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Netzwoche 19-20/2017

52 Products Neuheiten

52 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Google zeigt Einstiegslösung für Adwords fpo. Google hat am 14. November an einem Medienfrühstück im Zürcher EWZ-Kraftwerk Selnau eine abgespeckte Version von Google Adwords vorgestellt. Wie Google-Schweiz-Chef Patrick Warnking sagte, ist «Google Adwords Express» eine Lösung für KMUs, mit der sie auch mit wenigen Ressourcen Werbekampagnen erstellen können. Der Dienst ist bereits in Ländern wie Deutschland oder England verfügbar. Hierzulande werde der Dienst in stark verbesserter Form angeboten. ▸ Webcode DPF8_69265 Und noch eine digitale Identität für die Schweiz mur. Sunrise bietet neu eine eigene digitale Identität an. Kunden des Telkos sollen diese etwa für Bestellungen von Abos und Prepaid-Produkten nutzen können. Der ID Checker funktioniere ausserdem für Halter-, Nummern- und Namenswechsel. «Ab sofort können unsere Kunden den «Sunrise ID Checker» als App auf ihren Smartphones installieren und mit uns durchgängig digital interagieren – ortsund zeitunabhängig», zitiert Sunrise seinen CEO Olaf Swantee. ▸ Webcode DPF8_70560 Samsung will Smartphones der SBB schützen sma. Im Juni kauften die SBB 9000 Galaxy-S8-Smartphones. Nun rüstet Samsung die Handys mit einer mobilen Sicherheitslösung namens «Knox Configure» auf, wie das Unternehmen mitteilt. Der Cloud-Dienst ermögliche einen Fernzugriff auf die Smartphones, damit man sie einzeln konfigurieren könne. Die SBB seien das erste Schweizer Unternehmen, welches das neue System verwende, das Samsung Anfang des Jahres global lanciert habe. ▸ Webcode DPF8_70498 Swisscom lanciert KMU-Komplettpaket «Smart ICT» Reto Baschera von Swisscom zeigt, wie er KMUs digitalisieren will. sma. Swisscom hat ein neues Angebot für KMUs lanciert. Mit «Smart ICT» bietet der Telko neu ein Komplettpaket für Unternehmen, wie das Unternehmen an einem Presseevent mitteilte. Damit soll es möglich sein, Telefonie und IT-Infrastruktur komplett auszulagern. Im Paket enthalten sei ein Internetanschluss, IP-Telefonie und den Betrieb der IT aus der Cloud. Das Angebot ist gemäss Swisscom ab 140 Franken im Monat erhältlich. Je nach Bedarf könne es mit weiteren Modulen erweitert werden. Die Einführung ist für Anfang 2018 geplant. Atos enthüllt Server für künstliche Intelligenz jsc. Das französische Unternehmen Atos lanciert eine neue Serie ultra-skalierbarer Server unter dem Namen Bullsequana S, wie das Unternehmen mitteilt. Bullsequana S kombiniere Prozessoren, und zwar die Xeon-Scalable-Prozessoren von Intel, und Grafikprozessoren (GPUs). Dank einer modularen Architektur seien die Server flexibel. GPU-, Speicher- und Rechner-Module könnten zu einem massgeschneiderten Server kombiniert werden. Ein Bullsequana könne bis zu 32 Prozessoren, 896 Kerne und 32 GPUs enthalten. Mit bis zu 48 TB RAM und 64 TB NVRAM und In-Memory-Technologie laufe die Echtzeitanalyse von Produktionsdatenbanken schneller ab als auf einem herkömmlichen Computer. Der Bullsequana ermögliche mit bis zu 2 Petabyte internem Datenspeicher Data-Lake- und Virtualisierungsumgebungen. Die Server Swisscom nimmt KMUs ins Visier «Wir setzen auch im KMU-Markt verstärkt auf die Cloud und Managed-IT-Lösungen», sagt Dirk Wierzbitzki, der den Bereich Products & Marketing bei Swisscom leitet. «Von unseren Kunden wissen wir, dass sich viele damit beschäftigen – nun bieten wir eine Lösung, mit der sie ganz einfach digitalisieren können.» Mit Smart ICT könnten Unternehmen bis zu 20 Prozent Kosten einsparen, sagt Wierzbitzki. «Die Erfahrung, die wir heute schon für Swisscom intern und auch für Grosskunden einsetzen, werden wir künftig auch KMUs anbieten.» Schnittstellen für KMU-Softwares Swisscom will sich auch stärker mit bereits bestehender KMU-Software vernetzen. Ab 2018 plant der Telko, Schnittstellen zu Produkten von Bexio, Abacus, Sage und Comitas bereitzustellen. Dadurch soll es etwa möglich sein, aus der Software heraus Anrufe zu tätigen. «Wir führen mit vielen weiteren Anbietern Gespräche, sodass wir das Feld möglichst breit abdecken können», sagt Reto Baschera, der das Produktmanagement für Grosskunden und KMU bei Swisscom leitet. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_69342 seien zudem für die Bereitstellung von SAP Hana optimiert. Schweizer Vertriebspartner für die Server sind laut Atos Dell EMC, Hitachi Vantara, Cisco und Datastore. Der Bullsequana ermögliche mit bis zu 2 Petabyte internen Datenspeicher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_68657 1920 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 53 HPE versucht den Neustart – mit Schweizer Unterstützung Meg Whitman hat sich in Madrid als Chefin von HPE verabschiedet und die Firmenleitung an Antonio Neri übergeben. Mit Cloud-Services, Edge Computing, neuer Hardware und Partnerschaften will sich das US-Unternehmen für die Zukunft rüsten. Mit von der Partie ist ABB. Autor: Oliver Schneider zu ziehen: «Wir haben ein neues HPE geschaffen, das bereit für das nächste Kapitel ist.» Wie HPE die Herausforderungen der Zukunft angehen will, umriss Neri, der nicht nur rhetorisch das Zepter von Whitman übernahm. Die Firma wolle führender Anbieter von «Intelligent Edge Computing», sicheren Plattformen «from core to cloud», KI, High Performance Computing, Automatisierung und Cloud-Angeboten sein, stellte Neri sein Programm vor. In der IT-Welt von morgen seien die Ergebnisse für die Kunden zentral. «Outcomes-as-a-Service» sei das Prinzip, das HPE verfolge. Meg Whitman, bald Ex-CEO von HPE, Ulrich Spiesshofer, CEO, ABB, und künftiger HPE-CEO Antonio Neri (v. l.), geben die Partnerschaft zwischen den Unternehmen bekannt. « Ich lasse euch mit Antonio in sicheren Händen. » Meg Whitman, noch-CEO von HPE Es sind turbulente Zeiten, die Hewlett Packard Enterprise (HPE) momentan durchlebt. Anfang November gab das US-Unternehmen den Umzug seines Hauptquartiers von Palo Alto nach Santa Clara bekannt. Nur kurze Zeit später kündigte CEO Meg Whitman an, per Februar 2018 zurückzutreten. «Überfällig» und «wenig überraschend», wie ein HP-Kenner der Redaktion sagte. Nachfolger der 61-jährigen Whitman, die 2011 das Ruder bei Hewlett Packard übernahm und 2015 an die Spitze von HPE wechselte, wird Antonio Neri. Er fungiert seit Juni als Präsident des Unternehmens. Die Aufmerksamkeit war HPE also gewiss, als das Unternehmen am 28. November seine Kundenkonferenz «Discover» in Madrid eröffnete. Ein Blick zurück und in die Zukunft Zunächst sprach Whitman an der Keynote ihrem Nachfolger Neri das Vertrauen aus. Neri sei vertraut mit HPE und somit «ein Chef, wie ich ihn mir vorstelle», sagte sie. Whitman blickte mit Zuversicht in die Zukunft. In einer Welt, die sich durch die Digitalisierung rasch wandle, sei HPE der beste Partner für Firmen, die das Potenzial der Technologie ausschöpfen wollten. Bei vielen Themen, die in Zukunft den Unterschied machen könnten, sei HPE gut aufgestellt – ob Blockchain, künstliche Intelligenz (KI) oder die Verarbeitung von Big Data. Whitman liess es sich auch nicht nehmen, eine positive Bilanz ihrer Zeit als CEO Partnerschaft mit ABB Dazu brauche es strategische Partner, sagte Neri. Einer davon heisst ABB. ABB-CEO Ulrich Spiesshofer, der zu Whitman und Neri ins Rampenlicht trat, stellte die Plattform des Schweizer Unternehmens namens «ABB Ability» vor. Mit ihr sollen sich IT- und Operational-Technology- Infrastrukturen von Industrieunternehmen besser vernetzen und sicher managen lassen. Von der Cloud über das Firmen-ERP bis hinunter zur einzelnen Maschine und dem Sensor im Internet der Dinge (IoT). Die IT kommt in Form des «Secure Edge Data Center» von HPE, die OT von ABB. Microsoft sei als Cloud-Partner mit an Bord. ABB Ability steht stellvertretend für das, was HPE die «hybride IT» nennt. Verschiedene Systeme und Plattformen sollen in der hybriden IT-Welt miteinander arbeiten. Trotzdem soll die Verwaltung einfach, die Zuverlässigkeit hoch, die Prozesse automatisiert und die Sicherheit gewährleistet sein, versprechen die Partner. Dies sei gerade in der Industrie wichtig, wo Kunden besondere Ansprüche an die Technologie stellten. Die Partnerschaft sei sehr wichtig, betonten Neri und Spiesshofer. Beide Firmen genössen bei den Kunden Vertrauen und könnten ihr Know-how einbringen. Zum Abschluss gab sich Whitman zuversichtlich. HPE sei für zuverlässige Produkte und Expertise bekannt und werde diese Stärken auch unter neuer Führung ausspielen können. «Ich lasse euch mit Antonio in sicheren Händen», verabschiedete sich Whitman vom Publikum. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_71238 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2017

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