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Netzwoche 17/2020

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54 Last Curiosities

54 Last Curiosities Bilder: Freepik; user2104819 / Freepik; macrovector_official / Freepik; pch.vector / Freepik; Graphics RF / Vecteezy; znnadesign@gmail.com / Vecteezy; metamorworks / iStock; bert / AdobeStock; zak00 / iStock; ivector / AdobeStock; Dacian_G / iStock Ein Nickerchen bei 150 Kilometern pro Stunde kfi. Nein, diese Autofahrer kümmert es nicht, dass die Technologie noch nicht so weit ist. Diese Visionäre, diese mutigen Pioniere leben bereits in der Zukunft. In Kanada hat eine Streife gemäss «Spiegel» einen rasenden Tesla verfolgt, der scheinbar ohne Fahrer unterwegs war. Dann stellte sich heraus, dass der Fahrer und sein Beifahrer schlicht den Sitz flachgelegt und ein Nickerchen gemacht haben. Zwar weist Tesla da rauf hin, dass das Auto nur teilautonom ist. Aber das kümmert die Fahrer von morgen nicht. Die tapferen Wegbereiter sehen die Welt als das, was sie sein könnte, und lassen sich dabei weder von Zahlen, Fakten, Physik noch gesundem Menschenverstand ablenken. Und speziell für diese ertappten Fahrer muss es lohnenswert sein, in der Zukunft zu leben. Bei diesem Verhalten werden sie nicht mehr viel davon haben. Kuhle Technologie oder doch Mist? fki. Die staatliche indische Kuh-Kommission hat einen Chip aus Kuhmist entwickelt, der angeblich vor Handystrahlung schützt, wie der «Standard» berichtet. Vallabhbhai Kathiria, der Vorsitzende der Behörde, sagte bei der Vorstellung des Chips, dass Kuhmist ein natürliches Mittel gegen Strahlung sei. «Es beschützt jeden. Wenn Sie ihn mit nach Hause bringen, wird ihr Zuhause strahlungsfrei sein», sagte Kathiria über den Chip. Er koste etwa 100 Rupien, was 1.20 Franken entspricht. Die Kuh-Kommission sei letztes Jahr gegründet worden, um sich mit der Herstellung von Seifen und medizinischen Produkten auf der Basis von Kuhmist zu befassen. Kühe gelten Hindus als heilig. Laut dem «Standard» hat die hindunationalistische Regierungspartei BJP bereits Millionen US-Dollar für die Erforschung von Kuhmist ausgegeben. BJP-Politiker haben Kuhmist auch als Heilmittel für das Coronavirus angepriesen. Überraschenderweise gibt es dafür genauso wenig Beweise wie für den Schutz vor Handystrahlung. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Endlich überall guter Empfang mka. Schlechter Empfang ist schon etwas Mühsames … Nichts kann einen mehr nerven als ein stehen gebliebener Ladebalken oder das Rädchen, das nicht mehr aufhört zu drehen. Damit haben anscheinend nicht nur wir Erdbewohner zu kämpfen, sondern auch unsere lieben Mitmenschen auf dem Mond! Und deshalb bekommen die künftigen Astronauten auf dem Erdtrabanten ein 4G-Netz. Nokia hat dafür den Auftrag von der Nasa bekommen, wie «futurezone.at» berichtet. Rund 14 Milliarden US- Dollar lässt sich die Nasa den Spass kosten. So sollen in Zukunft Astronauten und Mondfahrzeuge besser untereinander kommunizieren können. Und wer weiss, vielleicht werden so auch die grünen Männchen endlich Kontakt zu uns aufnehmen können! AR für Vierbeiner-Offizier pbe. Eine allgemeine obligatorische Gesundheitsversicherung für jeden Bürger? Nein, das ist doch viel zu teuer! AR-Brillen für Militärhunde? Ja, bitte! Das Budget für das US-Militär sieht dieses Jahr vor, Kampfhunde mit Augmented-Reality-Brillen auszustatten, wie «Der Standard» berichtet. Militärhunde kommen nämlich oftmals beim Sichern von Sprengstoff und bei der Sichtung von Gefahren zum Einsatz. Jedoch benötigen sie dabei Anweisungen, die von einem Soldaten per Handzeichen oder Laserpointer gegeben werden. Eine AR-Brille soll laut der US-Armee nun ermöglichen, dass Hunde auch geführt werden können, ohne dass sich ein Mensch in unmittelbarer Nähe aufhält. Wie das genau abläuft, erklärt die US-Armee nicht. Vielleicht wird ja neben einer Bombe ein computergeneriertes Wiener Würstchen eingeblendet. Dann weiss der bebrillte brave Junge, wo er hinlaufen muss. Nun denn: den Vierbeiner-Offizieren viel Erfolg! Alexa, gib ihr Saures! rja. Im Grunde sollten Sprachassistenten das Leben ihrer Nutzer leichter, vielleicht auch schöner machen. Der Amazon-Watchblog berichtet nun aber von einem frisch verliebten britischen Paar, welches das pure Gegenteil erlebte. Schuld war die Ex-Freundin des Mannes, die Amazons Alexa missbrauchte, um seine neue Partnerin zu terrorisieren. Über den smarten Lautsprecher schaltete die Ex etwa das Licht ein und aus und forderte ihre Nachfolgerin auf, ihre Sachen zu packen und das Haus zu verlassen – übrigens mit Erfolg: Die neue Freundin sei weinend aus dem Haus geflüchtet, berichtet der Blog. Die Ex-Freundin muss indes weiterhin draussen bleiben und sich im November vor Gericht verantworten. Pack your things and get out of here! 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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