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Netzwoche 19-20/2017

60 Service Event Plus

60 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS InfoGuard Innovation Day Datum: 24.01.2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.30 – 18.00 Uhr InfoGuard AG, Lindenstrasse 10, 6340 Baar marketing@infoguard.ch InfoGuard AG www.infoguard.ch/innovationday InfoGuard Innovation Day 2018 Phishing, Trojaner, Ransomware … kaum ein Tag vergeht ohne Hackerattacken gegen Unternehmen. Die wachsende Bedrohungslage und die steigende Komplexität erschweren es Unternehmen, sich erfolgreich gegen Cyberangriffe zu schützen. Prävention allein reicht hier nicht mehr aus. Unternehmen brauchen neue Lösungsansätze – und die Unterstützung von Cyber-Security-Experten. Besuchen Sie deshalb am 24. Januar 2018 den InfoGuard Innovation Day in Baar und erfahren Sie das Neuste von über 25 führenden Netzwerk- und Sicherheitsunternehmen. Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir Ihnen die neusten Entwicklungen in der Cyber Security und Cyber Defence. Informieren Sie sich gleich zu Jahresbeginn über aktuelle Gefahren, neue Herausforderungen sowie Trends und State-of-the-Art-Technologien. Nutzen Sie die Möglichkeit zum fundierten Wissens- und Produkte-Update, für Gespräche mit Herstellern oder zum Networking mit anderen Netzwerk- und Sicherheitsverantwortlichen. Melden Sie sich gleich an, die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos! IT-Markt-Briefing Frühjahrs Update – Der Schweizer ICT-Markt bis 2019 Datum: 09.02.2018 | 23.02.2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 11.00 – 13.15 Uhr 09.02.2018 in Zürich / 23.02.2018 in Bern Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/itm Am IT-Markt-Briefing vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2019. Wir präsentieren Ihnen Insights, Facts & Figures zu folgenden Themen: – Stand der Dinge im ICT-Markt Schweiz und Prognose bis 2019 – Megatrends und Big Five – Die Digitalisierung – Marathon oder Sprint? Die Chancen für Anwender & Anbieter – Cloud-Markt-Update – ICT-Services-Markt – Impact des Paradigmenwechsels – KMU-Markt – Strategien aus dem Grosskundengeschäft passen nicht – Gedanken zum Business: Transformation des Channels Mit zweieinhalb Stunden Zeitaufwand sichern Sie sich auf der Basis unserer Studienarbeiten topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Planung und Strategiearbeit. Der Briefing Report beinhaltet Erkenntnisse, Empfehlungen und Zahlenmaterial für Ihr Business und ist auch separat erhältlich. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, CIOs, ICT-Verantwortliche, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager 1920 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Close to the Edge An den Rändern der Wolke spielt sich Erstaunliches ab – Computing Power entwickelt sich in die Randgebiete der Cloud. Der Grund dafür ist einfach nachzuvollziehen: I/O. Die Analysten von IDC meinen, dass in naher Zukunft 40 Prozent der gesamten global verfügbaren Rechenleistung am Rande der globalen Netzwerke stattfinden wird. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador von Swisscom. Er ist Autor und Co-Autor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_71736 Pünktlich zum Jahresende sind sie wieder da, die Technologietrends für 2018. Neben den üblichen Verdächtigen wie Artificial Intelligence/Maschine Learning, Blockchain und Robotics sticht ein neuer Trend ins Auge: Edge Computing. Damit ist die Verlagerung von Rechenleistung an den Rand eines vernetzten Gesamtsystems gemeint. Der Begriff selbst ist über 20 Jahre alt und kann auf die sogenannten «Edge Servers» in einem Content Delivery Network (CDN) zurückgeführt werden. Deren Zweck war und ist die schnelle Lieferung von Webinhalten nahe am Konsumenten des Inhalts selbst. Erreicht wird dies durch ein Kopieren der Inhalte auf Rechner, die lokal nahe beim Nutzer stehen. Heute sind CDNs integraler Bestandteil jedes besseren Cloud-Angebots und die Basis jeder Social-Media-Plattform oder IP-TV-Infrastruktur. Die moderne Variante von Edge Computing geht jedoch weit über eine reine Lieferung von Daten aus. Die Verarbeitung von Daten nahe an den verteilten Sensoren, Aktoren, Maschinen oder anderen Geräten – also im weitesten Sinne allgemeine Rechenleistung – ist heute die wichtigste Aufgabe von Edge Computing. Intelligente Maschinen als Treiber Die Analysten von IDC sind der Meinung, dass in naher Zukunft 40 Prozent der gesamten global verfügbaren Rechenleistung am Rande der globalen Netzwerke stattfinden wird. Gartner hat «Cloud to the Edge» als einen der Top 10 strategischen Technologietrends für 2018 definiert. Kasey Panetta, Brand Content Managerin bei Gartner, meint, dass Edge Computing in Sachen Konnektivität, Latenz, Bandbreitenproblematik und Funktionsumfang klassisch verteilten Modellen überlegen sei. «Unternehmen sollten beginnen, Edge Design Pattern beim Aufbau von Infrastrukturarchitekturen anzuwenden», lautet der Rat der Analystin. Motor hinter dieser Entwicklung ist das Internet der Dinge oder genauer gesagt die immer grösser werdende Datenmenge, die durch intelligente Drohnen, autonome Fahrzeuge, Produktionsmaschinen und andere Geräte produziert werden. Viele dieser Maschinen und Geräte sind auf sehr schnelle Datenverarbeitung angewiesen, um ihre Funktion erfüllen zu können. Was den Einsatz traditioneller Cloud- oder konventioneller IT-Lösungen ausschliesst, da diese Lösungen in Sachen I/O, also der Fähigkeit grosse Datenmengen sehr schnell von einem Ort zum anderen zu verschieben, um sie zu verarbeiten, schwach auf der Brust sind. Spezialisierte Edge-Technologien Hersteller wie HPE, Cisco oder andere stellen speziell auf die Bedürfnisse von Edge Computing abgestimmte Lösungen zur Verfügung. In gewissem Sinne eine moderne Version des traditionellen Edge Servers. Cisco beispielsweise bezeichnet seine «Edge Analytics Fabric» als Ansatz für die Bereitstellung von «hyperdistributed» Lösungen. HPE entwickelte eine neue Rechnerarchitektur, die an der diesjährigen Cebit präsentiert wurde. Unter dem Produktnamen «The Machine» wurde eine Servertechnologie entwickelt, die speziell auf die schnelle Verarbeitung grosser Datenmengen ausgelegt ist. 160 Petabytes sollen damit in 250 Nanosekunden verarbeitet werden können. Nicht weniger als das Ende der traditionellen «Von-Neumann-Architektur», die auf die zentrale Recheneinheit ausgerichtet ist, soll das innovative System einläuten. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2017

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