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Netzwoche 19-20/2016

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Cloud Day 2017 Datum: 18.01.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Limmatstrasse 50, 8005 Zürich Kontakt: info@digicomp.ch Veranstalter: Digicomp Academy AG Anmeldung: www.digicomp.ch/cloudday Die Cloud als zentraler Aspekt der digitalen Transformation in der IT ist nicht einfach nur ein kurzzeitiges Phänomen – die Cloud wird die IT der Zukunft nachhaltig prägen und verändern. Egal, ob Manager, die ihre Konzepte überdenken müssen, IT-Professionals, die ihre On-Premise-Infrastrukturen in die Cloud verschieben sollen, oder Entwickler, die ihre Applikationen Cloud-fähig machen müssen – diese Transformation betrifft alle. Aus diesem Grund findet am 18. Januar 2017 der Cloud Day 2017 statt, bei dem für alle etwas dabei ist: strategische Management-Sessions sowie technische Sessions für IT-Professionals und Entwickler. Wir befassen uns an diesem Tag mit den technischen Lösungen von Microsoft, AWS und Oracle in Bezug auf Service Management, Development, Data Science, Sourcing, Security und Operation! Die Sessions sind bewusst technologieübergreifend gehalten, sodass Sie sich ein umfassendes Bild machen können von dem, was Ihnen die Cloud 2017 zu bieten hat. Keynote-Speaker ist Bruno T. Messmer. Er hat auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz promoviert und bei Swisscom Innovationsforschungsprogramme im Umfeld von IT-Megatrends verantwortet. In der Keynote klärt er etwa die Rolle des Menschen in der Zukunft, ganz im Sinne von «Digitales Elysium oder Rage against the Machine?». Stellen Sie sich aus den über 30 Sessions Ihr Wunschprogramm zusammen. Die Platzzahl ist beschränkt – melden Sie sich gleich an! Workshop: Save Money, make Money – erfolgreiche Sourcing-Modelle Datum: 20.01.2017 | 03.03.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 16.45 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen info@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Um im Unternehmen die digitale Transformation zu unterstützen, wird eine flexible, agile und sichere ICT- Umgebung benötigt. Das Betriebsmodell der Zukunft heisst «Hybrid-Betrieb»: Ein Mix aus eigenem Rechen zentrum, Colocation, Managed Services, Private oder Public Cloud. Dazu stellen sich folgende Fragen: – Welches ist das für Ihr Unternehmen passende Betriebsmodell, das einen echten Business Value schafft? – Wie findet sich eine geeignete Sourcing-Strategie, um die neuen, künftigen Businesmodelle zu unterstützen und Wettbewerbsvorteile zu schaffen? – Wie lassen sich erfolgreich verschiedene Betriebsmodelle und Sourcing-Umgebungen im Unternehmen vereinen und managen? Wählen Sie die verschiedenen Möglichkeiten des Cloud Computings gezielt aus, um Ihre Strategie zu gestalten: Software-as-a-Service (SaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastruktur-as-a-Services (IaaS). In unserem Workshop erhalten Sie Inspirationen, Werkzeuge und Praxisbeispiele, um Ihre strategische Road Map zu entwickeln. Packen auch Sie die Chancen, um die Zukunft Ihres Unternehmens erfolgreich mit Sourcing & Cloud zu gestalten und erfahren Sie im Workshop Schritt für Schritt, wie Sie dazu erfolgreich eine Strategie entwickeln können. Der Workshop richtet sich an ICT-Verantwortliche / CxOs, welche die Cloud als Chance und strategischen Erfolgsfaktor für die Unternehmensentwicklung betrachten und die ICT auf neue Businessmodelle ausrichten möchten. CAS Mobile Application Development Datum: 04.02. – 12.05.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen top-aktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile App Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 1920 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 DevOpsolet? Nächstes Jahr wird sie zehn Jahre alt: DevOps, eine Entwicklungsmethodik, welche die Lücke zwischen Betrieb und Entwicklung schliessen wollte, um Software schneller und besser bereitzustellen. Zeit festzustellen, wo wir heute stehen. « Die Tatsache, dass bis zu 80 Prozent des IT-Budgets in den Betrieb fliessen, lässt so manche Innovation schnell auflaufen und sinken. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. «DevOps ist die erste Technologiebewegung, die rund um einen Twitter-Hashtag (#devops) entstanden ist», das behautet Damon Edwards in seinem Blogpost «The History of Dev- Ops». Er selbst formulierte in seinem Post aus dem Jahr 2007 die grundlegende Problematik hinter DevOps so: «Die Entwicklung sieht eine Anwendung von innen nach aussen», also definiert durch die Struktur, die aufgrund der Anforderungen gegeben ist. Demgegenüber «betrachtet der Betrieb die Anwendung von aussen nach innen» als weiteres Element, das es zu verwalten und am Leben zu erhalten gilt. Also definiert durch die Struktur der Betriebsumgebung. Eigentlich ist es ein Wunder, dass dieser Widerspruch erst seit zehn Jahren die Entwicklungsmethodiken beeinflusst. Die Betriebszeit von Software war schon immer um Faktoren länger als die Entwicklungszeit. Die erhebliche Verbreitung von sehr alten Legacy-Systemen in Schweizer Unternehmen ist nur die Spitze dieses Eisbergs. Die Tatsache, dass bis zu 80 Prozent des IT-Budgets in den Betrieb fliessen, lässt so manche Innovation schnell auflaufen und sinken. Höchste Zeit also, dass sich das ändert! Endlich umfassend definiert Lieber spät als nie – nach zehn Jahren hat sich DevOps gut etabliert und ist daran, es in unsere Entwicklungsabteilungen zu schaffen. Seit Mitte 2016 existiert sogar eine sehr gut abgestützte Definition, die von Wissenschaftlern des schwedischen Blekinge Institute of Technology in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering an der XP2016 als Resultat einer umfassenden Mapping-Studie veröffentlicht wurde. Sie lautet: «DevOps ist eine Entwicklungsmethodik, die zum Ziel hat, die Lücke zwischen Entwicklung und Betrieb zu schliessen. Erreicht werden soll dies durch die Nutzung einer Reihe von Entwicklungspraktiken, die Kommunikation und Collaboration, Continuous Integration, Qualitätssicherung sowie das automatisierte Deployment von Software als Liefermethode umfassen.» Die Praktiken erweitern diejenigen der agilen Entwicklung mit Elementen der Betriebspraxis, wie etwa der Automatisierung der Analyse einer Anwendung im Betrieb, oder der kontinuierlichen Überwachung der Systemperformance und der Darstellung dieser Resultate in einem Dashboard. State of the art Seit fünf Jahren wird der «State of DevOps Report» von Puppet veröffentlicht. Die Resultate der diesjährigen Umfrage zeigen das Potenzial: um ein Vielfaches schnellere Wiederherstellungszeiten bei Betriebsausfällen, dreimal weniger Änderungsfehler oder 50 Prozent Zeitersparnis bei der Behebung von Sicherheitsproblemen. Demgegenüber steht jedoch die sehr zögerliche Verbreitung von DevOps in Unternehmen. Gemäss einer Umfrage von 2015, die von PAC im Auftrag der Firma Atos in deutschen Unternehmen durchgeführt wurde, hatten lediglich 8 Prozent der Firmen umfangreiche Erfahrung mit DevOps, 24 Prozent realisierten bereits einzelne Projekte auf dieser Basis. Schweizer Firmen sind noch etwas zurückhaltender im Einsatz. Angesicht der zunehmenden Bedeutung der hochautomatisierten Betriebsplattformen sind das beschämende Zahlen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_17125 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2016

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