf Ihre virtuellen Systeme und Applikationen zugreifen. Zusätzliche 4. Wie lange können wir nach einer Katastrophe das Provider-Rechenzentrum nutzen? Eine zeitliche Beschränkung ist in den meisten Fällen nicht gegeben. Allerdings fallen höhere Kosten an, wenn die Desaster-Seite produktiv genutzt wird. Achten Sie daher auf faire Kostenmodelle. 5. Wie läuft der Testprozess? Um überprüfen zu können, ob die Disaster-Site im Ernstfall auch funktioniert, müssen eigenständige Test-Failovers jederzeit möglich sein. Zudem sollte bei einem Test-Failover ausschliesslich mit Klonen der Produktionsumgebung gearbeitet werden. Dann sind Ihre produktiven Umgebungen von Tests nicht betroffen und die Replikation im Hintergrund kann problemlos weiterarbeiten. Wie häufig und zu welchem Zeitpunkt Sie solch einen Testprozess durchführen möchten, kann von Ihnen selbst bestimmt werden. Im Rahmen des Self-Service sind bei Cyberlink Test-Failovers jederzeit möglich. 6. Wie skaliert die Lösung? Ein intelligent angelegtes Kapazitätsmanagement sollte langfristig sicherstellen, dass Cloud-Plattformen immer über genügend freie Kapazitäten verfügen. Cyberlink wächst mit Kundenanforderun- Gehostet in der Schweiz: Wir betreiben unsere Infrastruktur in unserem ISO- 27001-zertifizierten Datacenter. Ihre Daten liegen ausschliesslich in der Schweiz und können dank zweier Rechenzentrumsstandorte georedundant gespeichert werden. Nahtlose Integration: Durch die Anbindung von VMware Cloud Director Availability erreichen Sie eine nahtlose Integration in Ihre bestehende VMware-Umgebung ohne Drittprodukte. Externe Replikation: Durch die Replikation virtueller Maschinen zu Cyberlink nutzen Sie ein geografisch von Ihrem Standort getrenntes Hochsicherheits-Rechenzentrum in der Schweiz. VMware Cloud Verified: Cyberlink setzt seit mehr als 10 Jahren auf VMware-Technologien. Unsere Kompetenz ist geprüft – wir sind «VMware Cloud Verified». Angepasste RPO & RTO: Realisieren Sie in Zusammenarbeit mit uns, die RPO und RTO anhand Ihrer spezifischen Anforderungen. Testen Sie unsere DRaaS-Lösung jetzt kostenlos. Cyberlink AG Bellerivestrasse 241 8008 Zürich Tel. 044 287 29 92 www.cyberlink.ch

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