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Netzwoche 17/2020

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38 Technology Prognose

38 Technology Prognose Das sind die Technologie-Trends 2021 In Krisenzeiten ist es für Unternehmen besonders wichtig, sich schnell anzupassen. Die wichtigsten strategischen Technologie-Trends für 2021 präsentieren nun die Marktforscher von Gartner. Autor: Yannick Chavanne, Übersetzung: Pamela Beltrame 4. Dezentralisierte Cloud Der Einsatz von Edge-Computing und 5G wird laut Gartner das Aufkommen von dezentralisierten Clouds vorantreiben. Öffentliche Cloud-Anbieter werden ihre Dienste weiterhin pflegen und weiterentwickeln, aber diese Dienste werden näher an den Nutzern und der Quelle der Daten ausgeführt. Bild: sellingpix / Fotolia.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 1. Internet of Behaviour Das IoB kombiniert bestehende Technologien, die sich direkt auf das Individuum konzentrieren, wie etwa Gesichtserkennung, Standortverfolgung und grosse Datenmengen. Es verbindet die daraus resultierenden Daten mit damit verbundenen Verhaltensereignissen, wie zum Beispiel Bargeldkäufen oder Gerätenutzung, wie Gartner erklärt. Unternehmen nutzten diese Technologie bereits, um die Einhaltung von Gesundheitsprotokollen während der laufenden Pandemie zu überwachen. 2. Total Experience (TX) Nach dem letztjährigen strategischen Top-Technologie- Trend «Multiexperience» geht Gartner dieses Jahr mit Total Experience (TX) noch einen Schritt weiter. «TX ist eine Strategie, die Multiexperience mit Kunden-, Mitarbeitendenund User-Experience-Disziplinen verbindet», so Burke. Gartner geht davon aus, dass Unternehmen, die eine TX anbieten, in den nächsten drei Jahren ihre Konkurrenten bei den wichtigsten Zufriedenheits-Metriken übertreffen werden. 3. Informationstechnologie zum Schutz der Privatsphäre Da immer mehr Daten online ausgetauscht werden, ist es notwendig, die Zusammenarbeit zu fördern, ohne die Vertraulichkeit zu beeinträchtigen. Gemäss Gartner braucht es Ansätze, die sicherstellen, dass Daten während der Nutzung geschützt sind. 5. Anywhere Operations Der Begriff Anywhere Operations bezieht sich auf ein IT- Betriebsmodell, das darauf ausgelegt ist, Kunden überall zu unterstützen, Mitarbeitende überall zu befähigen und die Bereitstellung von Unternehmensdiensten über verteilte Infrastrukturen zu verwalten. 6. Cybersicherheitsnetzwerke Das Cybersicherheitsnetz ermöglicht den sicheren Zugriff auf jedes digitale Gut überall. Es entkoppelt die Durchsetzung von Richtlinien von der Entscheidungsfindung über ein Cloud-Bereitstellungsmodell und lässt die Identität zum Sicherheitsperimeter werden. Bis 2025 wird das Cybersicherheitsnetz mehr als die Hälfte der digitalen Zugangskontroll-Anfragen unterstützen. 7. Zusammensetzbare und intelligente Unternehmen Ein intelligentes, zusammensetzbares Unternehmen gestaltet die Entscheidungsfindung radikal um und wird so den Weg für neu gestaltete digitale Geschäftsmomente, neue Geschäftsmodelle, autonome Abläufe und neue Produkte, Dienstleistungen und Kanäle ebnen. 8. KI-Engineering Laut Gartner schaffen es nur 53 Prozent der KI-Projekte vom Prototypen zur Produktion. CIOs und IT-Leiter finden es schwierig, KI-Projekte zu skalieren, weil ihnen die Werkzeuge fehlen, um eine KI-Pipeline auf Produktionsniveau zu erstellen und zu verwalten. Der Weg zur KI-Produktion bedeutet, sich dem KI-Engineering zuzuwenden, einer Disziplin, die sich auf die Steuerung und das Lebenszyklusmanagement einer breiten Palette von operationalisierten KI- und Entscheidungsmodellen konzentriert. 9. Hyperautomatisation Unternehmen nutzen den Ansatz der Hyperautomatisation, um schnell möglichst viele Geschäfts- und IT-Prozesse zu identifizieren, zu prüfen und zu automatisieren. 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Event 39 Opacc bringt die Connect 2020 zu den Kunden Wegen Corona hat die Opacc Connect 2020 digital stattgefunden. Noch vor dem eigentlichen Event informierte Opacc-CEO Beat Bussmann die Medien über die geplanten Neuerungen. Autor: Fabian Kindle Die Opacc Connect 2020 hat digital stattgefunden. Am Vorabend des Events informierte Beat Bussmann, der CEO von Opacc, die Medien über den Event und die Neuheiten. Für die Connect 2020 baute Opacc ein Fernsehstudio in der Lounge des Unternehmens auf. Dazu bot Opacc auch ein Paket für Unternehmen an, bei denen mehr als fünf Personen den Event an einem Ort mitverfolgen. Im Rahmen dieses Angebots fuhren Opacc-Kundenberater und Projektleiter zu den Kunden, um Fragen zu klären und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Auch für das leibliche Wohl wurde in diesem Angebot gesorgt. Sascha Ruefer moderierte die Opacc Connect 2020. Er verband die insgesamt 27 vorab aufgenommenen Präsentationen. Ausser den Neuerungen zeigte Opacc in diesen auch Anwendungsbeispiele von Opacc-Kunden. Für Unterhaltung sorgte die Schauspielerin und Musikerin Irene Brügger, die als «Frölein Da Capo» auftrat. Ausserdem referierte Ralf Wölfle, Leiter des Kompetenzschwerpunktes E-Business der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die Opacc-OXAS-Plattform Opacc stellte einen Film zur Erläuterung der Funktionen der OXAS-Plattform vor. Der Film soll helfen, die Vorteile der Architektur zu erklären. Obwohl Opacc seine Software über die Anwendungen verkaufe, will das Unternehmen durch die Qualität seiner Architektur überzeugen. Deswegen habe Opacc auch keine konkrete Wachstumsstrategie. «Wir wollen ein einzigartiges Produkt, was die Architektur angeht», sagte Bussmann. Opacc stellte auch Neuerungen im Warehouse-Management-System vor. Verbesserungen im Auffangen der zentralen Touchpoints sollen die komplette Customer Journey aufzeichnen und analysierbar machen. Die Touchpoints können auch von externen Quellen ins System eingebunden werden. So könne beispielsweise die Marketing Automation verbessert werden. Auch die Cloud Integration Services (CIS) erhalten neue Anwendungen. Zum Beispiel eine Funktion zur Bonitätsanfrage, einen Messaging Service und einen Übersetzungsdienst. Letzterer binde Deepl in der Opacc-Cloud ein. Der Kunde könne diese und andere Services in der Cloud einfach aufschalten und verwenden. Ausserdem soll eine auf Machine Learning basierende Funktion Prognosen zur Bestellmenge und dem erwarteten Umsatz eines Kunden liefern. Am Event kündete Opacc auch Neues für seinen Main Release V17 an. Dazu zählen Verbesserungen im Identity & Access Management, Integration von Marketing Automation und Post im CIS, Chargenbewertung in der Warehouse- Erweiterung, ein Jobscheduler, Office Services, ein DMAS- Document-Speicher und ein Script-Management-System. Beispielsweise soll DMAS als Ablage für die Dokumente der Kunden dienen. Roadmap, Pläne und Auswirkungen von Corona Opacc gab auch einen Einblick in die Pläne für künftige Releases. Es sollen mehr Machine-Learning-Anwendungen im CIS integriert werden. Ausserdem soll die Skalierbarkeit verbessert werden. In einem weiteren Schritt will Opacc das Thema Legal Documents angehen. Tendenziell seien Opacc-Kunden immer grösser geworden, so Bussmann. Opacc lerne viel von KMUs, weil diese viel auf wenig Raum brauchen. «Wir suchen die komplexen Sachen», so Bussmann zur Arbeit mit KMUs. Expansionspläne ausserhalb der Schweiz gibt es momentan keine. Das überlasse man den Kunden, sagt Bussmann. Opacc spüre den Digitalisierungsschub durch Corona. «Es läuft wie noch nie», sagt Bussmann. Die Auslastung des Datencenters habe auch zugenommen, aber der CEO glaubt nicht, dass Corona dafür verantwortlich ist. Sascha Ruefer (r.) moderierte die Opacc Connect 2020 und Opacc-CEO Beat Bussmann beantwortete Fragen. Bild: Screenshot Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2020

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