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Netzwoche 18/2018

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32 Die Master-Gewinner

32 Die Master-Gewinner von Migros und Dreipol freuen sich über den Preis. Die Nacht der besten Schweizer Apps endet mit einem Duell Die Gewinner von Best of Swiss Apps 2018 stehen fest. Die Award Night fand im Zürcher Club Aura statt. In neun Kategorien gab es Gold, Silber und Bronze für die besten Schweizer Apps des Jahres. Am Ende kämpften zwei Nominierte um den Gesamtsieg. Autor: Oliver Schneider « Es gibt noch so viele Bereiche, die wir digital aufpimpen können. Seid erfolgreich und seid international! » Christof Zogg, Jury-Chairman, Best of Swiss Apps Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_114796 Am 7. November war es wieder so weit. Der Zürcher Club Aura war dicht besetzt, die Spannung stieg und auf der Bühne warteten die Awards auf ihre Gewinner. Die Best of Swiss Apps Award Night 2018 stand bevor. 164 Eingaben in 9 Kategorien hatten die Jurys unter die Lupe genommen. 38 von ihnen schafften es auf die Shortlist, 11 davon auf die Liste der Master-Kandidaten. Um Punkt 18 Uhr begrüsste Moderatorin Alexandra Maurer die Gäste und holte anschliessend Christof Zogg, Heinrich Meyer und Martin Matt auf die Bühne. «2018 ist ein guter Jahrgang für die Apps», sagte Jury-Chairman Zogg. Meyer, Leiter des Verlags Netzmedien, wies darauf hin, dass Best of Swiss Web und Best of Swiss Apps im Schweizer Kreativranking nun höher gewichtet werden. Alle Agenturen müssten heute das Digitale in der DNA haben, sagte Meyer. Die Kür der Sieger Nun war die Verleihung der Awards an der Reihe. Die erste Kategorie des Abends war «Games». Gold gewann «(Re) Format Z:» von den Blindflug Studios. Jurypräsident Matthias Sala lobte die Atmosphäre des Spiels und den gelungenen Spagat zwischen Spielen und Lernen. Weiter ging es mit der Kategorie Business Impact. Jurypräsident Roland Sailer wurde auf die Bühne gebeten. Gold ging in dieser Kategorie an die «Viac»-App. Auftraggeber ist die WIR Bank, Auftragnehmer Ergon Informatik. In der Kategorie Campaigns überreichte Jurypräsident Roland Inderbitzin den Gold-Award an die Macher von «Fooby»: Coop und Bitforge. Moderatorin Maurer befragte sie nach ihren Lieblingsrezepten: «Hat denn ein App-Entwickler überhaupt Zeit zum Kochen?» Die nächste Kategorie war Augmented & Virtual Reality. «PlasmiX» von CSL Behring und Afca gewann Gold. «Die PlasmiX-App zeigt auf überzeugende Weise, wie die Hololens bereits heute in einem produktiven Umfeld genutzt werden kann», lautete das Urteil der Jury. Die Entwickler waren überzeugt, dass Bildschirm und Tastatur verschwinden werden. Anschliessend stellte Maurer einige der Master-Kandidaten vor. Nun war die Kategorie Innovation an der Reihe. Auf die Bühne traten Jurypräsident Michael Albertin und Giancarlo Palmisani, Leiter Ver- 18 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Apps 2018 Event 33 bandsdienstleistungen und Mitglied der Geschäftsleitung des Swico. Gold ging an die App «Amigos» von Migros und Dreipol. Nach den ersten fünf Awards hiess es: Guten Appetit. Das Galadinner wurde serviert. Die Besucher nutzten die Pause für erste Gespräche über die bisherigen Siegerprojekte. Rückblick auf das App-Jahr 2018 Gut gestärkt startete die Award Night in die zweite Hälfte. Los ging’s mit der Präsentation der übrigen Master-Kandidaten und der Kategorie Design. Milk Interactive und der Verein Weltformat überzeugten die Jury mit «Weltformat». «Gut gemachter Look mit einem coolen Wow-Feature, das dem Besucher vor Ort einen wirklichen Mehrwert bietet», lobte Jurypräsident Christian Woelk. Weiter ging es mit der Kategorie Functionality. Die Macher von «Amigos» durften zum zweiten Mal auf die Bühne, um Gold abzuholen. Das Urteil der Jury: «Die innovative Food- Bringer-App überzeugt mit durchdachter umfangreicher Funktionalität, die durch gutes Design und Usability abgerundet wird. Es wurde an viele Details gedacht, wie etwa an das Onboarding für neue Bringer und Substitutionsprodukte, falls ein Produkt nicht erhältlich ist.» Nun kam der Moment, auf den wohl der ganze Saal gewartet hatte. Alexandra Maurer holte Jury-Chairman Zogg wieder auf die Bühne. Er präsentierte dem Publikum die wichtigsten, lustigsten und skurrilsten Ereignisse des App-Jahres 2018. Zogg verteilte einige Seitenhiebe, etwa an den Digitaltag, Bitcoin und Johann Schneider-Ammann. Daneben wies er auf Entwicklungen hin, die die App-Community auf dem Schirm haben sollte. Web-Apps werden immer wichtiger, Wish erobert den Onlinehandel und chinesische Industriekonzerne investieren in Game- Studios, waren drei davon. Das wichtigste Ereignis laut Zogg war der zehnte Geburtstag des App-Stores von Apple. Einerseits, weil sich erste Zeichen der Sättigung im Markt bemerkbar machten. Andererseits, weil sich die Gewichte im Smartphone-Geschäft in Richtung Android verschöben. Das Potenzial von Apps sei aber nach wie vor gross. «Es gibt noch so viele Bereiche, die wir digital aufpimpen können. Seid erfolgreich und seid international!», riet er den Entwicklern. Saal-Abstimmung per App. Während die Besucher ihre Voten abgaben, folgte die letzte Kategorie des Abends: Enterprise. Liip und Urban Connect gewannen Gold für die App «Urban Connect». Die App mache die Mobilität mit E-Bikes ökologischer und kostengünstiger, sagte Jurypräsident Michael Quade. Der Höhepunkt der Award Night stand bevor, die Verkündung des Master of Swiss Apps 2018. Patrick Gardin vom Vorjahressieger Yourmile und Christoph Ryser von Datatrans betraten die Bühne. Auf dem 3. Platz landete die «Interio»-App von Migros und JLS Digital. Platz 2 holte sich die Coop-App «Fooby». Und der Sieger des Abends lautete: «Amigos». Somit konnte sich die Migros gegen den Konkurrenten durchsetzen. Damit war die beste Schweizer App des Jahres gewählt. Migros und Dreipol konnten ausser den zwei Gold-Awards auch den Master-Titel mit nach Hause nehmen. Vorher freuten sich die Gäste allerdings noch über das Dessert und liessen die Award Night mit einer Party ausklingen. Gäste und Gewinner versammelten sich im Zürcher Club Aura. Alexandra Maurer moderierte Best of Swiss Apps 2018. Christof Zogg präsentierte den App-Rückblick 2018. Duell der Detailhändler Die Preisverleihung ging weiter mit der Kategorie User Experience & Usability. Auf die Bühne traten Jurypräsident Nino Cometti von Dreipol und Marc Landis, Chefredaktor der Netzwoche. «UZH now» von der Universität Zürich und Ubique Innovation holte Gold. «Eine App, die jedem Studenten das Leben erleichtert», befand die Jury. Ihr fehle allerdings noch ein Dating-Feature, meinte Moderatorin Maurer. Nun stand die Wahl des Masters auf dem Programm. Maurer erkläre das Vorgehen, zeigte noch einmal alle Master-Kandidaten und gab daraufhin das Signal zur www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2018

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