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Netzwoche 18/2019

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54 Last Curiosities Mit

54 Last Curiosities Mit App und VR-Brille: Start-up zieht in den Kampf gegen Overtourism rja. Warum in die Ferne schweifen, wenn die VR-Brille liegt so nah? Wenn es nach dem österreichischen Start-up VR Coach geht, sollen sich asiatische Touristen zukünftig ebendies zu Herzen nehmen – und auf eine Reise nach Europa verzichten. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, will es demnächst in den stärksten asiatischen Märkten eine App anbieten, «in der man verschiedene Hotspots Österreichs immersiv mit einer Virtual-Reality-Brille erleben kann». Ziel sei, dem Nutzer so viel zu bieten, dass er gar nicht mehr live vor Ort sein wolle. Schon in den ersten zwei Jahren will das Start-up den Massentourismus in Österreich um 5 Prozent senken – ein entsprechendes Marketingbudget vorausgesetzt. Jetzt kommt der smarte Topf osc. Nichts Geringeres als die Toilette der Zukunft will das chinesische Jungunternehmen Geometry Healthtech vorgestellt haben. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, App-Anbindung – all das soll das smarte WC auf sich vereinen, berichtet die Wirtschaftszeitung «Nikkei». Das digitale Klo sei in der Lage, menschliche Exkremente in Echtzeit auf ihre Zusammensetzung hin zu analysieren und die Daten via App direkt auf das Smartphone des Users zu übertragen. So liessen sich schon während der Sitzung Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Benutzers ziehen. Laut Geometry Healthtech sollen die Sensoren etwa Aussagen zur Herzgesundheit sowie Hinweise auf Krebs oder Diabetes geben können. Vollautomatisch und leicht anwendbar für Zuhause, verspricht CEO Chen Liangcheng. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Öko-Hacker piesacken Autofahrer jor. Autofahrer haben es heutzutage schwer genug. Auf den Strassen wimmelt es mehr und mehr von verpeilten Fussgängern, impertinenten Velofahrern und todessehnsüchtigen Tretroller-Heinis. Von Polizisten, die selbst die kleinste Bagatelle mit Bussen bestrafen, und diesen versnobten Hippies mit ihren winzigen Öko-Fahrzeugen, die einem den Parkplatz klauen. Doch es kommt noch schlimmer: Nun machen auch noch verschrobene Computerfritzen gegen die Automobilisten mobil. Wie «Spiegel Online» berichtet, haben Hacker im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn elektronische Anzeigetafeln so manipuliert, dass sie statt der üblichen Verkehrshinweise Anti-Auto-Botschaften anzeigten. So lautete beispielsweise eine der Botschaften: «Autos lassen Gletscher schmelzen.» Dabei weiss doch jeder «Weltwoche»-Leser, dass Gletscher automatisch schmelzen. Das hat nämlich nichts mit Autos zu tun, sondern mit furzenden Kühen. Facebook zensiert Emojis fpo. Fans des Auberginen- oder Pfirsich-Emojis aufgepasst: Facebook und Instagram haben neue Richtlinien erstellt, die anstössige Emojis verbieten. Wie die «New York Post» unter Bezug auf Angaben der Unternehmen schreibt, sind üblicherweise «sexuelle» Emojis in spezifischen Kontexten nicht mehr erlaubt. Von diesen gibt es viele, und Facebook sagt nicht, welches verboten ist. Wer seinen Sexchat mit Banane-, Hotdog-, Maiskolben- oder Donut- Emojis versieht, dem könnte Facebook die Freundschaft kündigen. Nicht bekannt ist, ob auch Bienchen- und Blümchen- Emojis als unzüchtig gelten. Bild: Yaroslav1 / iStock.com; kraftwerk / shutterstock.com; ikopylov / iStock.com; CharacterFamily / shutterstock.com; lvcandy / iStock.com Adlerhorst an Adler 1: «Bitte wenden» sma. «Über den Wolken müssen die Roamingkosten wohl grenzenlos sein.» So oder so ähnlich heisst es in einem deutschen Schlager. Für ein Team russischer Wissenschaftler wurden die Roamingkosten allerdings existenzbedrohend, berichtet die «BBC». Die Forscher aus Nowosibirsk beobachten Steppenadler im Süden des Landes. Die mit Mobilfunksendern ausgestatteten Vögel senden ihren Standort per SMS an den «Adlerhorst». Was die Wissenschaftler allerdings nicht bedachten, waren die Kurskorrekturen der Adler. Statt ins benachbarte Kasachstan zog es Tiere unter anderem in den Iran – und die Mobilfunkkosten hoben richtig ab. Am Ende mussten die Forscher sogar eine Crowdfunding-Kampagne starten, um die Rechnung bezahlen zu können. Freundlicherweise sprang der Netzbetreiber zur Seite und erliess ihnen die Handyrechnung. In Zukunft wollen sie auch einen speziellen Adler tarif anbieten, damit die Tiere im Ausland simsen können. 18 / 2019

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