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Netzwoche 18/2019

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34 XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX Bild: alexdndz / adobe.stock.com FOCUS HYBRID CLOUD MONITORING Performance, Kosten, Anwendungen: So bekommt man die Hybrid Cloud unter Kontrolle osc. Unternehmen sind heute mit einer Vielzahl von Cloud-Angeboten konfrontiert. Grosse und kleine Dienstleister werben um Kunden. Es gilt, zwischen Public-, Private- und On-Premise-Lösungen, zwischen Infrastructure-, Platform- und Software-as-a-Service zu entscheiden. All das bringt neue Möglichkeiten, bietet mehr Flexibilität und befreit von Wartungsarbeiten. Doch die hybride Cloud-Welt ist nicht nur verlockend, sie ist auch komplex und im ständigen Wandel. Workloads, Plattformen und vor allem die Abo-Kosten wollen im Griff behalten werden. Worauf es beim Monitoring von Hybrid Clouds ankommt, erklären die Experten im Focus dieser «Netzwoche»-Ausgabe. Die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister und eine durchdachte Hybrid-Cloud-Strategie empfiehlt Reinhard Waldinger, Managing Director von Rackspace International auf Seite 35. Dies sei vor allem im Hinblick auf die Sicherheit der Cloud wichtig. Florian Koeppli, Country Manager Switzerland von Nutanix, zeigt auf Seite 36, was eine Monitoring- Lösung alles leisten muss. Steven Feurer, CTO von Paessler, weist auf Seite 37 darauf hin, dass Monitoring im Zeitalter der Hybrid Cloud neu gedacht werden muss. Im Interview ab Seite 38 geben Oliver Gilbert und Stefan Schillings von der HSLU Auskunft über Tools, Automatisierung und Kostenkontrolle. 18 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Focus 35 Das Potenzial der Hybrid Cloud voll ausschöpfen Hybrid Cloud ermöglicht die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und steigert die Flexibilität. Doch wo Vorteile liegen, gibt es auch Herausforderungen: Management, Monitoring und Sicherung der Strukturen sind komplex. Eine klare Hybrid-Cloud-Strategie hilft. DER AUTOR Reinhard Waldinger Managing Director, Rackspace International Eine Hybrid-Cloud-Strategie bietet Unternehmen Flexibilität. Entsprechend dürften sich Hybrid-Cloud-Infrastrukturen zum Trend in Sachen IT-Infrastruktur entwickeln: So werden laut Gartner 75 Prozent der Unternehmen bis 2020 Hybrid- oder Multi-Cloud-Lösungen einführen. Doch die Flexibilität und Agilität einer solchen Cloud- Struktur stellt komplexe Anforderungen an Management, Monitoring und Sicherheit. Komplexität im Betrieb Schliesslich gilt es, Daten und Anwendungen über verschiedene IT-Infrastrukturen hinweg zu integrieren und zu verwalten. Am Beginn des Starts in die Cloud steht daher die richtige Strategie: Welche Anwendungen sind auf welcher Plattform am sinnvollsten? Eine zentrale Überlegung: Denn Workloads, die in einer suboptimalen Architektur platziert sind, können Leistung und Sicherheit beeinträchtigen. Der Betrieb einer Umgebung mit mehr als einem Cloud-Anbieter kann durch die grosse Zahl an Lösungen und Services dazu führen, dass Unternehmen den Überblick verlieren. Ein Partner mit Erfahrung und Know-how im Management verschiedener Plattformen kann hier die Komplexität reduzieren, für Transparenz und Effizienz sorgen sowie beim Aufbau, Betrieb und Monitoring eines integrierten, agilen Hybrid-Cloud-Modells unterstützen. Mit hochentwickelten Cloud-Services auf Basis modernster AIOps-Technologie lassen sich Hybrid-Cloud- Plattformen heute im Hintergrund aktiv überwachen und verwalten und so mögliche technische Herausforderungen identifizieren. Die AIOps-Plattform verwaltet auch das Volumen täglich versendeter Tickets und gruppiert die Benachrichtigungen, damit Teams an einem Thema enger zusammenarbeiten und Vorfälle schneller lösen können. Sicherheit dynamisch aufsetzen Die heterogene Struktur der Cloud verschafft Unternehmen einen Vorsprung in Sachen Sicherheit: Schliesslich können sie ihre Daten und Prozesse entsprechend des Security- Werts und Computing-Prozesses verteilen. Sensible Informationen wie produktionsrelevante Details behält man vielleicht komplett im Haus, andere Workloads verschiebt man auf Infrastrukturen unterschiedlicher Anbieter. Eine so vielschichtige Infrastruktur erfordert aber ein auf Erfahrung basierendes IT-Security-Management. Ebenso sind speziell auf die Hybrid Cloud zugeschnittene Rund- um-die- Uhr-Sicherheitsdienste und -lösungen mit leistungsstarken Erkennungs- und Analysefunktionen nötig. Hinzu kommt die Dynamik der Plattformen: Zahlreiche Updates führen dazu, dass sie sich kontinuierlich weiterentwickeln. Schutzmassnahmen für klassische IT-Strukturen können mit dieser Agilität und Geschwindigkeit der Cloud nicht mithalten. In der Cloud werden zudem Security-Massnahmen eingesetzt, die von den Bestimmungen der jeweiligen Anbieter abhängen und sich damit unterscheiden. So entstehen hohe Kosten für das IT-Security- Management mehrerer Cloud-Plattformen. Eine gut durchdachte Hybrid-Cloud-Umgebung kann als Grundlage für die digitale Zukunft eines Unternehmens dienen. Den Artikel finden Sie auch online www.netzwoche.ch Bild: Jack_Aloya / shutterstock.com Effizienz durch Partner Eine gut durchdachte Hybrid-Cloud-Umgebung kann als Grundlage für die digitale Zukunft eines Unternehmens dienen und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle sowie die betriebliche Flexibilität fördern. Allerdings erweisen sich Management, Monitoring und Sicherung der Strukturen als äusserst komplex. Wer dies alleine stemmen will, riskiert hohe Kosten und wird möglicherweise sein Ziel verfehlen. Ein Managed Service Provider kann Aufwand und Kosten für Unternehmen minimieren, da er über das notwendige Fachwissen und hochentwickelte Tools verfügt, um Hybrid Clouds effizient zu verwalten, zu überwachen und zu schützen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2019

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