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Netzwoche 19-20/2017

32 So feierten die

32 So feierten die frischgebackenen Master of Swiss Apps ihren Sieg mit «go! so einfach geht Taxi». Die grosse Nacht der Schweizer Apps Uber-Konkurrent «go! so einfach geht Taxi» ist Master of Swiss Apps 2017. Auch die Macher von «Inside Laax», «Bux» und «ewzon» können sich freuen – sie staubten je zwei Kategoriensiege ab. Das war die Nacht der besten Schweizer Apps. Autor: Oliver Schneider « Wir digitalisieren die Schweizer Taxibranche. » Ein Entwickler von Yourmile auf der Bühne zur Auszeichnung Mehr als 300 Gäste fanden sich am 15. November im Aura am Zürcher Paradeplatz ein, um an der Best of Swiss Apps Award Night die besten Schweizer Apps des Jahres zu feiern. 138 Projekte wurden in 11 Kategorien eingereicht. 32 von ihnen schafften es auf die Shortlist. Nur eine App konnte den begehrten Titel Master of Swiss Apps 2017 mit nach Hause nehmen. In die Auswahl für den Master hatten es geschafft: ·· «Inside Laax» (Auftraggeber: Weisse Arena Gruppe, Auftragnehmer: Inside Labs) ·· «Bux App» (Auftraggeber: Universität St. Gallen, Auftragnehmer: Dreipol) ·· «ewz-on» (Auftraggeber: EWZ, Auftragnehmer: Staay) ·· «go! so einfach geht Taxi» (Auftraggeber: Yourmile, Auftragnehmer: Apps with love) ·· «Meteo-Schweiz» (Auftraggeber: Meteo-Schweiz, Auftragnehmer: Ubique Innovation) ·· «eedoctors – deine virtuelle Arztpraxis» (Auftraggeber: Eedoctors, Auftragnehmer: Apps with love) ·· «Wetter-Alarm: Prognosen, Unwetterwarnungen und Livecams» (Auftraggeber: GVB Services, Auftragnehmer: Appculture) Punkt 18 Uhr ging es los. Moderatorin Alexandra Maurer holte zur Eröffnung Heinrich Meyer und Claudio Dionisio auf die Bühne. Die beiden Geschäftsführer von Best of Swiss Apps begrüssten das Publikum und informierten darüber, was in diesem Jahr neu ist: Die Abstimmung für den Master of Swiss Apps fand mittels Handy über das WLAN statt. Gold, Silber, Bronze Dann ging es Schlag auf Schlag mit der Auszeichnung der Gewinner. In jeder Kategorie vergab die jeweilige Jury Gold-, Silber- und Bronze-Awards. In der Kategorie Games holte «ewz-on» Gold. In der Kategorie Business überzeugte «Inside Laax». Reto Gurtner, Präsident und CEO, Weis sen Arena Gruppe, freute sich über den Award. Er erzählte, wie die Entwicklung ablief und was App- Entwickler heute beachten müssten: «Es geht nicht um die App, sondern um Smart Data. Collect what the fuck you can collect!» Es ging weiter mit der Kategorie Functionality. Gold ging hier an die App «Bux», die einen digitalen Stadtrundgang durch Zürich bietet. Die App «ewz-on» räumte schon zum zweiten Mal ab: Gold in der Kategorie Campaigns. Ins 1920 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

33 Das «Bux»-Team freut sich über die beiden Awards in den Kategorien AR/VR und Functionality. Reto Gurtner, Präsident, Weisse Arena Gruppe, hatte einige markige Sprüche auf Lager. (V. l.) Heinrich Meyer, Alexandra Maurer und Claudio Dionisio begrüssten das Publikum. Christof Zogg von den SBB zählt seine Erfolge in «Clash of Clans» auf. Reich der Wetterprognose ging es mit dem Gewinner der Kategorie User Experience. «Wetter-Alarm» holte hier Gold. gross, sagte Zogg. «Wenn man es richtig verpackt, dann kann man mit Apps etwas tun, was man vorher für unmöglich hielt.» AR und VR, die Themen der Stunde Nachdem das Team hinter «Wetter-Alarm» die Bühne verlassen hatte, entliess Alexandra Maurer das Publikum in die Halbzeit-Pause. Durch ein feines Galadinner gestärkt, ging es anschliessend in die zweite Hälfte von Best of Swiss Apps 2017. Die Entwickler von «Inside Laax» konnten ein zweites Mal auf die Bühne, denn sie gewannen Gold auch in der Kategorie Design. Nun war die diesjährige Spezialkategorie Augmented/Virtual Reality (AR/VR) an der Reihe. Netzmedien- Chef redaktor Marc Landis erklärte, warum wir an dieser Technologie in Zukunft nicht mehr vorbeikommen werden: «In Zukunft wird alles mit AR/VR umgesetzt. Das ist die neue Normalität.» In der Spezialkategorie überzeugte «Bux». Die Universität St. Gallen und Dreipol nahmen den Gold-Award in Empfang. Anschliessend ging es in einen App-Jahresrückblick mit Christof Zogg, Leiter des Digital-Business-Teams bei den SBB. «Wir kommen jetzt zum gemütlichen Teil des Abends, dem Diavortrag», begrüsste er das Publikum. Vergnügt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und unter dem Beifall des Publikums blickte Zogg auf die letzten zwölf Monate zurück. Auf «Clash of Clans», den twitternden US-Präsidenten und die Entwicklung der «Appconomy». Das Potenzial der Branche sei nach wie vor sehr « Es geht nicht um die App, sondern um Smart Data. Collect what the fuck you can collect. » Reto Gurtner, Präsident, Weisse Arena Gruppe Der Master of Swiss Apps 2017 Der Abend startete anschliessend in die letzte Runde. In der Kategorie Innovation holte eine andere Wetter-App Gold: «MeteoSchweiz». Bei Enterprise, der letzten der elf Kategorien von Best of Swiss Apps, ging Gold an die Verwaltungsrats-App «Sherpany Boardroom 3». Danach wurde es spannend. Die Verkündung des Masters of Swiss Apps stand bevor. Eifrig gaben die Gäste auf ihrem Smartphone Stimmen für ihre Favoriten ab. Kurz nach 20.30 Uhr standen die Gewinner fest. «MeteoSchweiz» erreichte den dritten Platz. Die «Bux»-App schaffte es auf Platz zwei. Die Überraschung: Master of Swiss Apps ist «go! so einfach geht Taxi». Die App von Yourmile und Apps with love war nicht unter den Gold-Gewinnern, dennoch überzeugte sie Jury, Publikum und Netzticker-Leser. «Wir digitalisieren die Schweizer Taxibranche», sagten die Entwickler selbstbewusst, als sie den Preis in Empfang nahmen. Damit standen die Sieger von Best of Swiss Apps 2017 fest. Die glücklichen Gewinner und das Publikum liessen die Award Night mit einer rauschenden Party ausklingen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_69331 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2017

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