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Netzwoche 18/2018

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48 Products Neuheiten

48 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Royole macht das Rennen um faltbares Smartphone lha. Der chinesische Hersteller Royole hat ein Smartphone mit faltbarem Bildschirm auf den Markt gebracht. Das Flexpai ist mit seinen ungefalteten 7,8 Zoll beinahe so gross wie ein Tablet. Je nachdem, ob gefaltet oder nicht, hat das Smartphone ein Seitenverhältnis von 4:3, 16:9 oder 18:9. Das Gerät soll Anfang 2019 in den europäischen Handel kommen. ▸ Webcode DPF8_114576 iPhone XR ist nicht so gefragt, wie erwartet lha. Apples günstige iPhone- Variante, das iPhone XR, ist nicht so gefragt, wie der Hersteller erwartet hat. Die Produktionskapazitäten bei den beiden iPhone-Fertigern Foxconn und Pegatron sind laut Bericht von «Zeit Online» nicht ausgelastet. Apple drosselte die Produktion des neuen Geräts und fertigt täglich rund 100 000 Smartphones weniger als geplant. ▸ Webcode DPF8_114534 Apple repariert nun auch alte Geräte jor. Apple repariert künftig auch Macbooks und iPhones, die älter als fünf Jahre sind, wie «Golem.de» unter Berufung auf Insider-Informationen von «Macrumors.com» berichtet. Mit dem Reparaturprogramm will der Hersteller seine Ersatzteillager räumen – und wohl auch Drittanbietern das Geschäft mit Reparaturen streitig machen. ▸ Webcode DPF8_114127 DJI lanciert Drohne für Feuerwehr und Polizei cka. DJI hat eine neue Drohne lanciert: die Mavic 2 Enterprise. Dank modularem Zubehör lässt sich das Profi-Fluggerät für verschiedene Einsätze ausrüsten. Darunter etwa Inspektionen, Brandbekämpfung und Strafverfolgung. ▸ Webcode DPF8_113510 Apple verpasst dem Macbook Air neue Farben. Bei den iPad-Pro-Modellen verschwindet der Home-Button. Apple frischt Macbook Air, iPad Pro und Mac Mini auf osc. Apple hat ins Howard Gilman Opera House in Brooklyn, New York, geladen, um dort neue Geräte vorzustellen. Das US-Unternehmen zeigte dabei drei neue Versionen alter Bekannter, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Macbook-Pro-Features für das Macbook Air Im neuen Macbook Air verbaute Apple ein 13,3-Zoll-Retina-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Der Rahmen des Bildschirms soll schmaler als bei bisherigen Modellen sein. Das Aluminiumgehäuse in drei Farben (Gold, Space Grey oder Silver) sei ausserdem dünner geworden. Seitlich finden sich zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse nach USB-Typ C. Im Innern des Macbook Air arbeitet ein Intel-Core-i5- Prozessor sowie bis zu 16 Gigabyte RAM und 1,5 Terabyte SSD-Speicher. Der Akku soll bis zu 12 Stunden Websurfen durchhalten. Neu verbaute Apple einen Touch-ID-Fingerabdrucksensor sowie ein grösseres Trackpad unterhalb der Tastatur. Apple bewirbt ausserdem die verbesserten Lautsprecher des Geräts. Das Macbook Air ist seit dem 7. November zu einem Startpreis von 1399 Franken in der Schweiz erhältlich. Upgrades für RAM und SSD sind gegen Aufpreis möglich. iPad-Pro-Geräte brechen mit Lightning und folgen dem iPhone Das iPad Pro enthüllte Apple in zwei Ausführungen. Sie bringen einige Neuerungen mit. Auch hier schumpfte sowohl die Dicke wie auch der Rahmen um das Display. Beim kleineren Modell sei der Bildschirm auf 11 Zoll Diagonale angewachsen und biete eine höhere Auflösung. Dafür musste der Home-Button weichen. Auf den Home Screen gelange man nun per Swipe. Die neuen iPad-Pro-Geräte unterstützen die Authentifizierung per Face ID sowie den neuen Eingabe-Stift «Apple Pencil», der separat gekauft werden muss. Der Stift lasse sich nun magnetisch am Gehäuse befestigen und dort auch aufladen. Eine kleine Revolution vollzog Apple bei der Hardware-Schnittstelle. Anstelle des proprietären Lightning-Anschlusses sitzt an der Unterseite nun ein USB-C- Port. Der wird zur Verbindung mit Peripheriegeräten sowie zum Aufladen des Akkus genutzt, der 10 Stunden Strom liefern soll. Ein Klinkenstecker ist nicht mehr eingebaut. Das iPad Pro mit 11 Zoll und 64 Gigabyte Speicher startet bei 899 Franken. Ein Upgrade auf 1 Terabyte ist möglich. Für das 12,9-Zoll-iPad-Pro verlangt Apple mindestens 1139 Franken. Der Preis des Apple Pencil 2 beträgt 149 Franken. Verkaufsstart in der Schweiz war ebenfalls der 7. November. Im Fürstentum Liechtenstein sollen die Geräte zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Aktuelle Hardware für den Mac Mini Apples Kleincomputer Mac Mini hat nun ein graues Gehäuse. Kunden sollen auswählen können, welche Hardware darin verbaut ist. Bis zu sechs Intel-CPU-Kerne, 64 Gigabyte RAM und 2 Terabyte SSD-Speicher seien möglich. Vier Thunderbolt-3-Anschlüsse und zwei klassische USB-Ports sollen für Verbindungen sorgen. Ausserdem gebe es einen HDMI-Anschluss und nach Wunsch 10-Gigabit-Ethernet. Der Preis des Mac Minis beginnt bei 929 Franken. Ein Modell mit Topausstattung schlägt mit 4700 Franken zu Buche. Auch der Mac Mini ist seit dem 7. November erhältlich. Beim Mac Mini ändern sich die Farbe und das Innenleben. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_113610 18 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 49 Laptop? Tablet? Das Lenovo Yoga 730 ist beides Lenovo hat einen neuen Laptop-Tablet-Hybriden in die Schweiz gebracht. Mit Stift, Touchscreen und Nvidia-GPU will der Hersteller damit Gamer und Büroarbeiter gleichermassen überzeugen. Im Hands-on zeigt sich, ob das Yoga 730 diesen Anspruch erfüllen kann. Autor: Kevin Fischer Lenovo hat das Convertible Yoga 730-15IKB mit einem 15,6-Zoll-Touchscreen in die Schweiz gebracht. Der Laptop hat einen Intel-Core-i7-8550U-Prozessor und 16-Gigabyte-DDR4-Arbeitsspeicher verbaut. Das Testgerät wurde zudem mit dem optionalen 4k-Bildschirm und der optionalen Nvidia-GTX-1050-Grafikkarte ausgestattet. Der erste Eindruck Das Design des Laptops in Eisengrau wirkt schlicht und elegant. Das Gerät hat einen USB-C- und zwei USB-3.0- Anschlüsse, ausserdem einen HDMI-, einen DC-In- und einen Klinkensteckeranschluss. Der Bildschirm lässt sich per Scharnier bis auf die Rückseite des Geräts ablegen, um es so als Tablet zu gebrauchen. Der Bildschirm spiegelt merklich, lässt sich jedoch auch relativ hell einstellen. Der Touchscreen des Yoga 730 lässt sich auch mit dem beiliegenden Stift bedienen. Der Lenovo «Active Pen 2» ist sehr leicht. Die Haftung des Pens auf dem Bildschirm ist genau richtig. Die Linien werden auf dem Touchscreen ohne erkennbare Verzögerung gezogen. Das Display erkennt die Druckstärke und passt die Dicke des Strichs entsprechend an. Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Sound Die von Lenovo angepriesene Multitasking-Fähigkeit des Convertibles zeigte sich, als auch mehrere parallel laufende Programme keine Einschränkungen der Performance versursachten. Die GTX-1050-GPU soll auch für anspruchsvolle Grafikaufgaben und Games genug Leistung mitbringen. Im Test lieferte der 4k-Bildschirm bei 4k- Videos ein gestochen scharfes Ergebnis. Wirklich eindrücklich waren die kontrastreichen, lebendigen Farben. Das Game «Skyrim» von 2011 war trotz kurzen Rucklern meist auch in grafisch anspruchsvollem Terrain bei 20 bis 30 Bildern pro Sekunde in 4k spielbar, was für einen Laptop eine beachtliche Leistung darstellt. Lenovo verspricht mit Kopfhörern einen dreidimensionalen Audio-Raum, der für mehr Volumen und Tiefe sorgen soll. Zum Einsatz kamen im Test simple In-ear-Kopfhörer von Samsung. Im Hörtest vermochte das Gerät zu überzeugen. Der Sound war klar und authentisch. Zudem ist er differenziert im Klangraum zu verorten. Dafür, dass für den Test In-ear-Kopfhörer verwendet wurden, war die erreichte Klangtiefe beeindruckend. Der Sound liess sich klar bis 28 Hertz wahrnehmen, danach immer noch bis 15 Hertz erahnen. Im Gegensatz dazu hörte man auf dem Büro-PC, der als Vergleich herangezogen wurde, nichts mehr, was eine tiefere Frequenz als 40 Hertz hatte. Auch die Lautsprecher des Laptops lieferten überraschende Klarheit, Volumen und Tiefe. Fazit: Flexible Leistung für unterwegs Das Yoga 730-15IKB ist ein solider, schneller Laptop mit einer Reihe nützlicher Eigenschaften. Als Laptop wie auch als Tablet mit Touchscreen und Pen bietet er flexible Anwendungsmöglichkeiten in Freizeit wie bei der Arbeit. Der 4k-Bildschirm liefert gestochen scharfe Bilder mit intensiven Farben. Wer jedoch regelmässig in 4k gamen will, muss sich vermutlich nach einem anderen Laptop umsehen. Der Dolby-Atmos-Sound macht sich mit Kopfhörern tatsächlich bemerkbar und kann das Klangerlebnis merklich steigern. Alles in allem ist das Yoga 730-15IKB ein gutes Gerät, das eine echte Alternative zu vergleichbaren Laptops darstellt. Das Yoga 730 ist nach Angaben von Lenovo in anderen Konfigurationen ab 1499 Franken erhältlich. Das Testgerät wurde von Lenovo zur Verfügung gestellt. Der Lenovo Active Pen 2 gehört zum Lieferumfang Das Design des Lenovo Yoga 730-15IKB wirkt schlicht und elegant. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_113586 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2018

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