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Netzwoche 17/2020

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52 Service

52 Service Simap-Meldungen | Event Plus In Kooperation mit DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH Insel Gruppe entscheidet sich für Coopers Group Zuschlag 1158781: Personaldienstleister ICT. Publiziert am 13. 10. 2020. Insel Gruppe AG. Ausschreibung vom 27. 5. 2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/ WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Träger kantonaler Aufgaben. Auftragsort: Insel Gruppe AG, Güterstrasse 13, 3008 Bern. Tags: IT-Dienstleistung gemäss Klassifizierung it-beschaffung. ch. Vergabe: Zuschlag an Coopers Group AG. Seestrasse 72b, 6052 Hergiswil. Preis: 29 600 500 CHF. zudem Zuschlag an Hays (Schweiz) AG. Viaduktstrasse 42, 4051 Basel. Preis: 27 994 400 CHF. zudem Zuschlag an SThree Switzerland GmbH. Claridenstrasse 34, 8002 Zürich. Preis: 28 037 000 CHF. Gesamtpreis: 85 631 900 CHF. Begründung: Es wurden die 5 wirtschaftlich günstigsten Angebote ausgewählt. Details: 13 Offerten eingegangen. Evaluationsdauer: 139 Tage. Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Beschwerde bei der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern, Rathausgasse 1, 3011 Bern, erhoben werden. Eine allfällige Beschwerde muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln und eine Begründung enthalten sowie rechtsgültig unterzeichnet sein. Die angefochtene Verfügung sowie greifbare Beweismittel sind beizulegen. Post entscheidet sich für Axon Active Vietnam, Pit Solutions und Alten Switzerland NZuschlag 1154291: I2 Development und Support Center. Lot Nr 3: Zeitverschobene Software-Entwicklung Java +. net. Publiziert am 26. 10. 2020. Post CH AG / Informatik. Ausschreibung vom 1. 11. 2019. Selektives Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/ WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Dezentrale Bundesverwaltung / öffentlich rechtliche Organisationen. Auftragsort: Post CH AG / Informatik, Wankdorfallee 4, 3030 Bern. Tags: IT-Dienstleistung gemäss Klassifizierung it-beschaffung. ch. Vergabe: Zuschlag an AXON ACTIVE VIETNAM CO. , LTD. Hai Au Building 10th Floor, 39B Truong Son Street, Ward 4, Tan Binh District, VN-700000 Ho Chi Minh City. Preis: 39 CHF. Zudem Zuschlag an PIT Solutions AG. Joweid Zentrum 1, 8630 Rüti ZH. Preis: 32 CHF. Zudem Zuschlag an ALTEN SWITZERLAND AG. Riedstrasse 11, 6330 Cham. Preis: 36 CHF. Gesamtpreis: 107 CHF. Begründung: Beste Erfüllung der Zuschlagskriterien. Den nicht berücksichtigten Anbietern werden die Gründe in einem Schreiben individuell erläutert. Hinweis: Wie in den Ausschreibungsunterlagen definiert, werden Leistungen in erster Linie bei dem Erstplatzierten bezogen. Details: 5 Offerten eingegangen. Lot Nr. 3. Lot Beschreibung: Zeitverschobene Software-Entwicklung Java +. net. Evaluationsdauer: 360 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Post entscheidet sich für Bright Coders Factory, Fincons group und European Dynamics Swiss Zuschlag 1154285: I2 Development und Support Center. Lot Nr 2: Zeitnahe Software-Entwicklung Java +. net. Publiziert am 26. 10. 2020. Post CH AG / Informatik. Ausschreibung vom 1. 11. 2019. Selektives Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Dezentrale Bundesverwaltung / öffentlich rechtliche Organisationen. Auftragsort: Post CH AG / Informatik, Wankdorfallee 4, 3030 Bern. Tags: IT-Dienstleistung gemäss Klassifizierung it-beschaffung. ch. Vergabe: Zuschlag an Bright Coders Factory. Techologiczna 2, PL-45-837 Opole. Preis: 46 CHF. zudem Zuschlag an FINCONS GROUP AG. Kalcheggweg 20A, 3006 Bern. Preis: 56 CHF. zudem Zuschlag an EUROPEAN DYNAMICS SWISS AG. 209, Kifissias AV. & Arkadiou Str. , GR-15124 Athens. Preis: 67 CHF. Gesamtpreis: 169 CHF. Begründung: Beste Erfüllung der Zuschlagskriterien. Den nicht berücksichtigten Anbietern werden die Gründe in einem Schreiben individuell erläutert. Hinweis: Wie in den Ausschreibungsunterlagen definiert, werden Leistungen in erster Linie bei dem Erstplatzierten bezogen. Details: 5 Offerten eingegangen. Lot Nr. 2. Lot Beschreibung: Zeitnahe Software-Entwicklung Java +. net. Evaluationsdauer: 360 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Universitätsspital Basel entscheidet sich für Lake Solutions Zuschlag 1159887: 3Par Storage. Publiziert am 24. 10. 2020. Universitätsspital Basel. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Träger kantonaler Aufgaben. Auftragsort: Universitätsspital Basel, Klingelbergstrasse 23, 4031 Basel. Tags: IT-Hardware-Beschaffung gemäss Klassifizierung it-beschaffung. ch. Vergabe: Zuschlag an Lake Solutions AG. Hertistrasse 2, 8304 Wallisellen. Begründung: Das Angebot erweitert die bestehende 3PAR Storage Infrastruktur in den beiden Rechenzentren (Redundanz) Rosetti und ZLF, welche auf dem Hersteller HPE basiert. Ein Wechsel der Technologie würde die Kompatibilität zu den bestehenden Systemen nicht mehr gewährleisten. HPE verfolgt ein konsequentes Partnermodell, so dass eine Beschaffung direkt beim Hersteller nicht erwünscht ist. Die in Frage kommenden Anbieter erhalten vom Hersteller eine fixe Quote, welche vom USB direkt mit dem Hersteller verhandelt wurde – ein relevanter Wettbewerb ist nicht gegeben. Aus diesen Gründen ist auch § 19 lit. c des Beschaffungsgesetzes BS erfüllt. Details: Rekurse sind innerhalb von zehn Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, an das Verwaltungsgericht Basel-Stadt, Bäumleingasse 1, 4051 Basel, zu richten. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Publikation ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Anzeige KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Online Briefing Workplace / Remote & Homeoffice Datum: 24.11.2020 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 11.00 Uhr Online via Zoom Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/360 Die neue Online-Briefing-Reihe «360-Grad-Impulse für KMUs» für Entscheider aus Schweizer KMUs – Rundumblick auf die Topthemen der ICT An unserer Online-Briefing-Reihe gehen wir in einer 360-Grad-Perspektive auf Themen und Technologien ein, die das Business von KMUs tiefgreifend beeinflussen werden. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie wird sich die Situation unter dem Einfluss der Pandemie und mit der weiter fortschreitenden Digitalisierung entwickeln? Welche Opportunitys und Chancen ergeben sich konkret für KMUs, welche Themen sollten sie auf dem Radar haben? In unserer topaktuellen Online-Briefing-Reihe werden diese Themen aufgegriffen und an sechs Daten kurz und kompetent adressiert sowie weiterführendes Wissen und konkrete Handlungsempfehlungen vermittelt. Am 24. November starten wir mit einem Thema, das die KMUs aufgrund der Coronapandemie besonders beschäftigt: «Workplace / Remote & Homeoffice». Mit den aus der Krise gewonnenen Erkenntnissen stellen sich für viele Unternehmen Fragen wie: Soll vermehrt auf Homeoffice gesetzt werden? Wie kann die Sicherheit erhöht werden? Welche Lösungen für die Optimierung, Zusammenarbeit und Kommunikation bieten sich an? Diese und weitere Fragen beantworten wir mit einem praxisorientierten Rundumblick und präsentieren Entscheidungsgrundlagen. Die Teilnahme erfolgt online via Zoom und ist exklusiv Fachbereichsleitern, ICT-Verantwortlichen und Geschäftsführern aus KMU-Anwenderunternehmen vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos. 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Was sind Datenräume – und wozu brauchen wir sie? Die EU-Kommission möchte einen echten Binnenmarkt für Daten erschaffen – und das in einem sogenannten Datenraum. Aber was ist das eigentlich genau? «Für eine vertrauenswürdige Datennutzung braucht es die selbstbestimmte Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Datenanbietern, Datennutzern und betroffenen Personen.» André Golliez, Präsident Swiss Data Alliance und Managing Partner Zetamind Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch «Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Datenraums, eines echten Binnenmarkts für Daten, der für Daten aus aller Welt offensteht, in dem sowohl personenbezogene als auch nicht-personenbezogene Daten, darunter auch sensible Geschäftsdaten, sicher sind und in dem Unternehmen auch leicht Zugang zu einer nahezu unbegrenzten Menge hochwertiger industrieller Daten erhalten.» Solches postuliert die EU-Kommission in der im letzten Februar publizierten europäischen Datenstrategie. In neun Sektoren sollen Datenräume entstehen, u.a ein europäischer Industriedatenraum, ein Datenraum für den europäischen Green Deal oder ein gemeinsamer europäischer Mobilitätsdatenraum. Aber was ist eigentlich ein «Datenraum»? Leider findet sich in der zitierten Datenstrategie keine scharfe Definition dieses Begriffes. Dies ist aber nicht unbedingt eine Schwäche des Textes, sondern eine Chance, das abstrakte Konzept «Datenraum» mit Inhalt zu füllen und im offenen Dialog aller Beteiligten ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln. Machen wir also einen ersten Versuch, um diese Diskussion zu eröffnen: Für eine vertrauenswürdige Datennutzung braucht es die selbstbestimmte Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Datenanbietern (Unternehmen und Verwaltungen), Datennutzern (ebenfalls Unternehmen und Verwaltungen) und betroffenen Personen (Individuen und Kollektive). Ein Datenraum ermöglicht die freiheitliche und faire Zusammenarbeit dieser Datenakteure auf Basis von gesetzlich verankerten Datenrechten (nicht nur individueller Datenschutz!), ethischen Regeln sowie vertrauenswürdigen Prozessen und Infrastrukturen. Datenräume für Bereitstellung, Austausch und Nutzung von Daten sind auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene, in einem bestimmten Wirtschaftssektor oder über die Grenzen einzelner Sektoren hinaus denkbar. Rechtsform, Struktur, Mitgliedschaft und Regeln der Datenräume können sehr unterschiedlich sein und richten sich nach Umfang und Zielen der Datennutzung. Es kommen zeitlich limitierte multilaterale Vereinbarungen («Projekte»), zivilrechtliche Vereine, Stiftungen, Genossenschaften oder Gemeinschaftsunternehmen in Betracht. Datentreuhänder («Data Trustees») können im Auftrag der Datenproduzenten, Datennutzer und beteiligten Personen die Abwicklung des Datenaustausches übernehmen. Dazu zählen insbesondere öffentliche Verwaltungen, staatsnahe Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Nun stellt sich natürlich die Frage, wozu es solche Datenräume braucht? Die Antwort darauf findet sich – ex negativo – in der Realität der globalen Datenwirtschaft, in welcher private (USA) oder staatlich kontrollierte (China) Datenmonopole herrschen. Diese sind das exakte Gegenteil von selbstbestimmten und freiheitlichen Datenräumen. Sie enteignen die datengenerierenden Personen und Unternehmen von ihren Daten und verwenden diese exklusiv für ihre geschäftlichen oder staatspolitischen Zwecke. Sie entziehen sich wo immer möglich den nationalen oder supranationalen (EU) Rechtsprechungen und setzen die Regeln der Datennutzung auf ihren Plattformen eigenmächtig fest. Wie rasch und in welchem Ausmass sich diese Monopole aufbrechen und mit den Erfordernissen einer fairen Datenwirtschaft in Übereinklang bringen lassen, wird sich weisen. Aber in der Schweiz, in der EU und in allen freiheitlich verfassten Ländern haben Bürger, Unternehmen und Verwaltungen die Chance, gemeinsame vertrauenswürdige Datenräume aufzubauen. Diese Chance gilt es zu nutzen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2020

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