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Netzwoche 19-20/2016

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24 Web Best of Swiss

24 Web Best of Swiss Apps 2016 Die Schweizer App-Branche feiert ihren Master Die Schweizer App-Branche hat sich im Zürcher Club Aura selbst und ihren Master gefeiert. «SBB Mobile vNext» ist die beste App des Jahres. Doch ein anderes Projekt lief den SBB fast den Rang ab. Autor: George Sarpong Rund 350 Gäste aus der Schweizer ICT-Branche haben Mitte November im Zürcher Club Aura den Master of Swiss Apps gekürt. Sieger wurde das SBB-Projekt «Mobile vNext». Dieses hatte zuvor die Jury wie auch die Abonnenten des «Netzwoche»-Newsletters Netzticker überzeugt. Der SBB-Siegeszug führte das Team der SBB und der Agentur Ubique Innovation über die Stationen Gold in den Kategorien Design und Usability, Silber in den Kategorien Functionality und User Experience und Bronze in der Kategorie Innovation. Doch kurz vor der Zieleinfahrt kreuzte Versicherer CSS den Weg der SBB. Das Publikum im Saal, das immerhin ein Drittel der Stimmen zur Master-Wahl beisteuerte, wählte das App- Projekt «myCSS» zum Sieger. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnete sich ab. Am Ende erreichte aber der SBB-Zug den finalen Halt Master of Swiss Apps 2016. Das zweitplatzierte CSS-Team darf sich dennoch zu den grossen Siegern des Abends zählen. Das App-Projekt vereinte nicht nur die meisten Publikumsstimmen auf sich. Das Projekt von CSS und den Agenturen Notch Interactive sowie Inside Solutions räumte Gold in den Kategorien Business und User Experience ab sowie Silber für Design, Functionality und Usability. 1920 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Best of Swiss Apps 2016 25 Versicherer CSS erhielt die meisten Stimmen des Publikums. Dennoch reichte es nicht ganz für den Titel «Master of Swiss Apps». Sieger der Jahreskategorie «Internet of Things» war das Projekt «Sarah» von Hubware. App «Sarah» holt Gold beim Jahresthema Internet of Things Die Organisatoren von Best of Swiss Apps rückten dieses Jahr das Thema Internet of Things ins Rampenlicht. Ralf Günthner ist Head of Industrial IoT und Industrie 4.0 bei Swisscom. Er leitete als Jurypräsident die Bewertung der eingereichten Projekte in der Kategorie Internet of Things. In einem Referat hob er die allgemeine Bedeutung des Themas für die Wirtschaft der Schweiz hervor. Der zweite Referent, der Unternehmer und IoT-Experte Thomas Amberg, zeigte verschiedene praktische Beispiele von Schweizer Start-ups und Interessengruppen auf. Die Trophäe in der Kategorie Internet of Things schnappte sich das Team hinter der Smarthome-App «Sarah», das Unternehmen Hubware und die Agentur Apps with love. Mit der Applikation verfügen Anwender quasi über eine Universalfernbedienung für die Geräte in ihrem Haus, egal ob Stereoanlage oder Heizung. App-Branche wird erwachsen Best of Swiss Apps will das Schweizer App-Ökosystem fördern. Deshalb lobte die Organisation auch einen Preis für kleine, unabhängige Entwickler aus. Doch die Zeiten, in denen ein Teenie im Alleingang eine App im Millionenwert in den App-Store stellte, scheinen vorbei zu sein. Die Qualität der Apps sei in den letzten Jahren gestiegen und damit auch die Professionalität und die Anforderungen an Entwickler, sagte Juror Christof Zogg. In den letzten Jahren sei die Zahl der Einreichungen in der Kategorie Young & Wild zurückgegangen. Die Branche wurde erwachsener. Deshalb werde es ab dem nächsten Jahr diese Kategorie nicht mehr geben. Den letzten Sieg in dieser Kategorie holte Marco Krapf. Er erhielt Gold mit seinem Geschicklichkeitsspiel Cave Zen. Leider war der Sieger nicht im Saal und konnte den Preis nicht entgegennehmen. Im Anschluss an die Master-Wahl liessen es die Auftraggeber und Agenturen krachen und feierten ihre Erfolge bis tief in die Nacht hinein. So auch das Team des Siegerprojekts «SBB Mobile vNext». Sie treten die Nachfolge des Projekts «Paymit» an, das im vergangenen Jahr zum Master gekürt wurde. Die Werkschau der Schweizer App-Economy Bei Best of Swiss Apps dreht sich alles um die Schweizer App-Economy. Eine Jury aus Experten begutachtet die eingereichten Projekte. Ziel der Veranstalter Simsa und Netzmedien ist es, analog zu Best of Swiss Web mit einer jährlichen Werkschau die besten Schweizer Projekte auszuzeichnen. i MASTER-KANDIDATEN Auf der Shortlist waren 47 Projekte, die von der Jury in der Vorjurierungsphase als interessant und preiswürdig eingestuft wurden. Insgesamt wurden 219 Projekte in 11 Kategorien eingereicht. Die Sieger-Projekte dieser Kategorien heissen: ▪▪ FAIRTIQ ▪▪ FC Basel 1893 – Nachwuchs-Apps ▪▪ Gottardo 2016 ▪▪ Houston ▪▪ Late Shift ▪▪ myCSS App ▪▪ Sarah – All in one Smarthome-System ▪▪ SBB Mobile vNext ▪▪ Skyguide Zermatt ▪▪ Teleboy TV www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2016

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