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Netzwoche 17/2020

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48 Products Neuheiten

48 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Skoda-App «hört» Motorenprobleme ych. Skoda hat eine KI-App namens «Sound Analyser» entwickelt. Sie kann Probleme von Skoda-Fahrzeugen erkennen, indem sie die bei laufendem Motor aufgezeichneten Geräuschmuster analysiert. Skoda entwickelte das Tool zur Beschleunigung der diagnostischen Arbeit von Mechanikern. Die App läuft auf handelsüblichen Smartphones und Tablets. Sie erkennt laut Hersteller zehn Geräusche, die auf Schäden hinweisen, und das mit einer Genauigkeit von 90 Prozent. Die Probleme, welche die App identifizieren kann, betreffen etwa das Lenksystem, die Klimaanlage und die Kupplung. Nacktes Metall von Equinix fki. Der Rechenzentrumsbetreiber Equinix hat «Equinix Metal» eingeführt – «einen vollständig automatisierten und vernetzten Bare-Metal- Dienst». Er biete eine automatisierte As-a-Service-Bereitstellungsmethode, die den Aufbau einer Basis-Infrastruktur ermögliche und gleichzeitig Zugang zum Equinix-Netzwerk sicherstelle. Das Angebot soll bis Anfang 2021 auf insgesamt 14 globalen Märkten ausgerollt werden. Zero-Sicherheit in der Multi-Cloud fki. Hashicorp bietet neue identitätsbasierte Sicherheitsund Zugriffsangebote an. Sie sollen ein viergliedriges Zero- Trust-Modell ermöglichen, also computergesteuerte Authentifizierung durch Vault, Maschine-Maschine-Zugriff durch Consul, Authentifizierung und Autorisierung realer Personen durch vertrauenswürdige Identitätsanbieter und Mensch-zu-Maschine-Zugriff durch Boundary. HCP Vault und HCP Consul sind ab sofort als Beta-Version für AWS erhältlich. Hashicorp Boundary 0.1 ist ab sofort als kostenloses Open-Source-Projekt verfügbar. Huawei präsentiert ein Mate-40-Handy für Europa Huawei hat am 22. Oktober zu einem Launch-Event geladen. Präsentiert wurde unter anderem die neue Flaggschiffserie Mate 40. Fast schon beiläufig lancierte Huawei auch eine Alternative zu Google Maps: Petal Maps. Autor: Pascal Scherrer, Watson Huawei lässt sich nicht unterkriegen und zeigt mit der Mate-40-Serie seine neuen Topmodelle. Trotzdem spürt man zumindest in Europa die Auswirkungen des US-Banns: Obwohl Huawei drei Versionen des Mate 40 vorgestellt hat, das Mate 40, das Mate 40 Pro und das Mate 40 Pro+, kommt nur die Pro-Variante nach Europa. Auf der Vorderseite des Mate 40 Pro gibt es wie schon beim Mate 30 Pro ein Display, das sich fast 90 Grad um die Seitenränder wölbt. Huawei nennt dies «Horizon Display». Insgesamt misst der Bildschirm in der Diagonale 6,76 Zoll und löst mit 2772×1344 Pixeln auf. Bei der Bildwiederholungsrate setzt Huawei nur auf 90 Hertz. Laut CEO Richard Yu ist das der ideale Kompromiss zwischen Stromverbrauch und Nutzererlebnis. Huawei macht – ähnlich wie Apple mit den neuen iPhone- Modellen – den Megapixelwahn nicht mit und verbaut «nur» eine 50-Megapixelkamera. Huawei hat vor allem am Sensor gearbeitet, wodurch Fotos um einiges detailreicher und farbechter sein sollen als bei der Konkurrenz mit 108-Megapixel-Kameras. Ebenfalls vergrösserte Huawei den Sensor. Das reduziert das Bildrauschen deutlich. Ein weiteres Novum hat Huawei unter dem Namen Anti Distortion Lens vorgestellt. Diese Funktion soll die Verzerrungen, die durch Smartphonelinsen beim Fotografieren entstehen, ausgleichen. Dadurch werden Motive auf Fotos laut Huawei exakt so wiedergegeben, wie sie in der Realität aussehen. Auf der Vorderseite fällt auf, dass die Selfie-Kamera geschrumpft ist. Aus drei Linsen wurden zwei. Huawei sagt, man habe es geschafft, die Sensorik der letztjährigen dritten Linse in den anderen zwei unterzubringen. Überhaupt hat man ein Augenmerk auf die Verbesserung der Sensorik gelegt. Nebst einigen neuen Gesten, die nun verfügbar sind, ist die interessanteste Verbesserung wohl das Wegfallen des Always-on-Displays. Stattdessen schaltet sich das Display beim Mate 40 Pro nur an, wenn man auch auf dieses blickt. Möglich mache dies ein Sensor, der die Bewegung der Augen verfolgt, sobald man sich in der Nähe des Gerätes befindet. Das hat auch den Vorteil, dass das Display sich nicht mehr abschaltet, wenn man für mehrere Minuten einen Text liest, ohne den Finger auf dem Touchscreen zu haben. Huawei nennt diese neue Funktion Eyes-on-Display (EOD). Das Mate 40 Pro in der Farbe Mystic Silver. Für ausreichend Power legt Huawei ein Netzteil bei, das mit 66 Watt auflädt. Zwar hätte man auch stärkere Netzteile bauen können, allerdings habe man nicht eine schnellere Ladezeit zulasten der Akkulebensdauer gewollt. Einen grossen Fortschritt hat Huawei beim kabellosen Laden gemacht. Mit dem hauseigenen Wireless Super Charger kann man das Mate 40 Pro mit 50 Watt aufladen. Damit ist das Mate 40 Pro kabellos schneller aufgeladen als das Vorgängermodell mit USB-C-Kabel. Huawei verbaut im Mate 40 Pro seinen allerneusten Prozessor, den Kirin 9000. Dieser wurde bisher in noch keinem anderen Smartphone verbaut. Es ist der erste 5G-Prozessor, der im neuen 5-Nanometerverfahren gefertigt wurde. Laut Richard Yu soll der Prozessor 52 Prozent schneller sein als der Snapragon 865 Plus, der beispielsweise in der US-Version des Galaxy S20 verbaut wird. Das Huawei Mate 40 Pro hat auf der Ober- und der Unterseite einen Lautsprecher verbaut, um Stereosound zu ermöglichen. Der Bass sei 150 Prozent stärker als noch beim Vorgängermodell. Das Mate 40 Pro kann per sofort vorbestellt werden. Die Auslieferungen beginnen am 10. November. Das Gerät ist in den Farben Schwarz und Mystic Silver für 1199 Franken erhältlich. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Neuheiten 49 Acer präsentiert Notebooks und Monitore pbe. Acer hat im Rahmen seiner «Global Press Conference» einige Produktneuheiten angekündigt. Linie für Kreativ-Profis Der Desktop Concept D 300 ist mit Intels i7-Core-Prozessoren und der Geforce-RTX-3070-GPU ausgestattet. Der 18-Liter-Tower-PC finde problemlos auch auf dem Schreibtisch Platz. Der Hersteller verspricht, dass damit CAD- und 3D-Modellierungsprojekte sowie intensive Workflows zum Kinderspiel werden. In Kombination mit bis zu 4 Terabyte Hard-Disk-Drive eigne sich der Concept D 300 vor allem für Architekten, 3-D-Creators und Videoeditoren. Das Creator-Notebook Concept D 7 Pro ist mit Intels Core-H-Prozessoren der 10. Generation und neuen Vortex- Flow-Thermosensoren ausgestattet. Es sei vor allem an Kreativschaffende gerichtet. Das Concept D 7 Pro kommt mit Nvidia-Geforce-RTX-2080-GPU in den Handel, die besonders das Design digitaler Inhalte, die Erstellung von Echtzeit-3-D-Inhalten, Videos, beispielsweise für Youtube oder einen Spielfilm oder Live-Streams von Spielen auf Twitch, unterstütze. Das 15,6-Zoll-UHD-IPS-Display unterstütze aussserdem 4k-HDR und sei aufgrund der naturgetreuen Farbdarstellung auch Pantone-validiert. kfi. SAP hat eine neue Kundendaten-Plattform namens «SAP Customer Data Platform» lanciert. Das Ziel der Plattform ist, Kontextinformationen zu allen Interaktionen mit Kunden bereitzustellen und mit relevanten Marketinginhalten zu kombinieren, wie SAP mitteilt. Die Plattform unterstütze gezielt vier Möglichkeiten, die Bekanntheit und Wirkung einer Marke zu verbessern: Verknüpfung der einzelnen Datenquellen im Unternehmen Nutzerinnen und Nutzer können mit der SAP Customer Data Platform Kundendaten aus allen unternehmensinternen Quellen erfassen und anzeigen. Hierzu gehören gemäss SAP interne CRM-Daten, Daten von Geschäftspartnern und Drittanbietern, Offline-Daten, Ereignis- und Aktivitätenströme, Daten aus dem Backoffice und Daten zu Transaktionen sowie zum Kundenverhalten und -erlebnis. Schutz von Kundendaten Die SAP Customer Data Platform helfe beim Einhalten der Datenschutzbestimmungen. Sie erkennt, für welchen Zweck Daten erfasst werden, wie es in der Mitteilung heisst. Die Plattform fügt die erfassten Daten nur zum Kundenprofil Das Concept D 7 Pro sei für Kreativschaffende geeignet. Business-Convertible Das Business-Convertible Travelmate Spin P4 ist mit Intel- Core-Prozessoren der 11. Generation, Iris-Xe-Grafik und bis zu 32 Gigbyte DDR4-RAM ausgestattet. Das Gerät hat eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. Das 14-Zoll- Full-HD-Touch-Display verfügt laut Acer über ein 360-Grad-Scharnier. hinzu, sofern die erforderlichen Einverständniserklärungen vorliegen. Die Methoden der Datenerfassung und die Gründe für die Verarbeitung von Daten würden so transparenter. Auswertung grosser Datenmengen Die Kundendaten-Plattform stelle Kennzahlen zur Segmentierung und zu Kundenaktivitäten bereit, die in Echtzeit berechnet werden. Damit erhalten User gemäss SAP Einblick in die Vorlieben und Verhaltensweisen von Kunden. So entstehe eine Datengrundlage für die Definition und individuelle Ansprache von Zielgruppen, um personalisierte Interaktionen mit Kunden über Kanäle zu ermöglichen. Personalisierte Interaktionen mit den Kunden Die SAP Customer Data Platform führe operative Daten aus dem Backoffice mit Frontoffice- und Experience-Daten zusammen. Dadurch stehen Echtzeitinformationen zur Verfügung, mit denen Unternehmen ihren Kunden zum richtigen Zeitpunkt ein relevantes Erlebnis bieten können. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch SAP lanciert neue Kundendaten-Plattform Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Swisscom lanciert EDR-as-a-Service cka. Swisscom hat einen neuen Managed Security Service für Unternehmen angekündigt. Neu bietet das Unternehmen Endpoint Detection & Response (EDR) als Dienstleistung an. Der Telko will so sämtliche Aktivitäten am Endpoint für den Kunden überwachen – inklusive Übergang zum Netzwerk. Statt eine signaturbasierte Erkennung zu nutzen, sucht Swisscom dabei nach Anomalien im Verhalten der Endgeräte. Auf diese Weise will Swisscom alle Zugangspunkte zum Netzwerk vor komplexen Cyberangriffen schützen. Als Beispiel nennt der Telko in einer Mitteilung etwa dateilose Angriffe. Diese würden derzeit zunehmen. Abaclik kommt in Version 3 mit ML rja. Abacus Research lanciert ein Update seiner Spesen-App Abaclik. Version 3 integriert laut Mitteilung erstmals neue Technologien wie Machine Learning (ML). Die Erfassung und Verarbeitung von Belegen erfolgt mit der neuen Version automatisch. Es genügt demnach, ein entsprechendes Dokument zu fotografieren, um relevante Daten von Spesenbelegen über Aussteller, Datum, Betrag, Währung, Mehrwertsteuer und Zahlungsmittel korrekt zu erkennen und einzulesen. Exeon erweitert Sicherheitslösung jor. Das ETH-Spin-off Exeon Analytics hat seiner Sicherheitslösung eine weitere Funktion spendiert. Die Software namens Exeon Trace für Detection & Response kann nun auch Netzwerk-, Systemund Applikationslogdaten auswerten, wie das Unternehmen mitteilt. Die Lösung verbinde diese Daten automatisch und stelle dem Analysten eine Gesamtsicht zur Verfügung. Das neue Modul der Sicherheitslösung nennt sich Xlog. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2020

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